150 Jahre Piesporter Goldtröpfchen

REGION. Das Piesporter Goldtröpfchen, eine der bekanntesten und ältesten Weinbergslagen Deutschlands, feiert in diesem Jahr 150. Geburtstag. Die erste bekannte Verwendung des Lagennamens stammt aus dem Jahr 1868. Die Steillage umfasst heute 66 Hektar und war bereits in der Antike mit Reben bestockt, wie auch der Fund der größten Mehr

Der Soundtrack ihres Lebens

BERNKASTEL-KUES. Am 26. Juli gastiert die Amerikanerin Helen Schneider beim Mosel Musikfestival mit einem Picknickkonzert in den Moselauen. Der Weltstar erfindet sich bei seinen Auftritten stets neu. Ob auf der Bühne in den großen Musicalrollen, bei einem Konzert nur mit einem Mikrophon als Requisite. Immer wieder präsentiert sie sich anders Mehr

Harmlose Ringelnatter führte zum Polizeieinsatz

KONZ. Einen Schreck in der Abendstunde erlebte am Samstagabend eine Anwohnerin in Konz-Hamm. In ihrer Wohnung im ersten Stock hatte sie wegen der angenehmen sommerlichen Temperaturen die Balkontür zum Wohnzimmer offen gelassen. Was prompt Folgen hatte... Als die Bewohnerin nach kurzer Abwesenheit wieder in den Raum kam, erschrak sie über Mehr

Von Göttinnen und Benzingesprächen

KONZ. Wenn es um automobile Pretiosen gehrt, kommt man am Motor Sport-Club Konz nicht vorbei. Seit 34 Jahren richtet er immer zum Konzer Heimatfest das Internationale Old- und Youngtimer-Treffen aus. In diesem Jahr hatten sich 320 Fahrer, aus vielen Teilen Deutschlands, aus Luxemburg, Belgien, Holland, Frankreich und aus Italien, mit Mehr

Peter Schwenkmezger war den Menschen zugewandt

TRIER. Der frühere Präsident der Universität Trier, Professor Dr. Peter Schwenkmezger, ist tot. Er starb am Donnerstag, 12. Juli, im Alter von 71 Jahren. Von 2000 bis 2011 zeichnete er für die Geschicke der Hochschule verantwortlich. Michael Jäckel, Schwenkmezgers Nachfolger im Amt, äußerte sich am Freitag auf der Homepage der Mehr

kultur

Momente – Mosel. Musik. Festival.

Ein "Ständchen" für den scheidenden Intendanten von "Wildes Holz". Foto: Rolf Lorig

Ein “Ständchen” für den scheidenden Intendanten von “Wildes Holz”. Foto: Rolf Lorig

LIESER/REGION. 1982 ist Hermann Lewen ein junger Wilder voller Elan und Pioniergeist. Sein Job, den Patienten in den Rehakliniken auf dem Kueser Plateau Unterhaltung zu bieten, um ihnen die Zeit zwischen Anwendungen und Abendessen zu verkürzen, füllt ihn jedoch auf Dauer nicht aus. Was nicht weiter schlimm ist, denn der Kulturreferent von Bernkastel-Kues hat eine Vision, eine Idee, und umtriebig wie er ist, setzt er alles daran, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Mehr

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“Tobias ist mein Wunschkandidat”

Intendant Hermann Lewen übergibt an Tobias Scharfenberger. Foto: Rolf Lorig

Intendant Hermann Lewen übergibt an Tobias Scharfenberger. Foto: Rolf Lorig

LIESER. Hermann Lewen hat 1985 das Klassik-Festival “Mosel Festwochen” gegründet, das später in Mosel Musikfestival umbenannt wurde. Er ist Vater von drei Töchtern und Opa von vier Enkelkindern. Er lebt in Bernkastel-Kues. 2017 übernimmt sein Nachfolger Tobias Scharfenberger zunächst die kaufmännische Leitung des Festivals, 2018 die komplette Intendanz. Lewen bleibt als Berater im Hintergrund. Im Interview äußern sich Intendant und Nachfolger zur Geschichte und zur Zukunft des international renommierten Festivals. Mehr

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Nero brachte Besucher und Umsatz nach Trier

