Hübsche Bildchen, mehr nicht

Hübsche Bildchen zieren demnächst auch die Weberbach.

Zwei existenzielle Probleme hat die Stadt in den kommenden Jahren zu lösen: Finanzen und Verkehr. Bei den Finanzen ist Trier von vielen übergeordneten Faktoren in Land und Bund abhängig. Der eigene Handlungsspielraum ist extrem begrenzt. Bei der sich verschärfenden Verkehrsproblematik ist die Lage anders. Hier könnten Rathaus und Politik viel bewegen, so sie denn wollten – etwa derart, dass der nicht-motorisierte Individualverkehr gestärkt und der motorisierte parallel dazu drastisch zurückgedrängt wird. Der Trierer Denkansatz geht nun dahin, Piktogramme auf den Straßenbelag zu malen, damit der gemeine Radfahrer sich demnächst in Weberbach und Paulinstraße sicher fühlen kann. Es sind dies kaum mehr als Alibimaßnahmen zur Beruhigung des eigenen Gewissens. Hübsche Bildchen eben, mehr aber auch nicht. Ein kommentierender Überblick von Eric Thielen

Es ist dieser eine Satz, der das gesamte Trierer Dilemma auf den Punkt bringt. “Niemand”, so beeilte sich Baudezernent Andreas Ludwig auf der Pressekonferenz des Stadtvorstandes am Montag zu versichern, “wirklich niemand muss jetzt befürchten, dass dadurch Parkplätze wegfallen!” Soeben hatte Jonas Klöpfer vom Stadtplanungsamt stolz die neueste Errungenschaft des Rathauses präsentiert: Demnächst werden in der Weberbach und der Paulinstraße Rad-Piktogramme auf den Asphalt gepinselt. Die sollen signalisieren, dass dort auch Velofahrer unterwegs sind. Die hübschen Bildchen werden sogar wissenschaftlich begleitet – etwa von der Universität Wuppertal.

Bitte? Nein, das kein vorgezogener Aprilscherz. Es ist auch kein Klamauk zum Auftakt der närrischen Jahreszeit. Es ist bittere Realität. Analog zum Wildparken ist in Trier anscheinend auch beim fließenden Verkehr die Straßenverkehrsordnung außer Kraft gesetzt. Die sieht nämlich ohnehin vor, dass der jeweils stärkere auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen hat. Aber in Trier gelten eben andere Regeln. Und als hätte es noch eines Beweises bedurft, radeln just beim Ortstermin in der Weberbach binnen weniger Minuten ein halbes Dutzend Velofahrer über den Bürgersteig anstatt auf der Straße. “Deswegen die Piktogramme”, sagte Klöpfer, “um den Radfahrern so die Angst zu nehmen, die Straße zu benutzen.”


Zum Thema − Stückwerk


Auch das ist die ganz spezielle Trierer Antwort auf ein ganz allgemeines Problem. Als ob sich dadurch der motorisierte Verkehrsfluss durch die Paulinstraße – oder die Weberbach, wo Radfahrer ständig der Gefahr ausgesetzt sind, von vor- oder zurückstoßenden Touristenbussen überrollt zu werden − reduzierte. Als ob so die fernen Ziele des verstaubenden Mobilitätskonzepts (Moko) näher rückten. Als ob Trier so dem sich abzeichnenden Verkehrskollaps entginge. Jetzt schon ist das städtische Verkehrskonstrukt derart fragil, dass es selbst beim kleinsten unvorhergesehen Ereignis, etwa einem Unfall auf den Hauptverkehrsadern, komplett zusammenbricht. Dabei hatte die Stadt sich 2013 verpflichtet, den Autoverkehr und damit den CO²-Ausstoß deutlich zu reduzieren.

