Zeichen setzen für den Klima- und Umweltschutz

TRIER. Die Pfadfinder der Diözese Trier verpflichten sich dem Klimaschutz, der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, dem Abbau von Vorurteilen und dem kritischen Handeln. Kürzlich trafen sich 60 Pfadfinder, um über das kommende Jahr zu diskutieren und um etwas zu bewegen. So auch das Motto: "Pfadfinden bewegt den Diözesanverband Trier.“ Von Clemens Sarholz Kürzlich Mehr

Kinderweihnacht im Trierer Dom

TRIER. Am kommenden Sonntag, 16. Dezember, 16 Uhr, lädt die Dommusik Trier und die Grundschule am Dom zur 7. Trierer Kinderweihnacht ein. Das Krippenspiel mit traditionellen und neuen Advents- und Weihnachtsliedern ist nach Aufführungen in den vergangenen sechs Jahren mittlerweile zur Tradition herangewachsen und wurde mit dem MUSIKUS 2015 Mehr

"Bilder, die miteinander zu sprechen scheinen"

TRIER. Die in Wuppertal lebende Künstlerin Eilike Schlenkhoff hat mit ihren Arbeiten den diesjährigen Ramboux-Preis der Stadt Trier gewonnen. Damit setzte sich die 34-Jährige gegen ihre Mitbewerber Tina Dunkel (Dortmund), David Ebner (Berlin), Kerstin Mörsch ((Köln), Nikolas Müller (Trier und Köln), Sandra Trösch (Wiesbaden) und Esther Wiswe (Nasingen/Eifel) durch. Seit Mehr

Weihnachtliches Chor-Konzert auf dem Markusberg

TRIER. In der neugotischen Markuskapelle gibt der Quartettverein Markusberg am 16. Dezember, 18 Uhr, sein traditionelles weihnachtliches Chorkonzert. Unter Leitung ihres Chorleiters Wolfgang Kiefer präsentieren die Sängerinnen und Sänger zur Einstimmung Abendlieder, ehe dann festliche Weisen auf das Weihnachtsfest einstimmen. Auf der Querflöte wird Clarissa Bebelaar einige Weihnachtslieder vortragen. Mehr

Martin Folz neuer Chordirektor des Theaters Trier

TRIER. Der Trierer Chorleiter Martin Folz übernimmt ab der Spielzeit 2019/2020 die Chordirektion am Theater Trier und wird damit Nachfolger von Angela Händel. Neben dem Opernchor und dem Extrachor des Theaters Trier leitet Folz auch weiterhin weiterhin den von ihm aufgebauten Kinder- und Jugendchor. Hier ist es ihm in den Mehr

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Lasst die Menschen entscheiden!

Teure Gutachten, hier wie dort, sind reine Kaffeesatzleserei. Foto: Rolf Lorig

Globus will in Trier bauen. Verständlich. Weil die Stadt aus unternehmerischer Sicht Potenzial hat. Aus dem nahen Luxemburg kann viel Rahm abgeschöpft werden. Dagegen regt sich Widerstand. Verständlich. Weil solche Projekte stets Ängste schüren und Befürchtungen wecken. Teure Gutachten sollen nun die Faktenlage erhellen. Rausgeworfenes Geld. Und reine Kaffeesatzleserei. Weil Wechsel auf die Zukunft nur äußerst selten etwas mit der kommenden Realität zu tun haben. Lasst stattdessen die Menschen entscheiden. So einfach ist das. So einfach ist Demokratie. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Eine Zäsur

Eine persönliche Niederlage für ihn: Dezernent Andreas Ludwig (CDU).

Die Trierer haben entschieden: Die Tanke in der Ostallee bleibt. Wochenlang stand Emotion gegen Kognition. Der reporter hatte vor einer Woche bereits spekulativ prognostiziert: In einer derart aufgeladenen Atmosphäre gewinnt meist die Emotion. So kam es dann auch. Der Kulturkampf ist entschieden. Nur wenig mehr als 5.000 Bürger wollten eine für die Stadt zukunftsweisende Veränderung. Gestern ging es vorderhand nur um eine Tankstelle. Dennoch ist dieser Tag eine Zäsur. Denn seit heute ist es ungleich schwieriger geworden, in dieser Stadt Politik mit dem Anspruch zu machen, über den morgigen Tag hinauszudenken. Rat und Verwaltung müssen ihren Politikstil nun grundsätzlich überdenken. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Ein Un-Ding

