Egger-Nachfolge – Nöhl verzichtet

TRIER/MAINZ. Markus Nöhl (SPD) wird sich nicht als Nachfolger des abgewählten Dezernenten Thomas Egger (SPD) bewerben. Das sagte der Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion und stellvertretende Trierer Parteivorsitzende am heutigen Mittwoch gegenüber dem reporter. "Es war ein Prozess des Überlegens", so Nöhl, "der gereift ist und an dessen Ende ich entschieden Mehr

Männer – "Mann" singt Deutsch

TRIER. Die Band "Männer" um Roman Kasselmann gibt am Freitag, 20. Januar, ihr offizielles Debüt im Kasino Kornmarkt. Ein spannendes Thema mit einer vielversprechenden Besetzung. Deutschsprachige Musik ist derzeit so angesagt wie noch nie. Die Charts werden von deutschen Künstlern dominiert. Neben vielen jungen Talenten stehen aber vor allem Mehr

Berufliche Integration als Ziel

TRIER. Flüchtlinge in Trier erhalten auch in 2017 Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Erstorientierung und Integration. Die Finanzierung der erfolgreichen Arbeit der beiden Beschäftigungspiloten beim Bürgerservice ist dank des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Trier für ein weiteres halbes Jahr gesichert. In 2016 haben die Mehr

Egger-Nachfolge - "Erbärmliches Schauspiel"

TRIER. Mit scharfer Kritik reagiert der Trier AfD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Michael Frisch auf die aktuelle Diskussion um die Neubesetzung der durch die Abwahl von Thomas Egger frei gewordenen Dezernentenstelle. In einer Stellungnahme zum Ausschreibungsbeschluss des Stadtrates spricht Frisch von einem "erbärmlichen Schauspiel der großen Parteien". "Das Verhalten der schwarz-grünen Koalition Mehr

Grün ist nicht die Hoffnung, sondern das Problem

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Man könnte nun einfach nach der Liedzeile aus "Die Fledermaus" verfahren: Schwamm drüber, vergessen, abhaken. Oder wie der Kölner sagt: "Wat fott is, es fott" Glücklich eben der, der so leben kann. Doch halt: Ganz so einfach ist das Mehr

Grün ist nicht die Hoffnung, sondern das Problem

Die Grünen, hier Fraktionschefin Petra Kewes, sind nicht die Hoffnung, sondern das größte Trierer Problem. Foto: Rolf Lorig

Die Grünen, hier Fraktionschefin Petra Kewes, sind nicht die Hoffnung, sondern das größte Trierer Problem. Foto: Rolf Lorig

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Man könnte nun einfach nach der Liedzeile aus “Die Fledermaus” verfahren: Schwamm drüber, vergessen, abhaken. Oder wie der Kölner sagt: “Wat fott is, es fott” Glücklich eben der, der so leben kann. Doch halt: Ganz so einfach ist das nicht. Denn hinter der gestrigen Entscheidung zur Ausschreibung für die Nachfolge des abgewählten Dezernenten Thomas Egger (SPD) steckt mehr, als auf den flüchtigen Blick zu erkennen ist. Das Hin und Her, das Hickhack, das Hü und Hott als Begleiterscheinungen des erneut unrühmlichen Schauspiels legten wieder einmal das gesamte Dilemma der Trierer Politik gnadenlos offen. Der böse Geist im widerwärtigen Spiel sind die Grünen. Die CDU aber macht sich mitschuldig an der Vergiftung der Stadt und der politischen Kultur, wenn sie diesen Grünen weiter Mitbestimmung einräumt. Denn deren vorrangige Charaktereigenschaften sind Intriganz, Verlogenheit und Verschlagenheit. Darunter leidet die Stadt wie ein getretener Hund. Und es wird noch schlimmer werden, sofern die Union sich nicht endlich besinnt und nicht zu einem Kurswechsel bereit ist. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Sondersitzung Stadtrat

Wirklich zum Lachen? Vor allem die CDU, hier Fraktionschef Udo Köhler und Stellvertreterin Birgit Falk, wechselte in den vergangenen Tagen gleich mehrmals ihre Positionen. Foto: Rolf Lorig

