Noch drei Geschenk-Tipps zum Fest

Das Kölner Quintett “basta”. Foto: Axel Schulten

TRIER. Jetzt ist es nicht mehr lange hin, bis zum Heiligabend. Und wer jetzt noch immer auf der Suche nach einem persönlichen Geschenk ist, dem kann der reporter an dieser Stelle vielleicht mit drei Tipps helfen.

Im Januar geht es wieder rund in der Tufa. Ein pralles Programm erwartet die Besucher. Stellvertretend haben wir uns mal drei Veranstaltungen rausgesucht: Die Auftritte von Lars Reichow, basta und Lydie Auvray.

Beginnen wir mit dem Kabarettisten Lars Reichow, der gleich zweimal in die Tufa einlädt: am 19. und 20. Januar, jeweils um 20 Uhr. Nach seinem gefeierten Programm “Freiheit!“ schlägt Reichow lustvoll ein neues Kapitel auf. Lust auf Wahrheit. Lust auf Musik. Lust auf Menschen mit offenen, lachenden Augen. Reichows Gespür für Schnee. Lust ist wild und dramatisch, komisch, natürlich auch lustig – mit Kicher-Garantie! Reichows Lust – ein Sturm der Gefühle und nur echt mit dem Flügel der Leidenschaft.

Vom Kabarett zum A-capella-Gesang. Die fünf Kölner Musiker der Formation “basta” in Trier vorzustellen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Seit Jahren kommt “basta” regelmäßig in die Tufa, hat in Trier ein ebenso begeistertes wie begeisterndes Publikum. Bastas neues Album “Freizeichen“ ist das achte Album der Kölner A-capella-Band und das erste in neuer Besetzung mit Hannes Herrmann. Neue Wege geht basta auch bei der Produktion: erstmals vor den Toren Kölns im Wohnzimmer eines Landhauses produziert (fernab vom Tonstudio), schwingen Freiheitsgefühl und Aufbruchsstimmung unüberhörbar in allen 15 Songs mit. Ebenso wie eine gewisse Reife, die in Songs wie “Du lernst“ und der Entliebungsballade “Buhne Vier“ durchklingt.
“basta” gastiert am Mittwoch, 24. Januar, um 20 Uhr im Großen Saal der Tufa.

Einen Tag später, am Donnerstag, 25. Januar, ist um 20 Uhr die Französin Lydie Auvray im Großen Saal der Tufa zu Gast. Auch sie ist in Trier wahrlich keine Unbekannte, bringt mit ihrem chromatischen Knopfakkordeon die Weite und die raue Schönheit der Normandie nach Trier. Seit fast vier Jahrzehnten begeistert und fasziniert Lydie Auvray mit ihrer Musik und ihrem Akkordeon-Spiel. Sie hat dem als volkstümlich-verstaubt verorteten Instrument zu neuem – modernem – Glanz verholfen.

Auf ihrem neuen Album, mittlerweile ihre 21. CD, wendet sie sich explizit ihrer musikalischen Herkunft, der Musette-Musik, zu. Was dabei herausgekommen ist, klingt frisch, authentisch und überzeugend, wohl auch deshalb, weil sie einen weiten Bogen um die Klischees macht, die sich aufdrängen, wenn man an französische Akkordeonmusik denkt. Wer der “Grande Dame des Akkordeons“ auf ihrer neuen CD “Musetteries” zuhört, erlebt eine ebenso abwechslungsreiche wie stimmige Reise durch unterschiedliche musikalische Landschaften. Zusammen mit ihren beiden Begleitmusikern macht Lydie Auvray mit ihrer ausnehmend gefühlsbetonten Musik aus jedem Konzert ein bleibendes Erlebnis. (tr)


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