Zu spüren oder gar zu sehen ist davon nichts. Bereits 2012 wurden für die Verkehrsdichte horrende Zahlen für eine kleine Großstadt wie Trier analysiert: mehr als 33.000 Fahrzeuge täglich auf der Südallee; mehr als 24.000 Fahrzeuge täglich auf der Olewiger Straße; mehr 46.000 Fahrzeuge täglich am Moselufer; mehr als 30.000 Fahrzeuge täglich auf der Ostallee. Seither sind fünf Jahre vergangen, und die Verkehrsdichte hat – auch bedingt durch den Druck aus dem Umland – dramatisch zu- und nicht abgenommen. So ist allein die Anzahl der Autos in Trier und dem direkten Umland seit Ende der 1980er Jahre um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Doch im Rathaus schwelgen die (Verkehrs-)Planer weiter in Wunschvorstellungen, an deren heilende Kraft sie offensichtlich immer noch glauben. Klöpfer erzählt gar von einer Radtrasse, die demnächst von Hermeskeil bis nach Mariahof zu nutzen sei. Und in der Stadt selbst sei sowieso alles auf einem guten Weg. Erst auf mehrmalige Nachfrage räumt der Radexperte des Planungsamtes ein, dass in die so vehement gepriesene Radtrasse auch Straßen integriert sind, die extrem vom motorisierten Verkehr benutzt werden.

In der Ost-, Nord- oder Südallee, am Moselufer, ja, selbst in Paulin- oder Saarstraße mit dem Rad die Fahrbahn zu benutzen, ist die ganz spezielle Trierer Art, sich selbst umzubringen – nur geeignet für Borderliner, Lebensmüde oder Nihilisten. reporter-Gastautor Stephan Jäger hatte erst jüngst das Stückwerk des hiesigen Radkonzeptes im Detail zerpflückt. Im Rathaus aber ist die Trierer Radwelt in schönster Ordnung. Ja, sicher, nachbessern müsse man schon noch, räumt Ludwig ein, aber das werde in Angriff genommen.

Jetzt und nicht in fünf oder zehn Jahren

Die Radwelt am Augustinerhof sieht dann etwa zwischen Rindertanzplatz und Porta Nigra so aus: Am Ende der Rindertanzstraße zur Christophstraße hin drücken die Velofahrer sich über den schmalen Streifen an den Hotels “Römischer Kaiser” und “Christophel” vorbei zur Simeonstraße hin. Abstruser geht es kaum noch. Vom Hauptbahnhof aus nach Trier-Ost haben Radfahrer zwei Alternativen: Entweder sie riskieren den Todesstoß auf der innerstädtischen Schnellstraße, hier Balduinstraße geschimpft, oder sie radeln verbotswidrig auf dem Gehweg in Richtung Gartenfeld. Wer auch nur halbwegs seine fünf Sinne beisammen hat, entscheidet sich zwangsläufig für die Missachtung der Straßenverkehrsordnung. Wer aber auf der Südallee oder gar am Moselufer unterwegs ist, der kommt in Trier einem Verkehrshindernis gleich. Das permanente Anhupen gibt es gratis dazu.

Zwischen 2015 und 2017 seien in die Verbesserung der Radinfrastruktur 700.000 Euro jährlich geflossen, behauptet das Rathaus. Die Gegenrechnung wird allerdings nicht aufgemacht: Wie viele Millionen Euro in den vergangenen Jahren in die Asphalt-Kosmetik der Trierer Straßen gepumpt wurden – etwa in Nord- und Theodor-Heuss-Allee, in Ostallee und Weimarer Allee, in Moselstraße und Walramsneustraße. Die Kürenzer Straße, die durchaus gerne von Radfahrern benutzt wird, ist hingegen immer noch eine brutale Rüttelpiste.

Nun soll für 960.000 Euro der Ruwer-Radweg zwischen Ruwer und dem Grüneberg kommen, möglichst schon 2018. An sich lobenswert, wie auch die Projekte im Zusammenhang mit dem Stadtumbau in Trier-West und der baulichen Veränderung am Nikolaus-Koch-Platz. Das Trierer Grundproblem wird aber derart trotzdem nicht gelöst, weil die Stärkung des nicht-motorisierten Individualverkehrs nur dadurch erreicht werden kann, indem der motorisierte Individualverkehr drastisch eingeschränkt wird. Am Augustinerhof aber regiert weiter die irrige Vorstellung, andersherum werde ein Schuh daraus.