Eine Analyse der Nero-Ausstellung nehmen Elisabeth Dühr, Markus Groß-Morgen und Marcus Reuter vor. Links Pressesprecherin Tina Altmayer. Fotos: Rolf Lorig

Eine Analyse der Nero-Ausstellung nehmen Elisabeth Dühr, Markus Groß-Morgen und Marcus Reuter vor. Links Pressesprecherin Tina Altmayer. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Zufriedene Gesichter gab es am Mittwoch im Rheinischen Landesmuseum. Anlass dafür war eine Pressekonferenz, bei der die Direktoren der an der Nero-Sonderausstellung beteiligten Museen öffentlich Bilanz zogen. Ihr Fazit: Die Mühen und Anstrengungen haben sich gelohnt – für die Museen, die Stadt und das Umland. Mehr

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Regionalkrimis schreiben ist Fluch und Segen zugleich

Für ihre schriftstellerische Arbeit nutzt Moni Reinsch einen kleinen mobilen Computer. Foto: Rolf Lorig

Für ihre schriftstellerische Arbeit nutzt Moni Reinsch einen kleinen mobilen Computer. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Viele Menschen träumen davon, mal ein eigenes Buch zu schreiben. Moni Reinsch hat das geschafft. Drei Regionalkrimis und vier Anthologien hat sie veröffentlicht. Das Meiste davon mit ihrem Sohn Simon. Der reporter hat sich mit der Autorin getroffen und mit ihr über ihre Arbeit gesprochen. Mehr

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Porta³-Festival – Trier gehört die Nacht

"Fury in the Slaughterhouse" heizen am 16. Juni die Porta auf. Foto: Popp Concerts

“Fury in the Slaughterhouse” heizen am 16. Juni die Porta auf. Foto: Popp Concerts

TRIER. Spätestens seit es bunt durch die weißen Hemdsärmel von Bankangestellten und Versicherungsberatern schimmert, sind Tattoos und Metall im Gesicht nichts mehr, was Künstlerinnen wie Jennifer Weist auszeichnet. In der Radikalität, mit der die Frontfrau von “Jennifer Rostock” ihren Stil durchzieht, schon eher. Doch erst in Verbindung mit ihren Texten, die sie in die Welt hinausschreit, in der Wut, dem Trotz und der Unbändigkeit, mit der sie das Leben besingt, wird die Nische, die sie besetzt, klar definiert. Eine Nische, die längst nicht mehr so klein ist, wie sie es noch vor neun Jahren war, als “Jennifer Rostock” anfingen – ein guter Grund für Oliver Thomé, Geschäftsführer von Popp Concerts, und die Trier Tourismus und Marketing GmbH, die fünf Berliner zu engagieren. Sie spielen am Samstag, 17. Juni 2017, das zweite Konzert der nächstjährigen Porta³-Reihe. Mit dabei sind auch “Fury in the Slaughterhouse” und das Philharmonische Orchester der Stadt. Mehr

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Verein Trierisch stellt Neues Trierisches Jahrbuch vor

Einige der Autoren und Mitwirkenden: Klaus Fischbach, Herbert Michael Kopp, Bill Marsh, Walter Schrage, Manuel Beh, Angelika Birk, Bernhard Simon, Victor Puhl und Udo Fleck. Fotos: Rolf Lorig

Einige der Autoren und Mitwirkenden: Klaus Fischbach, Herbert Michael Kopp, Bill Marsh, Walter Schrage, Manuel Beh, Angelika Birk, Bernhard Simon, Victor Puhl und Udo Fleck (von links). Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Das Neue Trierische Jahrbuch 2016 ist am Markt. Auf über 300 Seiten finden sich spannende, informative aber auch humorvolle Beiträge aus der jüngeren wie auch älteren Zeit der Moselstadt. 20 Autoren haben an dem 56. Band der Jahreszeitschrift mitgewirkt. Etwa 200 Interessenten waren der Einladung von Schriftleiter Udo Fleck gefolgt und zur Präsentation in den Rokokosaal im Kurfürstlichen Palais gekommen. Mehr

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Ein nicht alltäglicher Musikabend

Ein imposanter Klangkörper, der selbst gehobene musikalische Ansprüche befriedigt: Der Musikverein Trier-Tarforst. Fotos: Rolf Lorig

