Der neue Stadtvorstand ist komplett

Für seine Vorstellung nimmt Thomas Schmitt erstmals auf der Bank des Stadtvorstands Platz. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Thomas Schmitt, Kandidat von CDU und Grünen, ist der neue hauptamtliche Beigeordnete für den Geschäftsbereich Kultur, Tourismus, Recht, Sicherheit und Ordnung. Bei der Wahl am Mittwochabend erhielt der Saarländer 28 von 55 Stimmen bei fünf Enthaltungen. Wann genau Schmitt sein neues Amt antreten wird, steht im Augenblick noch nicht fest. Aus dem Rathaus heißt es, dass das so schnell wie möglich geschehen soll.

Von Rolf Lorig

Irgendwie scheint sich in Trier für die SPD alles zu wiederholen. Als 2007 die Wahl eines neuen Baudezernenten anstand, schickten die Sozialdemokraten die parteilose Beatrice Soltys ins Rennen. Doch das war rasch zu Ende, gewählt wurde – dank der Unterstützung der damaligen UBM – das CDU-Mitglied Simone Kaes-Torchiani.

Zehn Jahre später. Erneut steht die Wahl eines Beigeordneten an. Die CDU und ihr grüner Bündnispartner schickten das CDU-Mitglied Thomas Schmitt ins Rennen. Und die SPD erneut eine parteilose Kandidatin. Judith Schinker aus Dresden ist Rektorin der dortigen Musikhochschule. Aus kulturpolitischer Sicht ein Volltreffer. Doch obwohl  die Kandidatin im Vorfeld von den Linken, der FDP und der Piratin sowie bei der eigentlichen Wahl auch von der AfD unterstützt wird, gewinnt Thomas Schmitt die Wahl. Mit 28 Stimmen geht er als Sieger aus dem ersten Wahlgang hervor.

Zuvor hatten sich die beiden Kandidaten nochmals vorgestellt. Dieses Mal vor dem gesamten Stadtrat. Ihre Ideen zum Amt hatten sie bereits einige Tage zuvor im Gespräch mit den Fraktionen dargelegt, die Inhalte waren damit bekannt. Jetzt ging es um die Außendarstellung. Und da konnte Thomas Schmitt nicht wirklich überzeugen. Eigentlich sollte ein Landtagsabgeordneter den Auftritt vor vielen Menschen gewohnt sein. Schmitt aber stand bei seiner Präsentation völlig unter Strom, rutschte unentwegt auf seinem Stuhl herum, griff gefühlt alle paar Sekunden an die Brille, klebte am Manuskript und las es hastig herunter.

Trotz einer überzeugenden Vorstellung ihrer Person wurde Judith Schinkler nur zweite Siegerin

Ganz anders Judith Schinker. Eine aufrechte Körperhaltung, ständiger Blickkontakt zum Publikum und eine weitgehend freie Rede mit Beweisen von Humor zeugten von einer Frau, die weiß, wie selbst knifflige Themen auch einer größeren Versammlung vermittelt werden können.

Schinker ohne Chance

Doch trotz der deutlich besseren Vorstellung ihrer Person hatte die Hochschulrektorin an diesem Abend keine Chance. Zum einen fehlte der SPD mit Carl-Ludwig Centner urlaubsbedingt ein wichtiger Wahlmann. Doch er alleine hätte es nicht retten können. Dazu hätte es auch der vier UBT-Stimmen bedurft, plus einer oder zwei weiterer aus einem anderen politischen Lager.

Nach der Präsentation der Kandidaten hatten die Fraktionsvorsitzenden das Wort. Udo Köhler (CDU) stellte die Parteizugehörigkeit von Schmitt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, betonte dessen politische Erfahrungen. Sein Dank galt Thomas Albrecht für dessen loyale Haltung – Albrecht hatte sich ebenfalls beworben, war dann aber in einer fraktionsinternen Abstimmung gegen Schmitt gescheitert.

Sven Teuber (SPD) stellte den Menschen Judith Schinker in den Mittelpunkt seiner Ausführungen; in Art und Erfahrung sowie der Führungsstärke der Kandidatin sah er eine sehr gute Ergänzung für den amtierenden Stadtvorstand. Für ihn machte es einen großen Unterschied, ob man Kultur nur aus dem Hobbybereich kenne oder ob man wie Schinker damit beruflich umgehe.

“Führungspersonal muss für politische Inhalte stehen”

Reiner Marz (Grüne) machte seine Position sogleich deutlich: Es sei ein Irrglaube anzunehmen, dass Parteilosigkeit bereits eine Qualifikation darstelle. Vielmehr brauche man Politiker an der Spitze, die durch ihre politische Haltung Gewähr dafür bieten, Projekte auch umsetzen zu können. Auch er bedankte sich bei Thomas Albrecht für dessen Kandidatur und dafür, wie er mit der Niederlage umgegangen sei (siehe Anm.d.Red. unten).

Für die UBT wetterte Christiane Probst über die Strategie von CDU und deren Bündnispartner. Es gehe bei dieser Wahl nicht um den besseren Kandidaten oder die bessere Kandidatin, sondern einzig um den Erhalt des schwarz-grünen Bündnisses und damit um den Erhalt der Macht. Doch diese Erkenntnis ging dann doch nicht so weit, die Kandidatur von Judith Schinker zu unterstützen. Man wolle sich nicht instrumentalisieren lassen, sagte Probst und teilte mit, dass es bei der Wahl keinen Fraktionszwang geben werde.

Einmal lächeln für den Rundfunk: Oberbürgermeister Wolfram Leibe bedankte sich bei beiden Kandidaten mit einem Strauß Blumen.

