+++ Live-Ticker +++ Sitzung Kulturausschuss

Es dürfte eine turbulente Sitzung für Kulturdezernent Thoma Egger (SPD) werden. Foto: Rolf Lorig

Es dürfte eine turbulente Sitzung für Kulturdezernent Thoma Egger (SPD) werden. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der Kulturausschuss hat heute über die strukturelle Veränderung an der Spitze des Trierer Theaters diskutiert. Eine Entscheidung ist allerdings nicht gefallen. Intendant Karl Sibelius soll ein gleichberechtigter kaufmännischer Direktor zur Seite gestellt werden. Dazu hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) eine neue Dienstordnung erlassen. Im Kulturausschuss regte sich vor allem bei der CDU, den Grünen und den Linken Widerstand gegen Leibes Pläne. Fortan soll am Theater das “Vier-Augen-Prinzip” zwischen Verwaltungsdirektor und Intendant gelten. Der Umbau auf der Leitungsebene würde die Entmachtung des bisherigen Generalintendanten Sibelius, der ohne Zustimmung des kaufmännischen Leiters keine Verträge mehr abschließen darf, bedeuten. Auch der Spielplan bedarf künftig der Zustimmung des Verwaltungsdirektor. In Streitfällen soll der Kulturdezernent entscheiden. Für die SPD signalisierte Partei- und Fraktionschef Sven Teuber Zustimmung zum Kurs von Stadtchef und Kulturdezernent. Der heißt aktuell noch Thomas Egger (SPD). Der Sozialdemokrat hat sich heute ferner zu den Kosten der abgesagten Tanz-Performance NeroHero erklärt. Verfolgen Sie den Sitzungsverlauf vom Abend in unserem kommentierenden Live-Ticker.

21:16

Liebe Leserinnen und Leser, das Ende der (öffentlichen) Sitzung war dann doch abrupter, als wir uns das gedacht hatten. Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen noch einen geruhsamen Abend. Morgen melden wir uns mit einer ausführlichen Analyse zur heutigen Sitzung.


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20:51

Das ist jetzt auch amtlich. Die Vorlage wird in den Steuerungsausschuss verwiesen. Teuber erinnert daran, dass der Ausschuss den Vertrag mit Sibelius einsehen will. Das soll aber im nichtöffentlichen Teil passieren.


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20:50

Alles deutet darauf hin, dass der Ausschuss heute keine Empfehlung (Abstimmung) abgeben wird.


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20:50

SPD-Chef Teuber betont, Defizit sei auch in 2016 eklatant. Er kritisiert den Intendanten. Sibelius hatte seinerseits das alte Controlling im Theater kritisiert. Teuber sagt, dann sei auch er, Sibelius, in der Pflicht gewesen. Gemeint hatte Sibelius mit seiner Kritik Dirk Eis, der das Theater inzwischen verlassen hat und zurück ins Rathaus gewechselt ist. Sibelius betont aber, er habe nicht gesagt, der ehemalige Controller habe versagt…


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20:45

Elisabeth Tressel bittet darum, die Vorlage durchlaufen zu lassen. Heißt konkret: heute keine Abstimmung. Die soll dann der Steuerungsausschuss am 7. Juli tätigen.


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20:41

Kleber (FWG) sagt, er habe in der AöR immer für einen Finanzvorstand plädiert. Egger sagt, in der AöR sei der neue kaufmännische Direktor dann automatisch im Vorstand installiert.


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20:38

Kritik wird auch daran geübt (Grüne, CDU, Linke), dass die AöR noch nicht da ist. Egger sagt aber: “Die AöR wird die Finanzprobleme des Theaters nicht lösen!”


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20:36

Sibelius äußert sich: “Ich finde den Entwurf in Ordnung.” Er sei allerdings unter anderen Voraussetzungen geholt worden. Er sei kein Buchhalter. Ferner sei ihm kein Budget genannt worden. Sibelius will sich heute nicht festlegen, ob er die Installierung eines kaufmännischen Direktors akzeptiert. “Das werde ich mir überlegen und dann entscheiden.” Jetzt müsse erst die Politik entscheiden. Er habe immer gesagt, er brauche drei Jahre Zeit für die Umgestaltung.


