“Müssen uns nicht prostituieren”

Für den Stadtvorstand steht das Ende der “Blauen Lagune” außer Frage.

TRIER. Der Stadtvorstand ist gegen die Verlängerung des Pachtvertrages für die Aral-Tankstelle (“Blaue Lagune”) in der Ostallee. “Wir werden den Stadtrat am Mittwoch bitten, den Antrag der UBT auf Pachtverlängerung zurückzuweisen”, sagten Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD), Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) und Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) am heutigen Montag auf der turnusmäßigen Pressekonferenz im Rathaus. Stattdessen will die Stadtspitze der BP-Deutschland einen alternativen Standort anbieten, sollte der Konzern mit einer Tankstelle in der Stadt bleiben wollen. “Für derartige Verhandlungen stehen wir zur Verfügung”, so Leibe, der ferner betonte, “dass bisher noch kein Vertreter der BP wegen der Pachtverlängerung auf die Verwaltung zugekommen ist”.

“Wir haben einen klaren Auftrag des Rates, den wir umsetzen werden”, sagte Ludwig. Der sieht den Abriss der Tankstelle nach dem Ende des Pachtvertrages vor. 2018 soll damit begonnen werden. Der Konzern muss den Rückbau finanzieren. Auf dem Areal sollen dann eine Grünfläche sowie der Alleen-Fahrrad-Weg als Verlängerung der beiden Radwege aus der Mustor- und Gartenfeldstraße angelegt werden. “Diese Pläne existieren ja nicht erst seit gestern”, so Birk, “schon im ‘Altstadtkonzept 2000’ war der Wegfall der Tankstelle festgeschrieben.” Seit 2001 sei dann immer wieder mit dem Pächter verlängert worden, ergänzte Ludwig.

Für den Christdemokraten steht fest: “Sollte der Rat den Antrag der UBT annehmen, ist das ein Blankoscheck für die Aral.” Schließlich solle der Verlängerung zugestimmt werden, “bevor wir überhaupt in Verhandlungen treten”. Nach reporter-Informationen zahlt der Konzern an Pacht und weiteren Gebühren 60.000 Euro im Jahr. Hinzu kommen die Gewerbesteuer sowie die städtischen Anteile an der Lohn- und Umsatzsteuer. “Aber dafür müssen wir uns nicht prostituieren”, so Ludwig. Im neuen Doppelhaushalt sei eigens Geld für den Ausbau der Radwege gemäß dem Mobilitätskonzept eingestellt worden. “Und dieses Konzept wollen wir an dieser Stelle jetzt auch umsetzen”, so Ludwig.

Etwaigem öffentlichem Druck will der Stadtvorstand sich nicht beugen. Im Sommer 2011 hatte der Stadtrat seinen eigenen Beschluss, den Pachtvertrag Ende 2012 auslaufen zu lassen, gekippt. Nach Bekanntwerden der Pläne, die Tankstelle abzureißen, war ein Shitstorm über Rathaus und Rat niedergegangen. “Die Empörung war bewusst initiiert, weil deren Urheber einfach mal ausprobieren wollten, wie Facebook funktioniert”, blickte Birk am Montag zurück. Das inzwischen milliardenschwere Netzwerk steckte vor sechs Jahren noch in den Kinderschuhen.

So sollen die Radwege aus der Mustor- und Gartenfeldstraße künftige durch die begrünte Allee weitergeführt werden. Grafik: Stadtverwaltung

Nun will der Konzern eine Verlängerung um zehn Jahre plus Option auf fünf weitere Jahre. Dann soll die Tankstelle in die Metternichstraße in die Nähe des neuen Energie- und Technikparks der Stadtwerke umziehen. “Mit uns hat noch niemand gesprochen”, betonte Leibe, “aber wie wir aus der Presse erfahren konnte, will die BP neu bauen, und Abschreibungen laufen gewöhnlich über 30 Jahre.” Von daher sei es mit 15 Jahren nicht getan. Der Stadtchef bot dem Konzern am Montag aber Verhandlungen über einen alternativen Standort an. “Darüber können wir jederzeit reden.” Die Ankündigung, an der neuen “Blauen Lagune” auch Ladestationen für E-Bikes und E-Autos aufzustellen, quittierte Leibe mit dem Lächeln. “Die brauchen wir da nicht, weil die Stadtwerke das ein paar Meter weiter anbieten.”