Beide Kandidaten seien bei den Linken sehr gut angekommen, führte Theresa Görgen aus. Doch habe man sich letztlich für die Kandidatin aus Dresden entschieden, die mit ihren Führungskonzepten und ihrer Einstellung zu Arbeitnehmerrechten voll überzeugt hätte. In der Person von Judith Schinker würden die Linken die ideale Besetzung für dieses hochkomplexe Dezernat sehen, zudem würde ihre Kompetenz den Stadtvorstand sehr gut ergänzen.

Tobias Schneider (FDP) betonte, dass der FDP die Entscheidung nicht schwer gefallen sei. Die Führungs-, Verwaltungs- und Kulturerfahrung von Judith Schinker hätten sich bei den Gesprächen deutlich hervorgehoben. Der Kandidatin mangelnde politische Erfahrung vorzuwerfen, sei völlig falsch. Aus eigener Erfahrung wisse er, wie hochpolitisch die Arbeit im Senat einer Hochschule sei. Seine Kritik galt der UBT, der er ‟Haltungslosigkeit‟ angesichts einer Entscheidung mit dieser Tragweite vorwarf.

Als nächster Redner hätte Michael Frisch die Haltung der AfD darstellen können, doch er verzichtete auf eine Wortmeldung. So war es dann an Darja Henseler (Piraten), ihre Position zu erläutern. Auch sie attestierte Judith Schinkler sehr viel Erfahrung im Bereich der Kultur. Zudem verfüge sie über eine klare Kommunikation und ein sehr gutes Gespür für Menschen, ihr Handeln sei geprägt von einem sachlich-analytischen Verstand.

Kurz vor 22 Uhr war es so weit: Eine der neuen Übertragungskameras, die die Wähler in der Kabine hätte beobachten können, wurde abgeschirmt und Bertrand Adams (CDU) konnte als erstes Ratsmitglied den Wahlgang eröffnen.

Jetzt beginnt die Arbeit

Ein Kommentar von Rolf Lorig

Die Würfel sind gefallen, der Stadtrat hat sich entschieden. Der saarländische CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Schmitt wird der neue Kulturdezernent der Stadt Trier. Für welche politischen Inhalte er steht, wird Schmitt demnächst den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt durch seine Arbeit verdeutlichen können und müssen. Für Reiner Marz von den Grünen ist mit seiner Wahl ein Wunsch in Erfüllung gegangen: Das Spitzenpersonal braucht Stallgeruch, darf parteipolitisch nicht neutral sein. Wieweit grüne Positionen sich in der Arbeit von Schmitt wiederfinden werden, auch das wird er unter Beweis stellen müssen.

Wichtig ist, dass Thomas Schmitt nun schnell seinen Platz im Stadtvorstand finden wird. Welch elementare Bedeutung es hat, dass alle vier Mitglieder an einem Strang ziehen, zeigt der leidvolle Blick in die Geschichte der Trierer Kommunalpolitik der letzten Jahre. Doch das ist mittlerweile Geschichte. Denn glücklicherweise hat sich der Stadtvorstand seitdem in Teilen erneuert.

Doch immer dann, wenn Parteiinteressen in den Vordergrund rücken, droht die Gefahr einer Wiederholung. An der weder die Politik noch die Bewohner dieser Stadt interessiert sein werden. Darum sollte Schmitt jede nur erdenkliche Hilfestellung erhalten, die ihm den Start im neuen Amt erleichtert. Und gleichzeitig den Blick für die zahlreichen und alles andere als leichten Entscheidungen schärfen, die diese Stadt für die Zukunft braucht.

Anm.d.Red.

In der ursprünglichen Version des Textes hieß es, auch Reiner Marz habe sich bei Thomas Albrecht dafür bedankt, dass er seine Kandidatur rechtzeitig zurückgezogen hatte. Das “falsche Zitat” beruhte auf einem Verständnisfehler. Reiner Marz hatte sich bei Albrecht für dessen Kandidatur bedankt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft 57 Kommentare

57 Kommentare zu Der neue Stadtvorstand ist komplett

  1. Peter Alt

    Vielen Dank für diesen sehr guten Kommentar! Ach die Grünen in Trier, das kann man doch gar nicht mehr mit anschauen, so was von machtversessen, das sie nur nach Parteibuch wählen und nur danach, ob sie damit ihre, eigentlich schon lange nicht mehr haltbare, Dezernentin Birk retten können, in dem sie wieder “Hiterdentürenklüngeln” spielen wollen! “Als nächster Redner hätte Michael Frisch die Haltung der AfD darstellen können, doch er verzichtete auf eine Wortmeldung.” Na so was, nichts mehr beizutragen? So passiv, als “Stimme des Volkes”!?

     
  2. paddy

    Schinker als “Volltreffer” hinzustellen folgt der öffentlichen Darstellung der Teuber-SPD. Schinker ist schon an ihrer Hochschule ein Zankapfel – kaum auszumalen was sie in ihrer verwaltungspraktischen Unerfahrenheit in Trier angerichtet hätte. Diese Irreführung dient doch nur der Inszenierung: als ob SPD, FDP, Linke und die Piratin frei von parteipolitischem Kalkül agiert hätten. Es ging darum schwarz-grün als parteipolitische Postenschacherrer hinzustellen dadurch Abweichler zu provozieren und so eine Spaltung herbeizuführen. Aber bei der weitaus überlegenen Qualifikation von Schmitt musste das schiefgehen. Diejenigen, die gestern nach Gewissen abgestimmt haben, waren die Gewinner.

