Der erste Trierer – ein Iraker?

Claudius Markar, Trebeta - Der sagenhafte Gründer der Stadt Trier, Ölgemälde, 1684. Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier

Claudius Markar, Trebeta – Der sagenhafte Gründer der Stadt Trier, Ölgemälde, 1684. Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier

TRIER. Über Jahrhunderte war die Kunstgeschichte von Männern bestimmt, Künstlerinnen waren bis ins 20. Jahrhundert eine Seltenheit. Auch in der städtischen Kunstsammlung sind Künstlerinnen in der Minderheit. Während der Ausstellung “Die bessere Hälfte. Frauenbilder und Künstlerinnen aus der Sammlung” bietet das Stadtmuseum weiblichen Kunstschaffenden aus Trier eine Plattform, um ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Im Stil eines Speed Datings am Samstag, 20 Februar, 18 Uhr, haben Besucher bei freiem Eintritt die Möglichkeit, die Positionen und Arbeitsweisen von Trierer Gegenwartskünstlerinnen auf einen Blick kennenzulernen. Bislang als Teilnehmerinnen bestätigt: Katharina Worring, Waltraud Jammers, Mathilde Roller, Suzanne Beaujean-Adam, Simone Busch, Gaby Peters, Marita Massoth, Carola Perrot.

Der erste Trierer – ein Iraker?

Von jeher war Trier ein Anziehungspunkt für Menschen aus nah und fern. Angefangen beim legendären Stadtgründer Trebeta in orientalischer Tracht, über den heiligen Simeon, die “welschen” Weber, mainfränkische Baumeister, den Pariser Gründer der Trierer Porzellanmanufaktur bis hin zur italienischen Eisdielen-Dynastie. In einer Führung durch das Stadtmuseum Simeonstift stellt Professor Frank G. Hirschmann am Sonntag, 21, Februar, 11.30 Uhr, die verschiedenen Zuwanderer der vergangenen Jahrhunderte vor und unterstreicht deren Einfluss auf die Geschichte und Entwicklung der Stadt. Der Eintritt kostet sechs Euro. (tr)

 


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