40.000ste Besucherin im Karl-Marx-Haus

Elisabeth Neu (links) und Eva Wagner (rechts) gratulieren Katja Richter und ihrem Mann. Foto: privat

TRIER. Vor wenigen Tagen wurde im Karl-Marx-Haus die 40.000ste Besucherin dieses Jahres begrüßt, und das bereits am 140. Tag seit der Wiedereröffnung des Museums am 5. Mai 2018.

Katja Richter (49) aus Fulda, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Doktorandenförderung der dortigen Hochschule, verbringt mit ihrem Mann, Robert Richter, ein paar Tage Urlaub in Trier. „”Wir sind politisch interessiert. Außerdem lese ich gerade einen Roman über Karl Marx und Charles Darwin und war auch als junge Frau schon beeindruckt von einer Jenny-Marx-Biografie. Da hat sich der Besuch des Geburtshauses einfach angeboten”“, so Katja Richter. Als Präsente wurden ihr zwei Flaschen Wein mit dem Karl-Marx-Porträt des Kölner Künstlers SAXA sowie ein Nachdruck des „Kommunistischen Manifests“ überreicht.

Im Jubiläumsjahr 2018 hat das Museum damit bereits nach viereinhalb Monaten die normale Besucherzahl eines ganzen Jahres erreicht.

Das Geburtshaus von Karl Marx, um 1727 als barockes Wohnhaus erbaut, 1928 von der SPD erworben, wird seit 1968 von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) als Museum betrieben. Zu Marx‘ 200. Geburtstag am 5. Mai 2018 wurde an diesem historisch-politischen Lernort die neue Dauerausstellung „Von Trier in die Welt: Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute“ eröffnet. Sie widmet sich dem Gesellschafts- und Kapitalismuskritiker Karl Marx, seinen Hauptarbeitsfeldern Philosophie, Journalismus, Gesellschaftswissenschaften und Ökonomie sowie der Wirkungsgeschichte seiner Ideen. Höhepunkte der Ausstellung sind neue Originalobjekte wie ein handschriftlicher Briefentwurf und der Londoner Lesesessel von Karl Marx. Die Ausstellung wird durchgängig zweisprachig auf Deutsch und Englisch präsentiert. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.