Auf Blech gebaut

Das Halteverbotsschild ist in Trier nur ein Angebot an die Autofahrer, keine Anordnung.

TRIER. Wolfsburg ist die deutsche Autostadt? Weit gefehlt! Die deutsche Autostadt liegt an der Mosel und heißt Trier. Hier werden zwar keine Blechkarossen gebaut, dafür wird ihnen zwischen Markus- und Petrisberg gehuldigt wie einem leibhaftigen Gott auf vier Rädern. Der Dauer-Kotau von Politik und Verwaltung vor Handel und Gastronomen verhindert seit Jahrzehnten eine zukunftsweisende Verkehrspolitik. Und der Druck wächst: Seit Anfang der 1980er Jahre ist alleine der Pkw-Bestand in der Stadt und im Landkreis Trier-Saarburg um knapp 60.000 Autos gestiegen – von rund 88.000 auf mehr als 146.000 Autos. Der Gesamtbestand der motorisierten Kraftfahrzeuge liegt inzwischen bei knapp 200.000. Die hiesige Politik aber wendet die Vogel-Strauß-Taktik an: Was wir nicht sehen, existiert nicht! Dabei ließe sich schon mit einem cleveren Parkmanagement der Verkehr steuern und reduzieren. Doch in Trier werden gegenüber Parksündern immer noch beide Augen zugedrückt. Von regulierenden Maßnahmen ist ohnehin keine Rede. Eine Analyse von Eric Thielen

Täglich das gleiche Bild: Gehwege sind zugeparkt, Einfahrten verstellt, verkehrsberuhigte Zonen und Anliegerstraßen werden rücksichts- und schamlos als Parkplätze missbraucht. Fußgänger, Rad- und Rollstuhlfahrer sind in Trier ohnehin Menschen zweiter Klasse: Hier an der Mosel regiert der homo motoriens! Außerhalb, vor allem aber innerhalb des Alleenrings drängeln sich Tag für Tag Tausende motorisierter Kraftfahrer nach einem kostengünstigen, möglichst noch kostenlosen Parkplatz durch die Straßen: Das Ergebnis sind Dreck, Lärm, Gestank und ge- und entnervte Anlieger und Bewohner.

Anderswo hat der Knall längst die Ohren geöffnet. In Trier hingegen herrscht Taubheit. Dabei ist der Infarkt inzwischen abzusehen. Nicht erst seit dem Diesel-Skandal ist klar: Die Zukunft der Städte kann nur autofrei oder zumindest doch deutlich autoreduziert sein. Das heißt: Einerseits muss der innerstädtische Verkehr eingeschränkt werden. Zudem müssen die Kommunen mit eindeutigen Lenkungsmaßnahmen dafür sorgen, dass die von außerhalb strömenden Blechlawinen eingedämmt werden. Im österreichischen Salzburg wird eine Einfahrtsperre für Nicht-Salzburger verhängt, sobald die Parkhäuser dicht sind. Im italienischen Pisa dürfen Touristenbusse nicht in die Innenstadt fahren: Sie müssen draußen bleiben, Besucher auf kostenlose Shuttles umsteigen. In südfranzösischen Kommunen werden die Innenstädte mit Pollerbarrieren abgeriegelt – Einfahrt nur noch für Bewohner.


“Meiner Meinung nach ist die personelle Ausstattung des VÜD immer noch nicht ausreichend. Hier müssen wir nachbessern. Ich bin gespannt, wie der neue Dezernent Thomas Schmitt den Dienst strukturiert, damit auch in den Abendstunden und an den Wochenenden kontrolliert werden kann. Kontrollfreie Zeiten darf es nicht mehr geben!”
Rainer Lehnart, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion


Zudem werden außerhalb Deutschlands teils horrende Parkgebühren erhoben. Auch das ist ein probates Mittel, den motorisierten Verkehr einzudämmen. In Trier hingegen muss die Verwaltung bei den Kammern und Geschäftsverbänden darum betteln, die Parkgebühren innerhalb des Alleenringes um sage und schreibe 20 Cent von 1,60 Euro auf 1,80 Euro pro Stunde erhöhen zu dürfen. Die ellenlange und nicht enden wollende Debatte im Stadtrat setzte der Farce schließlich die absurde Krone auf. Dabei wären fünf oder besser noch zehn Euro Gebühr pro Stunde angemessen und zudem nachhaltig – im Sinne einer zukunftsfähigen Stadtpolitik. Hier jedoch steht der Untergang des Auto-Abendlandes bevor, weil die motorisierten Einkäufer nicht mehr mit ihren Karossen praktisch bis in die Geschäfte fahren dürfen.

Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie es gehen sollte. Seit 2012 beteiligt sich das englische Nottingham (320.000 Einwohner) am Workplace Parking Levy (WPL) des EU-Projekts Push&Pull. Arbeitgeber mit mehr als zehn Parkplätzen für ihre Angestellten müssen seither eine jährliche Gebühr bezahlen. Die liegt aktuell bei 446 Euro – für jeden Parkplatz. Das sorgte erst einmal für großen Unmut, weil die Arbeitgeber die Gebühr auf ihre Angestellten umlegten. Doch inzwischen hat sich nicht nur das Projekt etabliert; viele Arbeitnehmer sind aufs Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen. Die Stadt investiert die Einnahmen aus dem WPL (rund 10,7 Millionen Euro jährlich) konsequent in nachhaltige Mobilitätsangebote – so in den Ausbau der Elektrobus-Flotte. Zudem konnte Nottingham nach Angaben der Stadtverwaltung seinen CO2-Ausstoß zwischen 2005 und 2016 um 33 Prozent reduzieren. Durch massiven Druck wurde der Autoverkehr reduziert. Im Ergebnis stehen eine bessere Luft, weniger Lärm und eine lebenswertere Umwelt für die Einwohner.



