"Kunstwerke sind keine Gefälligkeiten"

TRIER. Zum zweiten Mal in seiner noch jungen Geschichte hatte der Verein "Kunstdünger" am Samstag auf dem Petrisberg in die Robert-Schuman-Allee zur Vernissage eingeladen. Vorgestellt wurde eine Installation der in Fort Worth lebenden Künstlerin Doina Banescu Tatoli. Von Rolf Lorig Kunst ist immer auch eine Ansichtssache. Fragt man vor Ort nach Mehr

Spaß in der Freizeit verbessert jede Kriminalstatistik

TRIER. 890 Schülerinnen und Schüler haben am heutigen Freitag am Erlebnis-, Aktions-, Spaß- und Informationstag (easi) in der Arena Trier teilgenommen. Die Aktion ist ein gemeinsam mit der Stadt Trier und dem Polizeipräsidium Trier gestaltetes Präventionskonzept des Landeskriminalamtes Rheinland Pfalz (LKA). "Wir wollen Jugendlichen zeigen, was die Stadt Trier an Mehr

"In Trier habe ich keine Ressentiments erfahren"

TRIER. Der in Trier geborene Blogger, Autor von Büchern, Theaterstücken und Komponist Johannes Kram hat sich nicht nur im fernen Berlin einen Namen gemacht. Den Kontakt zu seiner Heimatstadt aber hat der Allrounder niemals abreißen lassen. Am Donnerstag stellte er im Kasino am Kornmarkt sein neuestes Buch vor: "Ich Mehr

Richtig was los am Meulenwaldtag im Forstamt

TRIER. Der Wettergott ist ein Freund des Meulenwaldes. Allerschönstes Sommerwetter lockte Jung und Alt an das Forstamt Trier in Quint. Das Motto lautete "Wald nicht ohne Waldarbeit“. Ein Motto, das Revierleiter Joachim Haupert bei der Waldführung aufgriff: "Ohne Waldarbeit, ohne die Pflanz-, Pflege- und Schutzmaßnahmen, ohne nachhaltige Holzernte, um Mehr

Innogy bringt Internet bis in den Gigabitbereich

TRIER-SARBURG. Der vergangene Donnerstag war für 86 Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg der Aufbruch in die digitale Zukunft. Am 16. August unterzeichneten Landrat Günther Schartz (Landkreis Trier-Saarburg) und Lothar Oelert (Innogy, Leiter Rheinland-Pfalz) einen Kooperationsvertrag, der den Weg des Landkreises in die Gigabyte-Gesellschaft öffnet. Bereits ab Ende dieses Jahres werden Mehr

kultur

Theater Trier – Neues von der Anstalt

Thomas Egger kann dem Stadrat erst im kommenden Jahr sein Papier zur neuen Rechtsform des Theaters vorlegen.

Thomas Egger kann dem Stadtrat erst im kommenden Jahr sein Papier zur neuen Rechtsform des Theaters vorlegen.

TRIER. Die Umwandlung des Trierer Theaters in eine neue Rechtsform nimmt konkrete Formen an. Am Dienstagabend lag den Mitgliedern des Kulturausschusses ein entsprechendes Papier in nichtöffentlicher Sitzung vor. Demnach soll das Theater nun definitiv in eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) überführt werden. Dezernent Thomas Egger hatte dies schon Anfang Oktober gegenüber dem reporter angedeutet. Hinsichtlich des möglichen Theaterneubaus am Augustinerhof, der von Egger favorisiert wird, gibt es nach reporter-Informationen noch keinen neuen Sachstand. Der Berliner Architekt Professor Jörg Springer ist derzeit dabei, ein Neubau-Konzept zu erarbeiten. Weiterhin bewegt sich die Kostenspanne zwischen 25 Millionen Euro und der Schmerzgrenze von 40 Millionen Euro. Die beiden jüngsten Projekte des Theaters, “Gott mit uns?” und “Theater Total” erfüllten bei den Zuschauerzahlen nicht die Erwartungen. Die Stadt muss hier Geld zuschießen, um das Defizit aufzufangen. Mehr

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Kunst in Trier-West – Mancke gewinnt Wettbewerb

Künstler Christoph Mancke (2. v. r.) präsentiert mit Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (2. v. l.) sowie Elke Saleh und Mohsen Khosravi von der Gebäudewirtschaft seinen Siegerentwurf von "Kunst am Bau". Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Marita Wallrich (rechts) freut sich auf die Realisierung.