Zwischen Hauptbahnhof und Trier-Ost haben Radfahrer die Wahl zwischen dem Todesstoß auf der innerstädtischen Schnellstraße, der unerlaubten Benutzung des Gehweges oder der Rutschpiste zwischen den (Auto-)Fahrspuren.

Trier braucht keine Piktogramme, sondern unmittelbare Maßnahmen, um die Verkehrsströme in die Stadt zu reduzieren – entweder in Zusammenarbeit mit den umliegenden Kreisen oder eben im Alleingang. Dazu gehören große Park-and-Ride-Flächen an allen Einfallstraßen. Von dort aus muss ein – möglichst kostenloser – Shuttle-Betrieb angeboten werden, finanziert über eine Umlage, die vom Handel erhoben wird. Die Preise für den ÖPNV müssen deutlich reduziert werden. Dazu müssen die Stadtwerke außerhalb des VRT, aus dessen Korsett Trier nicht aussteigen kann, ein eigenes innerstädtisches Bussystem schaffen und anbieten. Und letztlich müssen in den Höhenstadtteilen Fahrradstationen, in denen E-Bikes gemietet werden können, aufgebaut werden. Die innerstädtische Schnellstraße, in Trier Allenring genannt, muss ferner auf eine Fahrspur reduziert und eine Umweltspur angelegt werden.

Das alles muss jetzt passieren – nicht erst in fünf oder zehn Jahren. Dazu braucht es weder wissenschaftliche Begleitung noch Machtbarkeitsstudien noch Konzepte, die ohnehin nur aus geduldigem Papier bestehen. Dazu braucht es einzig gesunden Menschenverstand und Tatkraft und den Willen zur Umsetzung. Dann sind auch die hübschen Bildchen auf dem Asphalt unnötig, weil der nicht-motorisierte Individualverkehr die Straßen ohne Todesgefahr erobern kann und sich folglich von selbst vermehren wird. (et)

Extra

Die Piktogramm-Kette in der Weberbach und der Paulinstraße werden demnächst vom städtischen Tiefbauamt aufgebracht. Die Kosten belaufen sich nach Rathaus-Angaben auf knapp 16.000 Euro – rund 10.000 Euro für die Paulinstraße, 6.000 Euro für die Weberbach. So sollen vor allem Autofahrer dafür sensibilisiert werden, dass in beiden Straßen auch Radfahrer unterwegs sind. Johannes Ulbrich vom ADFC Trier begrüßt die Maßnahme als “kleinen Schritt in die Zukunft”. Ulbrich erhofft sich dadurch ein “besseres Miteinander zwischen den Verkehrsteilnehmern”. Aus eigener Erfahrung wisse er, betont Ulbrich gegenüber dem reporter, “wie schwierig es in Trier ist, so etwas umzusetzen”. (et)


Drucken
Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung, Politik 16 Kommentare

16 Kommentare zu Hübsche Bildchen, mehr nicht

  1. Manu

    Ah ja, Piktogramme sollen also dabei helfen, die Weberbach für Radfahrer sicherer zu machen. Selten so gelacht! Haben sich die Verantwortlichen schon mal eine Stunde – eine halbe Stunde würde auch schon ausreichen – an den Straßenrand gestellt und sich das Treiben auf dem dortigen Asphalt angeschaut? Nicht nur Touristen- und Stadtbusse sind dort überproportional vertreten, sondern auch genügend Autofahrer, die diese Straße gerne als “Abkürzung” benutzen, um schneller von der Südallee in die Ostallee (oder umgekehrt) zu gelangen – mit dem entsprechenden Tempo. Dazu kommen ständig Poser und Proleten, die den Speed ihrer augemotzten Karren nur allzu gerne der uninteressierten Öffentlichkeit präsentieren. Und dann gibt es auch noch die Citybesucher von nah und fern, die es in das Parkhaus in die Konstantinstraße zieht und die wohl aus Panik, keinen Parkplatz mehr zu ergattern, gerne mal die Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorieren.
    Warum denn auch nicht? Es kontrolliert ja eh niemand dort. Die Weberbach scheint zu einer Art “Fun-Zone” mutiert, in der jeder Autofahrer tun und lassen kann, was er will. Und jetzt sollen auch noch die Fahrradfahrer ermutigt werden, sich in diesen chaotischen Geschwindigkeitsmoloch einzureihen? Durch Piktogramme? Die Verkehrsverantwortlichen der Stadt Trier scheinen wirklich fern jeglicher Realität zu agieren. Man kann nur hoffen, dass die Universität Wuppertal, die dieses Piktogramm-Projekt begleitet, zu demselben Ergebnis kommt.

