Zsuzsa Bánk kommt zum ELF nach Wittlich

WITTLICH.  Zsuzsa Bánk ist eine der bedeutendsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur, mit ungarischen Wurzeln. Sie lebt und schreibt in Frankfurt am Main. Ihre Romane wie "Der Schwimmer“ (2002) oder "Die hellen Tage“ (2011) erhielten viele Preise und begeisterten Kritiker wie Leser. In ihrem jüngsten Roman "Schlafen werden wir später“ Mehr

Eine traurig schöne Überlebensgeschichte

ECHTERNACH. Berlin 1942: Die Verhaftung durch die Gestapo steht unmittelbar bevor. Die junge Jüdin Marie Jalowicz will leben und taucht unter. Über 65 Jahre danach, am 1.Februar 2018, liest ihr Sohn Hermann Simon um 20 Uhr aus den spannenden Memoiren seiner Mutter im Trifolion Echternach. Diese Lesung ist ein Mehr

Die Stadt und die Grundstücke

TRIER. Was tut sich im Burgunderviertel? Es geht voran, sagt Baudezernent Andreas Ludwig. Die EGP, die bereits den Petrisberg und auch das Wohngebiet Castelnau erschlossen hat, hat seinen Worten zufolge zwei Drittel des Gebietes bereits gekauft. Das restliche Drittel will nun die Stadt erwerben. "An dem Gebiet, das wir Mehr

Der Kussmund im Gästebuch der Stadt Trier

TRIER. Welche Themen interessieren die Leser ganz besonders? Eine Frage, die sich alle Redakteure Tag für Tag immer wieder aufs Neue stellen. Oberbürgermeister Wolfram Leibe könnte an dieser Stelle mit eigenen Erfahrungen weiterhelfen. Spätestens seit Facebook kann jeder sein eigener Redakteur sein. Da macht auch der Trierer OB keine Ausnahme. Mehr

Was kann man gegen Cybermobbing tun?

TRIER. Cybermobbing ist mittlerweile keine Ausnahmeerscheinung mehr und nimmt zum Teil erschreckende Ausmaße an. Die Täter nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren von Menschen. Die Opfer werden beleidigt, beschimpft, bloßgestellt und erniedrigt. Doch was kann man dagegen tun? Hier informiert eine Veranstaltung der Polizei Trier "Prävention gegen Cybermobbing" Mehr

politik

“Eher sachorientiert als farborientiert”

Die designierte Trierer Bürgermeisterin Elvira Garbes. Foto: Grüne Köln

TRIER/BORNHEIM. Elvira Garbes hat beste Aussichten, neue Sozialdezernentin und damit als Nachfolgerin von Angelika Birk (Grüne) auch Bürgermeisterin in Trier zu werden. Von ihrer eigenen Partei, den Grünen, war die 61-jährige Amtsleiterin aus Bornheim nicht zur Bewerberrunde eingeladen worden. Doch das hinterlässt bei ihr keinen faden Beigeschmack, wie sie gegenüber dem reporter betont. Garbes ist für die Wahl in der Sondersitzung des Stadtrates am 6. November die einzige Kandidatin, da auch SPD, Linke, FDP und AfD erklärt haben, die Grüne unterstützen zu wollen. Am 2. November wird Garbes sich auf dem Parteitag der Grünen im “Café Balduin” vorstellen. Vorab hat sie die Fragen des reporters beantwortet. So sagt sie unter anderem, sie wolle eher “sachorientiert als farborientiert” arbeiten. Mehr

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Dezernenten-Wahl – Auch SPD für Garbes

Sagt Garbes die Unterstützung der SPD zu, kritisiert aber zugleich die Politik von CDU und Grünen: Sven Teuber. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Auch die SPD wird die Wahl von Elvira Garbes zur neuen Sozialdezernentin in Trier unterstützen und somit auf einen eigenen Kandidaten bei der Wahl am 6. November verzichten. “Als Trierer SPD-Fraktion liegt uns viel an einer starken Stimme für unsere soziale Stadt, auch daher plädierten wir nachhaltig für den Bürgermeisterposten im Sozialdezernat. Wir unterstützen daher die Bewerbung von Elvira Garbes und damit einer guten Frau mit Erfahrung und Kompetenz”, erklärt SPD-Fraktions- und Parteichef Sven Teuber die Entscheidung seiner Fraktion in einer Pressemitteilung. Mehr

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Wildparken – Die Luft wird dünner

Gelebter Alltag in Trier: Rollstuhlfahrer, wie hier beim Club Aktiv, müssen sich zwischen verkehrswidrig geparkten Autos hindurchquetschen.