In Spanien und Belgien ist die Kontrolle des ruhenden Verkehrs an private Unternehmen vergeben. In Gent (248.000 Einwohner) hat das 2009 gegründete Unternehmen Mobiliteitsbedrijf das kostenpflichtige Parken im historischen Stadtzentrum ausgedehnt, die Parkdauer für Besucher auf drei Stunden begrenzt sowie die Gebühr auf zehn Euro erhöht. Außerhalb des historischen Zentrums reduziert sich die Parkgebühr stufenweise. Ferner sind die Bußgelder deutlich höher als in Deutschland – und damit auch in Trier. Wer zu lange parkt oder keinen Parkschein löst, muss zwischen 25 und 150 Euro bezahlen. Hierzulande liegt die gängige Knöllchen-Höhe hingegen nur bei zehn Euro. Auch so wurde und wird in Gent, wie auch andernorts, Druck aufgebaut, um den motorisierten Verkehr deutlich zu reduzieren.

In Trier hingegen ist man von solchen Maßnahmen nicht nur weit entfernt. Sie existieren noch nicht einmal als Ideen. Spinnereien wie jene der Grünen vor der Kommunalwahl 2014, eine Seilbahn vom Petrisberg nach Sirzenich zu bauen, ersetzen in Trier konkrete, ganz praktische Maßnahmen – etwa als ersten Schritt, innerhalb des Alleenrings nur noch Bewohnerparkplätze auszuweisen. Die frei werdenden Flächen sollten dann in Rad- und Fußwege umgewandelt werden. Das heißt konkret: Keine Parkplätze mehr am Augustinerhof, am Rindertanzplatz, in Sichel- und Kochstraße und in allen anderen Nebenstraßen innerhalb des Alleenrings. Im zweiten Schritt müssen schließlich auch die Parkplätze in den Alleen – etwa Theodor-Heuss-Allee, Christophstraße, Südallee und Kaiserstraße – ersatzlos gestrichen werden. Durch die Reduzierung des Parksuchverkehrs wird letztlich auch der allgemeine Verkehrsfluss eingedämmt.

Elementar bei allen Maßnahmen ist indes die konsequente Überwachung des ruhenden Verkehrs. Und auch hier hapert es in Trier eklatant. Zwar sind laut Dezernent Thomas Schmitt (CDU) inzwischen 25 von 26 Planstellen beim Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD) wieder besetzt. Bis zum Oktober sollen alle Stellen besetzt sein. Doch von der mobilen Einsatztruppe, die Schmitts Vorgänger Thomas Egger (SPD) vor drei Jahren vollmundig angekündigt hatte, ist der Dienst weiter denn je entfernt. Letzter negativer Höhepunkt: Am 15. August, dem Feiertag im Saarland, in Frankreich, Luxemburg und Belgien, hatte der VÜD in der Spätschicht eine einzige Streife im Dienst – mit zwei Mitarbeitern.



Zudem hagelt es aus dem Ordnungsamt massive Vorwürfe gegen die Politik und die politischen Vorgaben an den Dienst. “Ließe man uns unsere Arbeit machen”, sagen Ordnungsamts-Mitarbeiter gegenüber dem reporter, “wären die Zustände in Trier nicht so, wie sie sind. Aber wir werden ja oft zurückgepfiffen, wenn wir zu hart durchgreifen.” Schmitt bestreitet am Montag auf der Pressekonferenz des Stadtvorstandes, die Verwaltung habe den Dienst angewiesen, in bestimmten Vierteln und Straßen gleich beide Augen zudrücken. “Das gibt es nicht”, betont der Christdemokrat. Stadträte aus verschiedenen Fraktionen bestätigen jedoch im Gespräch mit dem reporter die politisch gewollte lasche Einstellung gegenüber Falschparkern. Dies betreffe unter anderem das Gartenfeld in Trier-Ost. Und die Einschätzung der Kommunalpolitiker bestätigt die Behauptung der Ordnungsamtsmitarbeiter: “Es gibt bestimmte Straßen in Trier, in die gehen wir gar nicht rein, weil wir sonst alle Falschparker abschleppen müssten.”

Beispiel Egbertstraße im Gartenfeld: Für Hunderttausende an Euro wurde die Straße von der Stadt in einen verkehrsberuhigten Bereich (Spielstraße) umgebaut. Das heißt: Parken ist nur noch in den gekennzeichneten Flächen erlaubt. Und doch wird sie als öffentlicher Parkplatz missbraucht – von Besuchern des Verwaltungsgerichts, von Schülern der Altenpflegeschule, von Kunden der Ballettschule. Knöllchen sucht man hier jedoch vergebens, von Abschleppmaßnahmen ganz zu schweigen – obwohl VÜD-Mitarbeiter auf ihrem Einsatz durch die Straße fahren und die Parkverstöße vor Augen haben. Wenige Meter von der Egbertstraße entfernt werden Anliegerstraßen von Lehrern und Schülern des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums als Parkflächen missbraucht, obwohl unmittelbar an der Schule ein Parkplatz liegt und der Parkplatz an der Spitzmühle nur einige Meter entfernt ist. Beide sind allerdings kostenpflichtig. Erst massive Proteste von Anwohnern riefen den VÜD schließlich auf den Plan. Auch in anderen Straßen in Trier-Ost zeigt sich ein ähnliches Bild.


