Eifel-Kulturtage bringt große Namen in kleine Orte

REGION. Zwölf Jahre in Folge: Am 7. April gehen die Eifel-Kulturtage erneut an den Start. Den Auftakt bildet ein "Kabarett á la surprise" im Eifelort Minderlittgen. Drei Künstler, deren Namen im Vorfeld nicht bekanntgegeben werden, erwarten an diesem Abend die Besucher. Ein Ausblick von Rolf Lorig Rainer Laupichler, TV-Schauspieler und geistiger Mehr

Bestsellerautorin Stefanie Stahl liest im Kasino

TRIER. Am Sonntag, 26. November, stellt die Bestsellerautorin Stefanie Stahl ihr neuestes Buch "Jeder ist beziehungsfähig" auf Einladung der Buchhandlung Stephanus um 11 Uhr im Kasino am Kornmarkt vor. Sie ist bei den Paperback-Ausgaben eine der erfolgreichsten, vielleicht sogar die erfolgreichste Sachbuch-Autorin der jüngeren Zeit: Stefanie Stahl. Seit 2016 führt Mehr

CDU-Parteitag – Von wegen Mad Max

TRIER. Mit geradezu staatsmännischer Attitüde hat Max Monzel am Freitagabend das Kommando bei der Trierer CDU übernommen. Der neue Kapitän übernimmt das schrägliegende Schiff der Konservativen allerdings in stürmischer See. Drei Jahre nach der von vielen Christdemokraten verschmähten Hochzeit mit den Grünen sucht die Union nach ihrem Selbstverständnis – Mehr

"Haben zu wenig nach unserem Profil geschaut"

TRIER. Seit Freitagabend führt Max Monzel (45) die CDU Tier als neuer Parteichef. Unmittelbar nach der Wahl hat der ART-Chef sich den Fragen des reporters gestellt. Monzel äußert sich im Kurz-Interview zur Zusammenarbeit mit den Grünen, zur künftigen Rolle der Union in der Stadtpolitik – und ganz konkret auch zur Mehr

Unternehmen fördern Uni-Talente

TRIER. Für außergewöhnliche Leistungen im Studium und soziales Engagement hat die Universität Trier erneut 49 Stipendien vergeben. Überreicht wurden sie im Rahmen einer Feier von Universitätspräsident Michael Jäckel. "Wäre ich in einem Unternehmen dafür zuständig, junge Nachwuchskräfte zu finden, würde ich zuerst in diesem Kreis suchen. Hier sind diejenigen versammelt, Mehr

meinung

Bruchpilot auf Jobsuche

Seine Website suggeriert Kompetenz: Harald Reinhard, Bürgermeister in Buchenbach. Foto: Screenshot / Homepage H. Reinhard

Seine Website suggeriert Kompetenz: Harald Reinhard, Bürgermeister in Buchenbach. Foto: Screenshot / Homepage H. Reinhard

TRIER. Es ist eine kommunalpolitische Grundregel: Jedes Bewerbungsverfahren kennt seine Absurditäten. Ausnahmen davon gibt es keine, lautet eine andere. In Trier hat die immer noch junge Suche nach einem Nachfolger für den abgewählten Kulturdezernenten Thomas Egger schon zwei Skurrilitäten zu bieten. Nach CDU-Stadtrat Thomas Albrecht – der nach eigener Einschätzung ein Kunstbanause ist, den verkrampft-exaltierten Karl M. Sibelius in der Rolle der Großherzogin Gerolstein für “hervorragend” hält und selbst seine Fraktionskollegen bislang nicht mit kulturpolitischen Geistesblitzen behelligte – hat sich jetzt mit Harald Reinhard ein weiterer Kandidat vorgestellt, dessen Bewerbung in jeder anderen deutschen Großstadt chancenlos wäre. Aber in Trier? Man weiß ja nie. Von Martin Eich Mehr

Erstellt am Autor Martin Eich in Dossier Theater, Meinung, Politik 14 Kommentare

Quatsch im Quadrat

Die Grünen sind "eine Funktionspartei ohne Funktion", schreibt der Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich. Foto: Tino Lex/Regensburg

Die Grünen sind “eine Funktionspartei ohne Funktion”, schreibt der Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich. Foto: Tino Lex/Regensburg

Die Trierer Kommunalpolitik taumelt von Affäre zu Affäre. Der Theaterskandal ist juristisch und politisch noch nicht aufgearbeitet, da muss die Vorsitzende der grünen Stadtratsfraktion eine Lüge einräumen. Die politische Klasse Triers steht inzwischen bundesweit unter Beobachtung, vielfach werden die Entscheidungsprozesse an der Mosel kritisch hinterfragt. Was davon ist struktur-, was personen-, was situationsbedingt? Ein Essay von Martin Eich Mehr

