"Das Studium ist eine geile Zeit“

TRIER. Wohnungen haben die beide Studienanfängerinnen Anna Schulze und Clara Klein schon gefunden. Die eine war gleich im ersten Anlauf erfolgreich, bei der anderen klappte es nach zehn Besichtigungsterminen. Nun sitzen sie erstmals im Hörsaal. Gemeinsam mit 2100 anderen jungen Männern und Frauen starten sie in diesen Tagen an Mehr

Wo über 100 Craft-Biere auf ihre Verkoster warten

TRIER. In aller Ruhe aus über 100 Sorten Craft Beer auswählen – wo kann man das schon? Noch bis einschließlich Samstag, 13. Oktober, im Trierer Stadtteil Olewig. Die Hausbrauerei "Kraft-Bräu", die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, hat zum fünften Mal alle Freunde der Craft Beer-Szene eingeladen. Und Mehr

Malerei und Fotografie im Kontext

TRIER. Am Freitag, 19. Oktober 2018, veranstaltet der Kunst- und Kulturverein am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier um 19.30 Uhr im Ausstellungsflur des Brüderkrankenhauses eine Vernissage mit Öl- und Acrylwerken von Leo Hammes und Fotografien von Uli Schmidt. Die gemeinsame Ausstellung steht unter dem Motto "Malerei und Fotografie im Mehr

Heftiger Widerstand mit Beil am Könener Kreisel

KONZ. Ein 49-jähriger Mann aus dem Landkreis Trier-Saarburg bedrohte einen Polizeibeamten mit einem Beil, nachdem er zuvor in einem Rettungswagen behandelt wurde. Die Besonnenheit des Polizisten verhindert eine Eskalation der Lage. Am Donnerstagabend wurde gegen 18.25 Uhr die Polizei über einen vermeintlich bewusstlosen Fahrradfahrer am Kreisel an der Einmündung Könener- Mehr

Festivalcountdown: Nur noch drei Veranstaltungen

TRIER. Alles hat ein Ende - auch das Eifel-Literatur-Festival 2018. Mit 21 Veranstaltungen von April bis Oktober hat das Festival bereits begeistert und Tausende von Besuchern aus vielen Bundesländern und Nachbarstaaten angezogen. Und jetzt läuft der Countdown: Nur noch drei Veranstaltungen stehen im Festivalkalender. In der Nummer 22 der Mehr

politik

“Ich war nie auf Populismus aus” – Klaus Jensen im Interview

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

TRIER. Er selbst sagt von sich, er sei ein Macher. Seine Kritiker hingegen werfen ihm Führungsschwäche vor. Er habe die Stadt in den sieben Jahre seiner Amtszeit nicht weiterentwickelt, heißt es immer wieder. Im Interview widerspricht Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dem energisch. Der 62-jährige Sozialdemokrat, der noch bis zum April kommenden Jahres als Stadtoberhaupt amtiert, sagt: “Ich war nie auf Effekthascherei oder Populismus aus, sondern auf Nachhaltigkeit und strukturelle Reformen.” Für ihn waren die letzten sieben Jahre gute Jahre für Trier – trotz Finanzkrise und hoher Schulden. Dafür hat er viele Argumente. Eric Thielen sprach mit Klaus Jensen. Mehr

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“CDU hat Hinterzimmer bis Berlin ausgedehnt”

Jensen plädiert dafür, keine Luftschlösser zu bauen. Er hält “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn” für unrealistisch.

Seit Jahren tobt der Streit über “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn”.

TRIER. Nach der Aufnahme der Trierer Nord- und Westumfahrung (“Moselaufstieg”) durch das zuständige Berliner Ministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) in den Bundesverkehrswegeplan 2015 verschärft sich der Streit zwischen SPD und Grünen auf der einen sowie der Union auf der anderen Seite. Die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grünen Mainzer Regierungsfraktionen, Astrid Schmitt (SPD) und Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), kritisierten die Berliner Entscheidung am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Trierer CDU-Chef Kaster reagierte sofort und warf der Mainzer Regierung eine Verkehrspolitik zur “ideologischen Profilierung” vor. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Corinna Rüffer, mischte sich am Freitag in den Streit ein. Die CDU habe “anscheinend die Hinterzimmer bis nach Berlin ausgedehnt”, so Rüffer in einer eigenen Presseerklärung. Mehr

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“Wir brauchen mehr direkte Demokratie in Trier”

