Bauchwandbrüche behandeln

TRIER. Schweres Heben, genetische Veranlagung oder eine Schwangerschaft: die Ursachen für einen Bauchwandbruch sind ganz verschieden. In der Vortragsreihe “Mittwochs im Mutterhaus“ informiert Christoph Nieswand am 18. Oktober von 18 bis 19.30 Uhr im Klinikum Mutterhaus am Standort Ehrang über mögliche Behandlungsmethoden. Der Eintritt ist frei.

“Ein Bruch des Weichgewebes heilt – anders als ein Knochenbruch – nicht wieder von alleine zusammen und bereitet daher oft dauerhaft Probleme. Neben Schmerzen können sich im schlimmsten Fall Bauchorgane, wie beispielsweise Darmschlingen, in der Bruchlücke einklemmen und sich dabei ’strangulieren’. Dies kann zu einer lebensbedrohlichen Situation durch absterbenden Darm führen, und es muss eine Notoperation erfolgen”, erklärt Nieswand. Er ist Oberarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Mutterhaus Ehrang unter der Leitung von Chefarzt Janus Patas. “Mit meinem Vortrag möchte ich den Zuhörern zeigen, welche Arten von Bauchwandbrüchen es gibt, wie sie einen Bruch erkennen und ihnen zugleich erklären, welche operativen Behandlungsmethoden es für Bauchwandbrüche gibt. Insbesondere werde ich dabei auf die häufigen Bruchformen wie den Leistenbruch und den Narbenbruch eingehen”, so Nieswand. Während des Vortrags sowie im Anschluss gibt es Gelegenheit für persönliche Fragen. (tr)


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