“Die Stellen beim VÜD sind ja bereits aufgestockt werden. Die Frage ist, ob diese Ausstattung auch tatsächlich ausreicht? Sollte sich herausstellen, dass der Dienst immer noch zu wenig Personal hat, um seinen Aufgaben nachkommen zu können, müssen wir bei den kommenden Haushaltsberatungen nachbessern. Auch ich bin der Meinung: Zeiten, in denen nicht konsequent kontrolliert wird, darf es nicht mehr geben.”
Thomas Albrecht, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion


Am Viehmarkt ist das Halteverbotsschild am Wendehammer nur ein Angebot an die Autofahrer – keine Vorgabe, wie meist in Trier. In der Nähe des Nikolaus-Koch-Platzes werden Gehwege hemmungslos zugeparkt. In der reinen Bewohnerzone in der Sichelstraße findet sich so gut wie nie ein parkender Bewohner, und im Umfeld von AVG und MPG blockieren Elterntaxis und trainierende Sportler jeden Zentimeter der Bürgersteige. Selbst fünf Meter Fußweg sind vielen Trierern und Umländern zu viel des Aufwandes. “Wenn Sie wissen wollen, warum wir so nachsichtig sind”, sagt eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes gegenüber dem reporter, “dann fragen Sie den Stadtrat, nicht uns!”

In Trier werden selbst Falschparker, die Geh-, Radwege oder Einfahrten blockieren, mittels Halterabfrage und anschließendem Telefonat höflich gebeten, ihr Fahrzeug wegzufahren. Die politische Demütigung der VÜD-Mitarbeiter geht sogar so weit, dass diese an Haustüren klingeln müssen, um festzustellen, ob das verkehrswidrig abgestellte Fahrzeug einem Bewohner gehört. Dessen Fahrzeug wird dann nicht etwa abgeschleppt. Nein, der Parksünder wird ebenfalls gebeten, sein Auto wegzufahren. “So sind wir rechtlich auf der sicheren Seite”, sagt Dezernent Schmitt im Geiste seines Vorgängers. Die Landeshauptstadt Mainz hat die Halterabfrage, die die Kontrolleure nicht nur Zeit, sondern auch Nerven kostet, übrigens jüngst abgeschafft. Dort wird jetzt sofort abgeschleppt.

Vor drei Jahren etablierte der reporter ein neues Wort im Trierer Sprachgebrauch: Wildparken. Der Neologismus gehört inzwischen zum anerkannten Sprachschatz aller Trierer Medien. Damals versprach Ex-Dezernent Thomas Egger, konsequent gegen die Wildparker vorzugehen. Es blieb bei der vollmundigen Ankündigung. Der VÜD ist immer noch personell unterbesetzt, das Wildparken hat zu- und nicht abgenommen. Die Politik sieht weg, und Trier steuert auf den Verkehrsinfarkt zu. Das Wildparken selbst trägt in seinen negativen Auswüchsen einen nicht unerheblichen Teil dazu bei.

Die Artikel-Serie zur Verkehrssituation in Trier wird fortgesetzt.


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung, Politik 36 Kommentare

36 Kommentare zu Auf Blech gebaut

  1. Helge Klaus Rieder

    Die beste Lösung wäre es den Einzelhandel aus der Trierer Innenstadt herauszunehmen. Ein großes Outlet-Center in Trierweiler, eines am Autobahndreieck Moseltal und schon müssten viel weniger Autos in die Trierer Innenstadt hineinfahren.

     
    • helmut heibel

      Eine gute Idee, dann wäre in der Innenstadt auch ausreichend Raum für Windgeneratoren und Photovoltaikanlagen.

       
  2. joe

    En Outlet-Center voll mit den 08/15 Ketten ist der dümmste aller möglichen Vorschläge.
    Die Stadt muss lebendiger werden, aber nicht durch Autos sondern durch Bewohner und Besucher.

     
  3. Felix

    wir wohnen in Aach. Hier müssen wir die Einkäufe zum Teil mit dem Auto erledigen. Ein Einkaufszenrum oben auf der Höhe Nähe Sirzenich/Trierweiler würde Fahrten nach Trier überflüssiger machen. Ich kaufe bereits jetzt im Internet, was möglich ist, damit meine Fahrten entfallen. Der Boote bringt mir die Sachen an die Haustür. So erspare ich mir eine Menge Fahrstress. Zum realen Schoppen geht es dann doch in das überfüllte Trier. Ich liebe es nicht, das Schoppen in Trier.

     
    • Rainer Landele

      die! aber nur bei hochwasser 😉

       
  4. Helge Klaus Rieder

    Die Trierer Innenstadt ist doch schon eine fast reine Ansammlung von Ketten. Was unterscheidet die noch von einem outlet-Center? Es gibt kaum etwas, was man nicht deutlich stressfreier auch im Internet besorgen kann.

