Der Gastkommentar – Es rumort richtig

Rüdiger Rauls - Trierer Autor und Journalist.

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Von Rüdiger Rauls

In Trier-West kommt es zu Konflikten zwischen den Flüchtlingen in der General-von-Seidel-Kaserne und den umliegenden Anwohnern. Auch die Flüchtlingsunterkunft in der Dasbachstraße ist häufig Anlass zu Diskussionen und Unmut in der Trierer Öffentlichkeit. Vor einigen Wochen gingen in Köln “Hooligens gegen Salafisten” auf die Straße. In Dresden treffen sich montags immer mehr Bürger, die gegen die Islamisierung des Abendlandes demonstrieren. Ähnliche Proteste gegen Überfremdung finden zunehmend auch in anderen Städten der Republik statt. Die Spannungen zwischen den Gruppen der Bevölkerung nehmen zu. Das zeigt sich nicht nur in Konflikten zwischen “Deutschen” und “Ausländern”, aber hier ganz besonders. Diese Proteste immer nur auf das Wirken rechtsextremer Gruppen zurückzuführen, wird dem Problem nicht gerecht. Offensichtlich ist da sehr viel Unmut, wenn mittlerweile der Protest auch von Kreisen getragen wird, die sich bisher politisch eher unauffällig oder zurückhaltend verhalten haben. Diesem Problem ist auch nicht mit Beschimpfung oder Verachtung der Demonstrierenden beizukommen, ebenso wenig wie mit Lobeshymnen auf Vielfalt, Buntheit und Weltoffenheit. Sie führen zu einer Konfrontation, die nicht weiter hilft. Ohne sachliche Analyse dieser gesellschaftlichen Erscheinung wird Abhilfe schwierig.

Solche Proteste und Bewegungen sind nicht neu in unserem Land. Nur die Parolen und die Schuldigen werden ausgetauscht. 1986 machte die CDU Wahlkampf mit der Asylantenproblematik. Die Bedrohung, die in dieser gesellschaftlichen Gruppe gesehen wurde, war erst als solche in der Bevölkerung empfunden worden, nachdem mediales Trommelfeuer eine entsprechende Stimmung geschaffen hatte. Davor waren die Asylanten zwar in der Gesellschaft wahrgenommen worden, aber nicht als diese Bedrohung der Sozialsysteme, die den Asylsuchenden von interessierter Seite zugeschrieben worden war. Der Protest gegen sie fand damals noch in den Wahlkabinen statt.

Im Jahre 2000 machte Rüttgers von der CDU Wahlkampf in NRW mit der Parole “Inder statt Kinder”. Damit wurde wieder mit der Unterstützung bestimmter Medien Stimmung gemacht gegen eine gesellschaftliche Gruppe, die bisher als solche gar nicht in Erscheinung getreten war, Inder und solche, die so ähnlich aussehen. Nach diesem Wahlkampf waren die Inder nie wieder ein Problem. Sie waren nur für diesen Wahlkampf als Problem geschaffen worden. Aber Inder standen nicht für Inder, sondern für alle, die sich alleine schon anhand der Hautfarbe von den “richtigen” Deutschen unterschieden.

Unsere Gesellschaft scheint Gruppen zu brauchen, die dem Rest der Gesellschaft als Stein des Anstoßes angeboten werden können. In der Regel waren es solche, die in Deutschland kein Wahlrecht haben, sodass Kampagnen gegen diese Gruppen dann auch ohne negative Auswirkungen auf die Wahlergebnisse blieben. Zwar wurde auch gegen “Ossis” und “arbeitsunwillige Sozialschmarotzer” gelegentlich Stimmung gemacht. Aber diese Stimmungsmache mündete nicht in Kampagnen. Denn hier handelte es sich schließlich auch um Wähler, denen man nicht zu hart vor den Kopf stoßen wollte.

Ali war schon integriert

Seit einigen Jahren stehen nun die Muslime am Pranger. Auch sie sind Nicht-Wähler. Parteien und politische Gruppierungen unterstellen ihnen, dass sie sich nicht “integrieren”, sich nicht “anpassen” wollen. Unterstützung kommt von gewissen Medien, die dafür bekannt sind, dass ihr Geschäftsmodell im Säen von Zwietracht besteht. Sie erheben Behauptungen durch Schlagzeilen und Berichte in den Rang von Tatsachen. Das fällt auf fruchtbaren Boden. Viele Menschen halten diese Veröffentlichungen für die Wahrheit, weil sie im Fernsehen kommen oder in der Zeitung stehen. Dass diese “Berichte” auch Interessen dienen, wird nicht gesehen. Viele wollen es auch nicht wahrhaben. Denn das Weltbild über die Muslime, die hier fremd sind und sich nicht anpassen wollen, ist willkommen bei einem großen Teil der Bevölkerung. Es bedient Ängste, nährt aber auch Hoffnungen.