Erstellt am Autor Martin Eich in Dossier Theater, Featured, Meinung 10 Kommentare

Grün ist nicht die Hoffnung, sondern das Problem

Die Grünen, hier Fraktionschefin Petra Kewes, sind nicht die Hoffnung, sondern das größte Trierer Problem. Foto: Rolf Lorig

Die Grünen, hier Fraktionschefin Petra Kewes, sind nicht die Hoffnung, sondern das größte Trierer Problem. Foto: Rolf Lorig

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Man könnte nun einfach nach der Liedzeile aus “Die Fledermaus” verfahren: Schwamm drüber, vergessen, abhaken. Oder wie der Kölner sagt: “Wat fott is, es fott” Glücklich eben der, der so leben kann. Doch halt: Ganz so einfach ist das nicht. Denn hinter der gestrigen Entscheidung zur Ausschreibung für die Nachfolge des abgewählten Dezernenten Thomas Egger (SPD) steckt mehr, als auf den flüchtigen Blick zu erkennen ist. Das Hin und Her, das Hickhack, das Hü und Hott als Begleiterscheinungen des erneut unrühmlichen Schauspiels legten wieder einmal das gesamte Dilemma der Trierer Politik gnadenlos offen. Der böse Geist im widerwärtigen Spiel sind die Grünen. Die CDU aber macht sich mitschuldig an der Vergiftung der Stadt und der politischen Kultur, wenn sie diesen Grünen weiter Mitbestimmung einräumt. Denn deren vorrangige Charaktereigenschaften sind Intriganz, Verlogenheit und Verschlagenheit. Darunter leidet die Stadt wie ein getretener Hund. Und es wird noch schlimmer werden, sofern die Union sich nicht endlich besinnt und nicht zu einem Kurswechsel bereit ist. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung 41 Kommentare

Kein Sprachgenie, nirgends

Der Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich kommentiert die Suche nach dem Egger-Nachfolger. Foto: Tino Lex/Regensburg

Der Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich kommentiert die Suche nach dem Egger-Nachfolger. Foto: Tino Lex/Regensburg

Trier hat in den vergangenen Jahren kulturell an Boden verloren, lebt von der Substanz. Soll die Stadt zur Marke werden, braucht es jetzt große Würfe. Personell bei der Nachfolge von Thomas Egger, aber auch strukturell beim Zuschnitt seines ehemaligen Wirkungskreises: Aus dem thematischen Gemischtwarenladen muss ein Zukunftsdezernat werden. Ein Kommentar von Martin Eich Mehr

Erstellt am Autor Martin Eich in Dossier Theater, Featured, Meinung 8 Kommentare

Egger-Nachfolge – Dicker Mehltau

Wirft er seinen Hut in den Ring? Thomas Albrecht wäre der ideale Kandidat als Egger-Nachfolger. Foto: Rolf Lorig

Wirft er seinen Hut in den Ring? Thomas Albrecht wäre der wohl ideale Kandidat als Egger-Nachfolger aus den Reihen des Rates. Foto: Rolf Lorig

Verkommt die Neubesetzung der Dezernentenstelle zum kleinlichen politischen Schacher? Verhindern wieder einmal persönliche Animositäten den großen Wurf für Trier, der auch die hiesige Kulturszene vom doktrinären, ideologisierten Mief befreien könnte? Die öffentliche und interne Debatte um die Nachfolge des abgewählten Dezernenten Thomas Egger (SPD) wird geprägt vom Eindruck, dass die Politik nichts aus ihren Fehlern der vergangenen Monate gelernt hat – erst recht nicht aus dem Theater-Skandal, der das Kulturhaus am Augustinerhof an den Rand des Abgrunds brachte. Die SPD will das Dezernat auf ihren Favoriten Markus Nöhl zuschneiden und die städtischen Pflichtaufgaben Sicherheit und Ordnung auf den Stellenwert eines untergeordneten Ressorts degradieren. Die CDU ist nach wie vor unschlüssig und auch uneins. Dabei hat sie mit Thomas Albrecht den prädestinierten Mann in ihren Reihen, der das Dezernat mit dem herausgelösten Kulturressort mit Erfahrung und Weitblick führen könnte. Mit Hermann Lewen stünde ferner ein mit allen Wassern gewaschener Kulturmanager bereit, um die hiesige Kulturszene umzustrukturieren und zukunftssicher zu machen. Doch der grüne Bündnispartner der Union hat sich mit Scheuklappen auf das starke Kulturdezernat festgelegt. Das zementiert den Status Quo und schnürt der Kultur jene Frischluft ab, die sie nun dringend zum Atmen braucht. Wo aber bleibt der Aufschrei der kleinen Fraktionen von UBT, FDP und AfD? Wenigstens sie sollten aus der katastrophalen Misswirtschaft des abgelaufenen Jahres gelernt haben. Ein kommentierender Überblick von Eric Thielen Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, Meinung, Politik 21 Kommentare