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

TRIER. Er steht nicht im Ruf, ein Revoluzzer auf den Barrikaden wider Staat und System zu sein. Das verbietet ihm schon der Mittelteil seiner Berufsbezeichnung. Thomas Albrecht ist Oberstaatsanwalt. Er ist Christdemokrat und Stadtrat in Trier – ein überzeugter Wert-Konservativer und gläubiger Protestant. Sein Spezialgebiet ist die Internet-Kriminalität. Im WorldWideWeb jagt er jene, die Gutgläubigkeit ausnutzen, tricksen und betrügen – die gegen das Gesetz verstoßen. Und doch sieht der 58-jährige Jurist aus Mariahof gerade im Netz Chancen, die Demokratie auch auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und Menschen für die Politik zurückzugewinnen. Eric Thielen sprach mit dem Mann, der sagt: “Wir brauchen auch in Trier mehr direkte Demokratie”, der mit seinen Thesen gelegentlich auch aneckt – auch in der eigenen Partei. Mehr

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Schöne Aussicht auf dem Berg

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère - zur schönen Aussicht.

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère – zur schönen Aussicht.

TRIER. Aus dem ehemaligen französischen Burgunderviertel in Kürenz wird “Belvédère” in unmittelbarer Nähe zum Trierer Petrisberg – schöne Aussicht eben. Seit drei Jahren stehen die Gebäude des Areals zwischen Kohlenstraße und Robert-Schuman-Allee leer. Nun hat die Stadt sich “nach zähem Ringen”, so Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU), mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) geeinigt. Der Verkehrswert des Geländes wird von Experten auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Etwa in dieser Höhe wird auch der Verkaufspreis liegen. Kaufen und entwickeln will die Stadt aber nicht selbst. Das wird voraussichtlich die “Entwicklungs-Gesellschaft Petrisberg” (EGP) als städtische Gesellschaft übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und des Stadtrates. Mehr

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West-Trasse: Unheilige Allianz aus Politik und Geld?

Über den Bahnübergang in der Aachener Straße donnert ein Güterzug mit zwei Lokomotiven. Die Bahnschranken sind ebenso in die Jahre gekommen wie das alte Gleisnetz am Westufer.

Über den Bahnübergang in der Aachener Straße donnert ein Güterzug mit zwei Lokomotiven. Die Bahnschranken sind ebenso in die Jahre gekommen wie das alte Gleisnetz am Westufer.

TRIER. Die Deutsche Bahn AG plant aktuell keine Aufnahme der Trierer Westtrasse in ihr freiwilliges Lärmsanierungsprogramm analog zur Oststrecke. Das geht aus einer Antwort des Unternehmens auf eine Anfrage hervor. Über die DB-Systemtechnik wird laut Bahn allerdings derzeit ein Lärmgutachten erstellt, das im Sommer vorliegen soll. Dann werde entschieden, ob für die Westtrasse Lärmschutzmaßnahmen nötig seien, teilte ein Bahnsprecher mit. Die fordern Anlieger und Anwohner jedoch unabhängig vom Gutachten. In den westlichen Stadtteilen wird befürchtet, dass sich der Güterverkehr nach Reaktivierung der Strecke für den Personenverkehr ausschließlich in die Nacht verlagert. Der Ausbau des Logistik-Zentrums im luxemburgischen Bettembourg könnte dafür ein Indiz sein. Mehr

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West-Trasse: Das sagen die Trierer Parteien

Collage_Parteien_neuTRIER. Wir haben  die im neuen Trierer Stadtrat vertretenen Parteien sowie die Freien Wähler um ihre Einschätzung der Situation in den westlichen Trierer Stadtteilen gebeten. Im Einzelnen wollten wir wissen

wie die Partei/Fraktion das Problem “Bahnlärm” beurteilt?

ob die Deutsche Bahn AG – auch im Hinblick auf die Reaktivierung der Westtrasse für den Personenverkehr – Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke errichten soll?

ob die Partei/Fraktion für eine erneute beziehungsweise stärkere Bürgerbeteiligung zu diesem Projekt in den westlichen Stadtteilen plädiert?

Hier sind die Antworten (die Reihenfolge ergibt sich aus dem Abschneiden bei der letzten Kommunalwahl). Mehr

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Sondierung in Trier – Allein unter Frauen

Allein zwischen Frauen: Thomas Egger ist zurück aus dem Urlaub. Angelika Birk (links) von den Grünen und die Christdemokratin Simone Kaes-Torchiani werden wohl gehen - früher oder später.

