Gütesiegel für Kinder- und Jugendmedizin

TRIER. Die Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen hat zum fünften Mal in Folge die Auszeichnung “Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ erhalten. Geprüft wurden die kindgerechte Versorgung, ein weites fachliches Netzwerk sowie die Kooperation mit den Familien.

Kranke Kinder gehören in gute Kinderkliniken, in Qualitäts-Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern seit langem. Und es ist das Anliegen aller in der Kinder- und Jugendmedizin Tätigen, dass die hohe Qualität der stationären Behandlung in Deutschland noch weiter verbessert wird. Daher haben die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) 2009 das Gütesiegel “Ausgezeichnet. FÜR KINDER‘ entwickelt.

“Das Gütesiegel für die Fachabteilung Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Mutterhaus bestätigt uns in unserer Arbeit“, freut sich der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, Privat-Dozent Wolfgang Thomas. “Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere kleinen Patienten werden von auf Kinder spezialisiertem Fachpersonal betreut, die Untersuchungsbedingungen und sonstigen Abläufe in Ambulanzen und Stationen orientieren sich am Bedarf der Kinder.“ Verena Backendorf, Pflegedienstleiterin der Kinder- und Jugendabteilungen im Trierer Klinikum ergänzt: “Großen Wert legen wir auch darauf, die Familie in den Behandlungsprozess einzubinden und Begleitpersonen eine Mitaufnahme zu ermöglichen.“

Das erhaltene Gütesiegel  ist ein wichtiges Instrument zur Sicherstellung einer guten medizinischen Versorgung von Kindern. Im Rahmen ihrer Landesplanung überprüfen einige Bundesländer die Strukturqualität “ihrer“ Kinderkliniken. Sie berücksichtigen dabei diesen von allen pädiatrischen und kinderchirurgischen Fachgesellschaften, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräften und Elternverbänden gemeinsam getragenen Standard.

Nicht nur aus Sicht der Bewertungskommission ist es wichtig, dass medizinische Fachgebiete, wie die Kinder- und Jugendmedizin und die Kinderchirurgie sich weit über die Landesebene hinaus auf einen Mindestqualitätsstandard verständigen. Dies trägt dazu bei, eine flächendeckende medizinische Versorgung für die kleine, aber wichtige Bevölkerungsgruppe Kinder und Jugendliche in bestmöglicher Qualität zu erhalten. Mit einer guten regionalen Vernetzung sollen zwei Ziele erreicht werden: die wohnortnahe Grundversorgung in einer “ausgezeichneten“ Kinderklinik sowie die hochspezialisierte Versorgung in Zentren. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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