“Höhner Rockin‘ Roncalli Show” – Phantasie, Poesie, Traumwelt

Höhner-Bassist Hannes Schöner wirbt für die Premiere der Höhner Rockin' Roncalli Show in Trier. Foto: Rolf Lorig

Höhner-Bassist Hannes Schöner wirbt für die Premiere der Höhner Rockin’ Roncalli Show in Trier. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Ein nicht alltägliches Erlebnis steht den Trierern bevor. Vom 4. bis zum 14. Mai gastiert die “Höhner Rockin‘ Roncalli Show“ in den Moselauen. Zirkus-Akrobatik vom Feinsten in der einmaligen Roncalli-Atmosphäre garniert mit der musikalischen Begleitung von der Kölner Band “Höhner“. Gleichzeitig ist diese Show eine Premiere: Neu eingekaufte Künstler präsentieren erstmals ein Programm, das drei Jahre lang in verschiedenen Städten zur Aufführung kommt.

Von Rolf Lorig

Bassist Hannes Schöner ist schon mal auf Schnuppertour, er ist das erste Mal in der Moselstadt. “Man hat uns gesagt, dass das die Trierer der rheinischen Mentalität gegenüber aufgeschlossen sein sollen“, sagt er und schaut bei dem ersten Pressegespräch fragend in die Runde. Von Ablehnung keine Spur, dafür freundliches Wohlwollen. Also scheint was dran zu sein, was man ihm da gesagt hat. Beruhigt lehnt Schöner sich zurück und denkt über die Anfänge nach. Seit 15 Jahren gibt es die Zusammenarbeit zwischen den “Höhnern” und Roncalli-Chef Bernhard Paul. “Als wir uns irgendwann davor mal über den Weg gelaufen sind, haben wir alle gesagt, man müsste mal was zusammen machen.“ Anders aber als in den meisten dieser Fälle sei es tatsächlich zu einer Zusammenarbeit gekommen: “Bernhard Paul wollte immer schon die Symbiose von Musik und Circensik haben.“

Und wie funktioniert nun diese Zusammenarbeit? “Roncalli engagiert eigens für diese Show die Artisten. “Wir schauen uns dann deren Nummer an und überlegen uns die passende Musik dazu.“ Wichtig sei, dass die Band ihren Rhythmus dem der Artisten unterordne. Dennoch sei man keine Hintergrundband, sondern fester Bestandteil der Show: “Dabei passiert es denn auch immer wieder, dass Bandmitglieder als Artisten in der Manege zu sehen sind. Für uns ist diese Show das Highlight des Jahres“, so Schöner.

Das Thema der neuen Show lautet “Funambola – Capriolen des Lebens”. Das Wort Funambola komme aus dem Italienischen und stehe dort für den Seiltanz, erläutert Schöner. So wie das Leben sei der Seiltanz − “eine harmonischere Art der Fortbewegung als Marschieren“ − immer eine Form der Bewegung zwischen zwei Polen. Über die Inhalte der etwa dreistündigen Show will der Bassist noch nichts weiter verraten. Nein, wehrt er eine Frage ab, Tiere kämen nicht zum Einsatz. Doch könne man davon ausgehen, dass die klassischen Roncalli-Attribute − Phantasie, Poesie und Traumwelt − auch bei dieser Show im Vordergrund stehen würden. Zudem verstehe sich das Spektakel als beste Familienunterhaltung. Deshalb werde es auch für Familien mit Kindern entsprechende Ermäßigungen geben.

Die Eintrittspreise sind in verschiedene Kategorien unterteilt, die Spanne reicht von 24 bis 64 Euro. Zudem haben sich die Organisatoren einiges einfallen lassen: Man habe mit Müller Kylltal Reisen eine Partnerschaft ins Leben gerufen, berichtet Andreas Noll. Das Busunternehmen bringt so Besucher aus den umliegenden Ortschaften ohne Fahrtstress und Parkplatzsuche entspannt zum Zirkus. Auch an Unternehmen hat man gedacht: Das Gastrozelt kann für Kunden und Mitarbeiterveranstaltungen gebucht werden.


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