Aus dem Trierer Polizeibericht

Polizei fahndet mit Fotos nach Tätern eines Raubüberfalls

Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Trierer Brotstraße am Freitag, 23. Juni, fahndet die Polizei nun öffentlich mit Fotos nach den beiden Tätern. Wer kennt die Personen und kann der Polizei Hinweise geben?

Gegen 11.30 Uhr betraten die beiden Männer das Juweliergeschäft. Ein Täter bedrohte zwei Angestellte mit einer Schusswaffe und setzte Reizstoff gegen eine der Angestellten ein. Währenddessen sicherte der zweite Täter den Eingangsbereich durch das Fenster ab. Die Unbekannten entwendeten eine Vielzahl hochwertiger Uhren und flüchteten zu Fuß in die Fußgängerzone.

Nun fahndet die Polizei auch mit Fotos nach den beiden Männern. Der Täter 1 ist etwa 25 bi 35 Jahre alt und ca. 1,80 bis 1,85 Meter groß und schlank. Bekleidet war er mit einer dunklen Mütze, einer dunklen Sonnenbrille, einem grünen T-Shirt, schwarzen Handschuhen und einer blauen kurzen Hose. Der Täter trug einen dunklen Rucksack und sprach in einer unbekannten ausländischen Sprache.

Der zweite Täter war etwa 20 bis 30 Jahre alt und korpulent. Er trug ein dunkles Basecap mit hellem Schirm, eine dunkle Brille, ein orangefarbenes T-shirt und eine blaue kurze Hose. Auch er führte einen dunklen Rucksack mit sich.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Trier zu melden – Telefon: 0651/9779-2290 bzw. -0.

 

Wieder Rückgang der Wohnungseinbrüche im Monatsvergleich

Den dritten Monat in Folge nehmen die Wohnungseinbrüche im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums (PP) Trier im Vergleich zum Vorjahresmonat ab. Dennoch mahnt die Polizei zu Vorsicht und  Wachsamkeit.

Im Juni 2017 wurden die Polizeidienststellen im Zuständigkeitsbereich des PP Trier zu insgesamt 36 Tatorten gerufen. Glück im Unglück hatten 21 Geschädigte, bei denen die Einbrecher im Versuch stecken blieben und unverrichteter Dinge davon zogen.

Die Tatsache, dass weit mehr als die Hälfte der Taten erfolglos bleiben, kann die Bevölkerung in ihrem Sicherheitsgefühl stärken und bestätigt die polizeilichen Ermittler in der Hoffnung, dass ihre Bekämpfungsstrategie langfristig erfolgreich ist.

Im Juni des Vorjahres lag die Zahl der Einbrüche noch bei 43 Taten, von denen schon damals 30 im Versuchsstadium endeten.

Die Polizei rät Hausbesitzern und Mietern im Zusammenhang mit Einbruchschutz weiterhin, auf technische Maßnahmen zur Einbruchsverhütung zu setzen. Darüber hinaus bieten persönliche Verhaltensweisen, z. B. im Zusammenhang mit der Nutzung von sozialen Medien, und nachbarschaftliche Hilfe große Chancen, Einbrüche zu verhindern. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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