Kampfmittelsondierung auf HWK-Baustelle

TRIER. Eine Kampfmittelbergungsfirma sucht im Auftrag der Handwerkskammer Trier auf deren Betriebsgelände im Bereich Loebstraße/Auer-von-Welsbach-Straße nach möglichen Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg. Anhand von Luftbildern der Alliierten wurden im Vorfeld von Bauarbeiten drei sogenannte “Blindgängerverdachtspunkte” im Bereich der Baustelle lokalisiert. Die potentiell gefährlichen Objekte liegen in einer Tiefe von ungefähr fünf bis sechs Metern. Das teilt das Rathaus am heutigen Mittwoch mit.

Um festzustellen, ob es sich bei den vermuteten Objekten überhaupt um Blindgänger handelt, finden zurzeit gleichzeitig an den drei Verdachtspunkten Grabungen statt. Nach Aussage der Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes besteht während der Grabungsarbeiten keine Gefahr für die Allgemeinheit. Parallel zu den Sondierungsgrabungen haben Feuerwehr und Polizei gemeinsam mit anderen beteiligten Stellen bereits mit Vorbereitungen für den Fall begonnen, dass wirklich Kampfmittelrückstände gefunden werden. Erste Ergebnisse der Grabungen werden im Laufe des Donnerstagnachmittag erwartet. Sobald nähere Erkenntnisse vorliegen und die daraus gegebenenfalls resultierenden weiteren Maßnahmen feststehen, will das städtische Amt für Presse und Kommunikation umgehend die Öffentlichkeit informieren. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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