Der Stadtvorstand sieht nun den Stadtrat in der Pflicht, für Klarheit zu sorgen. “Für uns ist die Sachlage allerdings jetzt schon klar”, so Ludwig, “die Tankstelle kommt weg, und wir realisieren dort jene Pläne, die schon seit Jahren in der Schublade liegen und mit deren Umsetzung uns der Rat beauftragt hat.” Am Mittwoch entscheidet Stadtrat über die Zukunft der “Blauen Lagune”.

Extra

Das Konzept der BP Deutschland sieht vor, die alte Tankstelle abzureißen und eine neue zu bauen. Der bestehende Baumbestand soll in die neue Tanke integriert werden. Auf dem Parkplatz neben der Tankstelle soll ferner eine Ladestation für Elektromobile (E-Bikes; E-Autos) entstehen. Zudem will der Konzern ein Hochbeet mit Bepflanzung, ein Wasserspiel zur Entspannung, geschützte Sitzgelegenheiten, einen Sonnenschutz und eine Sichtschutzwand mit Berankung bauen. Aus der “Blauen Lagune” soll dann, so heißt es im Konzept, “ein Ort zum Verweilen und Auftanken von Fußgängern, Autofahrern und Radfahrern” werden. Parallel dazu will die BP in die Radwege entlang der neuen Tankstelle investieren. Im Gegenzug erwartet der Konzern von der Stadt eine Bestandsgarantie für die kommenden zehn Jahr plus Option auf weitere fünf Jahre. Vertreter der BP hatten das Konzept nicht nur der UBT, sondern auch den Fraktionen von CDU und SPD vorgestellt. (et)


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 34 Kommentare

34 Kommentare zu “Müssen uns nicht prostituieren”

  1. G.M.K.

    “Wir haben einen klaren Auftrag des Rates, den wir umsetzen werden”

    Was ist der Auftrag? Steuergelder verprassen? Hier könnte mal Geld in die Kassen kommen, aber das ist scheinbar in Trier nicht gewünscht

     
  2. Andy W.

    Seltsam…
    Für Verlustprojekte macht der Rat aber gerne die Beine breit

     
  3. Sascha

    Das verstehe ich nun auch nicht.
    Wenn man BP diese Versprechungen zur Auflage macht ist das doch eine Win-win-win-Situation.

    -Die Stadt generiert weiter Einnahmen und muss für den Ausbau des Radwegs nichts bezahlen.
    -BP macht weiter Einnahmen.
    -Und den Bürgern wird durch den Ausbau des E-Mobilität-Netzes, Ausbau den Radwegs und der Entstehung eines “Rastplatzes” (wovon es außerhalb der Fußgängerzone viel zu weinige gibt) auch geholfen.

    Leibe mit dem Lächeln. “Die brauchen wir da nicht, weil die Stadtwerke das ein paar Meter weiter anbieten.”

    Herr Leibe, es will vielleicht nicht jeder zum Laden seines E-Autos in eines der Parkhäuser fahren oder Auswärtige wollen nicht im Vorfeld eine Ladekarte beantragen.
    Außerdem ist das Angebot der SWT sehr begrenzt.

     
  4. Der Verwalter

    Abscheuliche Wortwahl des Christdemokraten Ludwig!

     
  5. Kruemel

    Im Geld verprassen sind sie ganz groß, die Trierer Oberen.
    Und jetzt eine Einnahmequelle die außer ein paar außer Rand und Band geratenen Grünen keinen stört, dicht zu machen, entbehrt wider jeder Logik.
    Ein CDU Dezernent der mal wieder vor dem Bündnispartner kuscht, klasse !

     
  6. Stephan Jäger

    Gute Entscheidung! So einen Wirtschaftswunder-Dinosaurier mitten in der Stadt braucht wirklich kein Mensch. Und die Vorstellung, aus einer TANKSTELLE ein Zentrum der Naherholung zu machen, ist – sorry – beim besten Willen allenfalls Realsatire.