     
  5. Volker Zemmer

    Eine sehr gute Analyse des Ist-Zustandes. So kann es in der Tat nicht mehr weitergehen. Wohin man auch schaut, Stau Stau Stau in Trier. Nur, was will man von Lokalpolitikern erwarten? Vorausschauendes Denken? Ha ha. Seit der Umgestaltung von Domfreihof, Kornmarkt und Viehmarktplatz ist doch in Trier verkehrstechnisch nichts mehr passiert. Einige sehen ja im Moselaufstieg die Lösung aller Probleme, was aber lächerlich ist. Deswegen fährt kein Auto weniger nach Trier. Das Problem sind doch nicht die, welche durchfahren sondern die vielen, die reinfahren.

     
  6. D. Ifferenziert

    “Dabei wären fünf oder besser noch zehn Euro Gebühr pro Stunde angemessen und zudem nachhaltig – im Sinne einer zukunftsfähigen Stadtpolitik.” Sie dürfen nur bei solchen Forderungen nicht vergessen, dass es dann Bevölkerungsgruppen, die sich nicht so viel leisten können, härter trifft, als die mit den “dicken Autos”, auch gerade aus Luxemburg, denen macht das auch nichts!
    “Es gibt bestimmte Straßen in Trier, in die gehen wir gar nicht rein, weil wir sonst alle Falschparker abschleppen müssten.” Nicht nur in der Innenstadt, auch in Ehrang hat man das Gefühl, manche Werkstätten könnten sich bezüglich des öffentlichen Verkehrsraumes alles erlauben. Dort werden über Jahre kaputte Autos geparkt, Autos ohne Nummernschild, Lieferwagen, dass kein Kinderwagen mehr durchkommt, dort wird auf den öffentlichen Parkplätzen fröhlich drauf hingewerkelt und geschraubt, der ganze Bürgersteig ist voller Ölflecke und das Ordnungsamt bekommt es nicht in den Griff (will oder kann es vielleicht nicht in den Griff bekommen?!) ““Ließe man uns unsere Arbeit machen”, sagen Ordnungsamts-Mitarbeiter gegenüber dem reporter, “wären die Zustände in Trier nicht so, wie sie sind. Aber wir werden ja oft zurückgepfiffen, wenn wir zu hart durchgreifen.” Tja, da scheint was dran zu sein!

     
    • Stephan Jäger

      Ich frage mich in Trier schon lange, wie es sich „Bevölkerungsgruppen, die sich nicht so viel leisten können“, trotzdem offensichtlich leisten können buchstäblich jeden Meter mit dem Auto zu fahren. Hier ist es ja so, dass diese „Bevölkerungsgruppen“ meist nicht die mit der weiten Anreise sind, sondern sie direkt aus dem Stadtgebiet kommen. Und man muss sich teilweise nur mal den Zustand der Karren anschauen. Aber das ist dann wohl das Gleiche wie mit dem Rauchen…

       
      • Planer am Bürotisch

        Ach Herr Jäger, gönnen Sie dieser Bevölkerungsgruppe von Ihrem Elfenbeinturm aus wenigstens ein wenig Spaß! Scherz beiseite, diese Menschen knappsen eh schon überall, glauben Sie es mir oder gehen Sie mal selbst gucken. Man kann mit diesen Menschen sogar sprechen, Herr Jäger. Da sieht man, warum der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft immer mehr zerbröckelt, da die “oberen 10.000” gar nicht mehr wissen oder wissen wollen, wie es “denen da unten geht”. Und mit dem Rauchen, das versteht man nur selbst, wenn man selbst mal richtig malochen war, was Sie wohl nicht so kennen, oder?! Aber selbst das Rauchen gönnt die “Creme de la Creme” der Gesellschaft diesen Menschen nicht. Gegenfrage, warum gehen Leute, die richtig gut verdienen in den Aldi!? Und dann glauben die “Oberen” auch noch die Märchen der Arbeitsagentur usw. usw. Ich denke, viele Leute Ihres Schlages wissen garnicht, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht, wie große Teile der deutschen Bevölkerung abgehangen werden und von Kinderarmut, Altersarmut usw. bedroht sind! Ihre Statistikabteilung möchte ich auch gerne mal sehen, wo Sie immer Ihre Behauptungen her holen: “Hier ist es ja so, dass diese „Bevölkerungsgruppen“ meist nicht die mit der weiten Anreise sind, sondern sie direkt aus dem Stadtgebiet kommen.” Ist aber eher wohl induktives Schließen bei Ihnen, oder!? Jetzt haben Sie aber wenigstens wieder einer Menschengruppe gegeben, erfolgreicher Tag für Sie!

         
        • Stephan Jäger

          Mimmimmi, mimimmmimmimi, mimmimi, Herr Jäger!
          Da haben wir ihn also wieder, unseren Vorzeigedemokraten/Kopfschüttler/Uschi/Undsoweiter…, der mich irgendwie nicht zu mögen scheint, obwohl er mich gar nicht kennt. Und, der absolut nicht anders kann als aus der Deckung persönlich. Und nun kann man sogar vermuten, dass er zumindest mal nur EINEN Wohnort hat: Ehrang.

          Zum Thema:

          „diese Menschen knappsen eh schon überall, glauben Sie es mir oder gehen Sie mal selbst gucken.“

          Ach, und deshalb muss man sie mit Autochen Fahren, Kippen und Fliesentischen „belohnen“?