So stellen Menschen sich normalerweise eine “Blaue Lagune” vor. Foto: Fotolia

Am Sonntagabend ist endlich Schluss. Schluss mit überbordenden Emotionen. Schluss mit Märchen. Schluss mit Verdächtigungen. Schluss mit Verschwörungstheorien. Der Bürger wird sprechen: Bleibt die Tankstelle in der Ostallee, oder muss sie weg? Seit Wochen steht Emotion gegen Kognition. In einer derart aufgeladenen Atmosphäre gewinnt stets die Emotion. Das ist natürlich rein spekulativ, zugegeben. Dennoch deuten die Indizien das an. Eine Niederlage des Kontra-Lagers ist nicht der Untergang der Trierer Welt. Zeigen aber würde sie, dass diese Stadt immer noch nicht reif für ein Umdenken ist. Jene aber, die sich auch mit dem Abriss der Tankstelle ein anderes Trier wünschen, vergaßen, den Streit um Für oder Wider als das zu klassifizieren, was er wirklich ist: ein Kulturkampf um die Zukunft dieser Stadt. Ein Leitartikel von Eric Thielen Mehr

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In den Fleischwolf

Schulz-Mania, Schulz-Debakel, Schulz-Fall. Der Mann aus Würselen ist der Prügelknabe. Fotos: Rolf Lorig

Nun also doch: Die SPD denkt darüber nach, erneut eine Grabplatte auf die politische Kultur dieser Republik zu legen. Der Euphemismus dafür lautet Große Koalition. Die Steigerung davon spiegelt sich in der verniedlichenden Abkürzung: GroKo. Parteichef Martin Schulz ist weichgekocht. Postengeile und machthungrige Parteifeinde, die Steigerung von Parteifreund, haben den kleinen Mann aus Würselen sturmreif geschossen. Anscheinend haben die Sozis weder aus ihrer eigenen noch aus der Geschichte des Landes etwas gelernt. Die regionalen SPD-Granden aber hüllen sich in Schweigen oder machen auf Understatement – von der Triererin Malu Dreyer bis zur Abgeordneten Katarina Barley. Es ist so etwas wie der Totengesang für die deutsche Sozialdemokratie. Das De Profundis wird ihr nicht etwa vom politischen Gegner gebetet. Es erklingt aus den eigenen Reihen heraus. Ein Debattenbeitrag von Eric Thielen Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Der Rat und das Geld

Nachtragshaushalt: Schwerstarbeit für Elmar Kandels (rechts) und Jörg Jansen vom Amt für Zentrale Dienste/Finanzen.

TRIER. Zu später Stunde hat der reporter sich heute aus dem Stadtrat gemeldet. Öfter mal was Neues: Die öffentliche Sitzung begann erst um 20.30 Uhr. Weil der Steuerungsausschuss am vergangenen Mittwoch die Beratungen zum ersten Nachtragsetat für den Doppelhaushalt vertagte, musste der Rat heute nachsitzen. Der Nachtragshaushalt wurde mit 47 Ja-Stimmen gegen zwei Nein-Stimmen der FDP vom Rat angenommen. Die finanzielle Lage der Stadt bleibt prekär: Inzwischen hat die Aufsichtsbehörde ADD nach reporter-Informationen die Kreditaufnahme für Investitionen auf zehn Millionen Euro gedeckelt, weil die Stadt permanent gegen das sogenannte Kassenwirksamkeitsprinzip verstößt. Geplante Investitionen werden teils seit zehn und mehr Jahren mitgeschleppt, aber nie umgesetzt. Dadurch gerät der Haushalt in Schieflage. Zudem schiebt das Rathaus einen Berg zwischen 450 und 500 Millionen Euro an sogenannten Kassen- beziehungsweise Liquiditätskrediten vor sich her, um die laufenden Ausgaben zu decken. Diese Kredite entsprechen der Überziehung des Giro-Kontos durch einen Privatmann. Lesen Sie unsere ausführlichen Zusatzinformationen und die Sitzung in unserem Live-Ticker nach. Mehr

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Hübsche Bildchen, mehr nicht

Hübsche Bildchen zieren demnächst auch die Weberbach.

Zwei existenzielle Probleme hat die Stadt in den kommenden Jahren zu lösen: Finanzen und Verkehr. Bei den Finanzen ist Trier von vielen übergeordneten Faktoren in Land und Bund abhängig. Der eigene Handlungsspielraum ist extrem begrenzt. Bei der sich verschärfenden Verkehrsproblematik ist die Lage anders. Hier könnten Rathaus und Politik viel bewegen, so sie denn wollten – etwa derart, dass der nicht-motorisierte Individualverkehr gestärkt und der motorisierte parallel dazu drastisch zurückgedrängt wird. Der Trierer Denkansatz geht nun dahin, Piktogramme auf den Straßenbelag zu malen, damit der gemeine Radfahrer sich demnächst in Weberbach und Paulinstraße sicher fühlen kann. Es sind dies kaum mehr als Alibimaßnahmen zur Beruhigung des eigenen Gewissens. Hübsche Bildchen eben, mehr aber auch nicht. Ein kommentierender Überblick von Eric Thielen Mehr

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Wildparken – Rücksichtslos und vogelwild

Der komplett blockierte Gehweg in der Rahnenstraße.