     
  3. Joschka Fischer

    Die Grünen in Trier (20 Wahl-Personen auf Parteitagen) geleitet seit Jahren duch die unsäglichen Corinna Rüfer und Rainer Marz, sind auf JAHRZENTE nicht mehr wählbar. Wer hätte jemals gedacht, das sich die Grünen in Trier zum Büttel von CDU machen um Machtpolitische Spielchen auszufechten. In der politischen Realität mehr als angekommen. Dann hoffen wir, das es bis zu nächsten Wahl auch die Trierer Studenten mitbekommen, die die Grünen kommentarlos und anstandslos immer wieder wählen, weil man ja als Student grün wählt. Corinna Rüffer, Rainer Marz, Dominik Heinrich, Ole Seidel. Da kann man nur hoffen, das ihr bei der nächsten Wahl unter 3 % bleibt. Da hat ja selbst die AfD in Trier mehr Rückrat! Schade!

     
  4. Reiner Marz

    Manchmal ist der Reporter bei seinem Kampf gegen die Realität schon trollig. Obwohl er wissen müsste, dass OK 54 die Ratssitzungen überträgt und aufzeichnet, “zitiert” er so falsch, dass nur noch Dummheit oder böse Absicht unterstellt werden kann. Vergleichen Sie bspw. einfach mal die mir untergeschobenen Aussagen mit dem Original-Statement bei OK 54…
    Aber wahrscheinlich ist der Offene Kanal mittlerweile auch Teil der Lügenpresse.

    Eben so wie die Sächsische Zeitung von gestern:

    https://deref-web-02.de/mail/client/XWrFbQHG4nM/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.sz-online.de%2Fnachrichten%2Fkultur%2Fdresdner-rektorin-will-nach-trier-3629755.html

    Hätten die Sachsen einen “Sachsen-Reporter” wüssten sie, wie die Welt wirklich funktioniert und dass es gerade in Schweden drunter und drüber geht.

     
  5. jonny

    Gibt es jetzt nächstes Jahr mit Hilfe der CDU eine Bündnisgrüne Nachfolge für Frau Birk? War das der Deal?

     
    • Marco Berweiler

      kurz und knackig: ja

       
  6. Schmiddi

    CDU u die furchtbaren Grünen sind die Totengräber der Stadt. Noch schlimmer war gestern nur die neue UBT. So ein Gestammel wie Frau Probst hat sich ja nicht mal der Superrhetoriker Köhler geleistet. Bürger Vertreter brauchen die sich nicht mehr nennen, besser umbenennen in Schwarzgrünvertreter, sorry Anhängsel.

     
  7. Nur zur Info

    Na vielleicht wurde doch das geringer Übel gewählt?!
    „Wenn jemand nach nicht einmal zwei Jahren im Dresdner Amt geht, dann sieht das wie eine Flucht aus.“

    Der Vergleich ist nicht falsch. Judith Schinker ist unter höchst unglücklichen Umständen in das Dresdner Amt gekommen. Ihre Wahl war umstritten. Es taten sich Gräben auf. Die Rektorin wusste nur einen Teil der Hochschulmitarbeiter hinter sich. Der Hochschulrat trat zurück, weil sein „eindeutiger Wahlvorschlag nach gewichtiger Prüfung aller Bewerber“ für den damaligen Amtsinhaber Ekkehard Klemm vom Erweiterten Senat abgelehnt und stattdessen eben Klemms Stellvertreterin gewählt worden war.

    Der Imageschaden war immens. Deutschlandweit schüttelt man den Kopf darüber, was am eigentlich geschätzten Haus mit gut 600 Studenten und 119 Beschäftigten geschah. Insider sprachen von Intrigantenstadl, von bewusst getäuschten Studenten im Senat. Der Lehrkörper – inklusive der zerstrittenen Leitungsebene – gilt unverändert als tief gespalten. Entscheidungen treffe die Chefin nicht nach künstlerischen, sondern rein wirtschaftlichen Aspekten, heißt es. Und da die Rektorin nicht einmal in der Öffentlichkeit präsent war, hat die öffentliche Wahrnehmung des sonst ungemein aktiven Instituts rapide abgenommen.”
    Quelle:http://www.sz-online.de/nachrichten/kultur/dresdner-rektorin-will-nach-trier-3629755.html
    http://www.musikzeitung.ch/de/campus/musikhochschule/2015/06/eklat-in-dresden.html#.WMJPUS4izyI

     
    • Stephan Jäger

      Möchten Sie sich, wenn Sie sich schon auf einen Namen festlegen (lassen), nicht doch lieber „Copy and Paste“ nennen?

       
      • Peter Alt

        Hallo Herr Jäger,
        von Zitieren haben Sie noch nichts gehört, oder? Es ist ja von “Nur zur Info” als Zitat mit Quelle gekennzeichnet, was den wissenschaftlichen Zitieren entpricht. Das ist mir lieber als Behauptungen ohne Belege! Gut er hätte es jetzt umschreiben können und vor die Quelle “Vgl.” setzen können, aber am Inhalt hätte sich ja nichts verändert! Für das Zitat stehen übrigens als Erkennungszeichen die Anführungszeichen, am Anfang unten, am Ende des Zitats oben! Ach noch was, Sie schreiben zwar unter ihrem richtigem Namen, was ich jetzt mal so glauben muss, verifizieren kann ich dies nicht, aber mir ist Inhalt wichtiger als Namen! Und inhaltlich war ja an Ihrem Kommentar nun rein Garnichts, oder?

