Das System Klöckner

Protzig. Die Maxime des Systems Klöckner lautet: Kult um die eigene Person. Foto: Twitter/CDU Rheinland-Pfalz

Protzig. Die Maxime des Systems Klöckner lautet: Kult um die eigene Person. Foto: Twitter/CDU Rheinland-Pfalz

TRIER/MAINZ. Kann sie Ministerpräsidentin? Sie selbst und die CDU sind davon überzeugt. Die SPD natürlich nicht. Julia Klöckner will die Triererin Malu Dreyer am 13. März aus der Mainzer Staatskanzlei verdrängen. Knapp vier Wochen vor der Wahl liegt die ehemalige Weinkönigin mit ihrer Partei in den Umfragen weiter vor den Sozialdemokraten. Die jedoch sind kampagnefähig und höchst erfahren im Kampf um die Macht im Land. Klöckner hingegen setzt auf der Zielgeraden verstärkt auf bundespolitische Themen wie die Flüchtlingswanderungen. Die sind in Mainz zwar nicht zu lösen, kommen in der öffentlichen Wahrnehmung aktuell aber gut an. Darauf zielt Klöckner primär ab: Infotainment und maximale Aufmerksamkeit. Zur Not operieren die Christdemokraten dabei auch mit gebogener Wahrheit, weil der Zweck die Mittel heiligt. Fixpunkt ist und bleibt Klöckner. Denn die Maxime des Systems Klöckner lautet: Kult um die eigene Person. Eine Analyse von Eric Thielen

Vor wenigen Wochen war Julia Klöckner in Neustadt an der Weinstraße. Im Geburtsort von Ministerpräsidentin Malu Dreyer sprach sie mit Winzern. Das beschauliche Städtchen im Schatten der Haardt gilt als Baden-Baden von Rheinland-Pfalz – jede Menge Gutsituierte wie der millionenschwere Verleger der Rheinpfalz leben zurückgezogen an der Grenze zum Pfälzer Wald. Eine Postkartenidylle gewürzt mit deutscher Spießigkeit. Worscht, Weck un‘ Woi, des Pfälzers Gemütlichkeit. Ein Ort so richtig nach dem Geschmack von Klöckner. Hier stieg die ehemalige Religionslehrerin in den Fachjournalismus ein. Ihr Amt als Weinkönigin befähigte sie dazu, obgleich sie diesen Schritt stets nur als Zwischenstation auf ihrer politischen Karriere ansah. Bei ihrer Rückkehr an die Haardt ist die Anzahl der Klöckner-Fans indes überschaubar. Weil Klöckner dort bekannt ist – abseits des polierten Konterfeis auf Facebook, Twitter und Instagram.

Auch vor ihrer konservativen Klientel kommt die Frontfrau der CDU an diesem Tag nicht so richtig an. Als sie sich bei den Winzern bedankt, weil diese ihre Steuern in Deutschland bezahlten, schauen viele pikiert zur Seite, der Applaus hält sich in bescheidenen Grenzen. Ein typisches Klöckner-Fettnäpfchen. Dass ausgerechnet die Winzer im Land derzeit im Visier der Finanzämter stehen, ist der Winzertochter aus Guldental bei Bad Kreuznach wohl entfallen – oder aber sie war schlecht gebrieft. Ausgeblendet hatte sie ferner, dass Winzer ihren Weinberg nicht einfach schultern können, um nach Luxemburg oder auf die Cayman Inseln umzuziehen. Aber das zählt nicht in diesen Wochen. Klöckner setzt auf kurze, oft sogar populistische Schlagworte und auf die Macht der Bilder. Im Epizentrum: sie selbst.

Quersumme der CDU-Meinungen

Deswegen wird auch an diesem Tag fast jede ihrer Bewegungen von Klöckners Social-Media-Mann mit dem iPad festgehalten und quasi in Echtzeit über Twitter und Facebook gejagt. Eine kurzer Satz dazu, fertig ist das politische Programm. Sie sei gegen die Amerikanisierung des Wahlkampfes, verkündete sie jüngst medial. Dabei setzt gerade sie wie derart kein anderer Politiker der Republik bewusst auf politisches Infotainment, auf die Julia-Show. Kabarettisten nennen Klöckner inzwischen die Helene Fischer der deutschen Politik – und das nicht zu unrecht.

