Erste Begegnung auf Augenhöhe

Sie stoßen auf ein gutes Gelingen des Olewiger Weinfestes an: Oberbürgermneister Wolfram Leibe und die künftige Trierer Weinkönigin Katja I.; auf das Weinfest freuen sich Franz Kick, Melanie Welsch und Peter Terges (von links). Foto: Rolf Lorig

TRIER. Am Mittwoch trafen die Spitzen der Stadt im Rathaus zusammen. Im Trier-Zimmer empfing Oberbürgermeister Wolfram Leibe die künftige Trierer Weinkönigin Katja Leiendecker. Mit dabei die kommende Protektorin des Olewiger Weinfestes, Melanie Welsch sowie Peter Terges, Chef der Vereinigung der Olewiger Winzer, der auch seinen Geschäftsführer Kranz Kick mitgebracht hatte.

Für den Oberbürgermeister war die erste Begegnung mit der Weinmajestät und der künftigen Protektorin ein Treffen “auf Augenhöhe”. Mit einer Größe von 183 cm (Melanie Welsch) und 180 cm (Katja Leiendecker) – immer gemessen ohne Schuhe – passen die beiden Frauen fabelhaft an die Seite von Wolfram Leibe.

Winzerchef Peter Terges hatte sich gut auf dieses Treffen vorbereitet. Für Katja und einige der Presseleute hatte er lieblichen Wein aus Olewig mitgebracht; für Schirmherrin Melanie Welsch und den Oberbürgermeister einen trockenen Sauvignon blanc (“Den kenne ich, der ist sehr gut!”). Natürlich ebenfalls aus einer Olewiger Steillage, versteht sich.

Obwohl vom Weingeschmack her nicht ganz auf einer Linie, verstanden sich Wolfram Leibe und Katja Leiendecker auf Anhieb sehr gut. Welchen Bezug sie denn zu Olewig habe, wollte der OB wissen Da musste Katja nicht lange überlegen. Ihre gesamte Kindheit, von der Kita bis zur Grundschule, habe sie sie in Olewig verbracht, berichtete die 22-jährige Studentin, die aktuell wieder in dem Trierer Weinstadtteil lebt und sich nach eigener Auskunft dort sehr wohl fühlt.

Ob sie denn schwindelfrei sei, wollte das Stadtoberhaupt mit einem leisen Schmunzeln von Katja wissen. Die wusste sofort, worauf der OB anspielte. Klar, zu einer Fahrt mit der Drehleiter hinauf zu Petrus sei sie jederzeit bereit, lachte sie.

Derlei Himmelsstürmereien werden Melanie Welsch erspart bleiben, da das Olewiger Weinfest keinen Bestechungs-Blumenstrauß für Petrus vorsieht. Dennoch will aber auch sie all ihren Charme aufbieten, um den Wettergott für die Dauer des Weinfestes gütlich zu stimmen. Für Peter Terges ist sie die Erfüllung eines langgehegten Wunsches: “Zum 70. Fest wollte ich unbedingt eine Schirmherrin haben”, erklärte er dem Stadtoberhaupt. Und lieferte dann auch gleich die Erklärung nach, wie sich sein Wunsch erfüllen konnte: Da hatte Norbert Friedrich, Vorstand bei der Volksbank Trier, seine Finger im Spiel. Im Rahmen eines dreijährigen Vertrages hatten Friedrich wie auch sein Vorstandskollege Alfons Jochem schon als Schirmherren fungiert. Er habe da jemanden, vertraute der Vorstand Terges bei einem Glas Wein an, der dieses Amt sehr gut übernehmen könne. Und dieser “der” war dann eben Regionaldirektorin Melanie Welsch.

Sie habe gar nicht groß überlegen müssen, sagte Welsch dem OB. Schließlich verantworte sie die Regionaldirektion und habe von da her auch einen engen Bezug zu den Menschen im Olewiger Tal. Zudem komme sie von der Saar und schätze den in der Region angebauten Wein.

Ob der Oberbürgermeister am Krönungsabend (Mittwoch, 1. August) von Anfang an mit dabei sein kann, steht wegen dienstlicher Termine noch in den Sternen. Auf jeden Fall werde er alles daransetzen, noch rechtzeitig zur Krönung von Katja zu kommen, sagte er. Zur Sicherheit überreichte er Katja Leiendecker schon jetzt mal einen Blumenstrauß und betonte, dass er sich auf die kommenden Termine mit der Trierer Weinkönigin sehr freuen werde. (flo)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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