    Das hat jetzt übrigens nichts mit „Autofahrer gegen Radfahrer“ zu tun. Weder ist den Einen mit der Tankstelle gedient – Niemand, der halbwegs bei Trost ist, kauft 13 Kilometer von der Grenze für Einsfuffzig Benzin – noch nutzt ihr Abriss den Anderen – um zu sehen, dass Radverkehr dort nicht funktionieren können wird, reicht ein Blick auf die roten Pfeile auf dem Foto (wobei das andere Ende wohl noch schlimmer aussehen würde).

    Das Teil ist – mitten in der Stadt – schlicht und einfach ein Schandfleck! „Dafür“ sein kann man eigentlich nur, wenn man prinzipiell bei allem, was „schon immer so war“ einfach dafür ist, weil es schon immer so war, da man mit dem Hinterfragen von Sinnhaftigkeiten generell überfordert ist. Leider ist das in Trier nicht unbedingt gleichbedeutend mit dem Fehlen eines breiten Rückhalts in der Bevölkerung.

     
  7. Wirschaffennichts!

    Die CDU Trier hat sich doch schon längst für die Grünen prostituiert, um in der Wortwahl des Herrn Ludwig zu bleiben..
    Da zeigt sich wieder mal die wirtschaftliche Inkompetenz der Stadt Trier, wo man eine gute Einnahmequelle für einen Radweg opfert, weil das Geld halt im Haushalt so eingeplant ist..
    Das Geld wäre besser in der Schlagloch-Beseitigung angelegt, aber da würde man es ja den Grünen nicht recht machen..

     
  8. Birks Verständnis der Trierer Bürger

    “Die Empörung war bewusst initiiert, weil deren Urheber einfach mal ausprobieren wollten, wie Facebook funktioniert”, blickte Birk am Montag zurück.” Da sieht man mal wieder was Frau Birk bzw. die Grünen in Trier von den Trieren denken!

    “Die Ankündigung, an der neuen “Blauen Lagune” auch Ladestationen für E-Bikes und E-Autos aufzustellen, quittierte Leibe mit dem Lächeln. “Die brauchen wir da nicht, weil die Stadtwerke das ein paar Meter weiter anbieten.” Tja, da hat man ja mal schnell einen Mitkonkurrenten ausgeschaltet oder wie ist das zu verstehen?!

     
    • Rainer Landele

      ja hoffentlich. die gewinne der swt kommen auch ihnen (falls sie in trier wohnen) zugute. die von BP landen wo?

       
      • Aha!

        Na, kennen Sie den Begriff “Geschmäckle”? Obwohl, bei den Grünen in Trier ist das ja eher eine rhetorische Frage, oder!?

         
        • Rainer Landele

          inwiefern hat es ein geschmäckle, wenn man durch (politische) entscheidungen dafür sorgt, dass die swt trier ihre gewinne erhöht? die swt gehört (vereinfacht dargestellt) zur hälfte der stadt trier, also den bürgerInnen. da hat es nicht “geschmäckle”, wenn man dafür sorgt, dass es der swt finanziell besser geht, sondern vielmehr hat man als politiker die pflicht, so etwas zu forcieren. insofern dies nicht auf kosten größerer zusammenhänge geht. also, wo ist da das geschmäckle? weil man BP nicht pampert?

           
          • Nur zur Info

            Wenn Sie da mal nicht völlig falsch liegen! Ganz einfach, weil man zu Gunsten seines eigenen Gewinns als Kommune in den freien Wettbewerb eingreift! Schauen Sie sich mal EU-Urteile zu diesem Thema an.

    • Stephan Jäger

      Ohne mich jetzt allzusehr auf die Seite „der Grünen in Trier“ schlagen zu wollen (wonach mir momentan wirklich nicht der Sinn steht), würde ich gerne feststellen, dass es nicht nur „die Grünen“ sind, die so über „die (manche!) Trierer“ denken. Sondern auch eine ganze Menge Trierer. „Die Trierer“, also die, die sich dafür halten, sind nämlich genauso wenig „die Trierer“ wie die, die sich dafür halten, „das Volk“ sind.

       
      • Wie bitte?