Doch das ginge ja noch an, weil auch Helene Fischer ihre Existenzberechtigung in einer pluralistischen, bunten Gesellschaft haben darf. Es muss ja nicht immer Konstantin Wecker oder Hannes Wader sein. Der Unterschied: Fischer singt nur und schadet so fast niemandem, außer vielleicht dem guten Geschmack. Klöckner aber will in die Staatskanzlei und dieses Land von dort aus radikal umgestalten. Selbst konservative Kommentatoren sehen in ihr die Summe aller CDU-Meinungen personifiziert. Wobei Quersumme wohl der sinnigere Terminus technicus ist. Zwischen all diesen Meinungen ihrer und anderer Parteien tanzt sie umher wie eine Springmaus auf der heißen Herdplatte, die etwas zu hohe Nase stets schnuppernd im Wind, woher und wohin die Brise der öffentlichen und veröffentlichten Meinung wehen könnte: Was gestern noch galt, wird heute relativiert, ist morgen schon nicht mehr wahr. Das betrifft das Einwanderungsgesetz ebenso wie ihre Kritik an Angela Merkel, die sie mit Horst Seehofer zwar teilt, die sie aber relativieren muss, weil sie die Kanzlerin nicht vergraulen will. Schließlich ist sie Merkels Mädchen, wie vor ihr Merkel Kohls Mädchen war. Julia Klöckner ist stets ein bisschen schwanger.

Unverbrüchlich treu bleibt sie nur ihren erzkonservativen Grundüberzeugungen. Im potemkinschen Klöckner-Dorf schwelt hinter der Hochglanzfassade die rechtslastige Reaktion. Sie, die unverheiratete, kinderlose Mittvierzigerin, will wissen, dass Kinder besser bei der Mutter aufgehoben sind als in jeder Kita. Das ist Klöckners rheinland-pfälzischer Euphemismus für die Herdprämie der bayerischen CSU. Im beschaulichen Guldental mag das zutreffen, für die sozialen Brennpunkte gilt es schon längst nicht mehr. Kindesmissbrauch und Gewalt an Kindern werden in den Familien begangen, nicht in den Kitas. Dass zudem auch Väter für die Erziehung des Nachwuchses sorgen können, kommt Klöckner ohnehin nicht in den Sinn. Sie verweist einseitig auf die Mütter. Ihr reaktionäres Frauenbild weichte strategisch öffentlichkeitswirksam erst auf, als ein Imam ihr den Handschlag verweigerte und sie derart persönlich beleidigte – und natürlich nach der Kölner Silvesternacht. Plötzlich entdeckte auch Klöckner ihre feministische Ader, weil sie wieder mit der etwas zu hohen Nase im öffentlichen Wind schnupperte.

Allzu weit entfernt operiert Klöckner politisch ohnehin nicht von Beatrix von Storch und Frauke Petry, den beiden rechtsradikalen AfD-Frontfrauen. Das brachte ihr bereits den lauten Beifall von Petry ein. Vor Lob aus der falschen Ecke kann sich zwar niemand schützen. Doch auch die CDU-Chefin führt kongruent zu Petry gerne Substantive wie Familie und Volk im Mund. Sie propagiert ein realitätsfernes Familienbild und längst überholte nationale Strukturen, sie will die Kitas wieder kostenpflichtig machen, sie holt B-Politiker in ihr Kompetenzteam, die mit der Energiewende und Nationalparks auf erklärtem Kriegsfuß stehen. Sie ist gegen Abtreibung, gegen Stammzellenforschung – und gegen die Homo-Ehe. Dafür spielt sie aktuell nahezu perfekt auf der kleingeistigen völkischen Klaviatur und bietet den verunsicherten Menschen wie die AfD vermeintlich einfache Lösungen für komplizierte Probleme an. Das ist Populismus in Reinkultur.

Protzige Kampagne

Adjektive wie international, europäisch oder auch humanistisch sucht man bei der studierten Theologin hingegen vergebens. Dabei weiß auch Klöckner, dass die Krisen dieser Welt, die Ursprung der globalen Flüchtlingswanderungen sind, wenn überhaupt, dann nur europäisch, ja, wahrscheinlich sogar nur weltweit gelöst werden können – durch ein anderes Wirtschaftssystem, durch verstärkte Zusammenarbeit auf allen internationalen Ebenen. Die Mainzer Landesregierung ist, wer auch immer in der Staatskanzlei sitzen mag, nur ein klitzekleines Rädchen im großen Getriebe der vielen unterschiedlichen Problemlöser. Klöckner aber suggeriert den Wählerinnen und Wählern ("Flüchtlingszahlen reduzieren"), dass sie als Regierungschefin wie ein deus ex machina den gordischen Knoten lösen werde. Das ist nicht nur unehrlich, das ist infam.

