Verein soll Kürenzer Orangerie mit Leben füllen

TRIER. In Kürenz will sich am Samstag, 19. Januar, ein neuer Verein gründen. Die vordringliche Aufgabe des neuen Vereins: die Pflege und den Betrieb der Orangerie im Schlosspark. Wer im Stadtteil Kürenz etwas Ruhe sucht, geht dort in den Schlosspark. Das im Zentrum befindliche Gebäude, das hier allgemein als das Mehr

Feinherbe Weine sind beim Publikum im Kommen

TRIER. Neue Weine entdecken, sich mit dem Winzer austauschen, mit Freunden über Wein plaudern – all das ist beim aktuellen Weinforum in den Viehmarktthermen möglich und gewünscht. Noch bis einschließlich Sonntag wollen hier 210 Weine aus rund 70 Betrieben entdeckt und verkostet werden. Für den reporter war Rolf Lorig Mehr

Neuer Treff für Jugendliche mit Beeinträchtigung

TRIER. Jugendliche mit Beeinträchtigung bekommen einen neuen Treffpunkt: Die Lebenshilfe Trier bietet ab diesem Monat einen Jugendtreff in der Villa Henn (Paulinstraße 14) an. Die betreuten Treffen finden immer freitags von 16 bis 19 Uhr statt und richten sich an Jugendliche mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung zwischen 14 und Mehr

92 neue Wohnungen auf dem Olewiger Klostergelände

TRIER. Mit einem Projektvolumen in Höhe von 30 Mio. Euro schafft die Projektgesellschaft P3, ein Tochterunternehmen des Bauträgers "Eifel Haus", auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Olewig neuen Wohnraum. Mitte 2021, so die Planung, sollen dort 92 Wohneinheiten neu bezogen werden, ein Viertel davon wird sozial gefördert. Alle Wohnungen Mehr

Polizei sucht Mann aus Trier-Nord

TRIER. Seit dem 4. November 2018 wird der 43-jährige Afrim Fejzi, Spitzname "Rico" oder "Riko", aus Trier vermisst. Zuletzt wohnte er in Trier-Nord. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Gesuchte in einer hilflosen Lage befindet. Afrim Fejzi ist 1,80 Meter groß, sehr schlank, hat kurze grau-schwarze Haare und Mehr

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Theater Trier – SPD fordert Abmahnung für Sibelius

Im Gespräch mit dem reporter betont Ministerpräsidentin Malu Dreyer, dass die Landesregierung sich nicht in die Krise am Theater Trier einmischen werde. SPD-Chef Sven Teuber setzt seine Hoffnungen auf die Arbeit des neuen Verwaltungsdirektors. Foto: Rolf Lorig

Im Gespräch mit dem reporter betont Ministerpräsidentin Malu Dreyer, dass die Landesregierung sich nicht in die Krise am Theater Trier einmischen werde. SPD-Chef Sven Teuber setzt seine Hoffnungen auf die Arbeit des neuen Verwaltungsdirektors. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Trierer SPD fordert eine Abmahnung für Theater-Intendant Karl Sibelius wegen dessen Rolle im Rechtsstreit mit dem fristlos entlassenen Schauspieldirektor Ulf Frötzschner. Der Österreicher hatte es unterlassen, Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) frühzeitig über den Gütetermin in Frankfurt zu informieren. Zudem führte Sibelius die Verhandlungen vor Gericht ohne städtischen Auftrag, da ihm die Entscheidung in den finanziellen und personellen Angelegenheiten zu diesem Zeitpunkt bereits entzogen war. “Dieses Verhalten muss Konsequenzen haben”, betont SPD-Chef Sven Teuber gegenüber dem reporter. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte am Samstag erstmals öffentlich gegenüber dem reporter, das Land werde sich in die Krise am Theater nicht einmischen. Allerdings stehe sie uneingeschränkt hinter den Aussagen von Konrad Wolf. Der neue Mainzer Kulturminister hatte die wirtschaftliche Situation am Trierer Theater jüngst in einem Radiointerview als “Beispiel für ein finanzielles Desaster” bezeichnet. Ferner erklärte der parteilose Kulturminister, die Landesregierung werde ihren Zuschuss von derzeit rund 5,8 Millionen Euro pro Jahr auf keinen Fall erhöhen. Mehr

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Theater Trier – Linke kritisiert Egger und Sibelius

Die Krise am Theater Trier dauernd weiter an.

Die Krise am Theater Trier dauernd weiter an.