         
        • Stephan Jäger

          Da hätte der Link gereicht. Und den hatte Herr Marz ja bereits gepostet.

          An „Mienungsäußerung“ bleibt dann: „Na vielleicht wurde doch das geringer Übel gewählt?!“

          Schön! Da würde ich vermutlich meinen Namen auch lieber nicht zu schreiben.

           
          • Peter Alt

            Achso, jetzt hab ich Sie verstanden, Meinungsäußerung ist alles, was man nicht belegen kann!? Ach, was brauch ich für meine geistigen Ergüsse Belege oder Quellen, ach woher denn!? So funktioniert auch Wissenschaft, da werfen sich die Gelehrten doch keinen bereits errungenen Erkenntnisse um die Ohren oder zitieren aus Fachwerken, nein, die sagen nur Dinge, die sie selbst in ihrem Kopf ohne Einflüsse von außen vollkommen autonom entwickelt haben, also so plopp-mäßig, ja so funktioniert das, da haben Sie wie immer recht! Nächste Frage, die bei mir aber aufploppt: Was haben Ihre Einwände mit dem Thema des Artikels zu tun?

          • Peter Alt

            Man könnte es schon fast “Namensmanie” nennen, ist mir gerade noch so aufgeploppt! Dann könnten Sie einen so richtig angehen, was!?

          • Peter Alt

            Tja, der link von Herrn Marz funktioniert aber nicht!

  8. nur zur info

    Zitat Thomas Schmitt: “”Ich muss mir diesen Job jetzt zutrauen”. Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Ich-muss-mir-diesen-Job-jetzt-zutrauen-Triers-neuer-Kulturdezernent-startet-am-18-April-Video;art754,4608659
    Mhh, bin mir zu meinem vorherigen Kommentar auch nicht mehr sicher!? Ich bewerbe mich auf eine Stelle, lasse mich wählen, und denke dann drüber nach, ob ich mir das zutraue? Irgendwas ist an dieser Reihenfolge falsch, oder?

     
    • Stephan Jäger

      Naja, gegen eine gewisse Demut und vor allem die Fähigkeit zur kritischen Selbstbetrachtung, inklusive der Fähigkeit eigene Grenzen zu erkennen, ist doch nichts einzuwenden. Das genaue Gegenteil von alledem hat uns den ganzen Mist doch letztlich eingebrockt.

      Leider habe ich die Ratssitzung selbst verpasst (Link wäre schön! 🙂 ) und nur die Interviews im Anschluss gesehen. Da allerdings machte Herr Schmitt durchaus keinen unsympathischen Eindruck auf mich. Das sagt natürlich nichts über die Fähigkeit zur Amtsführung aus. Bleibt also – für Trier – zu hoffen, dass er da souveräner agiert als in der „Außendarstellung“ (soweit der subjektiven Wahrnehmung von Herrn Lorig entsprechend)…

      …denn, daran, dass hier tatsächlich der berühmte Sack Muscheln gewählt worden wäre, Hauptsache, er war schwarz, kann eigentlich kein ernsthafter Zweifel bestehen. Sollte sich das allerdings im Nachhinein als einziges Kriterium herausstellen, dann wird sich die „Verantwortungsgemeinschaft“ wohl spätestens bei der nächsten Kommunalwahl ihrer „Verantwortung“ stellen müssen. Hoffentlich!

      Insofern schön, dass Herr Lorig in seinem Kommentar hier noch einmal mahnend den Zeigefinger hebt. Ja, der jahrelange führungslose Zickenkrieg, den uns die letzte aus reinen Parteiinteressen getroffene Fehlentscheidung eingebrockt hat, ist noch in guter Erinnerung. Und, ja, so etwas braucht wirklich kein Mensch!

      …und, was Herrn Albrecht angeht: Hier hätte sich – nach all den Jahren – Herr Maximini einmal an- oder abschauen können, wie man, auch als langjähriges, verdientes Parteimitglied, mit so etwas AUCH umgehen kann. Chapeau! Aber zum Lernen ist es wohl etwas spät.

       
      • Peter Alt

        Wie ein Link zur Ratssitzung, so copy-and-paste-mäßig etwa? Ne, das muss plopp machen oder selbst suchen!

         
          • Stephan Jäger

            Ja, „Herr Alt“, danke! Lieb gemeint. Aber offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der nicht in der Lage ist, Google zu bedienen. Vom Lesen und Verstehen mal zu schweigen…

            …denn, wie gesagt: Das Abstimmungsergebnis und die Anschluss-Interviews habe auch ich gefunden. Was mich interessieren hätte, wäre die Vorstellung der Kandidaten gewesen, auf die sich der Artikel bezieht. Aber gut. Vielleicht wird’s ja auf dem OK nochmal wiederholt.

            Auch ein schöner Name übrigens: „Peter Alt“! Jedenfalls wesentlich schöner als „Nur zur Info“. NOCH schöner wäre, mal zu allen Beiträgen mit diesem unverwechselbaren „Stil“ die zugehörigen IPs zu sehen.

          • Giftspritze

            Lieber Herr Jäger ,versuchen sie es mal über OK54 Mediathek,da kann die ganze Sitzung des Trierer Stadtrates vom 8.3. 2017 angesehen werden.Nach ca 3 Stunden beginnt die Kandidatenvorstellung.Das habe ich sehr gerne für Sie gesucht!!

          • Stephan Jäger

            Na also! Anscheinend muss man nur ein wenig den Ehrgeiz kitzeln. Jetzt noch „streng wissenschaftlich“ per Copy und Plopp der Link…

            https://ok54.de/stadtratsfernsehen

            DAS wär’s gewesen!