Klöckner fischt nur allzu gerne am rechten Rand. Zupass kommt ihr dabei die allgemeine Stimmungslage. Während im Mittelmeer Tausende Flüchtlinge ertrinken, der Krieg im Nahen Osten eine neue Stufe der Eskalation erreicht und in den Camps vom Libanon bis zur Türkei unbeschreibliche inhumane Zustände herrschen, fordert sie verschärfte Grenzkontrollen. Während unzählige Ehrenamtliche sich bereits um Integration bemühen, will sie dafür ein Pflichtgesetz, wohl wissend, dass Gesetze für Integration bereits existieren – und sie will die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge. Sie will schnellere und deutlich mehr Abschiebungen und verschweigt dabei, dass ihr Parteifreund Thomas de Maizière mit seinem Berliner Amt für die Asylanträge zuständig ist und dass Wolfgang Schäuble aus Angst, seine schwarze Null zu gefährden, Milliarden zurückhält, die in den Ländern und Kommunen dringend gebraucht werden. Andererseits geniert sie sich nicht, sich an die SPD-Kampagne "Meine Stimme für Vernunft" anhängen zu wollen. Die Intention hier: Vielleicht lassen sich auch dabei noch ein paar Stimmen abgreifen!

Doppeldeutig wie meist bei Julia Klöckner: CDU-Plakat zur Landtagswahl.

Doppeldeutig wie meist bei Julia Klöckner: CDU-Plakat zur Landtagswahl.

Im Land selbst ist sie sich nicht zu schade, mit einer schäbigen Aktion Lehrer und Kinder vor den Kopf zu stoßen. Glaubt man der CDU, kann in Rheinland-Pfalz kaum ein Schüler, kaum eine Schülerin richtig schreiben, weil hier ja nur nach Gehör geschrieben werde. Dass dies auch ein Affront gegenüber allen Lehrkräften ist, kommt der CDU-Chefin wie bei den meisten ihrer Kampagnen nicht in in den Sinn. Heißt es doch auch, dass die Lehrer in Rheinland-Pfalz unfähig sind, den Schülern das Schreiben beizubringen. Wie sie in die Staatskanzlei kommt, ist Klöckner egal. Die Hauptsache ist, sie kann nach dem 13. März auf dem Stuhl der Regierungschefin Platz nehmen. Und sei es über die Köpfe der Schwächsten in der Gesellschaft hinweg.

Der Protz, mit dem sie sich dabei vom Klöckner-Bus bis hin zum Klöckner-Mobil in ihrer Kampagne umgibt, erinnert in seiner großen Unbescheidenheit an einen anderen Politiker, der schnell aufstieg, aber fast ebenso schnell fiel. Guido Westerwelle zog einst mit seinem schrillen Guido-Mobil durch die Lande, machte sich selbst zum Kanzlerkandidaten und propagierte für die FDP 18 Prozent plus X. Er verschwand fast ebenso schnell in der Versenkung, wie er aufgestiegen war – und die FDP mit ihm. Dass Westerwelle einmal Außenminister war, wissen heute höchstens noch ausgewiesene Kenner der politischen Szene.

Sollte Klöckner am 13. März erneut scheitern, kann sie sich damit trösten: Die Menschen lieben nicht nur strahlende Sieger, sondern vor allem sympathische Verlierer. An ihren Sympathiewerten muss Klöckner noch arbeiten. Trägt sie die mögliche Niederlage schließlich mit Fassung, könnte ihr das sogar einen Sympathieschub bescheren und sie Malu Dreyer von der SPD zumindest in diesem einen Punkt etwas näher bringen. Auch wenn das sicher nicht ihr Ziel ist. Macht treibt sie an, persönliche. Denn Julia Klöckner steht in erster Linie für eines – für Julia Klöckner!

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung 32 Kommentare

32 Kommentare zu Das System Klöckner

  1. Robin

    Dieser Artikel ist einfach nur beleidigend und herablassend. Das ist keine Analyse, sondern schlichtweg ein hetzerischer Kommentar. Man muss seine Parteimitgliedschaft ja wirklich nicht so offen kundtun. An der Tastatur können Sie vielleicht noch so frech schreiben, spätestens wenn Sie Frau Klöckner so etwas mal persönlich ins Gesicht sagen müssten, würden Sie sich kleinlaut verkriechen! Das hat nichts mit Journalismus zu tun…

     
    • trier-reporter

      Anm.d.Red. Der Autor hat keine Parteimitgliedschaft – weder in der Vergangenheit noch aktuell.

       
      • Wechselwähler

        Parteimitgliedschaft braucht man nicht zu haben um tendenziös zu berichten.

         
        • Seriösus

          Parteimitgliedschaft war aber behauptet. Wie peinlich!

           
      • th

        das sagen Sie alle – selbstverständlich ist das keine Analyse sondern ein Hetzkommentar

         
      • Bernd Knebel

        Für eine dermassen linke Gesinnung, die man in dem Artikel herausliest, braucht man keine Parteimitgliedschaft. Ein Journalist sollte objektiv berichten, nicht subjektiv!

         
    • B. Morgen

      Da kennen Sie Hr. Thielen aber schlecht, Mr. Robin. So wie ich ihn kenne sagt er Frau Klöckner seine Meinung auch in aller Öffentlichkeit ins Gesicht.