Während die Kassen süßer nie klingen, tobt am Sonntag in der Trierer Innenstadt wieder einmal das Chaos. Der sogenannte Mantelsonntag, letzter verkaufsoffener Sonntag vor Weihnachten, hat schonungslos offengelegt: Der Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD) ist mit seiner aktuellen Praxis und der personellen Ausstattung nicht in der Lage, das Wildparken einzudämmen. Die Park-Anarchie hat inzwischen Ausmaße angenommen, die republikweit für eine Stadt dieser Größenordnung einmalig sind. Trier ist das Eldorado für Wildparker. Leidtragende sind die Bewohner der Innenstadt, aber auch alle Verkehrsteilnehmer, die sich auch nur annähernd an Regeln halten. Während diese geduldig in den oft ellenlangen Schlangen vor den Parkhäusern stehen, fällt anderen die Blech-Karosse quasi aus der Hand – ohne Konsequenzen. Gerade einmal sechs Mitarbeiter hatte der VÜD laut Dezernent Thomas Schmitt (CDU) im Einsatz – nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Derweil blockiert Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) weiter die zügige Installation von Pollerbarrieren zur Absperrung der Innenstadt. Ein kommentierender Überblick von Eric Thielen Mehr

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Die eine Nasenlänge

Diesmal liegt Marz wohl die eine Nasenlänge vor Teuber. Foto: Rolf Lorig

Eines muss man den Trierer Grünen lassen: Sie sind mit allen Wassern gewaschen und – vor allem Fraktionsvize Reiner Marz – Meister der Taktik. An Marz und den Grünen kann CDU-Chef Udo Köhler sich gleich einige dicke Scheiben abschneiden. Marz ist neben SPD-Chef Sven Teuber der einzige echte Polit-Profi im Stadtrat. AfD-Chef Michael Frisch übt hingegen noch. Der Schachzug der Grünen, nun Elvira Garbes, die bisher nur beim reporter namentlich in Erscheinung trat, zu nominieren, hat etwas von politischer Genialität. Die SPD wollte die Grünen mit der Einladung Garbes piesacken; nun stehen die Genossen selbst mit dem Rücken an der Wand. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Wie lange noch?

So nicht! Korrekt. So geht es tatsächlich nicht, Herr Köhler! Foto: Rolf Lorig

Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten seh’n! Am 10. Dezember ist es so weit: Trier bekommt den ersten Bürgerentscheid seiner Geschichte. Zugegeben: Gegenstand des ersten öffentlichen Votums ist eine schnöde Tankstelle – sicher kein Ruhmesblatt für die Stadt. Aber immerhin lässt sich so auch beispielhaft feststellen, ob Protest tatsächlich eine Mehrheit finden kann. Für CDU-Chef Udo Köhler war die Pleite mit der Aral-Tankstelle die zweite krachende Niederlage binnen kurzer Zeit. Wie schon beim kläglich gescheiterten Versuch, Dezernent Andreas Ludwig zum Bürgermeister zu machen, war die Taktik der Union auch diesmal von Dilettantismus geprägt. Wer derart schlecht vorbereitet ist, braucht sich über Pleiten, Pech und Pannen nicht zu wundern. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Stadtrat Trier

Der Stadtrat entscheidet heute unter anderem über die Aral-Tankstelle in der Ostallee. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der reporter hat heute knapp acht Stunden live über und aus dem Stadtrat Trier berichtet − unter anderem über die Entscheidung zur Aral-Tankstelle in der Ostallee. Fest steht seit kurz vor 22 Uhr, dass Trier am 10. Dezember den ersten Bürgerentscheid in seiner Geschichte bekommen wird. Der Änderungsantrag von CDU, UBT und FDP auf Kompromiss, Verhandlungen mit der BP-Deutschland hinsichtlich der Verlegung der Tankstelle auf das Gelände der SWT am Alleencenter aufzunehmen, wurde von der Mehrheit des Rates abgelehnt. Es war ein turbulenter Tag mit vielen sich überschlagenden Informationen und mit einer nicht minder turbulenten Sitzung. Lesen Sie die Ereignisse des Tages mit allen weitergehenden Informationen und die Sitzung in unserem kommentierenden Live-Ticker nach.  Mehr

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