Mosel Musikfestival – Höhepunkte des Programms

Mit der Deutschen Radiophilharmonie wird das Festival am 13. Juli eröffnet. Foto: Werner Richter

REGION. Mit Bachs Matthäus-Passion in der bearbeiteten und gekürzten Fassung von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffnet das Mosel Musikfestival am 13. Juli in der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin in Trier seine Saison. Mendelssohn läutete mit der Wiederaufführung 1829 die Bach-Renaissance ein. Professor Ralf Otto dirigiert die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, es singen der Mainzer Bachchor sowie namhafte Solisten.

Er ist smart, jung und betört mit umwerfenden Jazz-Arrangements: Der britische Pianist Anthony Strong spielt mit seiner Band Klassiker und Standards in den Moselauen von Bernkastel-Kues. Termin: 27. Juli, 20.30 Uhr, Moselauen, Bernkastel-Kues.

Als Roberto Prosseda am 13. September 2011 auf einem Pedalklavier konzertierte, war dies die Wiederauferstehung eines lange vergessenen Instrumentes. Beliebt bei Mozart, Schumann und Gounod, verfügt es mit fünf Oktaven, drei Registern und 37 Pedalen über sagenhafte Klangfarben. Termin: 29. Juli, 19 Uhr, Kloster Machern, Bernkastel-Kues.

In den turbulenten 1960er Jahren komponierte Leonard Bernstein “Mass”. Die ungewöhnliche Messe wird unterbrochen durch Lebens- und Glaubenskrisen der Beteiligten, was sich in überbordender Musik niederschlägt: Von der Gregorianik bis hin zu Musicalelementen tauchen viele Stile des 20. Jahrhunderts auf. Die musikalische Leitung dieses Großprojektes des Landesjugendchores Rheinland-Pfalz hat Bassem Akiki, Regie führt Margo Zalite. Termin: 4. August, 20 Uhr, ehemalige Abteikirche St. Maximin, Trier.

Starpianist Kit Armstrong ist immer für eine Überraschung gut. Diesmal setzt er sich gemeinsam mit Bariton Thomas E. Bauer mit Solo-Kantaten von Johann Sebastian Bach auseinander. Termin: 11. August, 20 Uhr, Kirche St. Paulin, Trier.

Als eines der besten Vokalensembles der Welt gilt der britische Tenebrae Choir. Seine Konzerte haben in England Kultstatus. In der mystischen Stimmung der nächtlichen Konstantin-Basilika erinnert er mit einem außergewöhnlichen Programm an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Termin: 30. August, 21 Uhr, Konstantinbasilika Trier.

In eine furiose Revue hat die Berliner Lautten Compagney gemeinsam mit Sänger und Schauspieler Dominique Horwitz Songs- und Bühnenmusik aus der Shakespeare-Zeit verwandelt. Mit Sopranistin Marielou Jacquard und der Puppenspielerin Suse Wächter erleben die Zuhörer einen Sommernachtstraum, in dem sie auch auf Karl Marx, Siegmund Freud und Michael Jackson treffen. Termin: 16. September, 20 Uhr, Theater Trier.

Zurück zu seinen musikalischen Wurzeln, dem Jazz, kehrte Thomas Quasthoff nach dem Ende seiner Karriere als klassischer Bass-Bariton. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Pianisten Frank Chastenier, singt er über “My favorite things”. Termin: 23. September, 20 Uhr, Robert Schuman Haus Trier.

Als weltweit gefeierter Pianist liebt es der Russe Arcadi Volodos, romantische Geschichten auf seinem Instrument zu erzählen. In seinem Spiel paart sich Virtuosität mit einem einzigartigen Empfinden für Zeit, Klangfarben und Poesie. Termin: 1. Oktober, 19 Uhr, Barocksaal Kloster Machern, Bernkastel-Kues.

Karten für das Mosel Musikfestival gibt es bei Ticket Regional und auf ticket-regional.de. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Kultur, Moselmusikfestival Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.