       
  2. historytoby

    Zum Thema Frauen- und Familienbild: Als Angela Merkel 2013 im Wahlkampf vor der Porta Nigra aufschlug, demonstrierte dort u.a. eine Gruppe, welche die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen forderte. Ein Mitglied dieser Gruppe kam damals mit Julia Klöckner ins Gespräch, welche versicherte, sie sei ja für Gleichstellung, Homoehe etc. und sei ganz begeistert von dem Protest.
    Jetzt scheint Frau Klöckner opportun, zusammen mit den Rechtspopulisten gegen ebendiese Gleichstellung zu agitieren.

    Nicht nur das, sondern auch ihre neuen flüchtlingsfeindlichen Aussagen zeigen, dass Frau Klöckner ebenjenen Parolen hinterherplappert, die ihr die meisten Stimmen versprechen. So jemanden hat RLP als MiPrä nicht verdient.

     
  3. Wechselwähler

    Werter Herr Kommentator,

    seit Jahren bin ich Wechselwähler getreu dem Motto, dass Technokraten und nicht Parteisoldaten die Regierung führen sollten. Ich habe schon die Ministerpräsidentin gewählt, zuvor die politische Konkurrenz von der CDU, dieses Jahr wohl Herrn Wissing oder die Freien Wähler. Mal sehen.
    Seit längerer Zeit verfolge ich nun den "reporter" und kann Ihnen nur raten: Entweder fangen Sie an ausgewogen zu berichten, oder Sie streichen "unabhängig, kritisch, frei" aus dem Namenszusatz. Wer Ihre Artikelsammlung durchliest erkennt ganz genau: Sie schreiben für Fr. Dreyer und die SPD, auch in kommunalpolitischen Themen. Dass man dies unter dem Mantra der Unabhängigkeit tut, ist mir zu billig und beleidigt ein wenig den Verstand der Bürger.

     
  4. Günter Steinhagen

    Die Darstellung entspricht voll und ganz meinen Beobachtungen und Erfahrungen. Sie hat noch nie etwas zustande gebracht außer Sprüchen. Sie beherrscht aber sehr gut die neuen Medien, hat ein recht nettes Erscheinungsbild, was bei den jungen Leuten ankommt, die sich aber mit Politik nicht auseinander setzen. Sie ist aber auch unehrlich und sprunghaft, was sich im Beliebtheitsvergleich zu Malu Dreyer deutlich zeigt! J.K. wird als MP dem Land RLP nicht gut tun, dessen bin ich mir ganz sicher !!!

     
  5. Dietmar Mattes

    Ist aber unfair Helene Fischer mit Julia Klöckner zu vergleichen! Die Helene ist mir tausendmal lieber, die kann singen. Frau Klöckner nur Unsinn reden. Ein Titel für sie wäre gut, "Wenn der Wind sich dreht"!

    Außerdem macht sie mit ihren Aussagen die AFD stark, denn nur, wenn die in den Landtag kommt, wird sie leider Gottes MP.

    Wir brauchen keine Schwätzer und Selbstdarsteller, die Politik benötigt dringend handelnde Politiker.
    Die die Menschen mit Visionen mitnimmt, und nicht mit irgendwelchem Geschwafel versucht zu beeindrucken. Aber wir Deutsche waren und sind immer anfällig für Demagogen,hiermit ist die AFD gemeint, nicht Frau Klöckner. Frau Klöckner will nur MP werden, dann wird alles gut! Wer es glaubt wird selig!

     
  6. Stephan Jäger

    Ob sie es kann, oder nicht, werden wir dann wohl sehen. Sie wird es wohl werden. Dann auch im Land innerhalb der wenigst wünschenswerten aller Konstellationen: Einer großen Koalition.

    Was für unsere „Noch-Ministerpräsidentin“ dabei zu lernen geben wird, ist wieviel Wahres in der recht trivialen Weisheit steckt, dass noch kein Rennen dadurch gewonnen worden ist, dass man mit dem Finger auf irgend einen Gegner zeigt.

     
    • J. Schollmeier

      Lieber Herr Jäger,

      unsere noch-und-zukünftige-Ministerpräsidentin hat auch nirgends mit dem Finger auf die Oppositionsführerin gezeigt, sondern macht einen sehr engagierten Wahlkampf, in dem es um ihre Haltung zu den Themen geht, die für RLP wichtig sind:
      – Dass wir eine gebührenfreie Bildung erhalten und Eltern auch zukünftig keine Kita-Gebühren zahlen müssen,
      – dass es bei einem akuten Pflegefall in der Familie schnelle Hilfe für die Angehörigen gibt,
      – dass die Digitalisierung schnell vorangebracht wird und RLP als Flächenland und Wirtschaftsstandort attraktiv bleibt
      – und für eine Ausweitung der Betreuungszeiten in Grundschulen, eine Ausbildungsplatzgarantie für junge Leute, den gebührenfreien Meister, ein landesweites Semesterticket für Studierende, hohe Investitionen in den Straßenbau usw., genau nachzulesen auf http://www.spd-rlp.de.

