Hochschule Trier auf Rekordjagd

Das Rekordfahrrad in Aktion. Foto: Hochschule Trier

TRIER. Die Hochschule Trier befindet sich auf Rekordjagd: Im vergangenen Juli fuhr ein im fachbereichsinternen Labor (Studiengang Sport- und Reha-Technik) optimiertes Liegerad der heckverkleideten Klasse zwei weitere Weltrekorde auf der Radrennbahn von Öschelbronn bei Stuttgart ein.

Zum einen wurde mit 4:20 min ein Rekord über 4.000 m aufgestellt. Diese Marke ist aber immer noch geringfügig langsamer als die für das normale Bahnrad nach olympischem Reglement, welches sich aufgrund der günstigeren Ergonomie aggressiver beschleunigen lässt. Das Liegerad hat aber konstruktionsbedingt den geringeren Luftwiderstand und überholt unter sonst gleichen Bedingungen das zeitgleich gestartete Bahnrad nach gut vier Kilometern und ist dann eindeutig schneller.

Auf langen Distanzen wird dieser Vorteil besonders deutlich. So wurde zum anderen ein weiterer Weltrekord in der Bewältigung von 100 Meilen in 3:18:39 h zurückgelegt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,6 km/h entspricht.

Der Fahrer verbesserte damit seine eigene, knapp zwei Jahre alte Rekordmarke noch einmal deutlich. 2016 und 2017 gewann dieses Rad sämtliche Weltmeistertitel und stellte außerdem vier neue Weltrekorde auf, unter anderem die Rekorde über eine Stunde (54,8 km) und über 12 Stunden (461 km).

Die Optimierung von Fahrradtechnik ist eine von vielen praktischen Anwendungen im Fachbereich Technik / Studiengang Sport- und Reha-Technik. (tr)


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