Mathe-Ausstellung – Faszination statt Zauberei

Wäre gerne Zauberer geworden: Albert Beutelspacher. Foto: Uni Trier

Wäre gerne Zauberer geworden: Albert Beutelspacher. Foto: Uni Trier

TRIER. Er wäre gerne Zauberer geworden, bekannte Albert Beutelspacher, aber dafür fehle ihm das Talent. Immerhin: Wie mathematische Magie mutete manches Experiment an, das der Festredner bei der Eröffnungsfeier der Ausstellung “Mathematik zum Anfassen” an der Universität Trier präsentierte. Mit seinen Vorführungen und vielen Aha-Momenten weckte der “Erfinder” der Mathe-Ausstellung und Direktor des Mathematikums der Uni Gießen den Entdeckergeist und die Lust auf einen Besuch von “Mathematik zum Anfassen”. Die Ausstellung macht wegen der großen Nachfrage im vergangenen Jahr noch einmal bis zum 15. März Station an der Universität Trier.

“Mathematische Experimente können keine Naturgesetze erklären wie etwa in der Physik. Aber sie regen die Gedanken an und sie sind ein erster Schritt in die Mathematik, dem weitere folgen können.” Mit diesem Fazit seines Vortrags brachte Beutelspacher zugleich die Intention der Ausstellung “Mathematik zum Anfassen” auf den Punkt. Sie will die Faszination dieser Disziplin vermitteln und mit spielerischen Experimenten und Erfahrungen dafür begeistern.

Dieses Ansinnen scheint auch mit der zweiten Auflage an der Universität Trier zu gelingen. 4.000 Schüler aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Luxemburg haben sich bereits angemeldet, wie Dekan Prof. Dr. Martin Endreß in seiner Begrüßungsrede wissen ließ. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel erwartet wieder “Prozessionen” von Schulklassen auf dem Campus.

Wenn eine Mathematik-Schau derart viele Besucher mobilisiere, sei der Gedanke an ein stationäres und permanentes Ausstellungsangebot nicht abwegig, brachte die Trierer Bürgermeisterin Angelika Birk eine neue Dimension ins Spiel. Stadt und Universität verbinde das Anliegen, die MINT-Fächer – Mathematik, Informatik und Technik – zu unterstützen.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8.30 bis 14.30 Uhr für Schulklassen und Gruppen (nach Anmeldung) und für andere Besucher montags bis freitags von 17 bis 19.30 (mittwochs bis 21 Uhr) sowie samstags und sonntags von 10 bis 17 (am 28. Februar bis 20.30 Uhr) geöffnet.

Begleitet wird “Mathematik zum Anfassen” von einer Reihe unterhaltsamer und allgemein verständlicher Vorträge.

Weitere Informationen: mathe-zum-anfassen.uni-trier.de (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.