Dealer, Raddieb und Verkehrsverstöße

PolizeiTRIER. Da kam bei der Polizei keine Langeweile auf: Am Dienstag, 23. Oktober, führten Beamte der Polizeiinspektion Trier und der Polizeiwache Innenstadt zum wiederholten Male einen Kontrolltag im Stadtgebiet Trier durch. Die Polizisten waren dabei sowohl mit Streifenwagen, zu Fuß, mit Diensträdern und in Zivil unterwegs.

Insgesamt wurden 34 Verkehrsverstöße von Radfahrern sowie zwölf Verstöße von Autofahrern geahndet. Kurios: Bei den Kontrollen wollte ein Radfahrer das Haltegebot der Beamten zunächst nicht beachten und musste festgehalten werden. Er kritisierte die Kontrolle lautstark, da er dringend zur Arbeit müsse. Das Geschehen erregte bei unbeteiligten Passanten großes Aufsehen. Es stellt sich jedoch kurz danach heraus, dass das von ihm mitgeführte Fahrrad als gestohlen gemeldet war. Es wurde sichergestellt.

Weiterhin konnten die Beamten in einer innerstädtischen Parkanlage einen Drogenhändler bei seinem Verkaufsgespräch beobachten und vorläufig festnehmen; weitere Drogen wurden bei der Kontrolle im Umfeld aufgefunden, was die Einleitung eines Strafverfahrens zur Folge hatte. Die Polizei Trier wird nach eigenen Angaben auch künftig derartige Kontrollen durchführen. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 2 Kommentare

2 Kommentare zu Dealer, Raddieb und Verkehrsverstöße

  1. Michel

    Finde ich sehr gut…weiter so, noch viel mehr Fahrradfahrerkontrollen sollten stattfinden. Die Fahrradfahrer werden in der Innenstadt immer unverschämter gegenüber Fußgängern, in der Fußgängerzone sowieso und z.B. in der Johannisstraße. Spielstraße heißt nicht, daß man da als Radfahrer ungebremst und mit überhöhter Geschwindigkeit an Fußgängern und Rollstuhlfahrern vorbeibrausen darf.
    Oder Ostallee auf dem Gehweg und dann noch mit überhöhter Geschwindigkeit von hinten kommend an einem vorbeibrausen…geht alles überhaupt nicht.

     
    • Stephan Jäger

      Sorry, auch ich kann es auf gemeinsam genutzten Wegen wie etwa dem Mosel„radweg“ oder anderen kombinierten Fuß- und Radwegen sowie unbefangen von Fußgängergruppen komplett blockierten Radwegen nicht immer ganz vermeiden, „von hinten zu kommen“. Aber ich werde in Zukunft stärker auf meine Fahrtrichtung achten und sie gegebenenfalls den Erfordernissen des Fußgängerverkehrs anpassen.

       

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