     
  2. Petra Geiger

    Dass man in Trier Autofahrern per Piktogramm mitteilen muss, dass auf innerstädtischen Straßen auch mit Radfahrern zu rechnen ist, zeigt das ganze Verkehrsproblem dieser Stadt: eine Autohörigkeit wie in den 70er Jahren und entsprechend auch das Verkehrskonzept, nämlich keins!! Es gibt keine Pläne oder wenigstens Versuche, dem immer größer werdenden Autoverkehr Herr in dieser Stadt zu werden, und dass Parkplätze einer Fahrradspur weichen könnte (wäre zum Beispiel in der Paulinstraße eine Lösung) kommt in Trier ja einem Sakrileg gleich. Trier gibt sich so gerne modern und lässig, ist aber in seiner inneren Haltung und seiner politischen Perspektive immer noch das, was es früher schon war, nämlich eine Provinzstadt mit einer kleingeistigen und mutlosen Verwaltung und den dazugehörigen Kommunalpolitikern!!

     
  3. Sascha

    Was die Weberbachstraße angeht, ist dies nach meinen Erfahrungen die Straße, wo ich mich als Radfahrer im Mischverkehr am sichersten fühle, hier hält beinahe jedes zweite Auto den Mindestabstand von 1,5 beim Überholen ein (was den Durchschnittswert in Trier bei Weitem übertrifft). Im Hinblick darauf finde ich es durchaus sinnvoll, diese Straße so zu deklarieren.
    An den jeweiligen Enden der Straße existieren Radspuren, auf denen man die sich selbst im Weg stehenden Autos überholen kann (in anderen Straßen, z. B. der Saarstraße, fehlt diese Möglichkeit leider und man hängt mit der Nase ständig in den Abgasen der Autos).

     
  4. Sascha

    Ich wage die Prognose:
    Dieses Piktogramm wird noch zu erheblichen Problemen und Unfällen führen.

    Das kann man auch als “Radweg” lesen.
    Mancher Autofahrer wird daher unvermittelt auf die Bremse treten oder die Radfahrer werden nicht mehr auf den Autoverkehr achten.

    Gerade von der Einfahrt aus der Südallee in die Weberbach wird es scheppern.

    Trier braucht ein großes, umfassendes, realistisches Verkehrskonzept für die nächsten Jahre.
    Keine Luftschlösser und Alibi-Projekte.
    DIE EINE Lösung gibt es nicht.

    Der Verkehr der aus Trier raus kann muss raus (Moselaufstieg).
    Das Radwegenetz muss flächendeckender und besser ausgebaut werden.
    Der ÖPNV muss attraktiver (günstiger) werden.
    Parkmöglichkeiten müssen rund um die City vorhanden sein, nicht nur in geballter Form von Parkhäusern IN der City.

    Dass das Thema nicht von heute auf morgen zu lösen ist sollte allen klar sein.
    Aber ein roter Faden muss vorhanden sein damit man das Ziel der Reise erkennen kann und nicht jeder in eine andere Richtung arbeitet.