          • soso

            ne streng wissenschaftlich hätten sie noch das abrufdatum und die abrufuhrzeit aufführen müssen!

  9. Hans Maier

    Wenn man sich das Video auf OK 54 anschaut und sieht wie der Herr sich vorstellt, sehr schwach. Soll es tatsächlich keinen geeigneten anderen Kandidaten gegeben haben? Der kann sich ja überhaupt nicht artikulieren. Einfach zu wenig für einen Führungspersönlichkeit. In jeder seriösen mittelständischen Firma wäre der nicht mal in die engere Auswahl gekommen. Sie hat sich besser präsentiert. Allerdings scheint da ja auch einiges nicht ganz in Ordnung zu sein. So what, man kann gespannt sein.

     
  10. Anna Lang

    typisch Trier: Der Mann ist noch gar nicht angekommen und wird schon kaputt geschrieben.

     
    • Hans Maier

      Ein Luftikus der scheitern wird. Nicht nur, weil er nichts drauf hat, sondern weil die Anforderungen in diesen komplizierten Dezernat einfach zu hoch sind.

       
      • Stephan Jäger

        Wer da also scheitert, WENN jemand scheitert, wird letztlich nicht der Bewerber sein, sondern einmal mehr der Stadtrat, der nicht imstande ist, eine Stelle vernünftig auszuschreiben und Aufgaben vernünftig zu verteilen.

        Ansonsten ist das, was Sie schreiben, genau das, was Frau Lang gemeint hat: Trier zum abgewöhnen! Vielleicht war die Bewerberin, die mir, nach ihrer Ankündigung hier, an sich recht geeignet schien, bei ihrer Vorstellung vor dem Rat ja alleine deshalb so unsympathisch, weil ihre Anbiederung bei den „ach so herzlichen und offenen“ Trierern einfach fünf Nummern zu dick aufgetragen war.

        „Geholfen“ ist mit dieser Art von „Vorschusslorbeeren“ jedenfalls niemandem. Sie und ich haben jetzt erstmal keinen anderen.

         
        • die trierer

          wow, jetzt geben sies aber langsam den trieren: ” Trier zum abgewöhnen”, „ach so herzlichen und offenen“ Trierern einfach fünf Nummern zu dick aufgetragen war.”

           
  11. Stephan Jäger

    Ja, es geht tatsächlich nichts über den eigenen persönlichen Eindruck. Insofern nochmals verbindlichen Dank an Herrn (?) NurzurinfoPeterAltGiftspritze.

    Ich teile nun die Einschätzung von Herrn Lorig, dass Herr Schmitt ääm relativ oft ääm an die Brille gegriffen hat. Das ääm mag daran ääm gelegen haben, dass er ääm keine Haare zum ääm hinters Ohr streichen hat.

     
    • Giftspritze

      Lieber Herr Jäger,die Giftspritze ist eine Frau im besten Alter und von der Gestalt sowie vom Benehmen genau ihrem “Tarnnamen” entsprechend.Sie hat nicht das Geringste mit “nurzurinfo” oder”Peter Alt” zu tun.Ein schönes und sonniges Wochenende wünscht die Giftspritze!!!

       
      • Stephan Jäger

        „Sie hat nicht das Geringste mit “nurzurinfo” oder”Peter Alt” zu tun.“

        Ja, sehen Sie, wie nützlich Klarnamen sind, wenn es gilt, Missverständnisse zu vermeiden, Frau (A.?) Aber „Frau“ hätte ich jetzt auch an den drei Ausrufezeichen erkannt. 😉

        Auch Ihnen ein schönes Wochenende.

         
  12. Franz Oppermann

    Lieber Herr Jäger,
    versuchen Sie dich einmal, wirklich nur einmal, zu respektieren, dass Menschen ggf nicht ihren Klarnamen nennen und auch gerne einmal drei Ausrufezeichen nutzen.
    Herrlich, ihre manische Art.

    Ich gebe ja zu, manchmal schmunzle ich bei Ihren Beiträgen, sehr oft und ich habe das Gefühl, in der letzten Zeit immer mehr, doch über Sie. Leider wird es immer mehr durch Kopfschütteln ersetzt.

    Hat Mami Ihnen hoffentlich genug Geld hinterlassen, dass sie sorgenfrei in ihrer dreizimmerwohnung in guter Lage leben können, ab und zu mit dem Fahrrad durch Trier patrouillieren und die bösen Aufofahrer in der von Ihnen so gehassten Stadt kontrollieren.
    Bei Ihren zig Leserbriefen stellt sich nicht mehr nur die Frage, ob sie überhaupt etwas arbeiten; wer um gottes Willen will mit Ihnen denn zusammen arbeiten. Eine Zeitlang haben Sie sich bei den Grünen angebiedert; plötzlich kam der Schwenk, wahrscheinlich weil man Ihre Liebe nicht entgegnete?

    Bitte: ziehen Sie sich einmal für ein paar Jahre in die Ferne und berichten Sie dann wieder. Es hilft uns, aber vor allem Ihnen.
    Bitte.

     
    • die trierer

      @Oppermann: danke, danke!

       
    • Stephan Jäger

      „Bei Ihren zig Leserbriefen stellt sich nicht mehr nur die Frage, ob sie überhaupt etwas arbeiten;…“

      Ach so, …und, obwohl Sie das ebensoviel angeht, wie mich das, was Sie den ganzen Tag tun, „Herr Oppermann“, kann ich Sie da zumindest etwas beruhigen: Vermutlich sind Sie schon mehr als einmal etwa am ein- oder anderen Ergebnis meines „Anbiederns bei den Grünen“ vorbeigefahren. Ab und an bin ich gar in der glücklichen Lage von auswärtigen Auftraggebern in Anspruch genommen zu werden, sodass ich nicht zur Gänze auf Mamis Erbe angewiesen bin.

