Fit für die Zukunft mit beruflicher Weiterbildung

TRIER. Die Agenturen für Arbeit unterstützen Weiterbildung von Beschäftigten in den Betrieben. Dazu wurde jetzt mit Unterstützung von DGB und BDA eine Broschüre veröffentlicht. Es werden erfolgreiche Beispiele gezeigt und Details des Programms erläutert.

Dazu James Marsh, der Vorsitzende des örtlichen Verwaltungsausschusses: “Unsere Arbeitswelt ändert sich ständig. Weiterbildung während der Beschäftigung ist eine Herausforderung, aber diese Beispiele zeigen, dass bei guter Kooperation zwischen Arbeitgebern, Beschäftigten und Bundesagentur Erfolge möglich sind. Die nötigen Mittel stehen bereit. Diese Beispiele aus den verschiedensten Bereichen sollen anderen Mut machen, ebenfalls Weiterbildung zu wagen.“

Das Programm richtet sich vor allem an Menschen mit geringer Qualifikation. Die Arbeitslosenstatistiken zeigen, dass Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung deutlich besser vor Arbeitslosigkeit geschützt sind als Menschen, die keine Berufsausbildung haben. “Qualifizierung erhält die individuelle Beschäftigungsfähigkeit, denn: je höher die Qualifikation, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden. Außerdem erzielen die Beschäftigten nach der Weiterbildung oft deutlich höhere Einkommen“, fügt Marsh hinzu.

Hier setzt das WeGebAU-Programm der Bundesagentur für Arbeit an. WeGebAU steht für Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen. Mit dem Programm können Aus- und Weiterbildungen im Rahmen bestehender Arbeitsverhältnisse gefördert werden. Die Zielgruppe des Programms sind geringqualifizierte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Auch Geflüchtete können von diesem Programm profitieren. Gefördert werden Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Der Arbeitgeber kann unter bestimmten Voraussetzungen einen Arbeitsentgeltzuschuss erhalten.

James Marsh fordert: “Die konjunkturelle Lage ist gut, die Wirtschaft benötigt Fachkräfte und die Finanzierung durch die Agenturen ist gesichert. Dieses Geld muss jetzt in berufliche Weiterbildung und abschlussbezogene Weiterbildungen investiert werden, damit auch diejenigen profitieren, die aufgrund fehlender Qualifikationen bislang eher im Schatten standen. Bei WeGebAU werden sogar Lohnkostenzuschüsse für weiterbildungsbedingte Ausfallzeiten gezahlt – es ist deshalb unverständlich, warum es nicht öfter in Anspruch genommen wird.“

Weitere Informationen zum Programm und zu den Fördermöglichkeiten sind erhältlich beim gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Trier und der regionalen Jobcenter unter folgenden Kontaktdaten: E-Mail: Trier.Beschaeftigungssicherung@arbeitsagentur.de; Monika Scheuer Jungen, Tel.: 0651/205-2627 (Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg); Regina Pütz, Tel: 06561/9676-25 (Eifelkreis Bitburg-Prüm, Vulkaneifelkreis, Landkreis Bernkastel-Wittlich)

Interessierte Arbeitgeber, Beschäftigte oder Betriebsräte können die Broschüre auf den Webseiten des DGB oder des BDA  herunterladen oder auch als Druckexemplar bestellen.

Downloadbar ist die Broschüre ebenfalls auf der Homepage des DGB Trier. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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