Wirklich zum Lachen? Vor allem die CDU, hier Fraktionschef Udo Köhler und Stellvertreterin Birgit Falk, wechselte in den vergangenen Tagen gleich mehrmals ihre Positionen. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der Stadtrat hat heute Abend in einer Sondersitzung über die Ausschreibung der vakanten Dezernenten-Stelle entschieden. Der Ausschreibungstext lag den Fraktionen seit gestern vor (wir berichteten). Der Text fand eine Mehrheit von 42 Räten, sieben stimmten dagegen (das amtlich korrekte Ergebnis finden Sie als aktuellen Post im Ticker). Die Reihe der Kritiker, die sich von der AfD bis hin zu Linken und Piratin erstreckt, war heute ausgedünnt, weil die AfD in der Stadtratssitzung fehlte. Fraktions- und Parteichef Michael Frisch war in Mainz, Christa Kruchten-Pulm aus privaten Gründen verhindert. CDU, SPD, Grüne und FDP verfügen im Rat über eine satte Mehrheit. Die vier Fraktionen hatten sich bereits im Vorfeld der heutigen Sitzung über die strukturelle Ausrichtung des Dezernats geeinigt. Ursprünglich wollte die CDU den Posten so breit wie möglich in der bestehenden Struktur ausschreiben. Das hatte eine Probestimmung in der vergangenen Woche in der Unions-Fraktion ergeben. CDU-Chef Udo Köhler hatte sich schließlich dem Druck von SPD, FDP und vor allem des grünen Bündnispartners gebeugt. Grünen-Fraktionschefin Petra Kewes ist derweil der Lüge überführt. Die Grüne hatte gegenüber einem Trierer Medium falsche Angaben zu ihrem Kenntnisstand hinsichtlich der möglichen Bewerbung von CDU-Mann Thomas Albrecht gemacht (siehe Anfang des Live-Tickers). Lesen Sie den Abend in unserem kommentierenden Live-Ticker nach. Mehr

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Egger-Nachfolge – “Zum Scheitern verurteilt”

UBT-Fraktionschefin Christiane Probst befürchtet, dass die geplante Neubesetzung der Egger-Stelle "zum Scheitern verurteilt" sei.

UBT-Fraktionschefin Christiane Probst befürchtet, dass die geplante Neubesetzung der Egger-Stelle “zum Scheitern verurteilt” sei. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Nun ist es amtlich, wenn auch noch nicht beschlossen: Die Verwaltung hat den Ratsfraktionen am heutigen Montag den Ausschreibungstext für die Nachfolgeregelung des abgewählten Dezernenten Thomas Egger (SPD) zugestellt. Der Text, der dem reporter vorliegt, trägt die Handschrift von CDU, SPD, Grünen und FDP. Die vier Fraktionen hatten sich bereits in der vergangenen Woche auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt (wir berichteten). Demnach sucht die Stadt nun einen “Hauptamtlichen Beigeordneten für den Geschäftsbereich Kultur, Tourismus, Recht, Sicherheit und Ordnung”. Die Bezeichnung “Kulturdezernent” findet sich in Klammern unter der Stellenbeschreibung. CDU-Stadtrat Thomas Albrecht sagte am Abend gegenüber dem reporter, er überlege sich bis zur kommenden Woche, “ob ich mich bewerbe”. Über die Ambitionen des Trierer Oberstaatsanwalts hatte der reporter bereits vorab berichtet. UBT, AfD und die Links-Fraktion lehnen die Ausschreibung in der nun vorliegenden Form weiter ab. Scharfe Kritik am Text der Ausschreibung kommt dabei von UBT-Fraktionschefin Christiane Probst und AfD-Chef Michael Frisch. Mehr

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Kein Sprachgenie, nirgends

Der Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich kommentiert die Suche nach dem Egger-Nachfolger. Foto: Tino Lex/Regensburg

Der Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich kommentiert die Suche nach dem Egger-Nachfolger. Foto: Tino Lex/Regensburg

Trier hat in den vergangenen Jahren kulturell an Boden verloren, lebt von der Substanz. Soll die Stadt zur Marke werden, braucht es jetzt große Würfe. Personell bei der Nachfolge von Thomas Egger, aber auch strukturell beim Zuschnitt seines ehemaligen Wirkungskreises: Aus dem thematischen Gemischtwarenladens muss ein Zukunftsdezernat werden. Ein Kommentar von Martin Eich Mehr

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‟Trier ist attraktiv für die Kunstszene!”

