Bischof Ackermann beim Weltjugendtag

TRIER/KRAKAU. Bischof Stephan Ackermann sieht in der Vielfalt der Nationen „einen  Reichtum“. Gerade in der heutigen Zeit, die mit sehr viel Hass verbunden sei, gelte es, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen.

Das sagte der Trierer Bischof bei seiner Katechese während des Weltjugendtages in Polen. Es sei ein ‟Zeichen der Vielfalt“, wenn junge Menschen beim Weltjugendtag zusammenkommen und ihre vielen Fahnen schwenkten. Menschen aus vielen Nationen kämen zusammen, begegneten sich mit Respekt. Und sie alle seien verbunden in der Gemeinschaft des Glaubens.

‟Es braucht einen langem Atem, bis wir sagen können: Jetzt ist die Zeit der Barmherzigkeit“, führte Ackermann aus. Doch gelte es – trotz aller grauenvollen Meldungen über Gewalt, Hass und Terror – Standhaftigkeit zu zeigen, und nicht ‟mit denselben Waffen zurückzuschlagen.“ Denn ‟das wird die Welt nicht verändern.“ Dabei sei jeder einzelne in der Lage, ein Zeichen zu setzen.

Bis zum 31. Juli sind rund 400 junge Menschen aus dem Bistum Trier beim Weltjugendtag in Krakau. Begleitet werden sie von Bischof Ackermann und Weihbischof Peters.

Weitere Informationen unter: weltjugendtag-bistum trier oder triergoesweltjugendtag.


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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