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20:29

Dorothee Bohr (CDU) verweist auf die Gründe, die seinerzeit dazu geführt hatten, sich von der Doppelspitze zu verabschieden. “Wir wollten Ruhe und keinen Kampf mehr.” Bohr plädiert dafür, die Struktur so beizubehalten. Sibelius habe nicht die erwarteten Strukturen (AöR) vorgefunden, Sibelius soll weiter Chance mit neuem Rahmenbudget bekommen.


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20:25

Teuber: “Sibelius muss sich aktuell dauernd rechtfertigen.” Schade nur ihm selbst, schade aber auch dem Theater. “Haben auch Fürsorgepflicht gegenüber der Person Sibelius.”


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20:23

“Müssen Entscheidungen auch kritisch hinterfragen”, sagt SPD-Chef Teuber. Die SPD stehe klar zum jetzt eingeschlagenen Kurs. Teuber fordert eine Erklärung von Sibelius, die dieser bisher öffentlich noch nicht abgegeben hat.


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20:21

Kewes (Grüne): “Trauen Sibelius nach wie vor die Finanzen zu.” Aufgabengebiet soll so bleiben, wie es ist. Sibelius soll aber unterstützt werden.


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20:20

Nach knapp zweieinhalb Stunden sind wir jetzt bei den Umstrukturierungen angekommen, Wie bereits in der Einleitung geschrieben, soll dem Intendanten ein gleichberechtigter kaufmännischer Direktor zur Seite gestellt werden.


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20:18

Es dauert wohl noch ein paar Minuten, bis der Punkt “Theaterleitung” erreicht ist.


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20:15

Fakt ist aber: Eine dezidierte Buchhaltung liegt offensichtlich nicht vor,


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20:07

Egger-Controller Herbert Müller sagt. “Ist extrem schwierig, das zu trennen.” Im Endergebnis lässt sich aber konstatieren, dass Weber rund 4,4 Millionen Euro in sieben Monaten ausgegeben, Sibelius in vier Monaten 4,2 Millionen Euro.


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20:04

Die Grünen wollten ferner wissen, ob das Theater-Defizit aus 2015 zwischen den beiden Intendanten Gerhard Weber und Sibelius zu trennen ist?


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19:59

Egger beantwortet jetzt die Anfrage der Linken zur strukturellen Änderung in der Theaterleitung. Die Antworten sind weitgehend bekannt. Mehr dazu ebenfalls morgen.


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19:54

Der reporter wird morgen noch einmal in einer ausführlichen Analyse auf die NeroHero-Umstände eingehen.


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19:53

Egger: “Habe die Information an den Kulturausschuss bei der Sondersitzung schlicht verpennt.” Insofern sei die Kritik berechtigt.


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19:51

Egger sagt auch, es sei kein Erster-Klasse-Flug für den spanischen Choreografen gebucht worden – dafür sieben andere Flüge. Die Erklärung von heute hätte sich der Kulturdezernent übrigens sparen können, hätte er die doppelte reporter-Anfrage von Anfang Juni ausführlich beantwortet. Laut Egger hat Theater-Intendant Sibelius ein Honorar von 8.000 Euro erhalten – auf 1.000 Euro hat Sibelius laut Egger verzichtet. Ursprünglich sei ein Honorar von 15.000 Euro vorgesehen gewesen.


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19:42

Es geht jetzt um die Kosten von NeroHero. Jetzt kommen die bereits von einem SPD-Mann erwähnten “Taschenspielertricks” zu Geltung. Egger rechnet die beiden städtischen Zuschüsse aus zwei Jahren (jeweils 70.000 Euro) einfach zusammen. Macht zusammen 140.000 Euro. Damit sei man mit 130.000 Euro immer noch unter dem veranschlagten Budget. Für das erste Jahr war allerdings überhaupt keine Veranstaltung geplant. Zudem hat NeroHero ja nie stattgefunden.