Mit einem festlichen Konzert wurde am Samstag die Veranstaltungsreihe zum 40. Geburtstag der Internationalen Kunstakademie eröffnet.. Fotos: Rolf Lorig

Mit einem festlichen Konzert wurde am Samstag die Veranstaltungsreihe zum 40. Geburtstag der Internationalen Kunstakademie eröffnet. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Mit einem festlichen Konzert wurden am Samstag in der Kunsthalle die Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der Internationalen Kunstakademie eröffnet. Ein Jahr lang findet hier zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches Kulturprogramm statt, das dem neuen Wahlspruch ‟Kunst! Mit Vergnügen!” Rechnung tragen soll. Mehr

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Dynamite Funk feiert fünf Jahre Band im Kasino

Sie garantieren im Kasino am Kornmarkt für gute Stimmung: (obere Reihe, v.l.n.r.) Teresa Wilbert, Kevin Gläser, Simon Engelbert, Jürgen Schulz Untere Reihe: (v.l.n.r.) Timo Mattes, Miriam Cartarius, Sabine Bee, Cynthia Follmann, Carlos Wagner und Marco Lehnertz. Foto: Veranstalter

Sie garantieren im Kasino am Kornmarkt für gute Stimmung: (obere Reihe, v.l.n.r.) Teresa Wilbert, Kevin Gläser, Simon Engelbert, Jürgen Schulz; untere Reihe: (v.l.n.r.) Timo Mattes, Miriam Cartarius, Sabine Bee, Cynthia Follmann, Carlos Wagner und Marco Lehnertz. Foto: Veranstalter

TRIER. Er war ein Mensch mit vielen Talenten: Johannes ‟Jojo‟ Engelbert. Als Musiker prägte er maßgeblich die Trierer Szene. Er war Vorsitzender des Rock-Fördervereins, Motor des Rock-Gipfeltreffens, spielte bei Bands wie ‟Bluesaorsch‟ oder aber auch bei der ‟Alb Hardy Show Band‟. Am 14. Oktober 2011 starb er völlig überraschend im Alter von 61 Jahren. Mit ständig wiederkehrenden Konzerten erinnert sein Sohn Simon gemeinsam mit anderen Musikern immer wieder an den einstigen Ausnahmemusiker. Mehr

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Stadtmuseum – Vom Schmuck bis zu Trierer Plätzen

Postkarte mit Motiv des Hauptmarkts, 1. Hälfte 1920er-Jahre. Foto: Stadtarchiv Trier, Sammlung Hertmanni

Postkarte mit Motiv des Hauptmarkts, 1. Hälfte 1920er-Jahre. Foto: Stadtarchiv Trier, Sammlung Hertmanni

TRIER. Noch bis einschließlich 26. Februar zeigt das Stadtmuseum Simeonstift die Sonderausstellung “Neuer Schmuck aus Idar-Oberstein. Die Hochschule zu Gast im Stadtmuseum”. Im Hintergrund wird allerdings schon mit Hochdruck an den kommenden Ausstellungsprojekten gearbeitet. Museumsfreunde können sich im Jahr 2017 auf drei Eröffnungen freuen: Am 2. April starten die parallel laufenden Jahresausstellungen “Peter Krisam. Maler zwischen den Zeiten” und “Shibori. Mode aus japanischen Stoffen”. Beide Schauen gehen auf Schenkungen an das Stadtmuseum zurück und zeigen das breite Spektrum der Sammlungsbereiche. Im November widmet sich das Museum auf zwei Etagen mit den Trierer Plätzen einem Thema, das eng mit der Geschichte der Stadt und ihres Bürgertums verbunden ist: Anhand der Entwicklung von öffentlichen Plätzen wie Hauptmarkt, Kornmarkt oder Domfreihof werden auch gesellschaftliche Kraftfelder und Paradigmenwechsel sichtbar – etwa in der Verbannung des Autoverkehrs aus der Innenstadt. Mehr

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Herausforderungen für das Studiwerk

Professorin Andrea Sommer berichtet aus dem zurückliegenden Jahr. Fotos: Rolf Lorig

Professorin Andrea Möller berichtet aus dem zurückliegenden Jahr. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Dass Neujahrsempfänge auch unterhaltsam sein können, hat das Studiwerk am Freitag auf dem Campus 2 unter Beweis gestellt. In der ehemaligen Kapelle konnten Geschäftsführer Andreas Wagner und Professorin Andrea Möller als Vorsitzende des Verwaltungsrates rund 60 Gäste zum alljährlichen Empfang willkommen heißen. Mehr

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