Auf der Suche nach dem besten Schoppen

Kritisch verkostet das Fachpublikum die angestellten Schoppen-Weine. Foto: Ansgar Schmitz

Kritisch verkostet das Fachpublikum die angestellten Schoppen-Weine. Foto: Ansgar Schmitz

TRIER. Der große Qualitätstest “Der Beste Schoppen Mosel” ist erfolgreich in die Bewertungsproben seiner 18. Auflage gestartet. Etwa 120 Gastronomen und Winzer beteiligten sich am Auftakt der ersten Verkostungs- und Bewertungsrunde im Tagungszentrum der Industrie- und Handelskammer in Trier. Moderiert von Weinfachleuten der Wettbewerbsträger, probierten und bewerteten die Juroren 545 Schoppen-Weine.

Die Schoppenwein-Prämierung ist ein Kooperationsprojekt von Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Moselwein e.V., den Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel und dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz. Teilnehmen können alle konzessionierten Gastronomiebetriebe, die Qualitätsweine von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank anbieten. Im Wettbewerb haben die teilnehmenden Gastwirte, ihre Mitarbeiter und ihre Lieferanten aus der Winzerschaft die Möglichkeit, die Weine zu verkosten und zu bewerten. Dies soll auch den Qualitätsdialog und die Zusammenarbeit der Gastronomen und Winzer fördern.

Zum Wettbewerb 2016 haben fast 200 Lokale insgesamt 1.400 Weine von 280 Weinbaubetrieben eingereicht. Diese Weine werden zunächst in Regionalproben in Trier und Cochem bewertet. Statt an bis zu drei Tagen finden diese Verkostungen an einem Tag je Standort statt, um den Zeit- und Personalaufwand für alle Beteiligten zu reduzieren. Alle in den Regionalproben positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel “Ausgezeichnet – Der Beste Schoppen”. Die besten der Vorrunde qualifizieren sich für die Finalprobe, in der eine Fachjury die Siegerweine ermittelt. Die besten Weine der Regionalprobe Trier werden auf der Internetseite derbesteschoppen.de veröffentlicht. Die zweite Regionalprobe findet am 22. Juni im Kulturzentrum Kapuzinerkloster in Cochem statt.Getestet wird in elf Kategorien: Riesling trocken, Riesling halbtrocken, Riesling lieblich; Elbling trocken und halbtrocken, Rivaner trocken und halbtrocken, Weiße Burgundersorten trocken und halbtrocken, Rosé/Weißherbst/Blanc de noir sowie Rotwein trocken.

Alle in den Vorrunden positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel „Der Beste Schoppen – Ausgezeichnet“, die Sieger der Finalprobe erhalten das Siegel “Der Beste Schoppen – Sieger”. Die Bewertung aller eingereichten Weine eines Gastronomiebetriebs ist schließlich ausschlaggebend für seine Platzierung im Wettbewerb. Alle Einreicher eines Siegerweines haben die Chance, einen der vorderen Wettbewerbsplätze zu erreichen.

Die besten Schoppen-Wirte werden in drei Kategorien geehrt. Dem Sieger des Hauptpreises „Der Beste Schoppen“ winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Volks- und Raiffeisenbanken der Region. Der Zweit- und der Drittplatzierte in der Hauptkategorie erhalten Sachpreise im Wert von 500 und 250 Euro, die vom DEHOGA Rheinland-Pfalz und dem Moselwein e.V. zur Verfügung gestellt werden. Gekürt wird auch die “Neuentdeckung des Jahres”: Der Beste dieser Kategorie darf sich über einen Preis im Wert von 500 Euro des Gerolsteiner Brunnens freuen. In der Kategorie “Weingut mit Gastronomie” werden gastronomische Betriebe geehrt, die zu einem Weingut gehören. Die Winzerwirtschaft mit dem besten Ergebnis erhält hochwertige Weingläser im Wert von 500 Euro, zur Verfügung gestellt von der Zwiesel Kristallglas AG.Die Siegerpräsentation mit Übergabe der Preise und Urkunden ist am 19. Juli in Kröv. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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