Künstler Christoph Mancke (2. v. r.) präsentiert mit Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (2. v. l.) sowie Elke Saleh und Mohsen Khosravi von der Gebäudewirtschaft seinen Siegerentwurf von “Kunst am Bau”. Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Marita Wallrich (rechts) freut sich auf die Realisierung. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER. Eine Treppe, die in die Luft ragt. Scheinbar ins Nichts. Nach der letzten Stufe ein kleines Plateau, von welchem man eine ganz andere Perspektive einnimmt und den Gedanken freien Lauf lassen kann. Diese Skulptur des Lünebacher Künstlers Christoph Mancke wurde bei dem städtischen Wettbewerb “Kunst am Bau” von der Jury auf den ersten Platz gewählt. Mehr

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“…und ist Mensch geworden”

Josef mit dem Jesus-Kind - Skulptur aus dem 16. Jahrhundert.

Josef mit dem Jesus-Kind – Skulptur aus dem 16. Jahrhundert.

TRIER. Im Museum am Dom ist am Sonntag die Sonderausstellung “…und ist Mensch geworden” zu Weihnachtlichem aus Trierer Sammlungen eröffnet worden. Bis zum 25. Januar zeichnen Exponate die biblische Geschichte von Maria, Josef und Jesus von dessen Geburt bis zur Flucht nach Ägypten auf. Somit beschränkt sich das Museum in seiner diesjährigen Sonderausstellung nicht auf die reine Weihnachtsgeschichte. Werke alter christlicher Kunst, aber auch Darstellungen der Ikonenmalerei sowie zeitgenössische Kunst sind zu sehen. Bilder, Skulpturen sowie Krippen bereichern die Ausstellung. Mehr

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Theater Total – Wasser für die interkulturelle Wüste

Lebt seinen Traum von einem Europäischen Theater: Triers Intendant Gerhard Weber.

Lebt seinen Traum von einem Europäischen Theater: Triers Intendant Gerhard Weber.

TRIER. Das eher virtuelle politische Konstrukt der grenzüberschreitenden Großregion könnte in den kommenden Tagen mit realem Leben gefüllt werden: Die Intendanten der Theater in Thionville (Frankreich), Luxemburg und Trier haben ein gemeinsames Theaterfestival ins Leben gerufen. “Total Theater Treffen” heißt das Spektakel, bei dem die französischen, luxemburgischen und deutschen Nachbarn in den Genuss von Theaterproduktionen ihrer Länder und aus der Wallonie, der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, und aus dem Saarland kommen. Busshuttles sollen dabei helfen, die interkulturelle Wüste zu überwinden. Mehr

Erstellt am Autor Gabi Böhm in Featured, Kultur Kommentare deaktiviert für Theater Total – Wasser für die interkulturelle Wüste

Die Seele aller gewesenen Trierer Zeit

Der weltberühmte Codex Egberti, dessen Wert zwischen 30 und 50 Millionen Euro geschätzt wird.

Der weltberühmte Codex Egberti, dessen Wert bei rund  50 Millionen Euro liegen dürfte.

TRIER. Die Stadt hat neue Schätze. Nein, das ist nicht ganz richtig. Trier hat alte Schätze, die nun in neuem Glanz erstrahlen. Seit Samstag ist die umgestaltete Schatzkammer der Stadtbibliothek in der Weberbach geöffnet. Die bibliophilen Preziosen sind auch ein gedrucktes Gedächtnis dieser Stadt. Nähme man alle zusammen, der städtische Haushalt wäre bei ihrem Verkauf nahezu saniert. Doch der materielle Wert etwa des berühmten “Codex Egberti”, der die 50-Millionen-Euro-Grenze leicht überschreiten dürfte und zum Unesco-Erbe der Weltdokumente gehört, wiegt den weitaus höheren ideellen Wert nicht auf. Das gedruckte und geschriebene Tafelsilber Triers wird nun auf 360 Quadratmetern im unscheinbaren Bau der städtischen Bibliothek in Steinwurfweite der Basilika präsentiert. Wie so oft gilt auch hier: Die Verpackung ist nichts, der Inhalt alles. “Manchmal werden Träume wahr”, sagte Dr. Josef Peter Mertes, der Vorsitzende der Fördergesellschaft der Stadtbibliothek, bei der offiziellen Eröffnung am Freitagabend. In Trier ist einer dieser Träume jetzt wahr geworden. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur 1 Kommentar

Ein Traumspiel – “Kreuz&Quer” spielt Strindbergs Drama

Kreuz&Quer spielt "Ein Traumspiel" im Kasino am Kornmarkt.

Kreuz&Quer spielt “Ein Traumspiel” im Kasino am Kornmarkt.