Ein imposanter Klangkörper, der selbst gehobene musikalische Ansprüche befriedigt: Der Musikverein Trier-Tarforst. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Der Musikverein Trier-Tarforst hatte zu seinem Jahreskonzert in die Grundschule des Stadtteils eingeladen. Eine Einladung, der knapp 400 Besucher gerne Folge geleistet hatten. Mehr

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Odyssee.16 – Streit hinter den Kulissen wegen Urheberschaft

Hier funktioniert das Zusammenspiel zwischen Kulturen. Foto: Rolf Lorig

Hier funktioniert das Zusammenspiel zwischen den Kulturen. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Das deutsch-syrische Projekt ‟Odyssee.16‟ will Hoffnung machen. Hoffnung auf ein gutes Miteinander zwischen Deutschen und Flüchtlingen. Und in der Tat: Deutsche und arabische Schauspieler zeigen und beweisen in den Aufführungen mit großem Einsatz, dass dieser Ansatz auf der Theaterbühne funktionieren kann. Doch leider bleibt hinter den Kulissen die Realität da weit zurück. Zwischen Regisseur Stefan Bastians und dem syrischen Autor Omar Abouhamdan gibt es heftigen Streit um die Urheberschaft der Odyssee. Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) und Tufa-Geschäftsführerin Teneka Beckers kritisieren gegenüber dem reporter das Verhalten Bastians. Abouhamdans Mitwirken müsse gebührend gewürdigt werden. Beckers distanziert sich zudem vom Versuch, die Medien zu instrumentalisieren. Mehr

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Wo Autoren sich rundum wohlfühlen

Überzeugt in Bitburg mit seiner Multivisionsshow: Sebastian Fitzek. Alle Fotos: Rolf Lorig

Überzeugt in Bitburg mit seiner Multivisionsshow: Sebastian Fitzek. Alle Fotos: Rolf Lorig

BITBURG. Mit einer Multimediashow endete am Samstag das Eifel Literaturfestival in der Bitburger Stadthalle. Vor über 800 Besuchern las Krimiautor Sebastian Fitzek aus seinem vor wenigen Tagen neu erschienenen Roman ‟Das Paket‟. Begleitet wurde er von der Band ‟Buffer Underrun‟, die die einzelnen Leseabschnitte zu einem perfekten Hörbuch generierten. Mehr

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Eklat zum Abschied

Die Nero-Ausstellung ging am Sonntag zu Ende. Foto: Rolf Lorig

Die Nero-Ausstellung ging am Sonntag zu Ende. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Trierer Nero-Ausstellung ist am Sonntag mit über 250.000 Besuchern aus dem In- und Ausland zu Ende gegangen. Damit wurden die Erwartungen der Organisatoren deutlich übertroffen. Eitel Sonnenschein also über den drei beteiligten Häusern Museum am Dom, Stadtmuseum und Rheinisches Landesmuseum, könnte man meinen, wäre da nicht der Eklat des Schlussakkords fünf Tage vor Ausstellungsende gewesen: Zur Präsentation des 250.000sten Besuchers am 11. Oktober wurden nur exklusiv ausgewählte Pressevertreter eingeladen, wie Tina Altmayer von der Öffentlichkeitsarbeit der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) gegenüber dem reporter einräumt. Die Koblenzer Pressestelle der Landesbehörde ließ die detaillierten Fragen einer entsprechenden reporter-Anfrage unbeantwortet. Der Termin sei nur als “Fototreffpunkt für vereinzelte Medienvertreter” abgehalten worden, teilt Pressesprecher Matthias Weber stattdessen knapp mit. Der Widerspruch: Laut Altmayer war der Termin kein “öffentlicher Pressetermin”. So mussten viele Rundfunk-, Print- und Online-Journalisten draußen bleiben. Neben dem städtischen Presseamt wurde auch die hiesige Tageszeitung unter der Hand von dem Termin in Kenntnis gesetzt. Wer für diese Exklusiv-Behandlung verantwortlich war, dazu schweigt die GDKE-Pressestelle sich aus. GDKE-Direktor Thomas Metz räumt gegenüber dem reporter “ein Versäumnis” ein, will von Vorzugsbehandlung aber nichts wissen. “Der Termin wurde kurzfristig angesetzt und musste dann noch unter den drei Museen abgesprochen werden”, so Metz. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, inside54.de, Kultur 6 Kommentare