Aufatmen für Busfahrer im Maarviertel

Oft sehe man tagelang keine Arbeiter an den Baustellen, klagen Anwohner. “Im Rahmen von Leitungsarbeiten kann es verfahrensbedingt zu Ruhezeiten kommen, die wir einhalten müssen”, antworten die SWT. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Eine gute Nachricht für alle Busfahrer im Maarviertel: Im Laufe der kommenden Woche werden die stadteinwärts fahrenden Stadtbusse wieder ihren gewohnten Weg nehmen. Seit Juni dieses Jahres hatten sie einen Umweg über Castelforte und den Verteilerkreis Nord nehmen müssen, was für die Fahrgäste eine deutlich längere Fahrtzeit mit sich brachte.

Im Maarviertel ist die Stimmung unter den Stadtbus-Nutzern gereizt. Seit einem Jahr erneuern die Stadtwerke Trier (SWT) die Versorgungsleitungen (Erdgas-, Strom-, Trinkwasser-, Fernmeldeleitungen) in der Zeughausstraße. Bedingt durch die Bauarbeiten müssen die Busse seit Juni dieses Jahres einen anderen Weg nehmen. Und der führt nicht direkt in die Stadt, sondern hin zum Verteilerkreis Nord. “Dass eine Baumaßnahme auch mal länger dauern kann, das ist leider nichts Neues. Aber seit Mitte Juni muss ich täglich wegen dem Umweg über den Verteilerkreis Nord eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen, um mit dem Bus rechtzeitig zur Arbeit zu kommen”, beklagt sich eine Anwohnerin gegenüber dem reporter.

Ein Hinweis, der ab laut SWT der kommenden Woche entfallen wird.

Nicht glücklich über Dauer der Arbeiten

Unternehmenssprecherin Anne Paris von den SWT zeigt Verständnis für die Situation. Und nach einer kurzen Nachfrage kann sie in diesem Punkt Entwarnung geben: ” Ab der kommenden Woche gilt für unsere Stadtbuslinien 5 und 85 stadteinwärts folgende Umleitung: Ab Castelforte über den Verteilerkreis Trier-Nord, Herzogenbuscher Straße, Paulinstraße, Zeughausstraße in die Kloschinskystraße und dann weiter nach Plan.”

Auch die SWT seien nicht glücklich darüber, dass die Arbeiten in der Zeughausstraße so lange dauern, sagt Paris: ” Ursprünglich war geplant, dass die gesamte Baumaßnahme bis zum Sommer 2018 abgeschlossen ist. Die tatsächlich vorgefundenen Gegebenheiten haben die Arbeiten jedoch unerwartet erschwert. Deswegen haben die SWT den Personaleinsatz vor Ort verstärkt, so dass die Baumaßnahme voraussichtlich Ende 2018 beendet sein wird.”

Bis zum Ende der Bauarbeiten bleibe die aktuelle Einbahnstraßenregelung weiterhin bestehen. Die Ampelschaltung an der Ecke Zurmainerstraße werde entsprechend angepasst.

Aktuell laufen die Arbeiten an der Ecke Zeughausstraße, Wilhelm-Leuschner-Straße bis zur Einmündung Zurmainerstraße. Im Anschluss, voraussichtlich Ende November, soll die Anbindung in der Wilhelm-Leuschner-Straße fertig gestellt werden. (-flo-)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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