Die trügerische Hoffnung besteht darin, dass es “uns allen” besser geht, wenn die “Ausländer” verschwinden, weil dann mehr für uns “Deutsche” übrigbleibt. Das ist der hoffnungsvolle Gedanke dahinter. Er scheint einleuchtend, und deshalb findet die Ausgrenzung auch schnell Anhänger. Wenn die “Ausländer” weg sind, sind die Arbeitsplätze für die “Deutschen” sicherer, ist mehr Rente für die “Deutschen” übrig, und überhaupt ist mehr Geld für die “Deutschen” da, weil die “Ausländer” so viel Sozialhilfe beanspruchen. Man denkt und hofft, alles wird wieder so wie früher.

Nur, die Unsicherheit der Lebensverhältnisse kam nicht durch die Ausländer oder Muslime, denn die leben schon seit Jahrzehnten unter uns. Jahrzehnte lang gab es keine Probleme mit der Integration, wenn auch Ausländer bei großen Teilen der Bevölkerung von Anfang an nicht sehr beliebt waren. Aber das spielte damals keine Rolle, denn man brauchte die Italiener und Türken und all die anderen, die damals noch Gastarbeiter hießen, damit die Wirtschaft brummte. Ali war integriert, weil er Arbeit hatte und mit dem deutschen Kollegen Alfred zusammen seine Arbeit verrichtete. So funktionierte über Jahrzehnte Integration: Eingliederung in die Gesellschaft durch Eingliederung in den Arbeitsprozess. Die Moslems waren damals auch noch keine “Islamisten”, weil es niemanden interessierte, ob Ali in die Moschee ging und Alfred in die Kirche. Die Hauptsache war, dass sie montags wieder pünktlich bei der Arbeit waren und dort ihre Leistung erbrachten.

Diese Zeiten sind vorbei. Aber sie sind nicht vorbei, weil Ali sich auf einmal nicht mehr integrieren will und zuhause lieber türkisch spricht als deutsch. Das tat er schon immer und niemand hatte sich daran gestört. Diese Zeiten des friedlichen Nebeneinanders sind vorbei, weil trotz aller gegenteiliger Behauptungen von Politik und Medien das Leben der meisten Menschen in Deutschland schwieriger geworden ist. Arbeitsplätze werden weniger, und die Bezahlung für diejenigen, die Arbeit haben, wird immer schlechter. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, 13. und mancherorts sogar der 14. Monatslohn fielen in den meisten Betrieben dem Rotstift zum Opfer. Sozialleistungen werden immer mehr zusammengestrichen. Menschen aus anderen Ländern strömen nach Deutschland, weil ihnen in ihrer Heimat die Lebensgrundlage wegbricht. Die Menschen hierzulande erfahren tagtäglich, dass diejenigen, die hier ankommen, für noch geringere Löhne zu arbeiten bereit sind als ihre eigenen Löhne, die kaum noch zum Leben ausreichen. Der Profiteur dieser Politik ist die deutsche Wirtschaft, die nicht mehr die Produktion in Billiglohnländer auslagern muss. Die Billiglöhner kommen hierher und verdingen sich hier zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Dialog für ein verträgliches Miteinander

Überfüllt und doch verlassen: Bei Regen gehen nur wenige Besucher  vor ihre Kasernentüren der Afa in der Dasbachstraße. Foto: Gabi Böhm

Überfüllt und doch verlassen: Bei Regen gehen nur wenige Besucher vor ihre Kasernentüren der Afa in der Dasbachstraße. Foto: Gabi Böhm

Die Menschen sind verunsichert, sie haben Angst. Sie empfinden sich zunehmend als Spielbälle von Entscheidungen, in denen sie ihre Interessen immer weniger berücksichtigt sehen. Das gilt nicht nur für diejenigen, die hier leben, sondern auch für diejenigen, die hierher kommen. Auch die Hiesigen fühlen ihre Lebensgrundlagen bedroht und haben Angst davor, dass es ihnen ähnlich ergehen könnte wie denen, die hier nach Arbeit und einem menschenwürdigen Leben suchen. Aber diese Ängste werden ihnen nicht genommen, wenn Julia Klöckner von der CDU in Deutschland ein Burkaverbot durchsetzt. Höhere Löhne und mehr Arbeitsplätze auch für nichtakademische Frauen würde der Würde nicht nur der islamischen Frau, sondern jeder Frau mehr helfen als das Verschwinden der ohnehin seltenen Burka aus dem deutschen Straßenbild. Das Leben der Menschen in Deutschland wird nicht leichter, wenn Ausländer zu Hause deutsch sprechen müssen statt ihrer Muttersprache.

