Die Stadt und die Grundstücke

Zwei Drittel des Burgunderviertels hat die EGP bereits erworben, das restliche Drittel will die Stadt kaufen. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Was tut sich im Burgunderviertel? Es geht voran, sagt Baudezernent Andreas Ludwig. Die EGP, die bereits den Petrisberg und auch das Wohngebiet Castelnau erschlossen hat, hat seinen Worten zufolge zwei Drittel des Gebietes bereits gekauft.

Das restliche Drittel will nun die Stadt erwerben. “An dem Gebiet, das wir kaufen wollen, gibt es noch eine Fläche, für die ein privater Investor das Vorkaufsrecht hält. Bevor wir hier tätig werden, muss geklärt werden, ob dieses Vorkaufsrecht ausgeübt wird oder nicht”, sagt der Baudezernent und weist darauf hin, dass er in diesem Punkt aber lediglich eine Formalie sieht. “Sobald das geklärt ist, werden wir die Verträge unterzeichnen.”

In dem Zusammenhang weist Oberbürgermeister Wolfram Leibe darauf hin, dass als weiteres großes Grundstück auch noch die General-von-Seidel Kaserne in der Luxemburger Straße gekauft werden soll. Die Jägerkaserne in der Eurener Straße habe die Stadt bereits kurz vor Ende des vergangenen Jahres erworben. “Das sind die großen Grundstücke, die wir als Stadt sichern wollen. Obwohl wir eine Kommune im Haushaltsnotstand sind, besitzen wir die Genehmigung zum Kauf. Denn für die Stadt ist es essentiell, dass wir diese Gelegenheit auch nutzen.” (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured 2 Kommentare

2 Kommentare zu Die Stadt und die Grundstücke

  1. Jupp

    Das wird auch höchste Zeit! Seit 2011 wurde immer wieder gesagt, dass das Burgunderviertel vom Bund gekauft wird. Bisher ist das immer noch nicht vollständig passiert. Das Gebiet hätte schon lange entwickelt sein können. Wobei…die Verkehrssituation immer noch nicht verbessert wurde. Das wurde ja für die Landesgartenschau versprochen. Und die war…vor langer Zeit, um genau zu sein 2004. Also kommt in die Pötte und nutzt diesen Grund und Boden, denn wenn man sich die Immobilienpreise ansieht, wird Bauland in Trier dringend benötigt! Außer in Mariahof natürlich, da wird die Umwelt vorgeschoben, um Wohnungen zu verhindern / verhindern zu wollen. Dann eben im Burgunderviertel.

     
    • V. Clemens

      Das ist Richtig. Seit 2009 steht fest, das die Anlage an den Bund zurückgeht. In 2010 ist diese in Händen der Bima. damals waren die Wohnungen noch Wohn-Fähig. Aber dann wurden diese von der Bima systematisch Kaputt-Gewartet. Der Zugesagte Wachdienst wurde nie gesehen. Die Bima hatte die Anlage ausgeschrieben(Habe auch Interesse an bekundet), die ganzen Bürger haben bis heute keine Reaktion erfahren. Hätte man die Häuser, direkt mit Auflagen zur Selbernutzung, an Trierer Bürger veräußert, die Anlage wäre heute bewohnt und fertig. Und mit dem Verkauf der bebaungsfähigen Freiflächen hätte die Stadt die Straßen locker neu machen können. Aber so kommt nur wieder ein Investor rein.
      Die Termine, die von div. Stadtvorständen (Birk, Kaes-Torrichani) genannt wurden haben sich alle als Luftnummern erwiesen.
      Was die Zufahrt angeht: Da hat der Baudezernent Dietze einen Fixen Termin genannt. In 2007 hat der Stadtrat einen Planungsauftrag an die Verwaltung gegeben. Bis heute kann die da nichts vorweisen.

       

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