Das Bad wird saniert

So soll das Bad nach der Sanierung aussehen.

So soll das Bad nach der Sanierung aussehen.

TRIER. 1980 wurde das Bad an den Kaiserthemen (Stadtbad) grundlegend umgebaut und wesentlich vergrößert. Störungen der Wasseraufbereitungstechnik oder der Elektrik hat es seitdem nicht gegeben. “Um diese Betriebssicherheit auch in den nächsten 35 Jahren zu gewährleisten, wollen wir die Elektrohauptverteilung erneuern und unser Energiemanagement weiter verbessern”, erklärt Werner Bonertz, Bereichsleiter Bad/Liegenschaften bei den Stadtwerken Trier. Kostenpunkt rund 350.000 Euro. Darüber hinaus soll der Cafeteria-Bereich der Schwimmhalle modernisiert und auf der kompletten Bodenfläche neu abgedichtet werden. “Damit verbessern wir die Aufenthaltsqualität für unsere Besucher und optimieren die Arbeitsabläufe des Pächters“, so Bonertz weiter. Auch dafür planen die Stadtwerke rund 350.000 Euro ein. Bei der Sanierung nutzen die Stadtwerke die Kompetenzen der badeigenen Mitarbeiter, sowie die anderer SWT-Fachabteilungen, wie beispielsweise Elektroanlagenbau und Kabelmontage, der Zentralwerkstatt und der Bauabteilung.

Das alte Outfit ist dann Vergangenheit.

Das alte Outfit ist dann Vergangenheit.

Für die Umsetzung dieser Maßnahmen werden Bad und Saunagarten von Montag, 4. Juli, bis Sonntag, 17. Juli, schließen. “Wir haben uns bewusst für diesen Zeitraum entschieden, weil einerseits Badegäste, Schulen und Vereine in die umliegenden Freibäder ausweichen können. Andererseits stehen unsere Wasserflächen so mit dem Beginn der Sommerferien wieder für die Kinderferienprogramme aus Stadt und Region zur Verfügung”, erklärt Abteilungsleiter Badebetrieb Christian Reichert. Nach den Sommerferien, Ende August, soll die neue Cafeteria in Betrieb gehen. Bis dahin müssen die Badbesucher teilweise mit Einschränkungen rechnen.

Die Stadtwerke haben in den vergangenen Jahren immer wieder in das Bad investiert. Neue Umkleiden, Riesen-Rutsche, Piratenbecken, Saunagarten oder Ruhe- und Liegehaus sorgen für konstant hohe Besucherzahlen. Ziel ist es, mit der neuen Vernetzung auch die Energieeffizienz des Badebetriebs und somit den Kostendeckungsgrad weiter zu verbessern. “Neben dem Energieausweis und der Zertifizierung unseres Energiemanagements wollen wir die fortschreitende Digitalisierung nutzen, um die Erfassung der Energieflüsse zu automatisieren und somit Kostenvorteile zu schaffen”, erklärt Betriebsleiter Reichert weiter. (tr)


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