Vielleicht sind solche Forderungen wirklich ernst gemeint, wenn es auch schwer fällt, das zu glauben. Vielleicht steckt dahinter einfach das politische Kalkül, dass die Forderung nach Burka-Verbot und Deutsch-Gebot unter den Mitgliedern der Gesellschaft zu Auseinandersetzungen um des Kaisers Bart führen. Mit der Auseinandersetzung um solchen Unsinn soll von den wirklich wichtigen Themen abgelenkt werden, die sowohl Ali als auch Alfred unter den Nägeln brennen. Das sind nicht Burka-Verbot und Deutsch-Rede-Gebot, sondern die Schaffung von Arbeitsplätzen, die sowohl Ali als auch Alfred eine vernünftige Lebensgrundlage bieten. Arbeitsplätze, die so entlohnt werden, dass man davon leben kann. Das ist der Schutz vor Altersarmut nach einem arbeitsreichen Leben. Das ist eine gute Schulbildung für unsere Kinder, wo nicht ständig der Unterricht ausfällt, weil Lehrermangel herrscht.

Das sind natürlich Forderungen, die so schnell nicht erreichbar sind, und sie bieten auch keine Lösung für die Probleme in Trier-West oder in der Dasbachstraße. Aber das sind die Hintergründe der derzeitigen Lage in Deutschland, die aber nicht ohne Auswirkungen bleiben auf solche Alltagsprobleme. Über eines sollten sich alle im Klaren sein, die diese Leute hier nicht haben wollen. Diese Leute sind nicht gekommen, um uns etwas wegzunehmen, sondern um sich eine neue Existenz aufzubauen. Sie sind gekommen, weil sie zu Hause keine Lebensgrundlage mehr hatten. Das heißt, sie stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie kommen aus Lebensumständen, die die meisten von uns hier nicht mehr kennen. Sie haben gelernt, zu kämpfen und sich durchzubeißen. Nach allem, was sie erlebt haben, verfügen sie über ein größeres Durchhaltevermögen und stärkeren Überlebenswillen als die meisten der Hiesigen, die immer in relativ behüteten Verhältnissen gelebt haben. Zudem stehen sie unter dem Schutz der deutschen Rechtsordnung. Wer sie also von hier vertreiben will, hat starke Kräfte gegen sich.

Man wird also auf absehbare Zeit mit ihnen leben müssen, auch wenn es manchen in diesem Umfeld nicht gefällt. Man kann natürlich sich jahrelang über die Anwesenheit dieser Menschen aufregen. Aber das wird nichts ändern. Oder man tritt in einen Dialog und versucht, für die beiderseitigen Interessen Regelungen zu finden, die ein verträgliches Nebeneinander ermöglichen. Denn eines immer wieder gesagt werden: Diese Leute sind nicht gekommen, um uns etwas wegzunehmen, sondern um sich eine neue Existenz aufzubauen.

ZUR PERSON

Rüdiger Rauls, geboren 1952 in Trier, gelernter Druckvorlagenhersteller mit Berufstätigkeit in Berlin und Hamburg. Seit 1991 unternehmerische Tätigkeit als Inhaber von Nachhilfe-Instituten in der Region Trier und Luxemburg. Ab 2008 freier Journalist und Buchautor: Afghanistan – Grundlagen der gesellschaftlichen Entwicklung, Zukunft Sozialismus, Kolonie Konzern Krieg, Die Entwicklung der frühen Gesellschaften, Was braucht mein Kind?, Späte Wahrheiten (Prosa). Zur Zeit neues Buch in Arbeit mit dem Titel: Wie funktioniert Geld?


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Erstellt am Autor trier reporter in Autorenbeiträge, Featured, Meinung 7 Kommentare

7 Kommentare zu Der Gastkommentar – Es rumort richtig

  1. Michael Araton

    Ich weiß mal wieder kaum wo anfangen bei den vielen angerissenen Themen des Kommentars von Rüdiger Rauls. Anfangs wird eine ”sachliche Analyse dieser gesellschaftlichen Erscheinung“ eingefordert, ich erfahre nicht welche Erscheinung genau gemeint ist und ich finde sie im Sammelsurium der Spekulationen und Begriffe auch nicht. Ein Beispiel: ”Asylanten“ und ”Asylantenproblematik“ – ich kenne vor allem ein selbstgemachtes Unterbringungsproblem für Flüchtlinge und MigrantInnen. Aus meiner Sicht werden diffamierende Begriffe einfach übernommen und wiedergegeben. Der Protest gegen Flüchtlinge hätte 1986 in den Wahlkabinen stattgefunden – 2000 dann gegen Inder. Kein Wort über die Pogrome gegen Flüchtlinge in Ost und West, über die Abschaffung des ursprünglichen Asylrechts und die jüngsten Politikdeals zuungunsten eines humanes Asylrechts ohne dikriminierendes Asylbewerberleistungsgesetz.