      Anders sähe das, da gebe ich Ihnen recht, vermutlich aus, gäbe es nur die geschätzte heimische Klientel. Denn da ist ja, wenn sie nicht gerade selbst Rechnungen am schreiben ist, es also um die Bewertung fremder Leistung geht, in aller Regel „um Lau“ noch zu teuer und „die Ehre, für so renommierte Kundschaft tägig werden zu dürfen“, mutmaßlich der Entlohnung genug.

       
  13. Kevin

    @ Franz Oppermann:

    Ihr Zynismus stinkt nach Neid und fehlenden sachlichen Argumenten.

     
    • Stephan Jäger

      Ich nehme an, Herr Oppermann spricht hier „für alle Trierer“.

      Einen typischeren selbsternannten „Echten“ wird man jedenfalls schwerlich finden: In der Sache absolut nix zu sagen und deshalb mal auf „Wäsch deisch moal!“-Niveau primitiv persönlich werden.

      Die Stadt „hasse“ ich ganz sicher nicht. Aber ich frage mich nicht erst seit gestern, womit sie diese Sorte verbohrte Hinterwäldler (von denen, womit wir wieder beim Thema wären, leider gerüttelt Maß auch im Stadtrat sitzen) als Einwohner verdient hat.

       
      • Hinterwäldler

        Tja, der zweite Satz Ihres Kommentars beschreibt sie aber, nicht!? Dass mit den Hinterwäldlern, ist auch ihre Selbstbeschreibung, gell, oder!?

         
      • soso

        “Ich nehme an, Herr Oppermann spricht hier „für alle Trierer“. Ja das denke ich auch!

         
      • Sascha

        Interessant wie viele sich hier angesprochen fühlen und beim Versuch die Behauptungen zu widerlegen diese nur bekräftigen.

        Der Trierer an sich hat, wie jede Bevölkerungsgruppe, viele positive wie negative Eigenschaften.
        Diese sind natürlich größtenteils verallgemeinert aber im Großen passen sie, auch meinen Erfahrungen nach, auf die Trierer.
        Und die negativen hat Herr Jäger hier (teilweise)aufgezählt und denen stimme ich auch weitestgehend zu.
        Allein das Beispiel der verstopften Kreuzung habe ich am Samstag gleich dreimal in Trier erlebt.

        Und diese Eigenschaften haben es auch durch die gewählten Volksvertreter in den Stadtrat geschafft.
        Das diese negativen Eigenschaften der Arbeit im Stadtrat aber keinesfalls zum Vorteil verhelfen wird ja wohl niemand bestreiten.
        Diese negativen Eigenheiten sind es doch die in den vergangenen Jahren dafür gesorgt haben das die Stadt wirtschaftlich den Bach runter geht.

        Ein Negativbeispiel ist für mich auch das Stiefmütterliche behandeln der vorhandenen Geschichte, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten.
        Damit ließe sich eine Schar an Touristen (und Geld) nach Trier locken.
        Vielleicht hat Herr Schmitt das ja auf seiner Agende.

         
        • die Trierer

          im mag “Rassismus”! Allein das Beispiel der verstopften Kreuzung habe ich am Samstag gleich dreimal in Trier erlebt.” Ne, echt, das ist eine Trierer Erfindung, das hab ich in Hamburg, Heidelberg, Leipzig, Lübeck, Paris, London und an den anderen Orten auf der Welt noch nie erlebt, ehrlich, ich schwörs! (Ironie Off!)Ich mein, klar macht der Stadtrat nicht alles richtig, hey, aber macht es doch mal besser!? Haben Sie sich mal die Mühe gemacht zu analysieren, wo die Stadtratsmitglieder geboren sind. Man muss ja nicht in Trier geboren sein, um im Stadtrat sitzen zu dürfen sondern nur in Trier leben. Reiner Marz (* 16. August 1958 in Rheinzabern), Tobias Schneider: geboren am 21. Mai 1985 in Prenzlau (Uckermark)usw. usw.
          Und die Dezernenten sowie der OB, na wer von denen ist in Trier geboren?! “Ein Negativbeispiel ist für mich auch das Stiefmütterliche behandeln der vorhandenen Geschichte, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten.”
          Dafür war in letzter Zeit Herr Egger verantwortlich, und der ist am 16. Dezember 1969 in Ludwigshafen geboren!

           
          • Stephan Jäger

            „Und die Dezernenten sowie der OB, na wer von denen ist in Trier geboren?!“

            Eben!

            Genau das stimmt mich hoffnungsfroh.

          • Stephan Jäger

            …und hat ja auch schon eine ganze Reihe positiver Ergebnisse gezeigt. Ich bin mir zum Beispiel relativ sicher, dass, hätten wir heute den „waschechten Trierer“ Autokennzeichen OB, der Intendant des Stadttheaters nach wie vor Sibelius heißen würde.

          • Witzfigur

            Ach Herr Jäger findet die Frau Birk und den Egger toll, na dann!

          • Sascha

            Ich bin auch nicht in Trier geboren.
            Lebe aber schon eine geraume Zeit hier und fühle mich als Trierer. Denn ich wurde herzlich aufgenommen. Das ist ein positives Beispiel der Trierer Eigenschaften.
            Oder ist das jetzt auch Rassismus? (Was ein Schwachsinn…)
            Und jeder der im Stadtrat sitzt sollte sich auch als Trierer fühlen, sonst ist er fehl am Platz. Da ist es mir herzlich egal wo jemand geboren ist.