Der Kommentar – Die Krise des Systems

Der Theater-Skandal bewies: In Stadtrat und Ausschüssen mangelte es nicht nur an intellektueller Tiefe und analytischen Fähigkeiten, sondern auch an Weitsicht. Foto: Rolf Lorig

Der Theater-Skandal bewies: In Stadtrat und Ausschüssen mangelte es nicht nur an intellektueller Tiefe und analytischen Fähigkeiten, sondern auch an Weitsicht. Foto: Rolf Lorig

Thomas Egger hat bezahlt. Teuer nicht, weil der Dezernent weich fällt. Er kann in den kommenden 14 Monaten finanziell gut versorgt mit der Familie durch den Palastgarten flanieren. Auch später nagt er mit einer stattlichen Pension nicht am Hungertuch – ganz anders als Hunderttausende Rentner, die nach 40 oder mehr Berufsjahren am Existenzminimum knapsen. Das System sorgt gut für seine Diener, die ursprünglich Diener der Bürgerschaft sein sollten. Bezahlt hat Egger mit dem Verlust seiner Reputation, seines Ansehens und seiner Glaubwürdigkeit. Politisch ist er erledigt; und das heißt viel in seinen Kreisen. Der Theater-Skandal forderte Schuldige. Egger ist ein solcher. Auch Karl Sibelius ist schuldig. Und doch sind beide auch Opfer. Opfer eines Systems, das in der Krise versagte, weil die vorgesehenen Mechanismen versagten. Die taugen für Schönwetterzonen, wenn die See ruhig ist, nicht für Stürme, wenn die Wellen sich turmhoch überschlagen. Es ist daher an der Zeit, die politische Ordnung der Realität anzupassen. Und es ist hohe Zeit, die Menschen an wichtigen Entscheidungen endlich direkt zu beteiligen. Bei der Systemänderung ist der Mainzer Gesetzgeber in der Pflicht. Vor Ort muss Oberbürgermeister Wolfram Leibe an der Bürgerbeteiligung nacharbeiten. Bei seinem Amtsantritt versprach der Sozialdemokrat, mehr Demokratie zu wagen. Dieses Versprechen sollte er möglichst rasch einlösen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Für ein neues Stadttheater

Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich (hier am 25. Oktober bei einer Podiumsdiskussion in Regensburg): "Die Existenz des Theaters wird nicht von denen bedroht, die wie FPD und AfD die Strukturfrage stellen, sondern von Apologeten einer argumentfreien, blinden Weiter-so-Ideologie." Foto: Tino Lex/Regensburg

Feuilletonist und Theaterkritiker Martin Eich (hier am 25. Oktober bei einer Podiumsdiskussion in Regensburg): “Die Existenz des Theaters wird nicht von denen bedroht, die wie FDP und AfD die Strukturfrage stellen, sondern von Apologeten einer argumentfreien, blinden Weiter-so-Ideologie.” Foto: Tino Lex/Regensburg

Die Weichen sind gestellt: Intendant Karl M. Sibelius ist schon weg, Kulturdezernent Thomas Egger wird am Montag folgen. Aber wie geht es mit dem Theater weiter, wenn die beiden Hauptverursacher der gegenwärtigen Krise nicht mehr im Mittelpunkt stehen und die strukturellen Defizite des Hauses vermehrt in den Blick geraten? Ist das Theater überhaupt reformierbar, haben die Stadtratsfraktionen aus der Affäre gelernt? Ein Essay von Martin Eich Mehr

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Der Tragödie nächster Teil

Es ist einsam um ihn geworden. Vielleicht nutzt Thomas Egger seinen letzten Auftritt vor dem Rat am 12. Dezember zur Generalabrechnung. Foto: Rolf Lorig

Es ist einsam um ihn geworden. Vielleicht nutzt Thomas Egger seinen letzten Auftritt vor dem Rat am 12. Dezember zur Generalabrechnung. Foto: Rolf Lorig