    Was mir auch fehlt, sind Erkenntnisse der Studien zur sogenannten ”Mitte der Gesellschaft“ – in dieser ”demokrstischen Mitte“ ist vieles nämlich gar nicht demokartisch, sonder stark reaktionär, antisemitisch und rassistisch, hier wird der Nährboden für alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindklichkeit gebildet.
    Die tatsächlichen Themen seien die Schaffung von ausreichend entlohnten Arbeitsplätzen, Schutz vor Altersarmut und eine gute Schulbildung. Klingt für mich wie der Glaube an die längst gebrochenen Versprechen der Nachkriegs-Wohlstandsgesellschaft wonach alle was von der Asubeutzung der Welt abkriegen können. Sicher wichtige Themen für Mainstream(medien), doch eine tiefergehende Analyse würde auch auf Zusammenhänge und Ausbeutungsverhältnisse hinweisen: so wie unser kaptalistisches System am Laufen gehalten produziert es doch Kriege, Umweltzerstörung und Fluchtursachen. Viele Krisen und Ängste sind dabei sogar nützlich und gewollt. ”Wir sind hier weil ihr unsere Länder zerstört“ stand auf dem Transparent einer Migrantenorganisation gegen einen G8-Gipfel, wo sich die reichen Industrieländer – allen voran Deutschland – für weitere neoliberalien Projekte verabreden. ”Diese Leute sind nicht gekommen, um uns etwas wegzunehmen, sondern um sich eine neue Existenz aufzubauen.“ ? Deutlicher wäre: diese Leute wurden zur Flucht gezwungen – viele wurde dabei an der EU-Grenze getötet, sie sind jetzt hier, weil wir ihnen etwas weggenommen haben. Wir nehmen ihnen täglich Rechte weg: als Bewohner dieses Landes, als Konsument, Wähler oder Nichtwähler, als Bürger der diese Politik stützt oder zu wenig bekämpft, als Mensch der ignorant oder für ”ein verträgliches Nebeneinander“ oder eben solidarisch mit ihnen ist.

     
    • Rüdiger Rauls

      Werter M.A., wenn Ihnen etwas in meinem Beitrag fehlt, so steht es Ihnen frei, selbst einen zu dem Thema zu schreiben. Sie werden dann auch feststellen, dass das schwieriger ist, als an diesem oder jenem herum zu kritteln. Ich bin nicht Ihr Auftragsschreiber, der sich an dem orientiert, was Sie für richtig und wichtig halten.
      Wenn ich den ein oder anderen Aspekt wie beispielsweise die Anschläge auf die Flüchtlingsunterkünfte nicht erwähne, dann tue ich das nicht, weil mir das Leid dieser Menschen egal wäre. Nur, man verändert die Welt nicht mit moralischer Empörtheit. Die Welt darstellen zu können, wie sie ist, die Vorgänge in der Gesellschaft offenlegen zu können, wirkt nachhaltiger als wortradikales Getöse. Sätze wie Ihr folgender hören sich zwar wahnsinnig revolutionär an: „Wir nehmen ihnen täglich Rechte weg: als Bewohner dieses Landes, als Konsument, Wähler oder Nichtwähler, als Bürger der diese Politik stützt oder zu wenig bekämpft, als Mensch der ignorant oder für ”ein verträgliches Nebeneinander“ oder eben solidarisch mit ihnen ist.“ Aber erstens trifft das nicht die Wirklichkeit, weil dieses „Wir“ Menschen mit unterschiedlicher Macht auf eine Stufe der Verantwortlichkeit stellt. Oder sind Sie allen Ernstes der Meinung, dass der kleine Mann an der Werkbank dieselbe Macht und Einfluss auf die Vorgänge in der Welt hat wie Frau Merkel oder Herr Piech als Mehrheitsaktionär von Volkswagen? Und zweitens: Welchen Ausblick bietet so Satz, außer dass er sagt: „Was immer ich mache, es ist verkehrt“?
      Ich sehe auch nicht, was an einem „verträglichen Nebeneinander“ auszusetzen ist. Darauf beruht jede Gesellschaft und wo es fehlt, möchte ICH nicht leben müssen. Welche Vorschläge haben denn SIE für das Zusammenleben, die mehr zu bieten hätten?
      Sie tauchen auf aus der Flut derer, die gerne anderen vorzuschreiben scheinen, wie sie zu denken und zu handeln haben, und werfen mit Vorwürfen um sich, wie der Prinz beim Karneval die Kamellen verteilt. Von dem aufgeregten Auftreten Ihrer Vorgänger ist nicht viel übriggeblieben. Sie haben Staub aufgewirbelt. Das war alles. Und als der sich wieder gelegt hatte, war die Welt noch dieselbe wie vorher. Sie ist nicht klarer geworden. Das aber ist für mich der Maßstab solcher Beiträge wie Ihrer oder meiner: Werden die Vorgänge um uns herum dadurch klarer?

