Klinikum Mutterhaus: Qualität erneut bestätigt

TRIER. Im Jahr 2008 war das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen das erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. Die deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurige (DGAV) hat das Trierer Krankenhaus schon vor neun Jahren in die Liste der zertifizierten Kompetenzzentren für chirurgische Koloproktologie aufgenommen. Das Trierer Zentrum ist das einzige seiner Art in der Region, in Rheinland-Pfalz gibt es daneben nur noch eines in Koblenz.

Die Aufnahme in die Kompentenzzentrenliste bedeutet, dass die Behandlung von Darm- und Enddarmerkrankungen nach dem Stand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse durchgeführt wird und auch überdurchschnittlich viele Patienten mit solchen Erkrankungen diagnostiziert und therapiert werden. “Wir werden regelmäßig von der deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie überwacht und damit auch in unserer Qualität bestätigt“, berichtet Prof. Dr. Pan Decker, Chefarzt der Chirurgie 1 im Klinikum Mutterhaus Mitte und Leiter des zertifizierten Zentrums. In dem Kompetenzzentrum werden gut- und bösartige Darm- und Enddarmerkrankungen diagnostiziert und behandelt.

Zertifizierungen der DGAV

Mit ihrer Initiative, chirurgischen Abteilungen Zertifikate zu verleihen, möchte die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) dazu beitragen, dass die Qualität in den Kliniken zu verbessert und gleichzeitig transparent gemacht wird. Für bestimmte chirurgische Erkrankungen und Prozeduren wurden von den zuständigen Arbeitsgemeinschaften nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsstandards entwickelt. Wenn eine chirurgische Klinik diese Kriterien nachweisen kann, ist davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird. (tr)

 


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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