          Die Anerziehung dieses unsozialen Mobilitätsverhaltens ist letztlich nichts weiter als EIN Aspekt des Gesamtkomplexes „Bildungsferne“. Und selbst das Rauchen „gönnen“ wir diesen „armen Menschen“ nicht, obwohl doch jeder weiß, dass das jeder hart malochende Mensch nun mal macht? NEIN! Weil es eine Menge Geld kostet und es weißgottt sinnvolleres gibt, was man damit anstellen kann, wenn man schon „so wenig“ davon hat. Zum Beispiel seinen Kindern vernünftiges Essen kaufen, statt sie mit Junkfood fett zu mästen, während man ihnen in der Bude und im Auto die Luft zum Atmen verpestet und sie auf jeder Fahrt über eineinhalb Kilometer in die Innenstadt frühzeitig an Bewegungsarmut und Rücksichtslosigkeit Anderen gegenüber heranführt.

          Apropos: Rauchverbot im Auto, wenn Kinder Mitfahren, ist schon wieder so eine tolle Sache, die eigentlich für jeden halbwegs normal denkenden, minimal empathischen Menschen selbstverständlich sein sollte, die WIR uns aber wieder von unserem winzigen Nachbarland vormachen lassen müssen.

           
          • Planer am Bürotisch

            Sie sind so voller Vorurteile, bei Ihnen gibt es nur schwarz und weiß! Ich könnte jedes Ihrer Argumente innerhalb einer Sekunde widerlegen, aber es ist sinnlos und Zeitverschwendung. Mit Ihnen zu diskutieren endet immer gleich, entweder man wird mit anderen Kommentatoren verwechselt, es wird die Herausgabe einer IP gefordert oder man wird gedisst oder bloßgestellt! Ihnen gehen eh immer schnell die logischen Argumente aus, und dann gibt es von Ihnen nur noch Saures!
            P.S. was hab ich denn mit den Kommentatoren am Hut (Vorzeigedemokraten/ Kopfschüttler/ Uschi/Undsoweiter…,)?
            “Zum Beispiel seinen Kindern vernünftiges Essen kaufen, statt sie mit Junkfood fett zu mästen, während man ihnen in der Bude und im Auto die Luft zum Atmen verpestet und sie auf jeder Fahrt über eineinhalb Kilometer in die Innenstadt frühzeitig an Bewegungsarmut und Rücksichtslosigkeit Anderen gegenüber heranführt.” Na dann stellen Sie sich mal vor eine Trierer Schule und schauen, welche Autos da Ihre Kinder absetzen: dicke Mercedes, BMW, Landrover, mit Lux-Nummer dazu. Die, die hier gemeint waren, kommen mit dem Bus, per Fahrrad oder zu Fuß. Sie müssen auch erst richtig beobachten und dann Schlüsse ziehen! Mimimi!

            Und ich gönne Ihnen auch gerne Ihr größtes Anliegen zu befriedigen, für Ihren Seelenfrieden, bitteschön schreiben Sie noch einen Folgekommentar, damit Sie wie immer das letzte Wort behalten und sich glückselig fühlen können, ich gönne es Ihnen von Herzen!

          • Mr. Burns

            Yeah, the Personen, die andere Personen vorschreibe wolle, wie sie zu lebe habe, mag ich! We in England say “Do as say do, not as I do”! Manchmall der Jäger errinnern mich an George Orwells Roman 1984!

        • Sascha

          Und das “Abgehängt sein” soll also das falsch parken berechtigen?
          Wenn man durch die Stadt geht sieht man, dass es in der Mehrheit die gut betuchten Leute sind, die sich rücksichtslos verhalten.

           
          • Planer am Bürotisch

            Nein, natürlich nicht, es ging darum, dass ein gewisser Waldesmann anderen Menschen vorschreiben will, was sie mit ihrem, auch noch wenigem, Geld machen, das hätte er auch bestimmt gerne!

      • Genau so!

        nehmt Ihnen die Autos und Zigaretten ab, sie sollen sich was schämen! Und dann der Zustand, gibt Ihnen ein Landrover! Und der ZUstand der Zigaretten, verkohlt, mann o mann!

         
        • Stephan Jäger

          Ah die multiple Persönlichkeitspaltung unseres Bürotischplaners nimmt schon wieder Fahrt auf. Und „alle“ sind, falls Meinung überhaupt nötig ist, der Gleichen und schießen aus allen Ecken auf einen…

          …und der staunende Leser fragt sich einmal mehr, wie schmerzfrei man eigentlich sein muss, um sich bei sowas nicht irgendwann mal doof vorzukommen.

           
          • Stephan Jäger

            Ach so, …und irgendwie lässt mich der multiple Planer in seinem vorvorletzten Posting doch schon sehr an einen anderen wackeren Klassenkämpfer denken, der ebenfalls für sein Leben gerne über „Elfenbeintürme“ schwadronierte.

            Aber das kann natürlich nicht sein! Ein Mensch, der so intelligent ist, dass er sogar Bücher schreibt, in denen er der Welt die Welt erklärt, (und dazu auch gleich noch selbst die obligatorischen Jubelkritiken), würde sich doch niemals im immer gleichen infantilen anonymen Kratz-Beiß-Haarezieh-Onlinegezänk verlieren…

  7. Stephan Jäger

    “Es gibt bestimmte Straßen in Trier, in die gehen wir gar nicht rein, weil wir sonst alle Falschparker abschleppen müssten.”