       
      • AnA

        Werter Herr Rauls,

        Ihre Reaktion ist einfach nur peinlich. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, warum Ihnen hier eine Plattform geboten wird, weil Ihre Beiträge im wahrsten Sinne des Wortes “zu platt” sind. Mich können Sie spätestens nach dieser Replik nicht zu Ihren Lesern zählen.

         
        • Stephan Jäger

          „Werter M.A., wenn Ihnen etwas in meinem Beitrag fehlt, so steht es Ihnen frei, selbst einen zu dem Thema zu schreiben. Sie werden dann auch feststellen, dass das schwieriger ist, als an diesem oder jenem herum zu kritteln.“

          Ätsch Bätsch, dann mach’s doch besser, du Klugscheisser!

          Der Gralshüter der Sachlichkeit, sobald eines seiner von der Erleuchtung der Wahrhaftigkeit getragenen Worte nur im mindesten in Zweifel gezogen wird. Eventuell gar „aus dem Elfenbeinturm der akademischen Bildung“ heraus. Ist doch Business as usual.

          Warum ihm hier allerdings Gelegenheit gegeben wird, uns Unwissenden abermals die Welt, so wie sie „wirklich“ ist, „klarer“ zu machen, erschließt sich auch mir nicht so recht.

           
  2. Detlef W.

    werter M.A. erklären Sie das bitte, den Rentnern, welche sich
    beim suchen in Mülltonnen nach Flaschenpfand erniedrigen müssen, um über die Runden zu kommen, oder noch besser,greifen Sie großzügig, wie Sie mit erwirtschaftetem anderer umgehen, doch selbst in die Tasche.
    Viel Spaß, und Erfolg hierbei.

     
  3. Rüdiger Rauls

    Herr Jäger und Herr oder FRau AnA, was habt Ihr denn fürn Problem mit mir? Ich könnte Eure Aufregung ja noch verstehen, wenn ich zu denen gehören würde, die auf Ausländer und Moslems usw schimpfen. Aber, wenn Ihr meinen Artikel richtig lest und Euch nicht nur die Krümel rauspikt, die Euch zum Husten bringen, frage ich Euch: “Was wollt Ihr eigentlich?” “Worum geht es Euch mit Eurem Genörgel? Und wenn Euch meine Beiträge “zu platt” oder zu “peinlich” sind, dann lest sie doch einfach nicht, fertig. Der Verfasser steht doch immer groß unter der Überschrift. Also lasst doch einfach die Finger davon, wenn Ihr meinen Namen lest, und dann tut Euch auch nix weh nach dem Lesen. Denn mit Meinungsaustausch oder Meinungsbildung hat Euer Auftreten ohnehin nichts zu tun.

     
    • Stephan Jäger

      „Herr Jäger und Herr oder FRau AnA, was habt Ihr denn fürn Problem mit mir?“

      Oh mein Gott! …womit wir dann jetzt unmittelbar vor „Wäsch deisch moal!“ wären.

      Vielleicht „geht es uns mit unserem Genörgel ja darum“, einmal die Frage in den Raum zu stellen, wieso jemand, der in jedem zweiten Satz zu „sachlicher Diskussion“ auffordert, es seinertseits regelmäßig nicht schafft, sich im ersten Satz einer Erwiderung auf SACHLICHE Auseinandersetzung mit seinen Thesen kindisch beleidigte PERSÖNLICHE Pöbeleien à la „Werter M.A., wenn Ihnen etwas in meinem Beitrag fehlt, so steht es Ihnen frei, selbst einen zu dem Thema zu schreiben.“ zu verkneifen.

      Aber lassen wir das…

       

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