Besucherrekord im Museum Karl-Marx-Haus

Büste im Karl-Marx-Haus. Archivfoto: Rolf Lorig

TRIER. Das Museum Karl-Marx-Haus konnte bis zum Ende des vergangenen Jahres 60.721 Besucher aus insgesamt 95 Nationen in seine neu eröffnete Dauerausstellung locken. Damit hat sich die Besuchszahl der Vorjahre um 50 Prozent erhöht und das in nur acht Monaten Öffnungszeit. Auch die Zahl der Führungen (460) hat sich glatt verdoppelt.

Die neue Ausstellung zeigt nicht nur den Menschen Karl Marx im von vielfältigen Umbrüchen geprägten 19. Jahrhundert und sein wissenschaftliches Werk, sondern legt den Schwerpunkt auf die Wirkungsgeschichte seiner Ideen bis in unsere heutige Zeit. Der Friedrich-Ebert-Stiftung ist es gelungen, Karl Marx mit seinem Werk und seiner Wirkung kritisch zu reflektieren und als eine der Wurzeln der Arbeiterbewegung, der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften, öffentlichkeitswirksam herauszuarbeiten und modern zu präsentieren.

In diesem Sinne beschäftigt sich das Karl-Marx-Haus 2019 in seinen Veranstaltungen mit zentralen Themen der Demokratiegeschichte. Im ersten Halbjahr steht die Gründung der Weimarer Republik 1919 im Mittelpunkt, in der zweiten Jahreshälfte die Friedliche Revolution von 1989. Beide Ereignisse werden in den Kontext der marxschen Wirkungsgeschichte gestellt werden. Als erstes Highlight präsentiert das Museum am 19. März die von dem renommierten Autor Ernst Piper verfasste neue Biografie Rosa Luxemburgs, der weltweit bedeutendsten Denkerin der Sozialdemokratie. (tr)


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