Neros Frauen

Paula Kolz in der Rolle von Neros Liebhaberin Claudia Acte. Foto: Stadtmuseum Simeonstift

Paula Kolz in der Rolle von Neros Liebhaberin Claudia Acte. Foto: Stadtmuseum Simeonstift

TRIER. Er hasste sie, er liebte sie – und er war eine von ihnen. Ein Großteil der Bildtradition Neros be­schäftigt sich mit den Frauen in seinem Leben. Ob als Muttermörder, Frauenheld oder Transgender sind seine Taten immer wieder Thema der bildlichen Überlieferung. Paula Kolz erzählt diese Geschichten am Samstag, 3. September, ab 14 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift aus der Perspektive der Frauen. Kosten: Ausstellungseintritt plus fünf Euro.

Lust und Verbrechen. Der Mythos Nero in der Kunst

Das Netz aus Prunksucht, Dekadenz und Grausamkeit, das Nero und seine Regentschaft umspannt, hat Kunstschaffende aller Epochen inspiriert. Unter dem Titel “Lust und Verbrechen. Der Mythos Nero in der Kunst” unternimmt das Stadtmuseum Simeonstift Trier erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme dieser Bildtradition. Von den frühesten erhaltenen Darstellungen des Mittelalters bis zum Nero-Bild der Gegenwart machen Gemälde, Grafiken, Fotografien, Filme und Opern diese spannende Rezeptionsgeschichte erlebbar. Bei den öffentlichen Rundgängen am Sonntag, 4. September, 11 Uhr, werden die Exponate und Hintergründe der Ausstellung beleuchtet. Die Führungsgebühr beträgt fünf Euro (plus Ausstellungseintritt). (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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