    Ach so ist das! Schön, das, was man ohnehin schon wusste, endlich mal von „offizieller Seite“ bestätigt zu bekommen: Man muss in Trier nur massenhaft und unverschämt genug rücksichtslose Verkehrsverstöße begehen, und schon hat man Narrenfreiheit! Gut, man kann es sich ja täglich auf dem Domfreihof anschauen, oder in der Johannisstraße, oder in der Neustraße oder, oder, oder…

    Warum in Gottes Namen wird dann nicht mal die komplette Straße freigeschleppt? Und, wenn sich dann nochmal wer traut, eben nochmal? Und, wenn in dieser Straße die verinnerlichte Einstellung „Mir doch scheißegal!“ der „Wenn ich mich hier hinstelle, ist die Karre weg.“ gewichen ist, die nächste Straße…

    Wenn hier endlich einmal in den Köpfen ankäme, dass die Schildchen schon so gemeint sind und nicht nur für Andere gelten und auch andere Verkehrsteilnehmer Rechte haben, dann wäre es wohl auch wieder mit einer relativ dünnen Personaldecke zu wuchten. Aber mit einem Dezernenten, der anscheinend sämtliche Untugenden und (juristischen) Fehleinschätzungen von seinem Vorgänger übernommen hat, wird das wohl nix. Wenn ein Fahrzeug so abgestellt ist, dass es andere Verkehrsteilnehmer behindert, ist es zu entfernen. Punkt! „Unverhältnismäßig“ ist es dann höchstens, eine komplette Fußstreife des Ordnungsamtes, die anderenorts dringend gebraucht würde, eine halbe Stunde mit einer Halterermittlung und -suche zu binden. Das ist inzwischen durch zig Urteile belegt. Und von einer „erheblichen Behinderung“ geht der Gesetzgeber etwa im Falle eines Gehweges bereits aus, wenn ein Drittel der Wegbreite blockiert ist. In Trier werden aber Gehwege meist gleich in voller Breite „umgewidmet“, so, dass denen, für die sie gedacht sind, nur der (gefährliche) Weg über die Fahrbahn bleibt.

    WANN also wird hier ENDLICH die (offiziell geduldete) Anarchie beendet?

     
    • Sascha

      Die komplette Straße freigeschleppt werden geht nicht, weil die Stadt einen Vertrag mit einem einzigem Abschleppunternehmen gemacht hat, was zwar billig ist (wieso eigentlich? zahlt doch schließlich der Falschparker) aber nicht über einen angemessen großen Fuhrpark wie z. B. Buschmann verfügt.

       
    • V. Clemens

      Die Rechtssprechung ist eindeutig.
      Sehr eindeutig. Aber in Trier werden ja tlw. Fristen vo 6 Wochen eingeräumt( und dann immer noch nicht eingehalten) Sowohl der Dezernent ist Jurist.Das bedeutet für mich das man die Rechtslage kennt.
      Interessant wären doch mal die Zahlen der Gerichtsverfahren zu erfahren welche die Stadt hier in den letzten Jahren geführt hat und wie diese ausgegangen sind. In den Jahresberichten des Ordnungsamtes werden diese leider nicht aufgeführt.

       
      • Stephan Jäger

        Die Stadt beruft sich, soweit ich mich erinnere, bei ihrer contra-Abschlepp-„Verhältnismäßigkeits“-Argumentation stets auf EINEN EINZIGEN Fall, in dem sie wohl tatsächlich einmal vor Gericht unterlegen ist…der aber sehr wenig mit einer „klassischen“ Radweg/Gehweg-Zuparkaktion zu tun hatte. Ist ewig her und ging wohl um irgendwelche trotz Vorwarnung nicht entfernten Werkstattfahrzeuge.

