Grüne: “Viele Lösungen für Egbert-Schule denkbar”

Die Grünen wollen die Egbert-Schule auf jeden Fall im Schulbezirk erhalten.

Die Grünen wollen die Egbert-Schule auf jeden Fall im Schulbezirk erhalten.

TRIER. Nach Angaben von Thorsten Kretzer, dem schulpolitischen Sprecher der Trierer Grünen, prüfe die Ratsfraktion derzeit verschiedene Optionen, um den Erhalt der Egbert-Grundschule im Schulbezirk zu sichern. Kretzer widerspricht in einer Presseerklärung zugleich jüngsten Medienberichten, wonach die Grünen sich schon auf einen Vorschlag geeinigt hätten. Dieser Vorschlag stamme von einem Trierer Architekten, der Ende letzten Jahres angeregt habe, einen Teil des Egbert-Grundstücks für Wohnbebauung zu verkaufen und mit dem Erlös die Schule am alten Standort neu zu bauen. Dieser Vorschlag sei vom Architekten allen Fraktionen zugesandt worden.

“Seine Idee ist nicht abwegig”, so Kretzer, “und wir haben sie in unsere Überlegungen aufgenommen.” Für den Erhalt der Egbert-Grundschule seien aber viele Lösungen denkbar, “das Ei des Columbus war bisher noch nicht dabei”, räumt Kretzer ein, “aber wir sind zuversichtlich, in den nächsten Monaten eine gute Lösung zu finden.”

Neben den Varianten, die bisher – teilweise auch öffentlich – diskutiert worden seien, erreichten die Fraktion immer wieder auch Vorschläge aus der Bevölkerung, “die wir jetzt auf ihre Machbarkeit überprüfen müssen”. Die Verträglichkeit von Wohnbebauung in der Nähe des Amphitheaters sei eine der Fragen, die bei der Lösungssuche zu klären sei. “Die Positionierung des Denkmalpflegebeirates ist dazu ein wichtiger Beitrag und wird von uns sehr ernst genommen”, so Kretzer.

Nach reporter-Informationen hatte der Bündnispartner der Grünen, die CDU, zuletzt auch die Variante ins Spiel gebracht, die Egbert-Schule hinter der Tufa auf dem Gelände der Spielstadt Tufatopolis neu zu bauen. (tr/et)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen 5 Kommentare

5 Kommentare zu Grüne: “Viele Lösungen für Egbert-Schule denkbar”

  1. Clemens

    Es kann nur eine vernünftige Lösung geben: Standort Olewiger Straße aufgeben, Schulbezirksgrenzern anpassen und die Kinder auf die anderen Schulen im Umfeld(Olewig, GS-Paulin, Keune und Ausonius) aufteilen um da auch wirtschaftlichere Auslastungen zu erreichen . Standort Kürenz wieder für Kinder auf Kürenz freigeben und Überkapazitäten im Ambrosius mit den Kindern aus Maximin (Martin) auffüllen.

     
  2. Donny Kerabatsos

    also genau das was der vernünftige menschenverstand bereits damals zu zeiten des schulentwicklungskonzept (ist das nun eigentlich abgeschlossen oder wie) gefordert hat. nicht das was unsere kommunalpolitik (oder heinrich, teuber und dempfle !) im hinterzimmer draus gemacht hat!

    bis heute fehlen immer noch die aktuellen zahlen ! warum nur ? hat egbert überhaupt noch eine realisitische chance auf zweizügigkeit. wir wissen ja alle noch allzugut, dass es einzügige grundschulen leider leider wirtschaftlich ja nicht packen …

    immerhin wurde unsere kürenzer aus diesem einen einzigen grund geschlossen! nicht etwa des gebäudes wegen, nein eine einzügigkeit wird nicht mehr angestrebt …

    nun denn wie hoch genau sind die aktuellen zahlen für die die stadt 5 millionen locker machen soll… herr heinrich wie wäre es denn nun endlich mal damit ! … nicht dass der geneigte leser die nicht selbst rausfinden kann, aber man möcht ja mit bestimmtheit wissen dass sich die politischen entscheider auch damit auseinander gesetzt haben … daher würde ich diese gerade von ihnen nur allzugerne hören, da sie ja derjenige sind der seine partei dazu nötig an dieser abstrusen forderung fest zu halten !

    macht die schule endlich dicht und spielt nicht mit der unsicherheit der eltern ! die meisten suchen sich eh schon nach alternativen um … und das ist auch gut so! nicht dass den egbertern genau so geht wie seinerzeit den kürenzern deren schule ja über einen zeitraum von 15 jahren immer mal wieder geschlossen werden sollte und daher immer sinkendere anmeldezahlen vermelden musste … ein instrument der selbstregulierung !

