Brand am Samstagabend in einem Mehrfamilienhaus

TRIER. Zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus wurde die Feuerwehr am Samstagabend in die Zuckerbergstraße gerufen. Passanten hatten Rauch bemerkt, der durch ein Kellerfenster nach außen drang.

“Bei unserem Eintreffen registrierten wir einen Vollbrand im Keller”, sagte Markus Witt von der Berufsfeuerwehr Trier gegenüber dem reporter. Um an den Brandherd zu kommen, mussten die Wehrleute die Hauseingangstür aufbrechen.

Während ein Trupp sich sofort an die Brandbekämpfung machte, durchsuchten andere Feuerwehrleute das Haus nach Bewohnern. Eine Person konnte dabei ausfindig gemacht werden, die übrigen Bewohner waren nicht zu Hause. “Glücklicherweise”, kommentierte das Markus Witt, denn der giftige Rauch war mittlerweile bis in alle Wohnungen gezogen. Zudem entdeckten die Wehrmänner im Erdgeschoss einen weiteren Brandherd, der sich hinter einem Schrank befand.

Nachdem beide Brände gelöscht war, wurde das gesamte Haus entraucht und vor dem Abzug der Wehrleute durch eine provisorische Eingangstür wieder gesichert. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Der Einsatz, an dem 30 Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Olewig beteiligt waren, dauerte etwa eineinhalb Stunden.


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured 1 Kommentar

Kommentar zu Brand am Samstagabend in einem Mehrfamilienhaus

  1. Christoph Walzer

    Bin einer der Mieter, der ausfindig gemacht wurde in der Nacht.
    Ein riesen Dankeschön an das ganze Team der Feuerwehr, die unter Einsatz ihres Lebens einen wahnsinnigen Job gemacht hat. Großen Respekt an alle, die diesen Beruf ausüben oder freiwillig bei der Feuerwehr arbeiten. DANKE an alle. Wir Mieter des Hauses hoffen nun alle dass es weitergeht für uns, auch wenn wir alle wohl erst mal auf der Straße stehen. Gott sei Dank gibt es in Trier viele Menschen die Hilfe anbieten. Es ist schön in solch einer Stadt zu wohnen, wenn man merkt dass in schlimmen Zeiten Freunde u. Bekannte da sind und man nicht alleine ist.
    Nochmals Danke an die Feuerwehr, Polizei und an alle, die nun weiterhin Unterstützung anbieten !!!!

     

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