Ex-Haus – Neues Jahr, neues Glück

Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Jugendorganisationen: Eva-Maria Klein (SPD-Vorstand), Philipp Bett (CDU-Stadtrat) und Elena Valette (Bündnis90/Grüne).

TRIER. Die Jugend-Taskforce für das Trierer Ex-Haus ist “erfreut und dankbar, dass Anfang des Jahres die Stadt Trier den Förderbescheid des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt erhalten hat”. So fließen rund 3,4 Millionen Euro in die Sanierung des Gebäudes – vor allem in den Brandschutz und die Barrierefreiheit. “Zudem möchten wir uns auch an dieser Stelle erneut beim Stadtvorstand, Stadtrat und Stadtverwaltung für die starke Unterstützung bedanken”, heißt es in einer Pressemitteilung der Taskforce.

Jugendkultur sei wichtiger Teil der Trierer Kulturszene. Die Vertreter der Taskforce regen deshalb bei weiteren Finanzierungsfragen sowie bei derzeitigen Engpässen an, dass das Ex-Haus auch aus dem Kulturetat finanziell gefördert wird und von dort ähnliche Unterstützung wie aus dem Sozialetat erhält. Denn Jugendkultur sei mehr als nur “bisschen Krach und Zirkus”, sie sei vielmehr “zielgerecht und deshalb kulturmündig”. Auch im Zuge des Bundesprogramms “Jugendgerechte Kommune” könnte Trier mit dem ExHaus mit seinem Jugendkulturangebot eine Vorzeigestadt von Rheinland-Pfalz werden.

Als Anfangsprojekt schlagen die Vertreter der Jugend-Taskforce die zeitnahe Instandsetzung des Balkensaals vor, da die unzureichende Nutzbarkeit ein herber Verlust für die Trierer Kulturszene darstelle. “Wir hoffen hierbei auf einen vorgezogenen Sanierungsbeginn des Balkensaals. Des Weiteren sollte die volle Nutzbarkeit des Hofs zum Sommer gewährleistet sein, damit der Verein und die Jugendkultur nicht weiter in eine Schieflage geraten.”

Der Taskforce gehören an: Junge Union (JU), Jungsozialist/innen (JuSos), Grüne Jugend (GJ), Linksjugend (Solid), Junge Liberale (JuLis) sowie der AStA und das Jugendparlament. (tr)


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