     
  5. V. Clemens

    Und man ist sicher das diese Piktogramme so richtig sind?
    War nicht man nicht vor ein paar Jahren just genau in der Straße der Meinung das genau dort das rote anmalen des Gehweges ausreichen würde daraus eine Radweg zu machen und wurde, als es zu einem Unfall kam, krachend vom Gericht in die schranken verwiesen?
    Ich sehe bei dem Piktogramm hier eine sehr starke Ähnlichkeit zum Verkehrszeichen 237 (benutzungspflichtiger Radweg bzw, Sonderweg für Radfahrer).
    Ich glaube hierüber wird es noch viel Streit zw. Radfahrern und Kraftfahrzeugen geben. Ich bin gespannt wann der erste Unfall passiert.
    Lasse mich aber auch gerne eines anderen belehren.
    Ich würde es begrüßen, wenn der Stadtvorstand stärker beim Land intervenieren würde das dieses seine Kontrollen mal erheblich intervenieren würde.
    Oder hat man Angst das das land sagt: Bevor du (=Stadt) forderst guck erstmal das du deine Kontrolleure auf die Straße bringst?

     
    • Stephan Jäger

      „…und wurde, als es zu einem Unfall kam, krachend vom Gericht in die schranken verwiesen?“

      Das war damals etwas anders. Die rote Bemalung musste schon länger zuvor entwidmet werden, da sie nach einer neueren Gesetzgebung zu schmal war, um ein Radweg zu sein. Die Beschilderung wurde also abmontiert. Die „Markierung“ aber blieb. Als nun eine Radfahrerin (Selbstverständlich in der Annahme, sich auf einem RADweg zu befinden! Wozu sollte von einem GEHweg eine Hälfte rot markiert sein?) an der Ausfahrt Kuhnenstraße von einem Auto über den Haufen gefahren wurde, gefiel sich die Trierer Auto-Polizei darin, sie zu allem Unglück auch noch mit einem Bußgeld für „Befahren des Gehsteigs“ zu überziehen.

      Das ging dann zwischen der Stadt/Polizei, die zunächst auf ihrem „Recht“ beharrten, und der armen Frau eine Weile hin und her, bis man ihr schließlich „gnädig“ das Bußgeld erließ.

      Mit „Gnade“ hatte das allerdings weniger zu tun. Zunächst wurde festgestellt, dass es auch so genannte „andere Radwege“ gibt. Markierte Wege also, die die gesetzlichen Vorraussetzungen für (benutzungspflichtige) Radwege nicht erfüllen, aber dennoch optional von Radfahrern benutzt werden DÜRFEN. Worauf also sollte die aufgebrachte Markierung hinweisen, wenn nicht auf einen solchen Weg? Zu guter Letzt stellte sich dann noch heraus, dass man ausgangs der Kuhnenstraße vergessen hatte, ein Schild abzumontieren, das eindeutig vor einem querenden RADWEG warnte. Und unter diesen Voraussetzungen wollte man es denn wohl nicht mehr auf einen möglichen Rechtsstreit ankommen lassen.

      Was würde man sich als Trierer Bürger eine ähnliche „Sorgfalt“, Durchsetzungskraft und Beharrlichkeit der Ordnungskräfte bei der Bekämpfung des täglichen Park-Wahnsinns wünschen!

       
      • V. Clemens

        Danke für die Info. Hatte den genauen Verlauf nicht mehr exakt auf dem Schirm.

         
        • Stephan Jäger

          Gab es damals eine recht ausführliche Berichterstattung auf 16vor zu. Ein paar schöne Artikel, die aber wohl leider einem der Server-Crashes zum Opfer gefallen sind. Jedenfalls ist per Google nix mehr davon zu finden.