        Sorry, verstehe Ihre Erwiderung nicht!
        So jetzt hab ich auch die von Ihnen geforderten mindestens 4 Erwiderungen unter vier verschiedenen Namen, waren vorher nur drei.

         
  9. Tankstelle = nicht nur Benzin

    “Niemand, der halbwegs bei Trost ist, kauft 13 Kilometer von der Grenze für Einsfuffzig Benzin ” gut erkannt, aber der meiste Umsatz wird da bestimmt nicht mit Benzin gemacht, ne!

     
    • Stephan Jäger

      Ach, und deshalb brauchen wir mitten auf der Allee einen Supermarkt mit Zapfsäulen und doppelten Preisen?

       
      • Nur zur Info

        Doucement, nicht immer direkt rumkrakelen, war nur zur Info, aber ist ja typisch für die Diskussionskultur mancher hier!

         
        • Stephan Jäger

          Jo, Gegenargumente sind „Krakelen“. Business as usual halt.

          …und bitte mindestens vier Erwiderungen unter verschiedenen Namen!

           
    • Allein zu Haus

      wie wäre es denn mit der Errichtung eines Kiosks an der Stelle … Tanken ohne Benzin

       
      • Nur zur Info

        Siehe Gesetz zur Ladenöffnungszeit!

         
        • Stephan Jäger

          Ja, in der Tat, eines der bescheuertsten Gesetzte der Welt…

          …das genau weshalb für „die blaue Lagune“ NICHT gilt und aus genau den gleichen „Ausnahmegründen“ für irgend einen netten Kiosk OHNE Erdtanks irgendwo, wo er nett aussieht, nicht genauso gut NICHT gelten könnte,..

          …wie ja auch „Allein zu Haus“ schon festgestellt hat.

           
  10. Nur zur Info

    “für „die blaue Lagune“ NICHT gilt”, ja genau das meinte ich! Wieso Sie gegen meine Info mit der wahrscheinlichen Hauptumsatzquelle der Tankstelle ein Gegenargument bringen müssen, erschließt sich mir gerade nicht?! Ein logisches Gegenargument in diesem Falle wäre ja gewesen: “Nein, die verdienen mehr mit Treibstoff als mit dem Laden”, oder?

     
    • Stephan Jäger

      „Ein logisches Gegenargument in diesem Falle wäre ja gewesen: “Nein, die verdienen mehr mit Treibstoff als mit dem Laden”, oder?“

      Nein, ein „logisches Gegenargument“ war in dem Fall durchaus auch die Frage, wieso ein Geschäft, das seine Umsätze hauptsächlich mit dem Verkauf von Dingen des täglichen Bedarfs (zu überteuerten Preisen) erzielt, notwendigerweise auch Benzin verkaufen muss. Zumindest dann, wenn Sie, wie ich vermute, Ihren Verweis auf die Hauptumsatzquelle als Argument für den Fortbestand der Tankstelle verstanden wissen möchten.

      Logik scheint aber, wie ich sehe, nicht so Ihr Ding zu sein. Genug der vertanen Zeit also…wieder einmal.

       
  11. Nur zur Info

    “..wie ich vermute, Ihren Verweis auf die Hauptumsatzquelle als Argument für den Fortbestand der Tankstelle verstanden wissen möchten..”, tja, falsch vermutet! Sie interpretieren Ihre Gedanken in die Köpfe anderer, machen diese dann für Ihre eigenen Gedanken verantwortlich, so funktioniert aber Kommunikation nicht, lesen Sies nochmal nach bei Niklas Luhmann. Beleidigungen und das ins Persönliche gehen,scheinen aber, wie ich es sehe, schon so Ihr Ding zu sein. Genug der vertanen Zeit also …. wie immer! Sie sollten vielleicht mal ein wenig an Ihrer Tonart feilen, dann könnte man auch sachlich mit Ihnen diskutieren!

     
    • Stephan Jäger

      Vielleicht würde es ja auch das „sachliche Argumentieren“ erleichtern, wenn Sie zumindest zweimal den gleichen Namen verwenden würden. Dann wüsste man wenigstens, wer was gesagt hat. Und, wie man gegenüber jemandem, der nicht einmal den Arsch in der Hose hat, als PERSON aufzutreten, persönlich werden könnte, wüsste ich auch nicht.