       
      • Stephan Jäger

        Liebe Frau Schollmeier,

        ich fürchte, Sie haben meinen Kommentar vollständig missverstanden. Es gibt ja, außer der Oppositionsführerin, noch einige weitere „Gegner“ im Rennen um die Stimmen der Wähler.

        Und auch Ihnen dürfte nicht entgangen sein, dass Frau Dreyers, sehr vorsichtig ausgedrückt, etwas unglückliches Agieren im Zusammenhang mit der Elefantenrunde im Südwestfunk sie in der Umfrage, betreffend eine (fiktive) Direktwahl, in jüngster Vergangenheit rund 11 Prozentpunkte gekostet hat. Nun sind Umfragen Umfragen. Aber man muss schon ein unverbesserlicher Optimist sein, um zu hoffen, dass das sich nicht auch im tatsächlichen Wahlergebnis wiederspiegeln wird.

        Was ich meinte, ist, dass es mich als Wähler ungleich mehr überzeugt, wenn eine Partei mir überzeugende Argumente DAFÜR liefert, sie zu wählen, als, wenn sie mich in einer inzwischen wirklich nervtötenden Endlosschleife davor warnt, einen ihrer Mitbewerber zu wählen. Oder gar versucht, diesen öffentlich mundtot zu machen. Das gilt übrigens nicht nur für die SPD.

        Ich weiß, dass Frau Dreyer, keine Lust hat, mit der AfD im Landtag zu sitzen. Das hat sie wahrlich oft genug kund getan. Dass sie es nun mit sehr großer Sicherheit dennoch tun wird, haben sich sie selbst und ihr Koalitionspartner nahezu vollständig selbst zuzuschreiben. Wären irgendwann in der Mitte der Gesellschaft kritische, oder sagen wir besser realistische, Positionen zu der von Deutschland (inzwischen fast vollständig isoliert in Europa) praktizierten Asyl-/Migrationspolitik möglich gewesen und angemessen diskutiert worden, statt sie reflexhaft zu stigmatisieren, wäre das Gespenst AfD nie auferstanden. Das Lehrbuch-Beispiel, wie man es NICHT macht, liefert hier der Umgang der Grünen Partei„freunde“ mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

        Man mag sich selbst darin gefallen, einen Konkurrenten wieder und wieder „einfacher Lösungsvorschläge“ zu bezichtigen. Den Leuten, von denen man gewählt werden möchte, gefällt es irgendwann nicht mehr, wenn man es nicht schafft, die „komplizierten“, die man dann ja sicher selbst auf Lager hat, verständlich zu präsentieren.

         
        • J. Schollmeier

          Lieber Herr Jäger,

          stimmt, ich habe Ihren Kommentar missverstanden. Aber ich kann dennoch auf meine nicht abschließende Aufzählung verweisen: Malu Dreyer erklärt sehr wohl, warum man sie wählen sollte und wofür sie steht. Jede(r) kann am 4. März ab 19:30 Uhr in die Europäische Kunstakademie kommen, wo sie ihre Ziele und Lösungsansätze für das Land selbst darstellen wird.

          Auch ist es richtig, dass sie vor der AfD warnt. Ich höre, dass einige Menschen "Protest-wählen" wollen. Hierzu muss man einfach feststellen: Die AfD vertritt nicht nur vermeintlich einfach klingende Forderungen in der Flüchtlingspolitik, sondern hat in ihrem Wahlprogramm Passagen stehen, die eine vollkommen rückwärtsgewandete Politik zum Inhalt haben. Standards wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Toleranz gegenüber der sexuellen Orientierung oder die Wahlfreiheit von Eltern hinsichtlich der Betreuung und der Schulform werden hier angegriffen. Das ist vielen Menschen nicht bewusst. Eine starke AfD würde das Klima in unserem Land ändern. Und das ist wohl nicht das, was die meisten Menschen mit ihrem Protest erreichen wollen…

           
        • Rainer Landele

          "nahezu vollständig selbst" – genau, weimar ging auch "nahezu vollständig selbst" unter, weil man auf faschisten nicht zu gegangen ist…

          man, ich billige ja gerne zu, dass andere auch recht haben könnten. aber mit welcher sicherheit du weißt, wie man mit der aktuellen situation umzugehen hat…respekt vor soviel selbstgewissheit. ah, moment: wenn du es so genau weißt, warum machst du es dann nicht erfolgreich? ach, weil da auch andere player & faktoren mit auf dem kampfplatz sind? sieh mal an, genau DIES gilt auch für alle anderen menschen…

           
          • Stephan Jäger

            Man muss doch eigentlich nichts „wissen“, um zu erkennen, dass zumindest der eingeschlagene Weg der Falsche war. Dafür es doch, wenn man sich einfach die Entwicklung der Umfragewerte des letzten Vierteljahres anschaut.