TRIER. In der Krise um das skandalgeschüttelte Theater Trier kritisiert nun auch die Linke Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) und Intendant Karl Sibelius. “Die sinkende Abozahlen bringen nicht nur Sibelius in Bedrängnis, sondern auch Egger”, so die Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Katrin Werner. Zudem finde teilweise eine beispiellose verbale Schlammschlacht stett, die niemandem etwas nützt – am wenigsten den Angestellten des Theaters. Mehr

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Theater Trier – Fauxpas der Grünen

"Wir bleiben nicht mehr bei unseren Positionen", sagte Kewes am Donnerstag gegenüber dem reporter. Foto: Grüne Trier

“Wir bleiben nicht mehr bei unseren Positionen”, sagte Kewes am Donnerstag gegenüber dem reporter. Foto: Grüne Trier

TRIER. Schwerer Fauxpas der Trierer Grünen: Eine gestern an die Medien verschickte Pressemitteilung der Fraktion zur juristischen Auseinandersetzung zwischen Ulf Frötzschner und der Stadt hat die Partei heute kommentarlos von ihrer Internetseite entfernt. Die Anwältin des am Theater Trier fristlos entlassenen Schauspieldirektors hatte bei den Grünen interveniert. In der Mitteilung, die vom reporter wegen falscher Tatsachenbehauptungen nicht veröffentlicht worden war, hatten Fraktionschefin Petra Kewes und Johannes Wiegel, Mitglied der Grünen im Kulturausschuss, Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) ferner wegen dessen Vorgehens in der Frötzschner-Causa frontal attackiert: Leibe gieße mit seiner Entscheidung, den Thüringer ans Theater zurückzuholen, “Öl ins Feuer” statt “zur Sachlichkeit zurückzukehren”. Kewes sagte am frühen Nachmittag gegenüber dem reporter: “Nach nochmaliger Rücksprache mit dem Rathaus und dem Gespräch mit der Anwältin von Ulf Frötzschner halten wir an unseren in der Presseklärung formulierten Positionen nicht mehr fest.” Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, inside54.de, Politik 42 Kommentare

Was er kann, und was er darf

Falten adeln auch, Herr Leibe! Foto: Rolf Lorig

Falten adeln auch, Herr Leibe! Foto: Rolf Lorig

Die Krise am Theater Trier spült einen Aspekt an die Oberfläche, der in der gesamten öffentlichen Debatte bisher zu wenig beachtet wird. Dabei steht nicht der umstrittene Intendant Karl Sibelius im Rampenlicht. Der Österreicher ist nur das Produkt einer dilettantischen Politik, in der Profis vor Amateuren kuschen müssen und dem urgewählten Oberbürgermeister die Legitimation fehlt, auch innerhalb der einzelnen Dezernate durchzugreifen. Wolfram Leibe ist auf Gedeih und Verderb jenen ausgeliefert, die Politik als Feierabendbeschäftigung betreiben, und er ist jenen ausgeliefert, wie etwa im Kulturausschuss, denen sogar die Legitimation durch den Souverän fehlt – und die dennoch Entscheidungen treffen. Im Kern signalisiert die Krise am Theater beispielhaft, dass Idee und Wirklichkeit der Kommunalordnung längst nicht mehr konform sind. Die Landesregierung ist in der Pflicht, diesen unhaltbaren Zustand endlich durch eine Verfassungsänderung zu beseitigen. Denn der Rat ist in der Kommune zunächst Teil der Verwaltung, nicht übergeordnetes Kontrollorgan – wie etwa in den Ländern und im Bund. Der urgewählte Oberbürgermeister aber muss endlich jene Richtlinienkompetenz für alle Dezernate erhalten, wie sie auch Kanzlern und Ministerpräsidenten eingeräumt wird. Und er muss sich seine Dezernenten selbst auswählen dürfen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Theater Trier – 17 Fragen an Egger

Muss sich erneut einem umfangreichen Fragenkatalog von CDU und Grünen stellen: Thomas Egger. Foto: Rolf Lorig

Muss sich erneut einem umfangreichen Fragenkatalog von CDU und Grünen stellen: Thomas Egger. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Krise am Theater Trier zieht erneut weite Kreise. Wie schon nach der Absage der geplanten Tanztheater-Performance NeroNero, die durch den reporter-Bericht Oh, lodernd Feuer… ausgelöst worden war, legt das Ratsbündnis aus CDU und Grünen auch heuer Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) einen umfangreichen Fragenkatalog vor. Thema diesmal: die Causa Ulf Frötzschner. Der Thüringer war von Theater-Intendant Karl Sibelius mit Eggers Einverständnis fristlos gekündigt worden. Das Bühnenschiedsgericht in Frankfurt wies die Begründung für die Kündigung jedoch zurück. Gestern gaben Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) und Egger dann bekannt, dass Frötzschner nach Zustimmung des Steuerungsausschusses am 22. September ans Theater zurückkehren wird. Mehr

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AfD fordert sofortigen Rücktritt von Sibelius

TRIER. Mit deutlichen Worten reagiert der Trierer AfD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Michael Frisch auf die neuerlichen Hiobsbotschaften aus dem Theater: “Was wir hier erleben, ist eine Schmierenkomödie ersten Ranges, allerdings ohne Aussicht auf ein happy end. Sowohl das vertragswidrige Verhalten des Intendanten als auch die Pflichtversäumnisse des zuständigen Dezernenten sind völlig inakzeptabel. Die AfD-Fraktion unterstützt daher ausdrücklich die klare Haltung des Oberbürgermeisters und dessen Bemühungen, endlich Ordnung am Theater zu schaffen.” Mehr

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Theater Trier – “Ich hab’ die Faxen dicke!”

