Lebkuchenwettbewerb – Gewinner stehen fest

Bastienne (3) aus Riveris vor ihrem Beitrag "Eispalast de Bastienne", 2. Platz in der Kategorie "Kinder". Foto: Stadtmuseum

Bastienne (3) aus Riveris vor ihrem Beitrag “Eispalast de Bastienne”, 2. Platz in der Kategorie “Kinder”. Foto: Stadtmuseum

TRIER. Nach der Auszählung von 561 Stimmzetteln stehen die Gewinner des 1. Trierer Lebkuchenwettbewerbs im Stadtmuseum Simeonstift fest. Vom 29. November bis 8. Januar waren die 27 Kreationen von Häuslebauern aller Altersgruppen als Miniaturstadt im Stadtmuseum ausgestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird der Wettbewerb in der Weihnachtszeit 2017 erneut stattfinden.

Als das Stadtmuseum Simeonstift im Dezember zum Lebkuchen-Wettbewerb aufrief, ließen die Rückmeldungen nicht lange auf sich warten: Über 27 Beiträge wurden eingereicht – phantasievoll und detailverliebt gestaltet von Kleinkindern, professionellen Architekten, Jugendlichen, Senioren bis hin zu Einrichtungen wie dem Demenz-Zentrum oder dem ZAR Reha-Zentrum. “Die Resonanz hat uns überwältigt”, sagt Juliane Kjølsrud, freie Mitarbeiterin am Stadtmuseum und Ideengeberin des Wettbewerbs. “Sowohl die Anzahl der Einreichungen als auch das Interesse der Besucher an der Lebkuchenstadt haben unsere Erwartungen übertroffen.”

561 Stimmzettel wurden in knapp fünf Wochen Laufzeit abgegeben. Die Sieger wurden am Sonntagnachmittag bei der Preisverleihung gekürt: In der Kinderkategorie können Anna-Lena (12) und Laura-Marie (10) aus Konz sich über den ersten Platz freuen: Das Museum lädt sie und ihre Freundinnen zu einem Nachmittag mit Kinderführung und Bastel-Workshop ein. Bastienne (3) aus Riveris belegte mit ihrem “Eispalast de Bastienne” den zweiten Platz bei den Kindern, der Kindergarten Wiltingen durfte sich mit seinem Weihnachtsmarkt inklusive Marktkreuz aus Lebkuchen über den dritten Platz freuen.

Bei den Erwachsenen bekam das ZAR Reha-Zentrum für sein “Weihnachtliches Moselufer” die meisten Stimmen. Den zweiten Platz teilt sich das luxemburgische Architekturbüro a+a, das einen Marx-2018-Ausstellungspavillon für das Moselufer entworfen hatte, mit dem Koch in Ausbildung Yannick Schöttel, der aus einem traditionellen Lebkuchenrezept einen römischen Wachturm geformt hatte. Den dritten Platz bei den Erwachsenen belegte Walburga Bender aus Trier mit ihrem Knusperhäuschen, die die Urkunde gemeinsam mit ihrer Enkelin in Empfang nahm.

Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen, sowohl von Teilnehmern als auch von Besuchern, wird im Advent dieses Jahres eine zweite Auflage des Lebkuchenwettbewerbs stattfinden. (tr)


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