Köhler führt CDU-Fraktion – Albrecht Stellvertreter

Udo Köhler (Bildmitte) mit seinen beiden Stellvertretern Birgit Falk und Thomas Albrecht. Foto: CDU Trier

Udo Köhler (Bildmitte) mit seinen beiden Stellvertretern Birgit Falk und Thomas Albrecht. Foto: CDU Trier

TRIER. Nach dem Parteivorsitz bei der Trierer CDU hat Udo Köhler nun auch den Fraktionsvorsitz der Union im Trierer Stadtrat übernommen. Der 52-jährige Architekt wurde am Montagabend laut Mitteilung der CDU in geheimer Wahl einstimmig an die Spitze der Fraktion gewählt. Köhler löst den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Ulrich Dempfle ab, der zum 1. August aus dem Stadtrat ausscheidet. Mitte März hatte Köhler bereits den Parteivorsitz von Bernhard Kaster übernommen und war zum Kandidaten der Trierer Union für die Landtagswahl 2016 gekürt worden. Zu Köhlers Stellvertreter wurde Thomas Albrecht gewählt – ebenfalls einstimmig.

Köhler habe bekräftigt, die gute und engagierte Arbeit seines Vorgängers fortsetzen zu wollen: “Ich verspreche, dass ich mir meiner neuen Verantwortung bewusst bin und diese gerne annehme, indem ich mich auch weiterhin mit voller Energie für die Belange der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt einsetze”, wird der neue Fraktions- und Parteichef in einer Pressemitteilung der CDU zitiert.

Udo Köhler (rechts) hat Ulrich Dempfle abgelöst. Foto: CDU Trier

Udo Köhler (rechts) hat Ulrich Dempfle abgelöst. Foto: CDU Trier

Der gebürtige Trierer ist seit 2009 Mitglied des Stadtrates und besetzt seit 2014 das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Dempfle zeigte sich nach CDU-Angaben erfreut über das ausgezeichnete Ergebnis, mit dem Köhler in das Amt des Vorsitzenden gewählt wurde. “Es freut mich sehr, dass die Fraktion ihrem neuen Vorsitzenden derart das Vertrauen ausgesprochen hat. Udo Köhler verfügt bereits über enorme kommunalpolitische Erfahrung, um die bisherige erfolgreiche Arbeit der Stadtratsfraktion zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger auch künftig produktiv fortzusetzen. Die Stadtratsfraktion ist in fähigen und engagierten Händen”, so Dempfle laut Mitteilung der Union.

Ende vergangener Woche war Köhler in die Schlagzeilen geraten, weil die ADD als Kommunalaufsichtsbehörde ein Verfahren gegen den Christdemokraten eingeleitet hatte. Untersucht werden sollte, ob Köhler zum Zeitpunkt der Kommunalwahl von Mai vergangenen Jahres tatsächlich seinen Lebensmittelpunkt in Trier hatte oder doch eher in Igel. Zur Kommunalwahl darf nur antreten, wer seinen Lebensmittelpunkt auch in dem Ort hat, in dem er gewählt werden will. Aus seinen zwei Wohnsitzen – in der Trierer Karl-Marx-Straße und in Igel – hatte Köhler allerdings nie einen Hehl gemacht, aber stets betont, seinen Lebensmittelpunkt ausschließlich in Trier zu haben. (tr/et)


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Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Politik Hinterlasse einen Kommentar

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