Jobcenter – Mehr als eine Million Euro für Projekte

TRIER. Fast 1,3 Millionen Euro kommen im Jahr 2018 dem Arbeitsmarkt in der Region Trier zugute. Dem Jobcenter Trier Stadt stehen für Maßnahmen zur Integration von SGB II-Leistungsbeziehern in Arbeit finanzielle Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 645.117 Euro und des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) in Höhe von 177.450 Euro zur Verfügung. Durch den Einsatz von Eigenmitteln im Umfang von 398.609 Euro hat das Jobcenter die zusätzliche, finanzielle Förderung zur Umsetzung unterschiedlicher Träger-Maßnahmen erreichen können. Konkret betragen die Gesamtkosten für Arbeitsmarkt-Maßnahmen für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember des kommenden Jahres 1.290.235 Euro.

“Die Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Arbeits- und Sozialministeriums kommen dem hiesigen Arbeitsmarkt und der Trägerlandschaft in Trier zugute. Gemeinsam mit unseren Trägern kann es uns so auch im kommenden Jahr gelingen, die bewährten Arbeitsmarkt-Maßnahmen umzusetzen”, sagt Marita Wallrich, Geschäftsführerin des Jobcenters Trier Stadt.

Coaches in Bedarfsgemeinschaften

Neu im kommenden Jahr ist das Bedarfsgemeinschaftscoaching, das als Maßnahme nicht nur einen einzelnen Arbeitslosen betreut, sondern die gesamte Bedarfsgemeinschaft unterstützt. Ziel ist es, die berufliche Integrationsfähigkeit der Teilnehmer und zugleich auch die Situation ihrer- Familien zu verbessern sowie Langzeitarbeitslosigkeit im Vorfeld zu verhindern. Die Maßnahme wird jeweils vom Palais e. V. und der BÜS Bürgerservice gGmbH ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 276.235 Euro. Das Jobcenter Trier Stadt finanziert das Bedarfsgemeinschaftscoaching mit Eigenmitteln in Höhe von 69.059 Euro. Diese Summe wird in gleicher Höhe vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz bezuschusst. Weitere 138.117 Euro kommen aus dem Fördertopf des Europäischen Sozialfonds.

Perspektiven eröffnen

Die Arbeitsmarkt-Maßnahmen Jobperspektive 2018, Kunst-Bau-Steine und Büro@Computer stehen unter dem gemeinsamen Förderansatz “Perspektiven eröffnen”. Diesem Förderansatz stehen 354.900 Euro an Unterstützung des ESF sowie 177.450 Euro aus Mitteln des MSAGD zur Verfügung. Die Gesamtkosten für diesen Förderansatz betragen 709.800 Euro.

Im Einzelnen erhält die Maßnahme Jobperspektive 2018 der BÜS-Bürgerservice gGmbH 152.100 Euro aus EU-Mitteln und jeweils 76.050 vom MSAGD und dem Jobcenter. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 304.200 Euro.

Die Maßnahme Kunst-Bau-Steine der Club Aktion gGmbH wird mit einer ESF-Förderung von 126.750 Euro und jeweils 63.375 Euro vom MSAGD und dem Jobcenter unterstützt. Die Gesamtkosten betragen 253.500 Euro.

Für die Maßnahme Büro@Computer des Trägers fennek e. V. stehen 76.050 Euro Fördermittel aus dem ESF sowie jeweils 38.025 Euro vom MSAGD und dem Jobcenter zur Verfügung. 152.100 Euro kostet die Maßnahme insgesamt.

Jugend und Flüchtlingsarbeit

Der Träger Palais e. V. bedient außerdem zum einen den Förderansatz “Jugend mit Zukunft” und zum anderen den Förderansatz “Fit für den Job für Flüchtlinge”. Dafür wird das Palais mit 152.100 Euro ESF-Förderung unterstützt. Davon entfallen jeweils 76.050 Euro ESF-Mittel auf die Maßnahmen “Fit für den Job – Für Flüchtlinge” in Trier und die Perspektiven-Werkstatt. Die Gesamtkosten für beide Maßnahmen betragen 304.200 Euro. Weitere 152.100 Euro trägt das Jobcenter Trier Stadt. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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