Internationale Konferenz zum Nachhaltigen Bauen in Trier

Begrünung hat bei den Quartieren der Zukunft einen hohen Stellenwert. Foto: Veranstalter

TRIER. Am 16. Oktober 2018 lädt das Umwelttechnik-Meta-Cluster der Großregion Greater Green mit vielen weiteren Partnern aus der Grenzregion zur ersten interregionalen Konferenz “Nachhaltige Quartiere“ zu den Stadtwerken Trier ein. Ziel der Veranstaltung ist es, den grenzüberschreitenden Austausch und die Vernetzung zwischen Fachleuten aus der Bauwirtschaft und Quartiersentwicklung, und damit auch Innovation in der Großregion zu fördern.

Die ökologisch-soziale Nachhaltigkeit ist ein Trendthema in der europäischen Bauwirtschaft. Die Greater-Green- Konferenz “Quartiere nachhaltig planen, bauen und bewirtschaften – Ideen, Konzepte und Umsetzungen in der Großregion“ geht konkreten Entwicklungen in Grand Est, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, der Wallonie und Luxemburg nach und macht besonders gute Beispiele sichtbar. In Grußworten zeigen der rheinland-pfälzische Umwelt-Staatssekretär Thomas Griese, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Trier Arndt Müller, der Präsident der Hochschule Trier Professor Norbert Kuhn, Werner Spaniol, stellv. Vorstandsvorsitzender der ARGE Solar e.V. aus dem Saarland sowie die Geschäftsführerin des Gipfelsekretariats der Großregion Florence Jaquey, welche Bedeutung das Nachhaltige Bauen für die ihre Institutionen und die Großregion insgesamt hat. Als Hauptredner wird Peter Mösle von Drees und Sommer über “Green – Smart – Healthy – Circular – Digitale Gebäude für lebenswerte Quartiere“ referieren.

Über Mittag stellen sich die wichtigsten großregionalen und internationalen Netzwerke der Umwelttechnik und des Nachhaltigen Bauen vor. Francis Schwall wird das luxemburgische Netzwerk Neobuild präsentieren, das wallonische Cluster Eco-construction wird von Jacques-Hervé Poskin vorgestellt. Als rheinland-pfälzische Partner sind Ecoliance mit dabei. Außerdem freuen wir uns Véronique Pappe von der französischen Vernetzungsplattform Construction 21 zu begrüßen. Grand Est wird mit GIPEBLOR dabei sein. Mit Renn.west, einem Nachhaltigkeitsnetzwerk, das in Rheinland-Pfalz und dem Saarland arbeitet, wird die Runde komplett. Zusätzlich wird es Poster-Flashs zu besonders interessanten und nachhaltigen Beispielen des Nachhaltigen Bauens geben. Für die dazugehörige Posterausstellung ist die Anmeldung noch bis 17. September möglich. Am Nachmittag runden Fachgespräche, organisiert von den einzelnen Kooperationspartnern, das Programm ab.

ZENAPA diskutiert mit Expertinnen und Experten aus der Großregion “Gesündere Städte für Mensch und Tier – Perspektiven auf Urbanität und Biodiversität“. Das Interreg-Projekt GReENEFF bietet einen Workshop zu “Quartieren der Zukunft“ an, der von Pascal Thomé moderiert wird. Das großregionale Städtenetzwerk Quattropole diskutiert mit Vertretern und Vertreterinnen der vier Städte und Prof. Dr. Stefan Naumann vom Umwelt-Campus Birkenfeld über “Potenziale der Digitalisierung im kommunalen Energiemanagement – Anwendungsbeispiele und Perspektiven in den QuattroPole-Städten“ und das Umwelttechnik-Meta-Cluster Greater Green bietet eine Fachrunde zu “Green Buildings and sustainable architecture” an unter der Leitung von Professor Matthias Sieveke, Dekan des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Trier und Architekt.

Das Konferenzende gestalten die vier Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterinnen der Quattropole-Städte Trier, Luxemburg, Saarbrücken und Metz mit einem runden Tisch und geben einen Ausblick auf die nachhaltige Stadtentwicklung in der Großregion.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Moderiert wird die Konferenz vom deutsch- und französischsprachigen Guy Keckhut. Dieser ist Direktor für institutionelle Beziehungen und territoriale Entwicklung an der französischen Hochschule CNAM Grand-Est (Conservatoire national des arts et métiers). Seit 2012 moderiert er zusammen mit Kolleginnen der htw saar die deutsch-französischen Themenfrühstücke, die alle zwei Monate am Deutsch-Französischen Kompetenzzentrum grenzüberschreitende Weiterbildung in Forbach stattfinden.

Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Interreg-Projekt GReENEFF, dem Life-Projekt ZENAPA, der Quattropole und den Stadtwerken Trier statt. Sie wird simultan auf Deutsch und Französisch übersetzt. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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