            Natürlich kann man dann immernoch so borniert sein, die Gründe für diesen „schlimmen Rechtsruck in der Gesellschaft“ bei den Palmers, Seehofers und all den anderen bösen Nazis suchen, statt bei sich selbst. Dann glaubt man vermutlich, man müsste die Wähler nur noch erbitterter und hysterisch überzogener vor den Anderen warnen, anstatt sich auf das Darstellen der eigenen Stärken zu besinnen. Solange, bis einen wirklich niemand mehr ertragen kann. Dabei kommt dann genau so etwas heraus, wie die aktuelle „Anti AfD-Kampagne“ der Grünen.

            Zumindest diesen Fehler macht Frau Dreyer nicht.

  7. Louis-Philipp Lang

    Das ist leider keine Analyse, sondern ein Kommentar, vielleicht noch eine Meinung, aber ganz gewiss keine Analyse!
    Ich persönlich halte es für eine Verunglimpfung, die dem Autor, Eric Thielen, nicht steht.
    Sie haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie es besser können und haben es auch besser gemacht.
    Sehr Schade!

     
  8. Oliver Dums

    Mit zunehmender Abscheu habe ich den Weg und die Mittel sowie die Wechsel der vermeintlichen Ziele von Frau Klöckner verfolgt. Am Ende blieb mir nur die Frage, ob es Menschen gibt, die zum gleichen ernüchternden Ergebnis gelangen, wie ich das tue, im Bezug auf Frau Klöckner und ihrem machtgierigen Handeln. Mit diesem Artikel hat mir Herr Thielen das in vorzüglicher Manier formuliert, was mir als Sammlung meiner Beobachtung blieb, ich aber nicht zu beschreiben wußte. Was für eine Erleichterung! Meine Anerkennung!

     
  9. Daniel Herrmann

    Sensationell guter Text. Endlich schreibt das mal jemand! Ab sofort lese ich trier-reporter.de

     
  10. Heinz spies

    Ja,dieser mann hat die wahre "größe" und das "schaf im wolfspelz" erkannt

     
  11. Michael

    Bin mal gespannt, ob diese Zeitung einen ähnlich einseitigen Beitrag noch im Wahlkampf veröffentlicht, in dem Frau Dreyer ähnlich gehässig angegriffen wird.

     
  12. Jürgen Neumann

    Ein echter "Thielen", knallhart, bissig und 100% richtig 😉

     
  13. Joschi

    Das ist kein Journalismus, sondern tendenziöse Verunglimpfung, eine Ansammlung von Un- und Halbwahrheiten, Mutmaßungen. Man muss Frau Klöckner nicht mögen, Frau Dreyer auch nicht, aber hier werden Journalismus und populistisches Einschlagen auf Politiker verwechselt.
    Erinnert mich an die Zeiten, bevor ein gewisser Helmut Kohl aus Ludwigshafen Kanzler wurde. Da gab es in manchen Postillen vergleichbares zu lesen. Tenor: der ist ein altbackener Provinzler, der es nie zu was bringen wird. Ah ja.
    Ich kenne Frau Klöckner persönlich. Sie ist eine außerordentlich intelligente und zielstrebige Frau, durchaus nicht kalt, sondern charmant, mit schneller Auffassungsgabe und Empathie. Sie wird es noch weit bringen.
    Wie auch immer: der Artikel hat mit den Ansprüchen an guten Journalismus NICHTS gemein,

     
  14. Klemens

    Die SPD wird abgewählt. In der Politik geht es doch nur noch um persönliches Interesse (Eigenvermarktung) unserer Politiker! Die Interessen der Wähler sind am Tag nach der Wahl nicht mehr von Bedeutung! Statt Oppositionsarbeit oder ständiger Kritik am politischen Gegner sollten unsere Volksvertreter die tatsächlichen Probleme des Landes gemeinsam angehen! Dann würde die Diskussion um die AfD gar nicht stattfinden! Frau Glöckner wird gewählt und bekommt somit Ihre Chance!! Wer dann in der Opposition sein sollte, möge doch bitte im Sinne der Wähler und des Landes Rhld.-Pfalz Frau Glöckner unterstützen. Ich weiß, ein frommer Wunsch😳