     
    • Dominik Heinrich

      Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, auf unter Falschnamen verfasste Kommentare nicht zu reagieren – und dies erst recht, wenn sie von Falschbehauptungen, Unterstellungen und Beleidigungen nur so strotzen. Es entbehrt nicht der Ironie, dass deren Verfasser von Anderen ausgerechnet das einfordern, wozu sie selber nicht den Mumm haben: Gesicht zeigen!

      Die Antworten auf Ihre Fragen, Herr oder Frau Kerabatsos (wie Sie sich diesmal nennen) finden Sie im Schulentwicklungskonzept und den darin enthaltenen statistischen Zahlen und Prognosen:

      http://www.trier.de/Startseite/broker.jsp?uMen=0af70f72-90a0-9c31-9577-29a532ead2aa&uCon=6b060db6-f644-6e31-bba5-7ac63d761716&uTem=63f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2aa

       
      • V.Clemens

        Herr Heinrich, also ich kann in dem von Ihnen verlinktem Konzept keinerlei zahlen finden, wie hoch die Einsparungen sind, die mit der Schließung der GS Kürenz anfallen. Natürlich abzüglich dieser lächerlichen “Schulwegsicherung” und den Transportkosten. Also die Summe, die unterm Strich gespart wurde. Und was volkswirtschaftlich da noch an Kosten entstehen( Zeitaufwand der Eltern etc.)

         
      • Karl Hungus

        Zunächst einmal Daumen hoch dass sie dennoch reagiert haben.
        Falscher Name hin oder her tut nichts zur Sache, denn vielleicht sind sie ja nicht Dominik Heinrich sondern Rainer Landele (Spässle!)

        Aber sie wollen mir (mit dem falschen Namen) nun jetzt nicht aber die ollen Kamellen die schon während des Schulentwicklungskonzept oll waren als aktuelle Zahlen verkaufen, oder ?

        So plump geht das nun aber nicht … Man kann nicht auf der einen Seite von neuen Gegebenheiten (aktuter Schimmelbefall) sprechen und auf der anderen Seite nun aber die alten Zahlen zu Rande ziehen. Jeder weiss wie es aktuell um die Egbert Schule bestellt ist …

        Also wenn schon dass müssen da die aktuellsten aller Zahlen her, nämlich die Anmeldestände für das kommende Schuljahr … Prognosen wer auch immer die wann auch immer erstellt haben mag, haben bei solchen Investitionen nichts zu suchen.

        Ich für meinen Teil habe damals das Schulentwicklungskonzept komplett gelesen und auch damals schon den Kopf schütteln müssen. Daher bringt mich (wie viele andere auch) ein erneutes Zitieren daraus sicherlich nicht zu einer anderen Meinung. Es geht auch nicht um das Wiederaufmachen von Kürenz, denn der Drops ist lange gelutscht, sondern vielmehr darum, nun auch endlich Taten folgen zu lassen, oder war die Substitution von Kürenz durch Egbert das Einzige Ergebnis des ach so hoch gelobten und teuren Schulentwicklungsplanes, sicherlich nicht … Nun müssen eben auch die anderen Schulen dran glauben, vor allen Dingen dann, wenn Millionen Investitionen im Raum stehen ! Es ist noch Platz in Olewig und auch in Ambrosius … Und damit es nun nicht heisst, es würde nur auf Egbert rumgegehakt werden, Martin steht sicherlich auch noch in der Schusslinie, nur sind die so clever und machen derzeit kein TamTam.

        Und bitte bitte nun haltet nicht des Wählerversprechen Willens daran fest. Ihnen und ihrer Partei würde es gut zu Gesicht stehen, einfach mal einen Schnitt zu machen und Egbert Egbert sein lassen. Ich glaube das würde ihnen ein paar Pluspunkte bescheren. Trier besteht ja Gott sei Dank nicht nur aus Mitte und diese besteht ebenfalls Gott sei Dank nicht bloß aus dem Gartenfeld !

         

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