Enttäuscht sei er von den Alleingängen, sagte der OB. Damit war auch Dezernent Egger gemeint. Foto: Rolf Lorig

Enttäuscht sei er von den Alleingängen, sagte der OB. Damit war auch Dezernent Egger gemeint. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der fristlos entlassene Schauspieldirektor Ulf Frötzschner kehrt zumindest für ein Jahr ans Theater Trier zurück. Das haben Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Kulturdezernent Thomas Egger (beide SPD) am Montag auf der über zweistündigen Pressekonferenz des Stadtvorstandes bekanntgegeben. Damit geht die Stadt auf den Vorschlag Frötzschners vor dem Bühnenschiedsgericht ein. Der Thüringer hatte angeboten, die kommende Spielzeit zu Ende zu bringen und dann gegen eine Abfindung von 50.000 Euro seinen Fünf-Jahres-Vertrag zu beenden. Die Entscheidung fiel laut Leibe während der Klausurtagung der Stadtspitze am Wochenende. Nach Auskunft Eggers ist Theater-Intendant Karl Sibelius mit der Rückkehr Frötzschners einverstanden. Egger räumte selbstkritisch ein, “dass meine Warnlampen nicht angegangen sind, als ich von dem Termin in Frankfurt erfahren habe”. Leibe kritisierte die Alleingänge seines Kulturdezernenten und des Intendanten scharf. “Das geht einfach nicht”, sagte der Stadtchef. Mehr

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Der Kommentar – Die Geister, die sie riefen…

Egger trägt am Theater-Chaos ein gerüttelt Maß Mitschuld. Foto: Rolf Lorig

Egger trägt am Theater-Chaos ein gerüttelt Maß Mitschuld. Foto: Rolf Lorig

Alles gut? Mitnichten. Wolfram Leibe hat wieder einmal die Reißleine beim Theater gezogen. Aber dem Stadtchef geht die Geduld aus. Und das ist nur allzu verständlich. Er muss sich mit täglich mit jenen Auswirkungen herumschlagen, die ihm ein verantwortungsloser Stadtrat aufgebürdet hat – von der CDU über die eigene Partei bis hin zu den Linken. Leibe spricht vom Reparaturbetrieb Theater. Und selbst das ist noch ein wohlwollender Euphemismus. Chaosladen träfe den Zustand eher. Dieses Chaos haben die Trierer Feierabend-Politiker aus Rat und Ausschüssen angerichtet, die jüngst zu feige waren, den eigenen Fehler einzugestehen und die Ära Sibelius zu beenden. Stattdessen wurde der Vertrag des Österreichers um weitere vier Jahre verlängert. Nun kehrt Ulf Frötzschner mit breiter Brust ans Theater zurück. Man muss kein Hellseher sein, um zu prognostizieren: Der nächste Ärger ist vorprogrammiert! Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, inside54.de, Meinung 10 Kommentare

Theater Trier beschäftigt Landtag

Das Land subventioniert das Trierer Theater in diesem Jahr mit 5,8 Millionen Euro.

Das Land subventioniert das Trierer Theater in diesem Jahr mit 5,8 Millionen Euro.

MAINZ/TRIER. Die Krise des Stadttheaters Trier hat mehrere Mainzer Landtagsfraktionen alarmiert. Wie berichtet, ist dort ein Defizit von mindestens 2,6 Millionen Euro aufgelaufen. Zudem steht Intendant Karl M. Sibelius wegen wegbleibender Zuschauer und fragwürdiger Personalentscheidungen in der Diskussion. Mehr

Erstellt am Autor Martin Eich in Die Reporter-Meldungen, Dossier Theater, Featured, inside54.de Hinterlasse einen Kommentar

Theater Trier – SPD geht auf Distanz zu Egger

"Die SPD erwartet eine Erklärung des Kulturdezernenten", fordert SPD-Chef Sven Teuber.

“Die SPD erwartet eine Erklärung des Kulturdezernenten”, fordert SPD-Chef Sven Teuber.

TRIER. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert nach ihrer heutigen Klausurtagung, die jüngst getroffenen Stadtratsbeschlüsse zur neuen Struktur am Theater umzusetzen. Die Sozialdemokraten kritisieren damit das offensichtlich nicht abgesprochene Vorgehen, die Vertretung der städtischen Interessen bei der Güteverhandlung zwischen der Stadt und dem entlassenen Schauspieldirektor Ulf Frötzschner vor dem Bühnenschiedsgericht der Theaterleitung zu überlassen. Kulturdezernent Thomas Egger hatte die Verhandlungen in Frankfurt seinem Intendanten Karl Sibelius übertragen − obwohl dem Österreicher die Hoheit in finanzieller und personalrechtlicher Angelegenheit durch den Stadtrat entzogen worden war. Außerdem beantragen die Genossen eine Sondersitzung des Kulturausschusses, “um den Informationsaustausch zwischen Rat und Verwaltung sicherzustellen und ferner den dringend notwendigen Einfluss des Rates auf den Ausgang der Schiedsverhandlung zu sichern”.  Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, inside54.de, Politik 8 Kommentare