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19:34

Dorothee Bohr von der CDU mit einer gewagten Aussage: “Geld ist da!” Wahrscheinlich hat Bohr bessere Kenntnisse als der Oberbürgermeister, der einen Schuldenberg von rund 750 Millionen Euro zu verwalten hat.


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19:30

Kleber (FWG): “Müssen dringend Image des Theaters in der Region stärken!” Ironische Bemerkung von Teuber: “Das tun wir gerade doch…”


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19:29

“Es darf nicht noch über den Haushalt hinaus Geld zugeschossen werden”, sagt CDU-Chef Köhler. “Der Haushalt ist bereits der Zuschuss für die Kultur, die es natürlich nicht zum Nulltarif gibt.”


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19:25

“Müssen auch wissen, was wir wollen”, sagt Teuber für die SPD. “Drei-Sparten-Haus gibt’s nicht zum Nulltarif.” Teuber sagt auch, die Hauhälter seien vor allem gefordert, die Finanzen seien nicht originäre Aufgabe des Kulturausschusses. Lob vom SPD-Chef für die FDP. Auch FDP-Chef Tobias Schneider sitzt im Publikum. Die FDP hatte schon 2014 und auch jüngst wieder eine Strukturdebatte zum Theater gefordert. Teuber: “Wir müssen ehrlich sein”, sagt Teuber, “und dürfen uns nicht in die Tasche lügen.”


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19:19

Udo Köhler für die CDU: “Zahlen leider nur bis 2015.” Der CDU-Chef sagt: “Müssen überlegen, wo bringen wir das Minus für 2015 und 2016 unter?”


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19:17

Kleber: “Sollten Verhalten eines vorsichtigen Kaufmannes an den Tag legen.”


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19:14

Hermann Kleber (Freie Wähler) sagt, Zinseinbrüche (Zuwendungen) seien absehbar gewesen, auch die Steigerung der Personalkosten. Das hätte einkalkuliert werden müssen. Auch der Einbruch durch den Intendantenwechsel sei vorauszusehen gewesen.


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19:11

Im Moment dreht die Diskussion etwas im Kreis. Bisheriges Fazit: viele, viele Probleme, noch mehr Vorschläge. Einer der Knackpunkte dürfte das Controlling sein. Die dortigen Probleme hat ja auch Egger inzwischen eingeräumt. Das heißt: Es muss besser kontrolliert und gleichzeitig auch besser geplant werden.


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19:03

Die Grüne sagt auch, Zwischenberichte müssten alle drei Monate vorliegen. Das hatten die Grünen schon vor Monaten gefordert. “Fehler sind auch bei der Haushaltsaufstellung gemacht worden”, so Kewes. “Viel zu optimistisch!”


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19:02

Petra Kewes (Grüne): “Ist viel zu optimistisch in den Planungen drangegangen worden. Es kann nicht immer nur Wachstum geben – bei den Zuschauern und Eintrittsgeldern!”


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18:59

Teuber hatte übrigens die CDU angegriffen. Ein Christdemokrat hatte gegenüber dem reporter gesagt, der Kulturausschuss gleiche einem Kaffeekränzchen. Die Unionsvertreter hier dementierten die Aussage. Allerdings hatte das auch keiner der hier anwesenden Christdemokraten gesagt. Deswegen bleibt es auch jetzt dabei: Der Kulturausschuss gleiche einem Kaffeekränzchen, hatte ein Trierer Christdemokrat kritisiert.


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18:55

Egger sagt jetzt zumindest, das Controlling habe versagt!


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18:54

Die gesamte Diskussion hier lässt sich aktuell wohl so summieren: Ratlosigkeit, ein paar Ideen, aber konkretes Vorgehen Fehlanzeige.