            Der OB ist doch ein Glanzbeispiel dafür wie frisches (externes) Blut dazu beitragen kann das vernünftig gearbeitet wird.

            Wenn man sich zur Wahl stellt um in den Stadtrat zu kommen muss man sich bewusst sein dass das mit Arbeit verbunden ist und diese Arbeit dem Wohl der Stadt Trier gelten soll, nicht den eigenen Interessen und schon gar nicht den Interessen von anderen Personen die einer Fraktion vorsitzen.
            Und diese Arbeit umfasst nicht nur die Ratssitzungen sondern man muss sich auch in seiner Freizeit mit der Materie über die man da abstimmt vertraut machen.
            “Machen Sie es doch besser” ist doch nichts als ein eingestehen das man mit der Aufgabe überfordert ist.

            Und nein: Das ist keine Trierer Erfindung, aber hier wird es doch annähernd in Perfektion betrieben.
            Wenn ich einmal vom Verteilerkreis aus durch Trier in Richtung Konz fahre und dabei dreimal erlebe wie jemand beim Umschalten von grün auf gelb noch schnell anfährt um fünf Meter weiter mitten auf der Kreuzung stehen zu bleiben ist das schon “Trierer Art”.
            Da Sie das aber so persönlich nehmen, darf ich annehmen das Sie auch diese “Sportart” betreiben?

          • soso

            beim Schroer? na da haben Sie aber keine Ahnung!

          • soso

            Annehmen, Vermutungen, verallgemeinern, induktives Vorgehen, nicht seine eigene vorherigen Aussagen richtig lesen, ne machen sie es doch besser ist eine Aufforderung es selbst zu probieren, wenn man hier doch alles besser weiß! “Natürlich beurteilt und verallgemeinert man aus persönlichen Erfahrungen heraus.” ja das schon, nur daraus etwas zu schließen ist mit der Gefahr von Vorurteilen verbunden. Schade dass Herr Jäger keine Antwort gegeben hat!

          • Sascha

            @ soso (Langsam wird es hier unübersichtlich 🙂 )

            Ja, die Gefahr von Vorurteilen besteht. Da gebe ich Ihnen Recht. Aber das ist immer so. Ob man das bewusst oder unbewusst macht.

            Dennoch sehe ich in der Arbeit des Stadtrates vieles was mir auch tagtäglich begegnet.
            Und da finde ich einfach das man sich mehr auf die positiven Eigenheiten der Trierer besinnen sollte als immer nur den Staus Quo festigen zu wollen.

        • soso

          @Sascha: Sind Sie aus Trier? Ich schon! Wenn nicht, dann haben Sie vielleicht unsere Uni genossen, unsere schöne Natur, die schönen Weinfeste usw. Und, was haben Sie Trier schon zurückgegeben, ich weiß es ja nicht? Ihre Vermutungen über die Trierer haben bei genauer Betrachtung null mit der Realität zu tun. “Der Trierer an sich..” Der Deutsche an sich, der Afghane an sich, ja ja das macht Spaß, Sie können sich ja bei der AfD bewerben!? Das einzige, was ich den Trierern ankreiden möchte ist, dass sie manchmal solche verbohrten Hinterwäldler in die Stadt lassen, die andernorts schon mächtig Blödsinn getrieben haben bzw. woanders kläglich gescheitert sind (siehe Frau Birk zum Beispiel in Lübeck und der Rausschmiss durch Heide Simonis), und die dann hier als Trierer hingestellt werden.
          Aber eigentlich glaube ich eher nicht, dass Sie auf der Uni waren, denn dann würden Sie merken, dass Ihr folgender Satz: “Diese sind natürlich größtenteils verallgemeinert aber im Großen passen sie, auch meinen Erfahrungen nach, auf die Trierer.” eine wissenschaftliche Katastrophe sowie argumentatives No-go darstellt und schön belegt, wie Vorurteile entstehen. Erstens, Sie folgern aus Ihren persönlichen Erfahrungen auf die Allgemeinheit, oh jesses, null Grundlage! Zweitens geben Sie selbst zu, dass sie verallgemeinern. Nur weil Sie 5 weiße Schwäne gesehen haben sind nicht alle Schwäne weiß. Es bedarf nur eines einzigen schwarzen Schwanes, und Ihre gesamte Behauptung ist widerlegt!

           
          • Stephan Jäger

            „Ich schon! Wenn nicht, dann haben Sie vielleicht unsere Uni genossen, unsere schöne Natur,…“

            Mal ganz bescheidene Frage:
            WAS haben die Trierer denn „ihrer schönen Natur“ schon zurückgegeben, außer sie zuzuasphaltieren und – in den meisten Fällen ohne Not – im Abgasmief ersticken zu lassen. Der Fluss, der im weiteren Verlauf eines der schönsten Täler in ganz Deutschland bildet, fließt an den Provinzignoranten jedenfalls relativ unbemerkt vorbei. Und, wenn er etwas schmaler wäre, hätten sie wahrscheinlich längst – nach Idar-Obersteiner „Vorbild“ – eine Durchgangsstraße drüber gebaut. Eine Landschaft kann sich ihre Bewohner halt nicht aussuchen. Leider!

          • Sascha

            Zum ersten Teil: Siehe oben.

