Goldmädchen

Die Tänzerin und die Geigerin sind “Goldmädchen”. Foto: Alexandra Lichtenberger

ECHTERNACH. Zu einem poetischen Bewegungstheater mit musikalischen Auszügen aus Werken von  Vivaldi, Strawinsky, Bach lädt das Trifolion Eltern und Kinder von 3 bis 5 Jahren ein. Bei ‟Goldmädchen‟ dreht sich alles um Freundschaft und Musik. Aus dem Nichts erschaffen zwei junge Frauen eine ganze Welt, spielen mit Pappkartons und erfinden einfache Rollenspiele mit Gegenständen und Klängen.

Goldmädchen ist ein poetisches Theaterstück über das Thema Freundschaft, ein Universum voll von Poesie und Humor, im Grenzbereich zwischen Tanz und Musik. Eine Landschaft aus zusammengefalteten Pappkisten, Bändern und Goldpapier. Verzerrte Bewegungen, verschachtelte Melodien. Die im Klang des Windes zu atmen scheinen. Eine Landschaft aus Vertiefungen, Klängen, Gesten und Beulen. Es ist eine Welt der Entdeckungen, ein Traumweg, der tief in eine imaginäre Welt führt.

Die jungen Künstlerinnen dieses Sitzkissenkonzerts, die Tänzerin Aurore und die Geigerin Eleonora, tragen beide das Gold im Namen. Doch am Ende der Aufführung verbindet sie weit mehr: Neugierig erkunden sie, was ihr Gegenüber macht und reagieren aufeinander – bis die Tanzbewegungen schließlich mit dem Klang der Violine zu verschmelzen scheinen. Ausgedacht hat sich dieses ungewöhnliche Konzert der vielfach preisgekrönte Regisseur Dan Tanson. (tr)

 


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft, Kultur, Trifolion Hinterlasse einen Kommentar

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