TRIER. Es ist ein Novum: Erstmals räumt ein Dezernent öffentlich ein, dass die Kontrolle des sogenannten ruhenden Verkehrs durch den Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD) des Ordnungsamtes Schwachstellen hat. Thomas Schmitt (CDU), seit April als Nachfolger des abgewählten Thomas Egger (SPD) im Amt, geht in seinen Antworten auf die umfangreiche reporter-Anfrage allerdings in die Offensive – und sagt teils einschneidende Veränderungen zu. So soll die Nachkontrolle bei verkehrswidrig geparkten Fahrzeugen von drei auf eine Stunde reduziert werden – dann wird abgeschleppt. Auch von Bewohnerparkplätzen will Schmitt künftig abschleppen lassen. Grundsätzlich kündigt der Christdemokrat neue “Handlungsweisen” für den Dienst an. Schmitt sieht aber auch den Stadtrat in der Pflicht, klare Richtlinien für den Umgang mit Wildparkern zu erlassen. Und zur Debatte um die Poller äußert der Dezernent sich unmissverständlich: “Ich befürworte die Installation von Pollern in Übereinstimmung mit dem gesamten Stadtvorstand, um die Fußgängerzone großflächig abzusperren.” Extra: Unser Leser-Aufruf am Ende des Artikels! Mehr

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Wildparken – Das sagt der Dezernent …

Bisher wurde in Trier viel zu selten abgeschleppt. Das soll sich unter Schmitt nun ändern.

TRIER. Ungewöhnlich offen und ausführlich äußert Dezernent Thomas Schmitt (CDU) sich auf die große reporter-Anfrage zum Thema “Wildparken”. Der Christdemokrat fordert nicht nur in seinem Dezernat, sondern auch von der Politik “absolute Transparenz” ein. Nachfolgend dokumentiert die Redaktion Schmitts Antworten auf die reporter-Fragen. Mehr

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Offensive gegen Sex-Werbung

Dezernent Thomas Schmitt (CDU) begründet die Offensive des Rathauses mit der überhandnehmenden Sexwerbung in Trier. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Stadt will deutlich schärfer gegen großflächige und mobile Sexwerbung vorgehen. Dazu sollen die Schutzzonen ausgedehnt und Betriebe, die Fahrzeuge mit entsprechender Reklame auf öffentlichen Plätzen parken, sanktioniert werden. Die neue Rathaus-Offensive hat Dezernent Thomas Schmitt (CDU) am Montag auf der Pressekonferenz des Stadtvortandes angekündigt. Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) unterstützt den Vorstoß seines Dezernenten: “Vielleicht schreiben wir so sogar Rechtsgeschichte!” Mehr

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Dezernenten-Wahl – Garbes soll es machen

Hat beste Chancen, neue Bürgermeisterin in Trier zu werden: Elvira Garbes. Foto: Grüne Köln

TRIER. Faustdicke Überraschung am Montagabend: CDU und Grüne nominieren Elvira Garbes als gemeinsame Kandidatin für die Wahl am 6. November zur neuen Sozialdezernentin. Die 61-jährige Jugendamtsleiterin aus Bornheim hat damit beste Chancen, Nachfolgerin von Angelika Birk (Grüne) zu werden. Garbes habe sich “kompetent, erfahren und auch durchsetzungsfähig” präsentiert, sagten die Fraktionsspitzen nach der Entscheidung. Am 2. November wird Garbes sich auf der öffentlichen Mitgliederversammlung der Grünen vorstellen. Ihre Kandidatur hat sie laut Grünen-Fraktionschefin Petra Kewes bereits telefonisch zugesagt. Mehr

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Birk-Nachfolge – Entscheidung vertagt

Gelingt David Profit in Trier, was ihm in Bad Kreuznach versagt blieb? Foto: privat