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18:50

Teuber (SPD): “Brauchen eine wirksame Haushaltssteuerung.” In Richtung CDU-Chef Köhler sagt Teuber: “Wir müssen auch, etwa im Steuerungsausschuss, selbstkritischer sein.” Wichtig sei die Antwort auf die Frage: Wie bekommen wir mehr Leute nach Trier? ttm soll stärker eingebunden werden.


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18:44

Egger sagt jetzt: Auch Großsponsoren sind weggefallen. Ja, auch bei den Stadtwerken und der Sparkasse sitzt das Geld nicht mehr so locker wie in den vergangenen Jahren.


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18:42

Aber auch die Eintrittsgelder sind offensichtlich weggebrochen. Wobei klar festgehalten werden muss. Stadtrat, Ausschüsse und Politik haben diese Form der Finanzplanung über Jahre hinweg mitgetragen.


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18:41

Hier geht’s jetzt um auch um Sponsorengelder und Zuwendungen. Da werden in den Haushalt Posten eingerechnet, die rein auf Spekulationen beruhen. Das ist in etwa so, als baute ein Privatmann sein Haus auf Verdacht hin, weil jedes Jahr von der Großmutter Geschenke flossen. Sind die plötzlich weg, geht es zu seiner Bank und sagt: Entschuldigung, aber darauf hatte ich mich verlassen!


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18:36

Dorothee Bohr von der CDU: “Problem sind vor allem die wegbrechenden Eintrittsgelder – nicht nur beim Theater, sondern auch beim Museum.” Die Frage müsse geklärt werden, warum das so ist.


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18:32

Egger sagt, Dezernate bekommen nur Warnung, wenn Ausgaben zu hoch sind. Gerade beim Theater geht es aber auch um ein Einnahmeproblem. Und da fehlen die Warnhinweise. Egger: “Das ist ein Fehler im System.”


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18:30

Das liegt natürlich auch daran, dass die Stadt den Sparauflagen der ADD nachkommen muss, um den Vorgaben des Kommunalen Entschuldungsfonds (KEF) zu entsprechen. Die Stadt braucht bei rund 750 Millionen Euro Schulden aber eine strikte Sparpolitik.


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18:28

Egger stellt jetzt die Zahlen des gesamten Kulturdezernats vor. Bis 2014 hat das Dezernat sogar Plus gemacht. In 2015 liegt das Defizit jetzt bei rund 1,8 Millionen Euro – davon alleine 1,3 Millionen Euro beim Theater. Egger: “Eine dramatische Entwicklung!”


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18:23

Egger sagt jetzt, Theater habe zwischen 2011 und 2014 sein Budget nicht überschritten. Die Etatüberschreitungen begannen erst 2015. Vor allem fehlende Einnahmen, aber auch höhere Kosten seien dafür ausschlaggebend.


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18:20

Nach reporter-Informationen deutet sich derweil auch die von den Grünen geforderte Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses an. Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat unter der Woche signalisiert, er begrüße die Sondersitzung. Entscheiden muss jedoch die Vorsitzende des Ausschusses.


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18:19

Beim Theater kommen auch personelle Querelen wie die Entlassung von Schauspieldirektor Ulf Frötzschner sowie die fristlose Entlassung des Opernsängers Christian Sist hinzu.


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18:18

Liebe Leserinnen und Leser, bitte aktualisieren Sie ab und an den Live-Ticker. Offenbar aktualisiert er sich wegen technischer Probleme derzeit nicht automatisch.


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18:16

Doch zurück zum Theater und zu NeroHeroAuch für die enorm hohen Kosten für die abgesagte Tanz-Performance NeroHero zeichnet Sibelius mitverantwortlich − unter anderem mit seinem eigenen Honorar als künstlerischer Leiter, das laut Kostenplanung bei 9.000 Euro lag.


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18:15

Egger sagt, auch das Stadtmuseum habe Minus gemacht: 167.000 Euro in 2015.


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18:13

Jetzt geht’s zunächst einmal um das Zwei-Millionen-Defizit im Egger-Dezernat alleine für das Jahr 2015.


