Zukunft von Himmerod ist "Herzensangelegenheit“

TRIER. Auch nach dem Weggang des Konvents der Zisterzienser aus Kloster Himmerod geht das Leben dort weiter. Das haben der Beauftrage des Bistums Trier für Himmerod, Domkapitular Professor Reinhold Bohlen, und der emeritierte Abt des Klosters, Pater Johannes Müller, am 22. Januar in Himmerod mitgeteilt. Als sichtbares Zeichen dafür Mehr

Der große Philosoph auf der Medaille

TRIER. Passend zum Marx-Jahr, das am 5. Mai – dem 200. Geburtstag des großen Philosophen – in Trier eingeläutet wird, hat eine Firma aus Bochum eine Sonderprägung mit Marx-Porträt auf der Vorder- und mit Original-Unterschrift und Lebensdaten auf der Rückseite herausgebracht. Michael Knippschild präsentierte OB Wolfram Leibe das Exemplar, das Mehr

Weinforum Mosel: Plattform für neue Entdeckungen

TRIER. Zufriedene Besucher, zufriedene Aussteller und Veranstalter: Eine sehr positive Bilanz des Weinforums Mosel in Trier ziehen Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Mosel-Weinwerbung. Die 26. Auflage der beliebten Weinveranstaltung lockte mehr als 2.000 Gäste in die römischen Thermen im Stadtzentrum von Trier. Dort wurden 220 Weine von insgesamt 70 Erzeugern präsentiert Mehr

Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Vergangenheit

TRIER. Die Universität Trier befasst sich aktuell mit dem Thema Landwirtschaft. Zusammen mit Partnern aus ganz Europa geht eine 50-köpfige Forschungsgruppe der Frage nach, wie mehr Biodiversität und weniger Input langfristig den Ertrag sichern kann – und das ohne Chemie. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union für Mehr

Zsuzsa Bánk kommt zum ELF nach Wittlich

WITTLICH.  Zsuzsa Bánk ist eine der bedeutendsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur, mit ungarischen Wurzeln. Sie lebt und schreibt in Frankfurt am Main. Ihre Romane wie "Der Schwimmer“ (2002) oder "Die hellen Tage“ (2011) erhielten viele Preise und begeisterten Kritiker wie Leser. In ihrem jüngsten Roman "Schlafen werden wir später“ Mehr

kultur

Jubiläumskonzert: 40 Jahre Collegium Musicum

Ein gewaltiger und homogener Klangkörper: Das Collegium Musicum unter der Leitung von Musikdirektor Mariano Chiacchiarini. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Wenn ein Chor und ein Orchester Geburtstag haben, dann lässt man es so richtig krachen. Oder ziviler ausgedrückt: Am Sonntag, 16. Juli, entführt das Collegium Musicum der Universität Trier unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Mariano Chiacchiarini seine Zuhörer auf eine Reise durch vier Jahrzehnte Konzertgeschichte. Anlass ist das 40-jährige Jubiläum von Chor und Orchester, das der in Trier einmalige Klangkörper zusammen mit den Konzertbesuchern in der einzigartigen römischen Kulisse des Trierer Amphitheaters mit einem vielfältigen Repertoire an musikalischen Highlights feiern wird. Mehr

Erstellt am Autor Rolf Lorig in Allgemein, Featured, Kultur 1 Kommentar

Unter Geiern

Zwei Konkursverwalter und ein neuer General im Foyer des krisengeschüttelten Kulturhauses: Langner, Schmitt und Hochstenbach. Foto: Rolf Lorig

Manfred Langner soll es nun also richten. Im Sommer 2018 wird der gebürtige Hesse das krisengeschüttelte Theater Trier als neuer Intendant übernehmen. Ihm zur Seite wird dann der Niederländer Jochem Hochstenbach als neuer Generalmusikdirektor und Nachfolger von Victor Puhl stehen. Spätestens dann wird Langner das erste Trierer Grundgesetz erlernen müssen: Auf einer Glatze kann man keine Locken drehen! Denn finanziell ist die Stadt so kahlköpfig wie weiland Telly Savalas alias Kojak. Weil die hiesige Politik sich jeder vernünftigen Strukturreform der Trierer Kulturlandschaft verweigert, muss und soll Langner nun den Retter geben. Womit klar ist: Der Jurist und mithin auch Kulturdezernent Thomas Schmitt (CDU) werden mehr als Konkursverwalter denn als Kunstschaffende gefordert sein. Die Zuschauerzahlen am Kulturhaus sind weiter im freien Fall, die Personalquerelen reißen nicht ab, und das marode Haus zerfällt sowohl baulich als auch institutionell. Ein kommentierender Überblick von Eric Thielen Mehr

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Hartnäckigkeit zahlt sich am Ende aus…

In Trier ist Rainer Laupichler gerne und oft. Er mag das urbane Leben der alten Römerstadt und auch die Tatsache, dass hier jeder jedem irgendwann über die Füße läuft. Foto: Rolf Lorig

REGION. Die Zeiten, dass in der Eifel in kultureller Hinsicht Fuchs und Maus begraben sind, sind längst vorbei. In Sachen Kultur muss sich das ‟platte Land‟ nicht mehr hinter der Stadt Trier verstecken. Einer der Macher, die dafür verantwortlich sind, ist Rainer Laupichler. Der gelernte Schauspieler (Polizeiruf 110, Marie Brand, Stromberg, Das Wunder von Lengede, Wilsberg etc) gehört zu den gut gebuchten Darstellern in  deutschen TV-Produktionen. Doch das alleine reicht ihm nicht aus. Als echter Eifeler Jung, Laupichler kam 1957 in Daun zur Welt und wuchs in Manderscheid auf, blieb er seiner Heimat auch in der Zeit verbunden, als er berufsbedingt in Berlin, Wien und anderen Städten wohnte und arbeitete. Mehr