         
  8. Planer am Bürotisch

    Aber nicht nur was das Parken und die Innenstadt angeht, sondern auch die Gestaltung des Verkehrs in Trier, hier zum Beispiel der Umgang mit dem fließenden Verkehr ist in Trier eine einzige Katastrophe und es lässt einen an der Fachlichkeit bzw. dem menschlichen Verstand der bei der Stadtverwaltung tätigen Stellen bzw. Mitarbeiter arg zweifeln. Hier zum Beispiel das Thema Ampelschaltung, ein Beispiel, Kreuzung Ehranger Straße/Hafenstraße. Man muss sich diesen Schildbürgerstreich wahrlich mit eigenen Augen anschauen! Dort wurde nach fast 10 Jahren die Schaltung der Ampelanlage umgestellt (wegen der Herabstufung der Hafenstraße zu einer Gemeindestraße vor beinahe 10 Jahren!!), sowie die Markierung der Straße verändert, so dass nun wieder die Ehranger Straße Vorfahrtsstraße ist. Die Ampel aus Richtung Bahntunnel/Hafenstraße ist nun so geschaltet, dass dort abends im Berufsverkehr, wenn oh wunder, die Autos AUS!! der Stadt kommen, der Stau bis vor den Tunnel geht, da oben an der Kreuzung pro Grünphase, auf die man ewig warten muss, gerade mal wenn, es gut geht, drei Autos durchkommen. Die Anwohner können sich dann mit dem Lärm und den Abgasen jeden Abend begnügen. Oben, die Ehranger Straße aus Richtung Biewer, ist dann leer. Komisch!? Ne, die fahren ja über die Umgehungsstraße! Schaut sich dass ein Mitarbeiter des Trierer Tiefbauamtes nochmal an, versteht er denn überhaupt die Zusammenhänge der Verkehrsströme, ich bezweifle es stark. Und es wurde zudem der Rechtsabbiegerstreifen in die Hafenstraße aus Richtung Biewer wegmarkiert. Warum weiß kein Mensch (schöne weiße große Streifen, oh ja!), nur mit dem Effekt, dass sich bei Verkehr, der Rückstau bis in Höhe der alten Araltankstelle zieht oder sogar weiter. Wieder Anwohner, die unnötig Dreck, Abbgasen und Lärm ausgesetzt werden. Dann wurde noch für den entgegenkommenden Verkehr auf beiden Seiten der Ehranger Straße die Grünphase gleich geschaltet, was bedeutet, dass die Linksabbieger oftmals mitten auf der Kreuzung warten müssen, und wenn es zum Beispiel ein Stadtbus ist, geht natürlich gerade aus auch nichts mehr. Das ist nur ein Beispiel für eine vollkommen abstruse Verkehrsgestaltung in Trier, von den es hier sehr viele gibt. Begutachtet wurde die Kreuzung hinsichtlich der dort die Straße überquerenden Kinder, die zur Schule bzw. zum Schulbus müssen laut Aussage eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung zum Beispiel in den Osterferien um 11 Uhr! Und am Zentrum Mäusheckerweg, wo jeden morgen die Schüler über die Straße müssen, will die Stadt die Zebrastreifen wegnehmen, da es billiger ist, als die vorgeschriebene Gestaltung, obwohl dieser Zebrastreifen ja Lichter hat! Na, merken Sie was?!

     
    • Sascha

      Ich stimme Ihnen da voll und ganz zu.
      Die “neue” Kreuzung Ehranger Straße / Hafenstraße ist eine Zumutung für jeden.
      Anwohner, Fußgänger und Autofahrer.

       
  9. Planer am Bürotisch

    Auch interessant: Pallien, Berufsverkehr! Oftmals am Morgen, wie heute ein Lieferwagen auf der Straße, stehen dort an einer privaten Haus-Baustelle Lieferwagen oder LKW (Materialanlieferung). Dadurch, gerade wenn der Stadtbus oder ein LKW dran vorbei fahren will, entsteht oftmals ein Rückstau bis nach Biewer! Das Ordnungsamt interessiert es wohl nicht, oder die Stadtverwaltung, die doch vielleicht dafür Sorgen könnte, dass der Anlieferverkehr nicht gerade im dicksten Berufsverkehr stattfindet!? Oder die Ampelanlage Umgehungsstraße Ehrang Autobahn. Jeden Abed ein Rückstau bis zur Abfahrt Pfalzel aus Richtung Trier!

     
    • Planer am Bürotisch

      Nachtrag Bonner Straße: “In diesem Fall (private Baustelle in der Bonner Straße) haben die verantwortlichen Firmen eine Anordnung der Verkehrsbehörde bekommen mit entsprechenden Auflagen. Dazu gehört eine zeitliche Einschränkung. Die halbseitige Sperrung der Straße muss im konkreten Fall zwischen 9 und 15.30 Uhr liegen und darf täglich maximal drei Stunden dauern.” Diese Anordnung habe nichts zu tun mit der Sperrung der B 51 und der Umleitung über die B 53. Wenn eine Firma eine Ausnahmegenehmigung und halbseitige Sperrung wie in diesem Fall beantragt, gehen Mitarbeiter der Verwaltung raus und sehen sich das an. Hauptverkehrsstraßen werden hier anders behandelt als Nebenstraßen, sagt der Pressesprecher.” Quelle Volksfreund Auch hier wieder, das Ordnungsamt kommt nicht mit dem Kontrollieren hinterher, so oft wie hier Staus sind wegen den Anlieferfahrzeugen im Berufsverkehr. Heute Morgen stand übrigens wieder ein Lieferwagen dort und behinderte den Verkehr, soviel zur Einhaltung der Anordnung.

       
  10. Sascha

    Sehr guter Beitrag Herr Thielen, vielen Dank dafür und bitte nicht locker lassen!

    Neben den vielen Sachen, die man sich schon denken konnte (“fragen Sie den Stadtrat”) und richtigerweise im Artikel erwähnt werden, sollte man nicht vergessen, dass Falschparken Menschenleben kosten kann.
    Gerade in Gartenfeld werden Kreuzungsbereiche regelmäßig so zugeparkt, dass die Feuerwehr im Notfall nicht mehr durchkommt. Auf Nachfrage beim Bürgerhaushalt, warum man nicht mal Testfahrten mit der Feuerwehr durchführt und die Leute sensibilisiert, wurde mir geantwortet, diese seien bereits regelmäßig erfolgt. (Ich glaube das allerdings nicht, sonst wären zumindest mal Neumarkierungen an betreffenden Straßenabschnitten erfolgt). Auch Beschwerden beim Ordnungsamt hatten keinen signifikanten Erfolg, da man entweder nicht kontrollierte oder aber nur ein Knöllchen ans Auto steckte, anstatt die Gefahr zu beseitigen. Ich frage micht, ob erst etwas passieren muss, bis man reagiert.