Am 12. Dezember wird sich der Vorhang zum vorerst letzten Akt im Theater-Skandal heben. Diesen Tag als historisch zu apostrophieren, ist durchaus berechtigt. Noch nie in der Geschichte der Stadt wurde ein Dezernent vorzeitig aus seinem Amt abgewählt. Die Dimension des Vorgangs manifestiert sich auch darin, dass die SPD den Abwahl-Antrag gegen den eigenen Dezernenten initiierte. Nach Intendant Karl Sibelius, dessen Trierer Zeit heute endet, fällt mit Thomas Egger ein weiterer Protagonist über das Geflecht aus Lügen, versuchten Vertuschungen und millionenschweren Finanzlöchern. Sieben lange Monate sind dann vergangen, seit der reporter mit Das Minus-Haus den Finanz-Skandal am Stadttheater aufdeckte. Die Zeit zwischen Mai und Dezember war kein Ruhmesblatt für die hiesige Politik. Zurück bleiben ein Stadtrat, der in der aktuellen Besetzung seine Glaubwürdigkeit komplett verspielte und nur noch auf Abruf agiert, sowie ein ramponiertes Kulturhaus, das ob der zaudernden und zögernden Haltung von Rat und Ausschüssen in der schwersten Existenzkrise seiner mehr als 200-jährigen Geschichte steckt. Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) wird es nun richten müssen. Denn der Stadtchef wird das Theater nach der Egger-Abwahl unter seine Fittiche nehmen – mindestens bis zur Wahl eines neuen Dezernenten in spätestens drei Monaten. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen den Bericht der Rechnungsprüfer angefordert. Liegt der vor, will die Behörde die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Egger und Sibelius prüfen (siehe Extra). Ein kommentierender Überblick von Eric Thielen Mehr

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Der Kommentar – Verschwörung ohne Verantwortung

Schuldig! Die verantwortungslose Verschwörung der hiesigen Politik machte den Skandal erst möglich. Foto: Rolf Lorig

Schuldig! Die verantwortungslose Verschwörung der hiesigen Politik machte den Skandal erst möglich. Foto: Rolf Lorig

Ein goldener Handschlag für den Intendanten: Die Stadt wirft Karl Sibelius zu dessen Abgang aus Trier 300.000 Euro hinterher. Das macht 18.750 Euro für jedes der insgesamt 16 Ratsmitglieder, die am 27. Juli den neuen Vertrag für den Österreicher absegneten – einen Tag, nachdem die Prüfer ihre Arbeit im Theater beendet hatten. Von den verschleuderten Millionen Euro und dem immensen Imageschaden für die Stadt, die sich republikweit lächerlich gemacht hat, ganz zu schweigen. Selten war in einer Stadt so viel politischer Dilettantismus vereint, wie in den letzten sechs Monaten in Trier. Was im Schatten des Theaters am Augustinerhof ablief, war eine massive politische Verschwörung gegen die Bürgerschaft – von den Konservativen der CDU bis zu den Linken, von Grünen, SPD und Freien Wähler. Die hiesige Politik versündigte sich aber auch an Sibelius. Denn schon sehr früh kristallisierte sich heraus, dass der Mann aus Bregenz mit seinen Aufgaben wegen mannigfaltiger Gründe überfordert war und an diesen auch scheitern würde. Dennoch ließ die Politik ihn gewähren. Nun wird an einer Legende gestrickt, die Sand in die Augen der Öffentlichkeit streuen soll, damit alle, die in die Verschwörung verwickelt waren, ihre Hände in Unschuld waschen können. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Der Kommentar – Nun springt mal schön!

Thomas Egger will nicht freiwillig gehen. Nun muss es eben der politische Hammer richten. Foto: Rolf Lorig

Thomas Egger will nicht freiwillig gehen. Nun muss es eben der politische Hammer richten. Foto: Rolf Lorig

Schwerer hätte das politische und kulturelle Beben, das Mitte Mai durch den reporter-Bericht Das Minus-Haus ausgelöst wurde, nicht verlaufen können. In den vergangenen Monaten ergossen sich regelrechte Schockwellen durch die Flure von Rathaus und Theater. Intendant Karl Sibelius ist bereits Geschichte. Nun dürfte auch Kulturdezernent Thomas Egger im Sog des wütenden Tsunamis untergehen. Das hat er sich selbst zuzuschreiben. Denn statt als Aufklärer in den Trierer Annalen gewürdigt zu werden, wird der beratungsresistente ehemalige Freidemokrat voraussichtlich seinen politischen Kopf verlieren − als erster Dezernent in der Geschichte Triers frühzeitig. Alles andere wäre eine weitere Farce, die sich die hiesige Politik nach all den Fehlern, Nachlässigkeiten und Unfähigkeiten der jüngsten Zeit gerade jetzt nicht mehr erlauben kann. Vor allem die CDU sollte sich hüten, den Sozialdemokraten die Gefolgschaft zu verweigern. Das wäre sonst rauschendes Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten, die gerade die Christdemokraten aktuell so fürchten. Wer den Rücktritt fordert, der muss auch konsequent sein, wenn selbst die eigene Partei den Dezernenten fallen lässt. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, Meinung 5 Kommentare