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18:12

Das Theater hat in 2015 ein Defizit von 1,3 Millionen produziert. Im laufenden Jahr droht unter der Regie von Sibelius ein neues Defizit von erneut mindestens 1,3 Millionen Euro. Deswegen erließ Leibe eine zehnprozentige Haushaltssperre im freiwilligen Leistungsbereich. Trotz der bekannten finanziellen Probleme legt der Österreicher mit dem Musical “Jesus Christ” im laufenden Jahr die teuerste Produktion seiner Dienstzeit auf. Geschätzte Kosten bisher: rund 300.000 Euro.


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18:12

Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) eröffnet die Sitzung, zunächst einmal mit Formalien.


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18:11

SPD und CDU schicken ihre erste Garde hier ins Rennen. Für die Sozialdemokraten nimmt Partei- und Fraktionschef Sven Teuber an der Sitzung teil; für die CDU ist Partei- und Fraktionschef Udo Köhler hier. Die beiden stärksten Fraktionen im Rat sind also mit ihren politischen Schwergewichten vertreten.


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18:08

Der entscheidende Satz in der neuen Dienstordnung findet sich gleich auf der ersten Seite: “Der kaufmännische Leiter ist gemeinsam mit dem Generalintendanten verantwortlich für die administrative, organisatorische und wirtschaftliche Leitung des Stadttheaters Trier.” Damit wird der bisherige Generalintendant Karl Sibelius nicht nur in seinen Kompetenzen beschnitten. Der Österreicher, der bisher die alleinige Verantwortung am Trierer Theater trug, wird auf der finanziellen und wirtschaftlichen Ebene komplett entmachtet. Künftig darf der Intendant auch seinen Spielplan nur noch in Absprache mit dem kaufmännischen Direktor aufstellen. Oberbürgermeister Wolfram Leibe hatte als Reaktion auf die reporter-Berichte vom 19. Mai bereits Anfang Juni erklärt, er habe “als Finanzdezernent das Vertrauen in den Generalintendanten verloren”.


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18:01

Wir werden versuchen, Sie aus dem ziemlich überfüllten Saal so gut wie möglich live auf dem Laufenden zu halten.


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18:00

Hallo an diesem schwülwarmen Abend aus der ttm in der Simeonstraße. Gleich beginnt die mit Spannung erwartete Sitzung des Kulturausschusses.


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, Politik 4 Kommentare

4 Kommentare zu +++ Live-Ticker +++ Sitzung Kulturausschuss

  1. Werner Schmitt

    Gut, dass die Sitzungen nun öffentlich sind. Sibelius ist eine eindrucksvolle Persönlichkeit. Er hat klar und deutlich seinen Standpunkt dargelegt und wir hoffen, er bleibt unserem Theater erhalten. Schön, dass die Kulturpolitiker das auch so sehen.

     
  2. Veronika

    CDU und GRÜNE trauen Sibelius weiterhin die finanzielle Verantwortung zu. Fasse es, wer kann! Der katastrophale Zustand am Theater ist doch das Ergebnis einer offensichtlichen Aufsichts- und Entscheidungsunfähigkeit von politisch Verantwortlichen, die nun nach dem Motto “AUGEN ZU UND DURCH” versuchen ihrer Verantwortung wieder mal aus dem Weg zu gehen. Der Vorschlag des Oberbürgermeisters ist zwingend notwendig und der einzig gangbare Weg, wenn man den Künstler Sibelius denn nicht vor die Tür setzen will. Aber es würde das Eingestehen von Fehlern in der politischen Aufsicht bedeuten. Und da ist einigen Politikern das eigene Hemd offensichtlich näher als die öffentliche Geldhose.

     
  3. Besserwisser

    Am Ende bekommen diese Lachnummern alle noch einen Orden, oder wie soll man das verstehen? Bischen mit Steuergeldern gespielt, hat nicht geklappt, machen wir eben leise weiter.

     
  4. Mike Meyers

    naja cdu und grüne sind ja auch gross darin geld für sinnlosigkeiten zu verpulvern …

     

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