     
    • V. Clemens

      Die letzte Pressewirksame Aktion diesbezüglich fand nach meinem Wissen vor vielen Jahren statt( damals wurde die Außenbestuhlung eines Gastwirtes in der Stockstraße beschlagnahmt)
      Die Feuerwehr ist bestimmt bereit hier bei Aufklärungsaktionen zu helfen. Sinnvoll sind diese aber am ehesten in den Abendstunden und am Wochenende, wenn die Anwohner auch erreichbar sind.
      Ich bin ebenso davon überzeugt, das sich für entsprechende Aufklärungsflyer mit Sicherheit ein Sponsor finden lässt, so das der Stadt außer dem Diesel für die Feuerwehrautos keine Kosten entstehen.
      Und die Freiwilligen Löschzüge, welche die beste Ortskenntnis besitzen, könnten solche Aktionen auch Nutzen um über die ehrenamtliche Arbeit zu informieren und neue Mitglieder zu werben.
      Es muss ja nicht die große Abschlepp-und Bußgeldkeule geschwungen werden. Ich bin überzeugt, das viele Autofahrer schlicht und einfach das nicht bedenken und bei eine Praktische Vorführung bei vielen ein Aha-Effekt eintritt.
      Und die Unbelehrbaren kann man dann ja immer noch sanktionieren.

       
  11. Max

    Man kann das Thema nicht oft genug hervorheben, nur es tut sich nichts. Diese Stadt namens Trier erstickt tagtäglich an Falschparkern bis zum geht nicht mehr und was ist, es wird tatenlos zugesehn.
    Wie auch schon hier erwähnt, die Johannisstr. wo gänzlich und grundsätzllich kein Parken erlaubt ist, was ist, jeden Tag und Nacht bis zum Anschlag zugeparkt.
    Und was was machen unsere Amtsvertreter, einfach nichts, es ist einfach nur noch traurig, Augen zu und durch.
    Wann wird dieses Possenspiel in dieser Stadt mal enden ?

     
    • Michel

      “…die Johannisstr. wo gänzlich und grundsätzllich kein Parken erlaubt ist…”

      In der Johannisstraße ist das Parken in den dafür ausgewiesenen Flächen sehr wohl erlaubt. Trotzdem parken viele unerlaubt vor/hinter diesen Flächen und vor Hauseingängen(!). Das wird m.E. relativ regelmäßig vom Ordnungsamt kontrolliert und mit Bußgeldern versehen….aber auf diese lächerlichen 10 oder 15€ Bußgeld lachen sich die Falschparker mit vornehmlich lux. Kennzeichen einfach nur schlapp…
      Sehr schlimm auch mittlerweile die Situation in der Jesuitenstraße. Hier fahren viele unerlaubt bis zur Fußgängerzone ran und halten dort um “schnell was in der Stadt zu besorgen”…fahren viel zu schnell und über den linken Bürgersteig drüber, ebenso, die, die aus dem Parkhaus dort rausfahren und dabei viel zu weit nach rechts ausscheren, sodaß man als Fußgänger quasi an die Wand gedrückt wird…alles Mist!

       
  12. G.Schlugt

    Herr Dumpfele von der CDU hat mal einen guten Vorschlag gemacht. Busfahrten in die Stadt sollen mit einem Einheitsticket von 1 Euro möglich sein. dann wäre es vorbei mit dem Verkehr.

     
    • V. Clemens

      Der Vorschlag ist nicht neu.
      Derzeit gehen ja sogar die Zonengrenzen durch die Stadtteile. Leute die z.B. aus Alt-kürenz zum Einkaufszentrum nach Neu-Kürenz mit dem Bus wollen müsssen innerhalb des Stadtteils 2,80 € bezahlen. begründet wird das damit, das die Bürger aus Neu-Kürenz innerhalb einer Zone in das Einkaufszentrum in den Nachbarstadtteil Tarforst fahren können.
      Das Grundproblem besteht wohl darin, das die Landkreise die Preise in Trier mitbestimmen können.
      Mit welcher Berechtigung? Was geht es Dauner oder Bitburger denn an was wir in Trier für den Bus bezahlen

       
  13. FORESTER

    Also ich zahle viel Kfz-Steuern und erlaube mir daher, mit meinem Auto dahin zu fahren wo ich will. Und wenn ich in ein Geschäft X will, möchte ich nicht vor dem Laden Y parken und kilometerweit laufen. So einfach ist das!

     
    • Calculus

      Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich

      Das ist das Problem unserer heutigen Gesellschaft !

       
    • Spekulatius

      Lösung: Auto verkaufen, keine KfZ-Steuern mehr bezahlen.

      FORESTER so: Mimimimimimi

      Naja, okay, auch Trolle sollen ab und an mal etwas zwischen die Zähne kriegen.

       
    • Sascha

      Ich zahle auch Kfz Steuer, fahre aber für gewöhnlich mit dem Bus oder dem Fahrrad in die Stadt, weil ich zumindest bei letzterem Verkehrsmittel fast direkt vor dem Geschäft parken kann.
      Genau solch asoziale Verhaltensweisen wie von Ihnen proklamiert, lieber FORESTER, machen es nötig, die Stadt zu verpollern.

       

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