     
  15. Christoph Braun

    Diese Analyse lässt sich Stück für Stück widerlegen:
    „Zur Not operieren die Christdemokraten dabei auch mit gebogener Wahrheit“: Irgendwelche Beispiele? Nein, nur eine Behauptung, für die der Autor offensichtlich selbst keine Belege hat.
    „Kult um die eigene Person.“ Leider etwas unlogisch. Wie sie weiter unten ausführen, sind Klöckners Sympathiewerte ja angeblich so schlecht, also wäre ein reiner Personenwahlkampf ja kontraproduktiv. Natürlich ist Klöckners Wahlkampf auf ihre Person zugeschnitten, aber wenn es eine Partei gibt, die die Person ins Zentrum ihrer Kampagne stellt, dann ja wohl die SPD mit „Malu“.
    „…dieses Land von dort aus radikal umgestalten.“ Die landespolitischen Ziele der CDU wie bessere Netzinfrastruktur, Straßenbau, Abschaffung des Schreibens nach Gehör etc. sind zwar allesamt wichtig, aber „radikal“…?
    „Was gestern noch galt, wird heute relativiert, ist morgen schon nicht mehr wahr.“ Bei welchen konkreten Punkten hat Klöckner denn ihre Meinung in den letzten Monaten so sehr geändert? Mir fällt keiner ein. Ganz im Gegensatz zur SPD: Die Einrichtung eines Flüchtlingsgipfels, die Einstufung verschiedener Länder als sichere Herkunftsländer, die Residenzpflicht – das alles sind Vorschläge der CDU gewesen, die rot-grün zunächst empört abgelehnt und schließlich doch zugestimmt hat. (Bzw. die erfolgreichen Flüchtlingsgipfel der CDU einfach kopiert hat)
    Ihr Plan A2 heißt übrigens nicht umsonst nicht Plan B, weil er Merkels Politik lediglich ergänzt, was ein fundamentaler Unterschied zu Seehofer ist.
    „Allzu weit entfernt operiert Klöckner politisch ohnehin nicht von Beatrix von Storch und Frauke Petry“: Die wohl infamste Unterstellung dieses Textes. Wenn man rechtsradikal ist, wenn der Wortschatz die Begriffe „Volk“ und „Familie“, dann ist wohl jeder Politiker (VOLKsvertreter) rechts.
    Klöckners Äußerungen mit rechtsradikalen Parolen zu vergleichen, entbehrt sich jeder Grundlage!
    „realitätsfernes Familienbild“: Schade, dass das nicht näher erläutert wird. Wer aber (so deute ich Ihre Behauptung) Ideale wie Ehe und klassisches Familienbild als realitätsfern bezeichnet, der verkennt die Lebensrealität des überwiegenden Teils der rheinland-pfälzischen Familien.
    „Kitas wieder kostenpflichtig machen“: Richtig! Die aktuelle Kostenfreiheit ist eine Farce: Das gut haushaltende Hessen kann es sich nicht leisten, Kitas kostenlos anzubieten, weil es u.a. RLP über den Länderfinanzausgleich finanzieren muss. Dass RLP nun auf Kosten der Geberländer auf Kitagebühren verzichtet, ist nach meinem Moralverständnis eine Unverschämtheit.

    „gegen die Homo-Ehe“: Faktisch falsch, z.B. hier beim Spiegel nachzulesen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/homosexuelle-paare-cdu-vize-kloeckner-offen-fuer-kirchliche-segnung-a-1036056.html
    Dass man seine Meinung – genau wie die gesamtgesellschaftliche Meinung – in einem Prozess über Jahre ändert, so ist das legitim und menschlich. Auch ich habe mich nicht immer klar für die Gleichstellung Homosexueller ausgesprochen, obwohl ich es heute tue. Eine solche Meinungsänderung ist nicht verwerflich.

    „Adjektive wie international, europäisch oder auch humanistisch sucht man bei der studierten Theologin hingegen vergebens.“:
    Ich habe die Wahlprogramme von CDU und SPD dahingehend verglichen:
    „Europäisch“ kommt bei der CDU 33 mal und bei der SPD 11 mal vor.
    „International“ CDU: 3 mal ; SPD: 7 mal
    „Humanistisch“ beide 0 mal
    Die Gesamtsumme ist bei der CDU deutlich höher als bei der SPD. Selbstredend lässt sich allein anhand von Wörtern und Phrasen nicht auf gute oder schlechte Inhalte schließen, meine Belege widerlegen lediglich Ihre Behauptung.

    „Klöckner aber suggeriert […] (‚Flüchtlingszahlen reduzieren‘), dass sie als Regierungschefin […] den gordischen Knoten lösen werde.“:
    Das tut sie in meinen Augen nicht, sie nennt nur ihre Ziele, für die sie eintreten will! Während Rot-Grün aktuell im Bundesrat Maßnahmen hierzu blockiert, wäre das bei einer CDU-Regierung sicher nicht der Fall.