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Eröffnungskonzert mit einem Paukenschlag

Auch der Spee-Chor wirkt mit beim Eröffnungskonzert in St. Maximin. (Foto: Dirk Tenbrock)

TRIER. Das Mosel Musikfestival eröffnet seine Saison am Samstag, 8. Juli, um 20 Uhr, in der ehemaligen Abteikirche St. Maximinin Trier mit einem Paukenschlag. Arnold Schönbergs Werk “Survivor from Warsaw“ (Überlebender aus Warschau) gilt als eines der wichtigsten musikalischen Auseinandersetzungen mit dem Holocaust. Mehr

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Auftakt, Ausnahmetalente und angelsächsischer Humor

Mnosil Brass. Foto: Daniela Mateischek, Bearbeitung Roman Rindberger.scratch

REGION. Magisch, mythisch, emotional und mitreißend: So präsentiert sich das Mosel Musikfestival 2017 vom 8. Juli bis zum 3. Oktober mit mehr als 70 Konzerten an 40 Spielstätten. Getreu dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz “Epochen und Episoden“ gehen im Lutherjahr außergewöhnliche Projekte, Konzerte mit legendären Solisten und spektakuläre Soloprogramme in Weingütern, Kirchen, Kapellen und Klöstern, Ruinen, Schlössern und open-air über die Bühne. Mehr

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Studentisches Theaterspiel auf europaweiter Bühne

Zwei Studentinnen präsentieren das Plakat des Festivals. Vorne die Teilnehmer der Pressekonferenz Sabine Lamberty, Tina Pahle, Klaus Reeh, Marc-Berhard Gleißner und Marius Klein-Klute. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Zum zweiten Mal ist das studentische Theaterfestival der Großregion „GrAFiTi“ in der Römerstadt zu Gast. Kooperationspartner sind in diesem Jahr das Theater Trier, die Tufa Trier und die studentische Theatergruppe Kreuz & Quer. An dem Festival nehmen 13 Gruppen mit insgesamt 105 Personen teil. Mehr

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Musik und ein Heidenspaß in der Tufa

Kleidertausch bei laufendem Klavierspiel – eine Spezialität von Ass-Dur. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Musik-Comedy gibt es in der Tufa immer wieder. Am Freitag aber gastierten mit Ass-Dur dort zwei Künstler, die dieses Genre perfekt beherrschen und ihrem Trierer Publikum einen ebenso vergnüglichen wie unvergesslichen Abend bereiteten. Mehr

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Mit Elan ins Marx-Jahr

Kurt Beck, Rainer Auts, Werner Rössel, Salvatore Barbaro und OB-Referent Tobias Reiland (v.r.) am Dienstag in Mainz. Foto: MWWK Mainz

MAINZ. Am gestrigen Dienstag hat sich der Beirat der “Karl Marx 2018 – Ausstellungsgesellschaft mbH” (KAMAG) zur konstituierenden Sitzung im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz getroffen. Das Gremium unterstützt die Ausstellungsgesellschaft bei der Realisierung der Landesausstellung “Karl Marx 1818–1883. Leben. Werk. Zeit.” sowie des Jubiläumsprogramms anlässlich des 200. Geburtstags des in Trier geborenen Denkers Karl Marx. Vom 5. Mai 2018 an wird in Trier bis zum 21. Oktober die vom Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Trier getragene Landesausstellung zum Leben und zu den Werken von Marx in seiner Zeit zu sehen sein. “Dieses Treffen ist eine hervorragende Chance, unsere Kräfte zu bündeln und so das Jubiläumsjahr und die Landesausstellung 2018 zu einem einmaligen Ereignis werden zu lassen”, sagte der Aufsichtsrats- und Beiratsvorsitzende Salvatore Barbaro, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Mehr

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A-capella-Gesang kennt keine Altersbeschränkungen

Locker, bunt, dynamisch und stimmlich anspruchsvoll: Die Kölner Formation “Basta”. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Die A-capella-Gruppe ‟Basta‟ in Trier vorstellen zu wollen, hieße unnötige Energie zu verbraten. Spätestens seit ihrem Auftritt im Innenhof des Kurfürstlichen Palais (2007) beim Mosel-Musikfestival sind die fünf jungen Kölner auch hier bestens bekannt. Im Durchschnitt sorgen sie etwa einmal jährlich dafür, dass die Trierer Szene auf den Genuss des stimmlich kultivierten A-capella-Gesangs nicht verzichten muss. So wie am vergangenen Sonntag im ausverkauften Großen Saal der Tufa. Mehr

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Osterworkshop: 25 Jahre und kein bisschen leise…

Gute Laune und eine entspannte Atmosphäre kennzeichnen die Osterworkshops des Trierer Jazz-Clubs. Alle Fotos: Gitte Buddig

TRIER. Der Jazz-Club Trier hat in diesem Jahr mit dem Jazz-Osterworkshop ein echtes Jubiläum: Seit 25 Jahren lädt der Club Menschen aller Altersschichten vier Tage lang zu einem intensiven Training in die Tufa ein, das vor allem eines will: ‟Lernen, wie Jazz funktioniert‟. Der reporter hat mit Nils Thoma, dem Vorsitzenden des Trier Jazz-Clubs über den Oster-Workshop gesprochen. Mehr

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