      „tja, falsch vermutet! Sie interpretieren Ihre Gedanken in die Köpfe anderer,“

      Sie sind also nicht „Wirschaffennichts!“ und „Birks Verständnis der Trierer Bürger“, „die“ sich weiter oben klar für den Erhalt der Tankstelle ausgesprochen haben? Dann bitte ich natürlich vielmals um Entschuldigung!

      Ansonsten, wäre es schön, wenn der Reporter mal anhand der IPs abklären könnte, wer hier wer ist, und „die“ entsprechenden Leute, die offensichtlich glauben, sie wären hier im Kindergarten, darauf hinweisen könnte (Sie geben ja sicherlich jeweils eine funktionierende Mailadresse an?), dass sie, wenn schon keine Klarnamen, so doch durchgängig den gleichen Namen verwenden möchten, damit solche „Missverständnisse“ in Zukunft unterbleiben.

       
      • nur zur Info

        Nein, ich bin nicht für den Erhalt, sondern den Ausbau.Apropos Kindergarten, vielleicht könnte man mal dafür sorgen, dass Sie mit ihren aggressiven besserwisserischen Kommentaren nicht meinen müssen, alle hier, die andere Ansichten haben, runterputzen zu müssen und als dumm und unlogisch hinzustellen. Netiquette ist wohl ein Fremdwort!?

         
        • Stephan Jäger

          „Netiquette ist wohl ein Fremdwort!?“

          …sprach der anonyme Troll.

           
          • Wie jetzt?

            ….ach, und ich dachte schon, Sie wären der Troll hier!? Na immerhin sind sie nicht anonym, was die Sache ja bedeutend besser macht!

      • birks verständnis

        Ja, schon wieder derselbe Kommunikationsfehler wie es Herr oder Frau nur zur Info beschrieben hat. Wo hab ich mich klar für den Erhalt ausgesprochen? Es ging nur um die Aussagen Zweier Stadtverantwortlicher. Ich bin übrigens für einen Abriss!

         
  12. Edgar

    Alles raus aus der Stadt

    …was nicht ins schöne Bild passt oder Krach macht: Tankstellen, Kneipen, Industrie, Handwerker, Baumärkte, die Schulen und Spielplätze und die Kirchen(glocken).

    An dieser Tankstelle tanken viele Taxis. Und die Mopeds und Roller, deren Aktionsradius bei ca. 100 km liegt. Alle fahren jetzt nach Luxemburg? Es soll sogar heute schon Leute in Trier geben, die das aus ökologischen Erwägungen ablehnen.

    80 % der Autos auf Trierer Straßen fahren von Trier nach Trier, Tendenz steigend. Provinzielle St.-Florians-Denke.

    Und wenn der Benzinpreis mal europäisiert wird, dann fahren wir immer noch zur Tanke nach Luxemburg: Weil wir müssen, nicht weil wir wollen. Oder kann sich jemand vorstellen, dass eine neue Tanke in der Stadt genehmigt wird?

     
    • Stephan Jäger

      „80 % der Autos auf Trierer Straßen fahren von Trier nach Trier, Tendenz steigend.“

      Ja, schön, dass Sie das Haupt- wenn nicht einzige Problem des Trierer Stadtverkehrs mal so klar beim Namen nennen.

      Ja, ich weiß: Die sind alle gehbehindert oder haben gerade schwere Ladung…

       
    • Stephan Jäger

      …und jeden Meter um die nächste Ecke mit dem Auto fahren sie alle natürlich auch „aus rein ökologischen Gründen“.

       
    • Kevin

      @ Edgar: Sie argumentieren so, als ob es in Trier nur die Tankstelle in der Ostallee gibt und sonst keine!

       
  13. foo

    Die Stadt sollte an die Stelle nen Kiosk bauen, der Ladestationen und nen Zapfsäule für Roller hat um die Ladenöffnungszeiten zu umgehen. Die SWT kann die Ladestation managen, für den “Reiseproviant”-Späti findet sich garantiert ein Mieter. Wahlweise auch den Kiosk in der Kaiserstraße entsprechend reaktivieren.

     

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