“Friedliches Zusammenleben fördern”

LUDWIGSHAFEN/TRIER. “DITIB ist ein verlässlicher Partner der Landesregierung bei der gemeinsamen Aufgabe, für ein friedliches Zusammenleben der Menschen und Religionen zu werben und Vorbehalte abzubauen”, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bei einem Besuch der DITIB Gemeinde Ludwigshafen, zu dem der DITIB Landesverband Rheinland-Pfalz eingeladen hatte. Veranstaltungen wie die Tage der offenen Moschee oder der Runde Tisch Islam seien dafür wichtige Bausteine.

Deutschland sei heute längst ein Einwanderungsland. “Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger und das ist eine große Chance. Wir sind davon überzeugt, dass niemand wegen seiner Heimat und Herkunft oder seines Glaubens benachteiligt werden darf”, betonte die Ministerpräsidentin. In der Bevölkerung gebe es jedoch noch immer viel Un- und Halbwissen über den Islam und Ängste. DITIB trage mit seiner Arbeit dazu bei, Vorbehalte abzubauen. “Die Gemeinden sind sehr am Dialog interessiert und in den Kommunen gut eingebunden”, so Dreyer.

Auch bei der Herausforderung des großen Flüchtlingszustroms sei DITIB ein unverzichtbarer Partner der Landesregierung. “Alle Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz sind gut untergebracht, versorgt und werden tagesaktuell registriert. Das, was wir erreicht haben, ist nicht denkbar ohne das ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung von Verbänden wie DITIB, die uns auch dabei unterstützen, die Menschen, die bei uns bleiben werden, in unsere Gesellschaft zu integrieren”, sagte die Ministerpräsidentin.

Die Landesregierung setze sich mit ihrer Einbürgerungskampagne “Ja zur Einbürgerung” dafür ein, dass Menschen, die die Voraussetzungen dafür erfüllen, zu gleichberechtigten Staatsbürgern und Staatsbürgerinnen werden. “Mit unserer Kampagne sind wir erfolgreich: 2014 haben wir die bundesweit vierthöchste Einbürgerungsquote erzielt”, so Dreyer ferner. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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