Modethemen für Blinde und Kinder

Im Stadtmuseum lernen Jugendliche ab 11 Jahren gemeinsam künstlerische Techniken kennen © Stadtmuseum Simeonstift Trier

TRIER.Mit zwei besonderen Angeboten wendet sich das Stadtmuseum Simeonstift an Blinde und Sehbehinderte sowie an Kinder.

Beim ersten Angebot geht es um asiatische Färbetechnik. Shibori ist eine traditionelle japanische Färbetechnik. Seiden- und Baumwollstoffe werden dabei so gewickelt, gefaltet oder vernäht, dass beim Färben grafische Muster entstehen. Die Faltungen und Raffungen hinterlassen nach dem Trocknen einen reliefartigen Effekt, der charakteristisch für diese Methode der Textilgestaltung ist. Die Sonderausstellung zeigt Modekollektionen von Studentinnen der Hochschule Trier von 1995, die aus dem kostbaren Stoff geschneidert wurde. Bei der Führung für blinde und sehbehinderte BesucherInnen dürfen die Textilien betastet werden, während Museumsführerin Dorothee Serwe die Ausstellungsstücke und ihre Hintergründe erklärt. Der Rundgang beginnt um 15:00 Uhr und dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 4,-.

Beim nächsten Treffen des Jugendclubs im Stadtmuseum steht Batik auf dem Programm. Kinder ab elf Jahren schauen sich in einer Führung durch die Sonderausstellung zunächst die japanische Färbetechnik “Shibori“ an, anschließend werden in der Museumswerkstatt gemeinsam mit dem Diplom-Designer Johannes Truong trendige Umhängetaschen individuell gefärbt. Die Teilnahme an einem Einzeltermin kostet € 5,- (inklusive Material), der Jahresbeitrag für den Jugendclub beträgt € 25,-.

Annmeldung unter 0651 718 1452 oder museumspaedagogik@trier.de. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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