    „Klöckner fischt nur allzu gerne am rechten Rand.“: Unter jedem von Klöckners Facebook-Posts finden sich dutzende rechte Hasskommentare gegen sie und ihre Thesen. Allzu „rechts“ können ihre Inhalte also wohl kaum sein…

    „und sie will die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge.“: Selbst Nahles sagt, dass sich langfristig max. 10% in den Arbeitsmarkt (mit Mindestlohn) integrieren lassen werden. Somit scheint eine befristete Aussetzung (Klöckner fordert 6 Monate)- wie für Langzeitarbeitslose auch – sinnvoll.

    „Sie will schnellere und deutlich mehr Abschiebungen und verschweigt dabei, dass ihr Parteifreund Thomas de Maizière mit seinem Berliner Amt für die Asylanträge zuständig ist“: Die Umsetzung der Abschiebungen verantworten die Länder. RLP ist hier nur verglichen mit anderen Ländern sehr schlecht.

    „Andererseits geniert sie sich nicht, sich an die SPD-Kampagne ″Meine Stimme für Vernunft″ anhängen zu wollen.“: Sigmar Gabriel hat sie eingeladen, an dieser guten SPD-Kampagne teilzunehmen! Warum hätte sie diese Einladung ablehnen sollen?

    „Dass dies auch ein Affront gegenüber allen Lehrkräften ist, …“: Sie kritisiert das System, nicht die Lehrer. Lehrerverbände sind dabei mit Klöckner einer Meinung, also ist diese Behauptung ebenfalls sehr fragwürdig.

    „Und sei es über die Köpfe der Schwächsten in der Gesellschaft hinweg.“ Inwiefern das denn? Schade, dass auch hier jedes Argument und jedes Beispiel fehlt…

    „Der Protz, mit dem sie sich dabei vom Klöckner-Bus …“ Wer mal nach „SPD-Wahlkampfbus“ googelt, wird feststellen, dass es die nun wahrlich nicht nur bei der CDU gibt.

     
    • Stephan Jäger

      „Ihr Plan A2 heißt übrigens nicht umsonst nicht Plan B, weil er Merkels Politik lediglich ergänzt,…“

      Frau Klöckners „Plan A2“, Herr Braun, ist gewissermaßen das Sinnbild für den Spagat, den die arme Dame momentan leisten muss, und, der so schmerzhaft sein muss, dass einem schon das Zuschauen weh tut: Um der Schadensbegrenzung „am rechten Rand“ willen, das Richtige wollen, ohne sagen zu dürfen, dass das Falsche falsch ist.

       
  16. Peter

    Bei so einem Kommentar – ein Bericht war es ja nicht – kann man nur noch AfD wählen

     
  17. Volker Zemmer

    So eine Debatte kann man auch nur in der Provinz führen. Alle die sich hier aufregen, sollten mal zu spiegel.online oder taz oder FAZ oder stern schauen und sich mal die Kolumnen und Meinungen vom schwarzen Kanal bis zu Augstein dort ansschauen, wie hart da geschrieben wird.
    Ja das harte Kost und ich kann auch nicht alles unterschreiben, was Herr Thielen schreibt, aber es ist die klare Meinung eines Journalisten in einer Analyse und mit der kann man sich inhaltlich auseinander setzen. Odre es bleiben lassen. Wer immer nur z.B. das langweile Blahblah unsere Tagezeitung gewohnt ist (mehr gibts ja leider nicht mehr), klar, für den ist das starker Tobak, aber der ist meiner Meinung nach gut so. Danke!

     
  18. wilfried jung

    Danke für die glasharte Beurteilung zwischen einer Frau mit Format und einer nur auf ein Sprungbrett Richtung Berlin aufsteigenden Oppositionsführererin.
    Herr Thielen bleiben sie bei ihrer Linie; danke!

     
  19. Rainer Landele

    witzig finde ich es schon: als der reporter im gleichen stile über birk "berichtete" fanden dies gerade manche von jenen treffend, die sich nun über stil und inhalt aufregen. damals gehörte ich zu jenen, die kritisierten, dass die beurteilungen (und dazu hat man ja ein recht als kommentator) mit wenig fakten untermauert seien. sehe ich auch hier so – was ich sage, wenngleich ich die beurteilung in vielen dingen teile. aber ich könnte sie nicht gut belegen, geschweige denn beweisen..

    fazit, ich bin schon allein froh, dass der reporter ein neues, anderes weibliches feindbild hat. warum schon wieder ’ne frau, keine ahnung… 😉

     
  20. Volker Zemmer

    Die FAZ über Frau Klöckner und ihre Geschrei nach einem Integrationsgesetz: Bei Julia Klöckner wird das Grundgesetz zu einem Symbol für ein diffuses Konglomerat aus Recht, Weltanschauung, Identitätspolitik und Moral. Die katholische Theologin Julia Klöckner überschreitet die feine Grenze, die das Grundgesetz respektiert.
    So what?

     

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