TRIER. Strindbergs Werke sind düster, wie die schwedische Nacht dunkel ist. Und trotz der Botschaft, dass sich die Menschen das Leben zur Hölle machen, steckt in Strindbergs Dramen ein Schimmer von Hoffnung und Lebenssinn. Ganz besonders findet sich diese Hoffnung in “Ein Traumspiel” wieder, in dem Agnes, die Tochter des indischen Gottes Indra beschließt, zu den Menschen hinabzusteigen. Doch schnell stellt Agnes fest: “Es ist schade um die Menschen!” Versuchte sie am Anfang den Menschen liebendes Mitleid entgegenzubringen, endet sie zum Schluss auf einer Pest-Insel in absoluter Isolation. Diese Geschichte bringt “Kreuz&Quer” gemeinsam mit Ensemble-Mitgliedern des Tanztheater Triers im November im Kasino am Kornmarkt auf die Bühne. Mehr

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“Ich hätte öfter mal bockig sein sollen”

Schauspielerisches Highlight: "Biedermann und die Brandstifter" - Klaus-Michael Nix und Alina Wolff. Foto: Theater Trier

Schauspielerisches Highlight: “Biedermann und die Brandstifter” – Klaus-Michael Nix und Alina Wolff. Foto: Theater Trier

TRIER. Knapp neun Monate noch, dann ist Schluss. Gerhard Weber sagt im nächsten Sommer leise Servus. Dann war der Mann von der Leine elf Jahre lang Intendant am Trierer Theater. An selbige ließ sich der gebürtige Hannoveraner übrigens nie legen, auch wenn er heute mit Selbstkritik sagt: “Ich hätte öfter mal bockig sein sollen.” Der stete Kampf um die Existenz des Kulturhauses am Augustinerhof prägte Webers Amtszeit. 2013 wurde das Theater vom Deutschen Kulturrat auf die Rote Liste der von Schließung bedrohten Häuser gesetzt. Weber kämpfte und gewann: Der Stadtrat bekannte sich eindeutig zum Drei-Sparten-Haus. Geht es nach Triers oberstem Kulturhüter, soll Webers Nachfolger Karl Sibelius ein neues Haus bekommen. Dezernent Thomas Egger favorisiert einen Neubau am Augustinerhof. Das findet auch die Zustimmung des scheidenden Intendanten. Mehr

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“Tag der Uni” am Theater Trier

Spannende Führung dutch die Werkstatt des Trierer Theaters.

Spannende Führung durch die Werkstatt des Trierer Theaters. Foto: Uni Trier

TRIER. Eine Arie aus Carmen, eine Szene aus Biedermann und die Brandstifter, ein Song aus dem Kleinen Horrorladen und ein Text aus der Orestie – einen Klassiker nach dem anderen, lauter Highlights aus der Welt von Musik und Theater brachten Schauspieler des Trierer Theaters und das Philharmonische Orchester der Stadt Trier am Donnerstagabend auf die Bühne. Sieben Stücke inklusive Podiumsdiskussion darüber, wie Theater heute und in Zukunft sein soll, um auch junge Menschen weiterhin zu begeistern – und das alles in knackigen 90 Minuten. Eine überraschende, eindrucksvolle und kurzweilige Revue präsentierten Intendant Gerhard Weber und die Dramaturgen Peter Oppermann und Peter Larsen beim ersten “Tag der Uni im Theater”. Und überzeugten die etwa 400 vorwiegend sehr jungen Gästen: “So muss Theater sein, wir kommen wieder!”, war die einhellige Meinung der Studierenden. Mehr

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“Weiterer Schritt zur Öffnung der Uni”

Ein Toast auf die neue Kooperation: Gottfried Kerscher, Groß-Morgen und Jäckel. Foto: Uni Trier

Ein Toast auf die neue Kooperation: Gottfried Kerscher, Groß-Morgen und Jäckel. Foto: Uni Trier

TRIER. Seit vier Jahren schon veranstalten die Kunstgeschichte der Universität Trier und das Museum am Dom gemeinsame Seminare, in denen Studierende und Wissenschaftler zusammen mit Mitarbeitenden des Museums Bestände sichten, inventarisieren und aufbereiten. Mehr als 150 Studentinnen und Studenten haben so wichtige Praxis-Erfahrungen für ihre spätere Arbeit gewonnen. An der Ausstellung zu den Domrenovierungen im 20. Jahrhundert, die am 8. November eröffnet wurde, hat eine Studentin so intensiv mitgewirkt, dass daraus gerade ihre Masterarbeit entsteht. Mehr

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“Literarisches Flaggschiff im Kultursommer”

Ein weiterer Publikumsmagnet in der Eifel: Ferdinand von Schirach.

Ein weiterer Publikumsmagnet in der Eifel: Ferdinand von Schirach.

WITTLICH/MAINZ. Mit dem Multimedia-Event, in das Bestseller-Autor Frank Schätzing die Lesung aus seinem neuesten Thriller “Breaking News” verwandelte, ging am Freitag das Eifel-Literatur-Festival 2014 zu Ende. “Das Eifel Literatur-Festival hat sich zum literarischen Flaggschiff des Kultursommers Rheinland-Pfalz entwickelt, zum größten und bedeutendsten Literaturfestival des Landes. Es hat es geschafft, tausende – ja sogar zehntausende – Menschen für Literatur zu begeistern”, würdigte Kulturministerin Doris Ahnen (SPD) die Veranstaltungsreihe. Mehr

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