           
  6. V. Clemens

    Grade auf der Webseite der Stadt gelesen:
    ” Wie Jonas Klöpfer, Koordinator für den Fahrradverkehr im Stadtplanungsamt, erläuterte, wurden mit der Metzer Allee, der Spitzmühle, der Walramsneustraße, der Trevirispassage, der Herzogenbuscher- und der Loebstraße seit 2010 wichtige Abschnitte der Trasse mit separaten Radwegen, Radfahrstreifen oder Umweltspuren für den Radverkehr fit gemacht”
    Ja toll. Mit der Treverispassage wurde als Verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Man darf dort also nur Schrittempo fahren. Was an Zynismus ja wohl fast nicht zu toppen ist.
    Und über die Loebstraße hüllen wir mal besser den Mantel des Schweigens.
    Es wundert mich, das es noch keine öffentlichen Beschwerden gab das die Pfalzeler Brücke nicht mehr mit Fahrrädern befahren werden darf weil man wohl nach 20 plus X Jahren festgestellt hat dass das Geländer zu tief ist. Gut, evt. liegt es auch daran das sich keiner an das Verbot hält.

     
    • Stephan Jäger

      Ach ja, die Spitzmühle:
      Das KT-Denkmal zwischen „Dem Bad an den Kaiserthermen“ (für Leute, die schon etwas länger in Trier wohnen, dem Stadtbad, für die, die noch länger hier wohnen, dem Hallenbad) und der Einfahrt Bernhardstraße!

      Souverän konnte hier der Beweis erbracht werden, dass es möglich ist, den kompletten dem Radverkehr zugedachten Etat eines ganzen Jahres auf einem halben Kilometer zu verballern, auf dem es (den Autoverkehr) nicht weiter stört. Man muss nur teuer genug bauen!

      Welcher Querulant möchte da jetzt an Kleinigkeiten herumnörgeln, wie der, dass eine Asphaltdecke, die sich besser fährt, wahrscheinlich weniger als ein Viertel des Pflasters gekostet hätte. Oder, dass es doch auf dem größten Teil der Strecke auf der anderen Straßenseite schon einen Zweirichtungsradweg gab?

       
    • Hans Maier

      Die Pfalzeler Brücke war noch nie für den Radverkehr frei gegeben.
      Andere Stelle, Vorschlag für einen Feldversuch: eine Spur des Alleenrings für andere Zwecke nutzen. Umweltspur, Radspur oder wie man es auch bezeichnen will. Es gehört etwas Willen dazu, genauso wie damals, als man die Fußgängerzone eingerichtet hat, obwohl das viele immer noch nicht kapieren.

       
  7. denkmalnach

    Die “Verkehrsproblematik” könnte man evtl. darauf zurückführen, dass die Trierer Baubehörde zwischen 80% – 90% Ihrer kapazitäten nutzt um für die Bundeswehr und die Stützpunkte der amerikanischen Armee zu arbeiten. Hmm? Oder darf ich das hier garnicht anmerken?

     
    • Förster

      Welche amerikanischen Stützpunkte gibt es denn so in der Stadt Trier?

       
    • V. Clemens

      Meinen Sie den LBB( LANDES Betrieb Bauen)?
      Nun, dessen Aufgabe sind Hoch Baumaßnahmen an Landes-und Bundesgebäuden.
      Mit Rad- und Verkehrswegebau in der Stadt Trier haben die mal so grade Oberhaupt nix zu tun.
      Von daher ist die Anmerkung unpassend.

       
  8. Max

    Warum löst man nicht zuerst die Probleme die schon da sind ehe man neue sammelt.
    Bestes Beispiel – Metzelstraße
    Die Fahrradspur dort, nahezu nicht nutzbar da die Stadtbusse im Minutentakt und alle anderen permanent diese mit benutzen müssen, weil dauernd und ewig Falschparker dort stehen.
    Aber wie gesagt, es juckt keinen in dieser Stadt, es wird nicht ein- und durch gegriffen.

     
  9. Rainer Landele

    die bemalung in der mustorstraße finde ich als radfahrer sehr hilfreich im vergleich zum vorherigen zustand. übel wird es aber, wenn man dann in die ostallee richtung bahnhof fahren muss.

    vielleicht sollte man mal eine online-sammmlung der vielen absurden fahrrad”wege” oder anderer fehltritte (wie z.b. fahrradfahrerampeln(!), die nur schalten, wenn ein pkw hinter einem steht – bahnhofstraße) aufstellen.

     

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.