            Nein, die Trierer Uni habe ich nicht genossen. Und auch mit Wein kann ich nichts anfangen.
            Ansonsten mag ich die Stadt mit allem was sie zu bieten hat sehr. Mit der Natur, der Geschichte, der Innenstadt, dem Freizeitangebot.
            Wenn es Sie interessiert: Ich höre sogar City-Radio-Trier 🙂

            Natürlich beurteilt und verallgemeinert man aus persönlichen Erfahrungen heraus.
            Ich find die Trierer lebensfroh, weltoffen und, nachdem man sich auf den speziellen Humor eingestellt hat, auch sehr lustig.
            Das trifft auch nicht auf alle zu die hier leben, dennoch nehme ich die Trierer so war.
            Und da ist doch auch nichts schlimmes dabei.
            Genauso wie mir die positiven Eigenschaften immer wider begegnen stoße ich auch immer wieder auf die gleichen negativen Eigenschaften.
            Ich weiß auch das nicht jeder Trierer jede dieser Eigenschaften hat.
            Aber aus der Erfahrung heraus entsteht für mich persönlich diese “Trierer Art”, mit allem guten und schlechten, die ich unter dem Strich auch mag.
            Und jetzt kommen wir nochmal zurück zum Ausgangspunkt: Die schlechten Punkte helfen nicht dabei die Stadt wieder “flott” zu bekommen.
            Da sollte der Stadtrat sich auf die positiven Punkte verlassen. Zeigen das Trier weltoffen ist, herzlich, das Trier eine irrsinnig lange Geschichte hat die eine Reise wert ist und das die Trierer keineswegs zum Lachen in den Keller gehen.
            Das man hier Kultur, Shopping, Sport, Essen und Familienunterhaltung auf kleinem Raum erleben kann.
            Das Trier einfach eine schöne Stadt ist.

          • Stephan Jäger

            Ach so, …und, wenn der immer wieder um „wissenschaftliche Präzision bemühte“ Kommentator soso selbst „auf der Uni gewesen“ (oder auch nur bis zur mittleren Reife ZUR Schule gegangen) wäre, dann könnte er wissen, dass er selbst zu etwas mehr als 90% aus Kohlenwasserstoffverbindungen und Sauerstoff besteht, aber nicht „aus Trier“.

          • Peter Alt

            Ach es ist schwierig mit einem Jäger und Sascha ein argumentatives Gespräch zu führen, wenn er ständig nach Adenauers Art handelt, “ach was interessiert mich das Geschwätz von gestern!” Sie haben die Behauptung aufgestellt, die Mitglieder seien so Hinterwäldler, da sie ja aus Trier kämen und dies typisch für Trierer sei. Dies wurde widerlegt, da nicht alle Stadtratsmitglieder bzw. Dezernenten aus Trier kommen. Kapiert, Ihre Behauptung wurde damit als logisch falsch entlarvt, klar?!Ach was muss das Leben so schlimm sein, wenn man alles mies macht und nur das schlechte sieht! Da sieht der Jäger den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr! Ich stelle mir ehrlich die Frage, warum erträgt er es alles hier, wenn es doch so schlimm hier ist. Opfert er sich auf, steht er darauf, mag er miese Stimmung, miese Leute, miese Stadt, miese Bürger? Was will er uns damit sagen!? War er jemals in unserer schönen Natur, also nicht nur auf dem Petrisberg oder im Weißhaus Wald? Was will er hier, schimpfen?! Ja schade, dass er keine Antwort gegeben hat! Tja und leider sind die Trier zu weltoffen, sodass wir jeden Pessimisten reinlassen, haha!

          • soso

            “…oder auch NUR bis zur mittleren Reife zur Schule gegangen”, tja dieses kleine Wort entlarvt ihr Menschenbild! Ach so, von wegen Wissenschaft: Der Mensch besteht je nachdem aus 60-70 Prozent Wasser. Wasser besteht aus Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H), H2O. Quizfrage: wes wegen kann er dann nicht zu 90 Prozent aus Sauerstoff und Kohlenwasserstoffverbindungen bestehen? Apropos, wie war das mit wissenschaftlicher Präzision?! 😉

          • soso

            Und noch was zum Thema Präzision, komisch, dass Ihnen dieser Fehler nicht aufgefallen ist: “beim Schroer? na da haben Sie aber keine Ahnung!” Der Schroer war aus Köln!

  14. Stephan Jäger

    „Sie haben die Behauptung aufgestellt, die Mitglieder seien so Hinterwäldler, da sie ja aus Trier kämen…“

    Ja? Wo?

    „…von denen, womit wir wieder beim Thema wären, leider gerüttelt Maß auch im Stadtrat sitzen…“ war der Satz.

    Steht da irgend etwas von „alle“ oder auch nur ein Wort vom Stadtvorstand? Wer lesen kann, ist – immer noch – klar im Vorteil, „Herr Alt“.

     
    • Gerüttelt N. Gerührt

      ja die Mitglieder, also ein gerüttelt maß? Hat er behauptet etwas sie etwas von alle oder dass sie stadtvorstand geschrieben haben? hey, schiickt mal noch paar “böse Aufofahrer” auf die straße, damit hier auch mal andere zu wort kommen! 😉

       
      • Stephan Jäger

        Peter Alt 14. MÄRZ 2017
        „…Dies wurde widerlegt, da nicht ALLE Stadtratsmitglieder bzw. DEZERNENTEN aus Trier kommen. Kapiert, IHRE BEHAUPTUNG wurde damit als logisch falsch entlarvt…“

        An Leseschwäche scheint auch ständiges Nick Wechseln nichts zu ändern.
        Schönen Tag noch.

         

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