Meisterwerke der Wiener Klassik im Trifolion

Der Choeur de Chambre Luxembourg bringt am 22. März im Trifolion Werke der Wiener Klassik zu Gehör. Foto: Veranstalter

ECHTERNACH. Rund 130 Musiker, der Luxemburger Kammerchor und das Orchester der Militärkapelle Luxemburg,  bringen im Trifolion unter der Leitung des Diriegenten Antonio Grosu am Donnerstag, 22. März um 20 Uhr, zwei Meisterwerke der Wiener Klassik zu Gehör: Mozarts fulminante Große Messe und eine von Haydns bekanntesten Sinfonie, die „Londoner Sinfonie“ Nr. 104.

Mozarts Große Messe

Für seine eigene Hochzeit mit Konstanze komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1782 eines seiner Meisterwerke, seine Große Messe in c-moll. Das Ergebnis seiner Arbeit war eine Messe von unvergleichbarer Schönheit und Intensität.

Nachdem er Salzburg verlassen hatte und sich frei von Einschränkungen seiner vorherigen Engagements für die Kirche fühlte, begann Mozart diese großartige Messe zu schreiben. Es ist damit das einzige sakrale Werk Mozarts, welches keine Auftragskomposition darstellt. In einem Brief widmet er diese seinem Vater Leopold und seiner geliebten Konstanze, welche er bald darauf zu heiraten beabsichtigt. Eine musikalische Liebeserklärung aus der Feder Mozarts also, die er in einem Brief wie folgt zum Ausdsruck bringt: “… mit einem Worte wir sind für einander geschaffen – und gott der alles anordnet, und folglich auch dieses gefüget hat, wird uns nicht verlassen“. Diese Emotionalität spiegelt sich auch in der Großen Messe wider.

Die Londonder Symphonie

Der zweite Höhepunkt des Konzertes ist Joseph Haydns letzter Sinfonie, der Sinfonie Nr. 104. Sie entstand während des Komponistens zweiten London-Reise, so dass sie als die “Londoner Sinfonie“ in die Geschichte einging. Ein ebenfalls großartiges Wek, das diesen opulenten Konzertabend abrunden wird. Denn nicht zu Unrecht gilt Haydns letztes sinfonisches Werk unter Kritikern oft als “Krönung“ seines umfangreichen Schaffens. (tr)


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