Allein zwischen Frauen: Thomas Egger ist zurück aus dem Urlaub. Angelika Birk (links) von den Grünen und die Christdemokratin Simone Kaes-Torchiani werden wohl gehen – früher oder später.

TRIER. Der eine kehrt zurück, die beiden anderen werden wohl gehen. Die eine früher, die andere etwas später. In Trier laufen die Sondierungsgespräche an. Wer, wie und mit wem in der nächsten Legislaturperiode ins Koalitionsbett steigt oder wenigstens in freier Liebe gemeinsam tut. Treue für fünf Jahre. So zumindest wird es am Anfang beschworen. Es geht um Sachfragen. Es geht aber auch und nicht zuletzt um Personen. Es geht um das Gesicht des Stadtvorstandes, wie SPD-Chef Sven Teuber dies erst jüngst wieder beschworen hat. Es geht um Angelika Birk (Grüne), um Simone Kaes-Torchiani (CDU), und es geht um den parteilosen Thomas Egger. Der ist demnächst zurück in der politischen Schaltzentrale am Augustinerhof. Wie lange die beiden anderen dort noch residieren dürfen, darüber wird gerade öffentlich, aber mehr noch hinter verschlossenen Türen gefeilscht. Mehr

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Geheiligt werde die Planung

Aus einer anderen Welt - der dritte Block in der Gneisenaustraße.

Aus einer anderen Welt – der dritte Block in der Gneisenaustraße.

TRIER. 700 000 Euro hätte die Stadt 2013 aus dem Fördertopf “Soziale Stadt” von Bund und Land für Trier-West abrufen können. Weil das zuständige Sozialdezernat von Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) jedoch kein zuschussfähiges Projekt einreichte, blieb das Geld im Topf. Deswegen formiert sich im Stadtteil eine seltene Allianz – von der CDU bis hin zu den Linken. Ortsvorsteher Horst Erasmy sagt: “Ich habe die Nase gestrichen voll!” Das Rathaus beschwichtigt: Man plane, heißt es aus Birks Dezernat. So auch im Irminenwingert, wo in den Wohnungen der Schimmel steht. Gearbeitet wird seit Birks Amtsantritt 2010 – an einem Konzept. Mehr

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“Wir sind die Trier-Partei!”

Ulrich Dempfle (links) und Bernhard Kaster, hier mit OB-Kandidatin Hiltrud Zock, sondieren für die CDU nach der Stadtratswahl in Trier.

Ulrich Dempfle (links) und Bernhard Kaster mit OB-Kandidatin Hiltrud Zock – der Hoffnungsträgerin der Union.

TRIER. Der Ritterschlag des Parteitages nach allen Regeln der juristischen Kunst fehlte noch: Seit Dienstagabend ist Hiltrud Zock auch offiziell Kandidatin der Trierer CDU für das Amt des Oberbürgermeisters. Die Christdemokraten hoben die Unternehmerin auf ihrem Parteitag mit dem Traumergebnis von 98,9 Prozent auf den Schild – bei 95 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und nur einer Gegenstimme. Der Kür folgte minutenlanger Applaus in der Orangerie am Nells-Park-Hotel für die Frau, die parteilos antritt, aber stets betont, sie stehe zu den Grundwerten der CDU und deren Stadtpolitik. Mehr

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“Dicker Mehltau liegt auf der Stadt”

Über 6000 Unterschriften für das Ja zur Trierer Nord- und Westumfahrung.

Über 6000 Unterschriften für das Ja zur Trierer Nord- und Westumfahrung.

TRIER. Der Fahrplan ist klar: Am 25. Mai will die CDU erneut stärkste Kraft im Trierer Stadtrat werden und ferner deutlich an Gewicht zulegen. Doch die Kommunalwahl im Wonnemonat soll nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum nächsten großen Ziel sein. Am 28. September will die Union den OB-Sessel im Rathaus zurückerobern: Hiltrud Zock soll Nachfolgerin von Klaus Jensen werden. Das neue Eckpunktepapier, dessen Entwurf die Christdemokraten am Mittwochabend in offener Sitzung diskutierten, soll dabei Stütze sein – als grundsätzliche Ausrichtung der Politik in den kommenden Jahren. Mehr

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