TRIER. Die Fraktionen haben die Entscheidung, wer Nachfolger der scheidenden Sozialdezernentin Angelika Birk (Grüne) wird, auf den morgigen Montag vertagt. “Alle Bewerber haben einen kompetenten Eindruck gemacht”, sagte FDP-Chef Tobias Schneider nach der Vorstellungsrunde am Samstag gegenüber dem reporter. Jetzt gehe es darum, den bestmöglichen Kandidaten zu finden. Im Bündnis mit der CDU steht den Grünen das Vorschlagsrecht zu. Beim Juniorpartner der Union fällt die Entscheidung voraussichtlich zwischen Regina Bergmann (parteilos), Geschäftsführerin des Sozialdienstes Katholischer Frauen in Trier, und David Profit (Grüne), Sozialrichter in Mainz. Birgit Alt-Resch (Grüne) von den Vereinigten Hospitien und Elvira Garbes, Jugendamtsleiterin in Bornheim, sind wohl aus dem Rennen, wobei Garbes sich professionell und fachlich höchst versiert präsentiert haben soll. Doch die 61-Jährige war von der SPD eingeladen worden und nicht von ihrer eigenen Partei, den Grünen. Mehr

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CDU Trier – Monzel für Köhler?

Max Monzel (links), hier mit Ex-Parteichef Bernhard Kaster, könnte Nachfolger Köhlers werden.

TRIER. Bei der Trierer CDU deutet sich nach reporter-Informationen ein Machtwechsel an: Udo Köhler wird voraussichtlich auf dem Parteitag am 17. November nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Köhler zieht damit die Konsequenzen aus der auch parteiintern scharfen Kritik an seinem Führungsstil. Heißer Kandidat als Nachfolger des umstrittenen Parteichefs ist Max Monzel (45), Chef des ART. Am 10. November wird der Kreisvorstand der Trierer CDU zu einer Sitzung zusammenkommen. Dann soll der Kandidatenvorschlag für die Köhler-Nachfolge offiziell beschlossen werden. Den Fraktionsvorsitz im Stadtrat wird Köhler voraussichtlich aber behalten. Mehr

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Birk-Nachfolge – Sieben auf einen Streich

Auch Amtsinhaberin Angelika Birk muss sich, obwohl chancenlos, dem Vorstellungsprozedere stellen. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Wer beerbt Angelika Birk (Grüne) als Sozialdezernent und Bürgermeister? Am Samstag stellen sich sechs Bewerber – drei Frauen, drei Männer – bei den Fraktionen vor. Auch die Amtsinhaberin muss als Siebte im Bunde die Prozedur des Tages über sich ergehen lassen. Birk stellt sich zur Wiederwahl, um damit ihre Pensionsansprüche zu sichern. Die Grünen haben im Bündnis mit der CDU das Vorschlagsrecht für die Birk-Nachfolge, doch nur drei der sechs Kandidaten besitzen das grüne Parteibuch: Birgit Alt-Resch, Elvira Garbes und David Profit. Schärfster Konkurrent des grünen Trios dürfte der Leiter des städtischen Jugendamtes, Carsten Lang, werden. Lang wird zwar Nähe zur SPD nachgesagt, ist aber parteilos. SPD-Mann Stefan Brill aus dem Saarland und die parteilose Regina Bergmann (Trier) haben bestenfalls Außenseiterchancen. Mehr

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“Klimaziele für Trier nicht verbauen”

Die Proteste gegen den neuen FNP waren…

TRIER. Die Lokale Agenda Trier (LA21) kritisiert den aktuellen Entwurf zum Flächennutzungsplan 2030 (FNP) und hofft auf Änderungen durch den Stadtrat. “Massiver Siedlungsausbau und weiter wachsender motorisierter Individualverkehr, wie dies die Stadt selbst in ihrer Vorlage zum Flächennutzungsplan prognostiziert”, gefährdet nach Auffassung der Lokalen Agenda 21 die Ziele, zu der sich die Stadt Trier im Klimabündnis der Städte verpflichtet habe. Vom vorangestellten Grundsatz “Innenentwicklung vor Außenentwicklung” weiche der FNP-Entwurf viel zu häufig ab. “Das Versprechen, die CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu mindern, ist mit der vorliegenden Fassung des Flächennutzungsplans nicht erreichbar”, erklärt Dieter Sadowski, Vorsitzender des Vereins. Er hofft auf Änderungen im Stadtrat und erinnert an einen Beschluss des Rats vom Dezember 2016, der festlege, die Themen Klimawandel und Klimafolgen konkret anzupacken. Mehr

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