Der Soundtrack ihres Lebens

Gastiert auf Einladung des Mosel Musikfestivals am 26. Juli in Bernkastel-Kues in den Moselauen: Die New Yorkerin Helen Schneider. Foto: Veranstalter

BERNKASTEL-KUES. Am 26. Juli gastiert die Amerikanerin Helen Schneider beim Mosel Musikfestival mit einem Picknickkonzert in den Moselauen. Der Weltstar erfindet sich bei seinen Auftritten stets neu.

Ob auf der Bühne in den großen Musicalrollen, bei einem Konzert nur mit einem Mikrophon als Requisite. Immer wieder präsentiert sie sich anders und entlockt dabei ihrer Stimme alle erdenklichen Nuancen. Privat nimmt die 64-Jährige jede Herausforderung an, meistert Höhen, überwindet Tiefen. Ihre Erfahrungen hat sie auf ihrem neuen Album Movin‘ on (etwa: Es geht weiter) verarbeitet. Begleitet von ihrem Gitarristen Jo Ambros und Kontrabassist Oliver Potratz sinniert sie in “Haze“ über das Leben, folgt ihrem Herzen in der Ballade “Follow my Heart“ und findet in “Satisfaction’s never guaranteed“ zurück zu den Wurzeln des Rock’n Roll. Währenddessen darf das Publikum den Picknick-Modus einschalten, Wein und Brot auspacken und den Abend genießen.

Helen Schneiders Karriere begann Anfang der 70er Jahre. Nach erfolgreichen Jahren als Rocksängerin, begann die New Yorkerin 1987 eine Musical-Karriere. Mit Hildegard Knef stand sie in Cabaret im Theater des Westens auf der Bühne, spielte Norma Desmond in Sunset Boulevard sowie Eva Perron in Evita bei den Bad Hersfelder Festspielen, zuletzt 2011. Sie tritt mit Soloprojekten in Erscheinung und schrieb 2007 das Kinderbuch “Maximilian Schnecks wunderbarer Regentag.“ Helen Schneider war die erste westliche Künstlerin überhaupt, die im Palast der Republik in Ost-Berlin auftreten durfte. (tr)


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